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Denglisch für Anfänger Stand: 2016-05-17
... aus Marketing, (E-)Business und ein wenig Lifestyle.
Wenn man heutzutage einen Blick in Magazine wirft, Börseninformationen liest, in Kunden- oder Mitarbeiterzeitschriften blättert oder andere Medien verfolgt, stößt man häufig auf englische Begriffe: "Anglizismen". Über deren Notwendigkeit lässt sich endlos streiten, was aber wenig zielführend ist.
Die nachstehende Liste soll aber dazu dienen, solche Vokabeln etwas besser zu verinnerlichen.
Beim "Verein Deutsche Sprache e.V." finden Sie einen sehr übrigens umfangreichen Anglizismen-Index:
http://www.vds-ev.de/index (Stand 2014-02-03).

Die Erklärungen einiger der folgenden Begriffe sind direkt mit dem Glossar des Internetkurses verknüpft.

Dieses Zitat ist zwar provokant ...
"Das 'denglische' Imponiergefasel einiger 'Business-People' heißt vor allem, die Dinge nicht beim Namen zu nennen." 
... urteilen Sie selber aus dem jeweiligen Zusammenhang heraus, ob ein Autor informieren (z.B. Fachartikel) oder imponieren will (z.B. in der Werbung oder in Aktionärsberichten)!


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Wörter mit "A"

Accessibility
Verfügbarkeit bzw. Zugänglichkeit.
Auch Internetseiten können für ältere oder behindete Menschen (blind, sehbehindert) mit relativ einfachen Web-Design-Regeln verfügbar gemacht werden.

Account
Auch für  Kunde. Ein "Account Manager" ist ein Vertriebsmitarbeiter, der Kundenbedürfnisse analysiert, neue Aufträge beschafft und Neukunden gewinnt.

Ad-hoc
(Hinweis: kommt mal nicht aus dem Englischen! Lateinisch für "kurzfristig", "aus dem Stegreif")
Aktiengesellschaften sind verpflichtet, Aktienkurs-relevante Nachrichten als "Ad-Hoc-Meldung" zu veröffentlichen.
Typische "Ad-hoc-Meldung": "Die XY-AG gibt bekannt, dass die Gewinnerwartung dieses Quartal  deutlich reduziert werden muss".

advanced (siehe WWW-Kurs Glossar)

After-Hour
Nach Ladenschluss bzw. Geschäftsschluss

All-Age
Produkte für jedes Alter. Beispiel: Harry-Potter-Bücher und Filme

All-Time-High
Der höchste Wert, den eine Aktie in ihrem Kursverlauf erreicht hat. Siehe auch All-Time-Low.

All-Time-Low
Der niedrigste Wert, den eine Aktie in ihrem Kursverlauf erreicht hat. Siehe auch All-Time-High.

Ambient
Umgebung

Anti-Aging
"Nicht altern". Eine Vielzahl von Anti-Aging-Produkten sind auf dem Markt, die helfen sollen sich jünger zu fühlen, jünger aus zu sehen, das Altern verzögern oder altersbedingte Erscheinungen mildern oder gar beseitigen sollen. Das können Salben, Diet-, Hormon- oder Vitaminprodukte, Lebensmittelzusatzstoffe, Pillen oder Säfte sein. Pillen. Sogar Anti-Aging-Bier ist auf dem Markt: Lieber Saufen statt Laufen?

Assessment-Center
Ausbildungs-, Prüf- oder Testcenter z.B. zur Bewerberauswahl, Nachwuchsförderung oder Weiterbildung von Mitarbeitern.

Assets
Vermögensstand, Aktiva.

Asset-Management
Vermögensverwaltung, z.B. als Dienstleistung von Banken.


Wörter mit "B"

Back-Office (siehe WWW-Kurs Glossar) 

Baseline
"Basislinie", Bezugsgröße, Referenzwert zur Auslegung oder Berechung. Z.B. Auslegung eines Rechner-Netzes nach Anzahl der User unter normalen Betriebsbedingungen. 

Beauty
Dazu gehören Schönheit, Kosmetik, Körperpflege. Ein typischer "Lifestyle"-Begriff.

Benchmark
Methode(n) zur Bewertung bzw. für Leistungsvergleiche ("Messlatte"). Dabei kann es um Aktien, Fonds, Computer, Software, Geschäftsprozesse u.a. gehen.

Benefit
Der Nutzen (Mehrwert, Vorteil) eines Produkts oder einer Dienstleistung.

Benefitting (siehe WWW-Kurs Glossar)

Bestseller
Produkt oder Dienstleistung mit hohem Markterfolg, d.h. verkauften Einheiten. 
Beispiele: MS-Windows, "Harry Potter", Marlboro.

Blue-Chips
"Standard"-Aktien repräsentativer Unternehmen mit hoher Liquidität und Marktkapitalisierung.
 Deutsche Blue-Chips sind z.B. BASF, Siemens oder Telekom.

Bodybag
In deutschen Landen findet man in Handel Schlafsäcke oder trendige Taschen mit Schulterriemen, die Marketing-Leuten so benannt haben. Ob die gewusst haben, dass man darunter im englischen Sprachraum "Leichensack" versteht?

Bonds
(Aktien-) Fonds.

Boom
Der Aufschwung.

Bottleparty
Zu einer solchen Party steuert jeder Gast etwas bei. Das kann ein Getränk ("bottle", englisch für Flasche) oder auch Grillfleisch, ein Salat, Kuchen etc. sein.

Brand
(Firmen-) Marke. Mitunter werden sehr hohe Summen für Marketingmaßnahmen investiert, um ein Produkt oder eine Dienstleistung einzuführen und bekannt zu machen.

Branding (siehe WWW-Kurs Glossar)

Brainstorming
Sammeln von Ideen und Gedanken. Jeder darf ungestört aufzählen, was ihm zum vorgegebenen Thema "in den Sinn" kommt. Eine Auswertung und Bewertung findet später statt. Siehe auch Metaplan.

Break-even-point
Rentabilitätsgrenze, Wirtschaftlichkeitsschwelle, ab der Gewinn erzielt wird. "Erreichen der schwarze Null, nach vorherigen Verlusten".

BreakOut-Session
(break out = ausbrechen) Meist parallel stattfindende Vorträge bzw. Workshops, wo sich z.B. Teilnehmer einer Tagung zu Schwerpunktthemen, je nach persönlichem Interesse, informieren können. 

Briefing
Anweisung, Einweisung, (Lage)-Besprechung, Instruktion, Absprache.

Brokerage
Gebühr für den Kauf und Verkauf von Aktien und anderen Wertpapieren. Der von Marketingleuten erfundene Begriff "Online-Brokerage" ist falsch, wenn man damit Börsengeschäfte im Internet meint. 

Brunch
Nicht nur die Wortkombination von Breakfast (Frühstück) und Lunch (Mittagessen), sondern auch die Kombination von Frühstücks- und Mittagsspeisen.

Bug(siehe WWW-Kurs Glossar)

Bullshitter/bullshitting *
Dummschwätzer/Schaumschläger/Blender/Lügner
dummes Zeug reden, dumme Phrasen dreschen

Buzzword (siehe WWW-Kurs Glossar)


Wörter mit "C"

Call
Kaufoption, um innerhalb einer bestimmten Zeit eine festgelegte Menge von Wertpapieren zu einem festgesetzten Preis zu erwerben. 
Man rechnet mit steigenden Kursen, um das (günstig erworbene) Wertpapier mit Gewinn verkaufen zu können. Siehe auch Put.

Carpooling
Fahrgemeinschaft bzw. Mitfahrgelegenheit.

Career Check
"Karriere-Prüfung", Bewertung eines Lebenslaufs.

Cash-Cow
Die Melkkuh. Ein Produkt oder Dienstleistung, mit dem sich prima Geld verdienen lässt.

Cash-Flow
Der (Zu-)Fluss an Geldmitteln in einem Unternehmens, auch Zahlungsfähigkeit.

Casting
Auswahlvorgang von Bewerbern mit Hilfe von Tests und Proben. 
Z.B. Probeaufnahmen bei Schauspielern oder Künstler.

Casual Dating (auch C-Dating) / Casual Sex
Gelegentliche, zwanglose Treffen ohne Verpflichtungen eingehen zu müssen, meist mit sexuellen Absichten. In Internet finden sich für diesen Zweck zahlreiche "Agenturen" und Kontaktbörsen.

Catering
Dienstleister zur Versorgung mit Essen und Trinken. Z.B. Kantinenbetriebe, Partyservice.

CEO
Chief Executive Officer. Geschäftsführer

Challenge
Die Herausforderung, die der Markt an ein Unternehmen stellt. Nutzt es seine Chancen (Opportunities), kann es sich am Markt behaupten.
Mitunter auch als Platzhalter für "Problem" genutzt, da es sich einfach positiver anhört.

Chill-Out
ausruhen, erholen, relaxen, "abschalten" oder "runterkommen" vom Alltag.

Claim
1.)Ein Anspruch, z.B. aus einem Vertragswerk, der geltend gemacht werden kann. "Wir zahlen nicht die letzte Rate, da die Software nicht wie zugesagt auch unter WinXP funktioniert!"
2.)Werbe-Slogan, Werbeaussagen wie z. B. 
"Be inspired" (Siemens mobile),
"The telephone people" (Mannesmann Arcor) oder
"Let's make things better" (Phillips). Diese einprägsamen Botschaften sollen die "Kernkompetenz" des Unternehmens herausstellen, bzw. wichtige Unternehmensziele dem Kunden vermitteln.

Cocooning
Abgeleitet vom französischen Wort "cocon" (deutsch: Kokon) dem Gespinst der Seidenraupe.
Gemeint ist ein neuer Trend: Die Lust an einem kuscheligen gemütlichen Zuhause, das Bedürfnis nach Sicherheit, Schutz und Harmonie, die Rückbesinnung auf die Familie bzw. die Pflege von Freundschaften. Warum ins Kino gehen, wenn man Freunde zu Hause auch zu einem DVD-Kinoabend am Grossbildschirm mit Super-Sensor-Sound, zum Essem, zu Spielen oder nur zum Quatschen einladen kann? Früher hätte man wohl "Stubenhocken" gesagt. 

Coming Out
Das sich bekennen zum "anders sein". Ein Beispiel wäre das öffentliche Bekennen zur Homosexualität. 
Früher musste man seine Neigungen verbergen, heute ist man toleranter und findet nichts besonderes dabei, wenn sich Musiker, Schauspieler, Politiker, etc. "outen", oder von anderen, die Nichts für sich behalten können, "geoutet" werden. Es kann sich aber auch um eine bewusste Kampagne handeln, um mehr Aufmerksamkeit (Publicity) zu erzielen. 

Commitment
Verbindlichkeit, Verpflichtung, Festlegung. 

Company
Früher sprach man von seiner  "Firma", heute ist es oft die "Company". 

Consultant
Berater. 

Couch-Potato
Eine Person, die lieber passiv auf der Couch zappend vor dem Fernseher liegt und Kartoffelchip (potato chips) und Anderes konsumiert, als anderen Aktivitäten nach zu kommen, kurz: Einer der den Hintern nicht hochbekommt!. 

Coupon
Gutschein

Corporate Citizenship
Gemeint ist das gesellschaftliche und soziale Engagement von Unternehmen.  Neben dem kurzfristigen Denken des " Shareholder Value " von Quartal zu Quartal kann die langfristige Investition in "soziales Kapital" ebenfalls von unternehmerischen Nutzen sein.
Die Unternehmen zeigen ihre soziale Verantwortung und bauen Beziehungen zwischen Unternehmen und anderen gesellschaftlichen Gruppen auf. Beispiele: 
 
* Zusammenarbeit mit Schulen, Hochschulen und anderen Bildungsträgern, auch als "Brücke" zwischen Theorie und Praxis. Man investiert in potenzielle Mitarbeiter.
* Förderung von Kunst und Kultur und Sport, 
* Förderung anerkannter gemeinnütziger Einrichtungen (Kinder, Jugendliche, Behinderte, Kranke)
* Umweltschutz
* Mitarbeiter und Pensionäre: Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Gesundheitsschutz, Vorsorge

Corporate-Design (siehe WWW-Kurs Glossar)

Corporate-Identity (siehe WWW-Kurs Glossar) 

Cost-Benefit-Analysis
Kosten-Nutzen-Analyse

Couponing
Marketingmethode zur Umsatzsteigerung, Kundenbindung und Neukundengewinnung. Nach dem Motto "Bei Vorlage dieses Coupon zahlen Sie für ein Essen und essen zu zweit!", werden Rabatte, Vergünstigungen, Freikarten, etc. gewährt. 

Credibility
Glaubwürdigkeit 

Cross-Selling
Erweitern des Verkaufsangebotes mit branchenübergreifenden Waren und Dienstleistungen, um den eigenen Absatz zu  fördern bzw. zu sichern. Beispiele: 
Tankstellen mit Supermarkt des täglichen Bedarfs; Autohändler, der auch Autoversicherung und Sonderzubehör anderer Hersteller anbietet. 

Customer-Intimacy
Kundenvertrautheit durch kontinuierlichen Pflege der Kundenbeziehung (Customer-Relationship)

Customer-Relationship
Kundenbeziehung

Customizing
Z.B. das individuelle Anpassen von "Standard"-Applikationen (wie SAP) an spezifische Kundenanforderungen.


Wörter mit "D"

Dashboard
Armaturentafel, Instrumentenbrett/tafel, Bedienpult (auch für Software, die solche Funktionen übernimmt)

Data-Mining (siehe WWW-Kurs Glossar)

Deadlock (siehe WWW-Kurs Glossar)

default (siehe WWW-Kurs Glossar)

Destinationsmanagement
Typischer Marketing-Begriff aus der Tourismusbranche. Gemeint ist das Management und Vermarkten des Reiseziels.

Dinks
Steht für "double income, no kids", also "doppeltes Einkommen, keine Kinder".
Doppelverdienende Paare, die bewusst auf Kinder verzichten, können ihr hohes Einkommen für sich alleine verwenden (während andere Kinder in die Welt setzen, die dann später auch für die Renten der Dinks aufkommen).

Disclaimer (siehe WWW-Kurs Glossar)


Wörter mit "E"

Weitere E-Business-Begriffe im WWW-Kurs-Glossar bzw. auch Kurs-Seite "E-Business".

E-
Ein vorgestelltes "e-" steht für "electronic-", wie E-Book, E-Business etc. Babei handelte es sich meist um (Geschäfts-)Prozesse, die mit oder über das Internet abgewickelt werden. Auch beliebt in Marketingkreisen zur Aufwertung von Produkten: 
Beratung (zu hausbacken, da deutsch) --> Consulting (englisch, schon besser) --> E-Consulting (innovativ!)

EBIT
Earnings Before Interest and Taxes, d.h. Ergebnis vor Zinsen und Steuern.

EBITA
Earnings Before Interest, Taxes and Amortization, d.h. Ergebnis (Umsatzrendite) vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.

EBITDA
Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization, d.h. Ergebnis (Umsatzrendite) vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

Elder-Care
Betreuung von älteren Familienangehörigen (Senioren)

Enabler
Ein Möglich-Macher, ein Umsetzer (einer Idee), ein Befähigter (der die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen hat).

Entrepreneur
Unternehmer

Entrepreneurship
Unternehmens-Konzept,  bei dem auch die Mitarbeiter unternehmerisch denken und handeln.

Event
Ereignis, Veranstaltung.

Exposé
Ausarbeitung, Präsentation, z.B. einer Geschäftsidee oder Werbekampagne die sich auf das Wesentliche bezieht.

Excuses
Entschuldigungen bzw. auch teils beschönigend statt "Ausreden" gebraucht.

Eye Catcher
Blickfänger, um z.B. die Aufmerksamkeit des Betrachters auf eine Werbeanzeige zu lenken.


Wörter mit "F"

Factoring
Ein Unternehmen kann die Geldforderungen an einen Kunden (Debitor) für Waren oder Dienstleistungen an ein Factoring-Unternehmen (Faktor) verkaufen. Der Faktor muss dann die ausstehenden Gelder eintreiben. Je nach Ausfallrisiko berechnet er dafür einen bestimmten Prozentsatz der angekauften Forderung. Dieser liegt in Deutschland zwischen 0,8% und 2,5%.

Fake (siehe WWW-Kurs Glossar)

Fashion
Alles was mit Mode zu tun hat. Ein typischer " Lifestyle"-Begriff.

Features (siehe WWW-Kurs Glossar)

Feedback (siehe WWW-Kurs Glossar)

Filofax
Eigentlich ist "Filofax" ein Produktname, siehe http://www.filofax.com/. Der Name steht aber mittlerweile wie "Tempo", "Tesa" oder "Uhu" für ein bestimmtes Produkt. Es ist der gute alte Terminkalender, erweitert um zahlreiche Formblätter für das "Zeit-Verwaltung", äh ... "time management".

Fitness
Ein typischer "Lifestyle "-Begriff, der Aerobic, Gymnastik, Sport etc. umfasst. 

Flashmob (siehe WWW-Kurs Glossar) 

Flagshipstore
"Vorzeige-Geschäft" oder Filiale einer Handelskette mit einem besonderen Angebot, dass sich von den anderen Geschäften des Unternehmens abhebt.

Flipchart
Eine Tafel mit großen Papierbögen, auf der z.B. ein Referent zu seinem Vortrag Notizen, Skizzen, Diagramme etc. mit Hilfe von bunten Filzschreibern erstellt. Es entsteht eine stichwortartige Dokumentation. Durch Vor- und Zurückklappen (englisch "to flip") der Bögen kann nachgelesen, wiederholt und intensiviert werden.

Flop
Reinfall. Wenn z.B. ein Produkt, trotz aufwendiger Marketingmaßnahmen, beim Kunden nicht  angekommen ist.

Flyer
Handzettel / Faltblatt.

Folder
Faltbroschüre, Prospekt.

Franchising
Unternehmensform, bei dem ein Franchisenehmer Waren und Dienstleistungen eines Franchisegebers zu dessen Konditionen gegen eine Lizenzgebühr vertreiben darf.  Bekannte Beispiele: McDonalds-Restaurants., "Eismann" Tiefkühl-Service.

Freefloat
Streubesitz, z.B. Aktien in Händen von vielen Aktionären. 

Fruppie
Steht für "frustrated urban professional", d.h. "frustrierter berufstätiger Großstadtmensch". Siehe auch Yuppies.

Freelancer
selbstständiger, freier Mitarbeiter/ freiberuflicher Mitarbeiter,

Full-Service
Komplettes Dienstleistungsangebot: "Alles aus einer Hand".

Functional-Food
Lebensmittel mit Zusatznutzen: zur Hautstraffung, gegen Schweißgeruch, gegen Gefäßverkalkung, für eine geregelte Verdauung, zur Steigerung des Wohlbefindens, zur Minderung von Krankheitsrisiken, zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit,


Wörter mit "G"

Gadget (siehe WWW-Kurs Glossar)

Gap
Lücke die es zu schließen gilt, 
Mangel, den es abzustellen gilt, wie z.B. Wettbewerbsnachteile, zu lange Entwicklungszeiten, Mangel an Glaubwürdigkeit etc.

Giga
Eigentlich "Milliardenfach". Beliebte Vorsilbe in der Werbung zur Steigerung wenn "Mega" noch zu wenig ist. 

Gimmick (siehe WWW-Kurs Glossar)

Give-Aways
... sind Werbeartikel bzw. Werbegeschenke wie z.B. Feuerzeuge oder Kulis mit Firmenlogo oder anderes mehr oder weniger Nützliches das man "weg gibt".
Solche "Giveaways" finden Sie bei vielen Online-Shops im Internet.
z.B. bei https://de.crimex.com/werbeartikel/ (Stand 2016-03).

Global-Player
Weltweit operierendes Unternehmen.

Goal
Hier ist kein (Fußball-)Tor gemeint, sondern ein "Ziel" einer Maßnahme, eines Geschäftes oder Projekts.

Go-to-market
Marketing-Konzepte und -Programme, um Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen und zu etablieren.

Going Live
Prozess, wenn z.B. eine alte betriebswirtschaftliche Software einer Firma von der Nachfolge-Software ersetzt wird, mit allen weiteren notwendigen Maßnahmen, bis zum Zeitpunkt, ab dem wieder produktiv gearbeitet werden kann. 

Going Public
Eine Firma geht als Aktiengesellschaft an die Börse.

Guide
Führer, Lotse. Oft als Vorsilbe wie z.B. Internet-Guide, Programm-Guide ...

Guerilla-Marketing
Ungewöhnliche Werbemaßnahmen, bei denen mit geringem Aufwand eine hohe Aufmerksamkeit/Wirkung erzielt wird.
Wenn Sie beispielsweise Ihr Fahrrad auf dem Abstellplatz, wie alle anderen Räder auch, mit einen Sattelüberzieher vorfinden sind Sie Opfer eines Guerilla-Marketing-Aktion geworden. Sie müssen sich buchstäblich mit den Werbeobjekt und damit mit dem Anbieter bzw. seinem beworbenen Produkt befassen .
Guerilla-Marketing, Bild von promotionwerk.com


Wörter mit "H"

Hand-outs
Informationszettel, die man verteilt, "an die Hand" gibt.

Handling
Handhabung.

Handy
Vorsicht "Pseudo-Anglizisme"!: Im Englischen heisst ein Mobiltelefon "cellular phone" oder "mobile phone".

Hardware (siehe WWW-Kurs Glossar)

Health
Sammelbegriff für alle Gesundheitsthemen. Ein typischer "Lifestyle "-Begriff.

High-Potentials
Als hoch qualifiziert eingestufte Nachwuchskräfte.

Hitrate (siehe WWW-Kurs Glossar)

Hoax (siehe WWW-Kurs Glossar)

Home-Staging
Um eine Wohnung oder Haus zu einem besseren Preis bzw. schneller zu verkaufen, kann es sich lohnen das Objekt aufzuhübschen ("staging" englisch für "Inszenierung").
Der erste Eindruck kann entscheidend sein.
Statt eine abgewohnte, leergeräumte, hallende und sanierungsbedürftige Wohnung zu präsentieren können Farben, Teppiche, ausgesuchte Möbelstücke und Accessoires aufwertend wirken.

Hotline (siehe WWW-Kurs Glossar)

Human-Resources (Department)
Neudeutsch für Personalwesen, Personalabteilung.

Hype (siehe WWW-Kurs Glossar)


Wörter mit "I"

Incentives
(Leistungs-)Anreize, Motivationsveranstaltungen, z.B. für Mitarbeiter eines Unternehmens für ein neues Projekt. 

Indoor
Drinnen, im Haus. Gegenteil: Outdoor

Interface (siehe WWW-Kurs Glossar)

Insider
Eingeweihter, Kenner,

Intellectual Property
Patentabteilung einer Firma, die deren "geistiges Eigentum" schützt (Patente, Gebrauchs- und Geschmacksmuster, Markennamen, Domainnamen) und damit auch für deren wirtschaftlichen Erfolg mit verantwortlich ist. 


Wörter mit "J"

Joint-Venture
Zusammenschluss bzw. Gemeinschaftsunternehmen von unabhängigen Unternehmen ("Strategische Partnerschaft"). Man profitiert so von der Summe der Stärken und Erfahrungen aller Beteiligten. Joint-Ventures können zeitlich begrenzt sein, z.B. zur Entwicklung von Mobilfunkgeräten einer neuen Generation. 

Just for fun
"Nur aus Spaß!", "Aus reinem Vergnügen!".

Just-In-Time
Belieferungskonzept, bei dem das notwendige Material für die Produktion "genau zur richtigen Zeit" geliefert wird. Dadurch werden Lagerkosten vermieden.


Wörter mit "K"

Key-Account
Schlüsselkunde.

Kick-Off
Anstoßen, lostreten. Der Start eines Projektes, Programms oder einer Kampagne beginnt oft mit einem Kick-Off-Meeting der daran Beteiligten. Nachdem Inhalte und Ziele festgelegt wurden, können die "Ärmel hochgekrempelt" werden - die eigentliche Arbeit beginnt!


Wörter mit "L"

Label
Hat verschiedene Bedeutungen, ja nach Kontext.
Es kann sich um eine Firmenmarke ("Platten-Label"), eine Kennzeichnung, ein Etikett oder auf ein Aufkleber handeln.

Launch
Start, Markteinführung von Produkten oder auch Dienstleistungen.

Lanyards
Schlüsselband, eine klassisches Give-Away (siehe unter "G").

Last minute (-Reisen, -Angebote)
"in allerletzter Minute", "auf dem letzen Drücker".

Leaflet
Broschüre, Flugblatt, Merkblatt, Prospekt, Werbeschrift.

Leasing
Mietkauf. Ein Mieter "least" z.B. Fahrzeuge, Gebäude oder Kopierer von einem Vermieter mit dem Recht, den Mietgegenstand unter Anrechnung der bereits geleisteten Leasingraten, später zu kaufen.

Leverage-Effect
Die Stelle finden, über die eine "Hebelwirkung" erreicht werden kann, um z.B. ein Problem zu lösen oder in einem Projekt weiterzukommen.

Liability
Verbindlichkeit.

Lifestyle
Lebensstil oder "Die schönen Seiten des Lebens" 
Dazu gehören die Themenbereiche Beauty (Schönheit, Kosmetik, Körperpflege), Fashion (Mode), 
Fitness (Aerobic, Gymnastik, Sport), Health (Gesundheit), Nightlife (Nachtleben) und Wellness (Wohlfühlen, Entspannen).

Location
Ort, Veranstaltungsort. Auch Drehort eines Films oder Werbeclips.

Look&Feel
Stil, Design und Handhabung, Aussehen und Bedienung.

Loyality
Loyalität. Z.B. zwischen einer Firma und ihren Kunden.


Wörter mit "M"

M-
Dae vorgestellte "M-" steht oft für "mobil". Gemeint ist alles das, was "mit dem Handy" oder anderen drahtlosen Kommunikationsgeräten erledigt werden kann. 
Siehe auch Kurs-Seite "M-Business".

Major-Account
Haupt- bzw. Großkunde.

Management
In 'alten Zeiten' "Verwaltung" genannt. 

Market-Outperform
Die Kursentwicklung einer Aktie ist besser als die des Branchenindex. 

Market-Performer
Die Kursentwicklung einer Aktie folgt weitgehend dem Branchenindex. Für solche Aktien werden dann Kaufempfehlung gegeben. 

Marketing
Alle Maßnahmen (Kundengewinnung und -bindung, Werbung, Service, etc.), um den Absatz von Produkten und Dienstleistungen zu fördern. 

Masterplan
Hauptplan, übergeordneter Plan, z.B. für eine komplexe Projektabwicklung. Plan(vorgaben) für die Entwicklung einer Geldanlage, einer Geschäftsidee oder dem Übergang von "Alt" nach "Neu", wenn zum Beispiel ein Unternehmen umstrukturiert wird. Erlaubt einen Abgleich zwischen Realität (Ist) und der Planvorgabe (Soll). 

Merchandising
Vermarkten von Produkten mit Hilfe von bekannten Marken (Logos, Persönlichkeiten).
Bestes Beispiel des Jahres 2001 war "Harry Potter". Diese Figur aus mehreren Bestseller-Jugendbüchern wurde erfolgreich verfilmt. Coca-Cola zahlte mehr als der Film gekostet hat, "nur" um Werbung mit dem Namen machen zu dürfen (Cola trinken darf Harry aber nicht in den Spots!). Lego und andere Spielhersteller bringen Bausteinsätze, Figuren, Puzzle, Spielkarten etc. heraus. Auch passende Schreibwaren, Kleidung, Bettwäsche, Tapeten u.s.w. sind zu haben. 

Meeting
Treffen, Zusammenkunft. 

Mega
Eigentlich "Millionenfach". Beliebte Vorsilbe in der Werbung zur Steigerung, wenn "Super" zu wenig ist. Wird "getoppt" von "Giga". 

Megaevent
Großartiges Ereignis oder Veranstaltung. Oft inflationär missbraucht, wenn z.B. die Marketing-Abteilung einer Firma marktschreierisch selbst eine banale Werbeveranstaltungen als "Megaevent" an den Mann bzw. an die Frau bringen will. 

Merger
Fusion, Zusammenschluss  von Unternehmen. 

Metaplan
Methode zur Auswertung, Bewertung und Visualisierung z.B. einer Brainstorming-Sitzung. 

Mind-mapping
Darstellungsmethode, um Gedanken zu strukturieren und zu visualisieren. Einsatz dieser Kreativtechnik z.B. auf Workshops. 

Multivendor
Herstellerneutrale bzw. unabhängige Lösung. 

Must-Win
Ein Must-Win-Deal, ist ein Auftrag der gewonnen werden muss. Auch wenn man draufzahlen sollte, kann es wichtig sein auf Biegen und Brechen in den Markt zu kommem. Hat man es geschafft, müssen Folgeaufträge den Einsatz wieder wettmachen. 


Wörter mit "N"

Named Accounts
namentlich bekannte (Groß-)Kunden, Bestandskunden

Naming (siehe WWW-Kurs Glossar)
 

New Economy (siehe WWW-Kurs Glossar) 

Nightlife
Umfasst alles, was mit dem "Nachtleben" zu tun hat. Ein typischer "Lifestyle"-Begriff.

Non-profit
Nicht auf Gewinn abzielend. Z.B. ein gemeinnütziges Unternehmen.


Wörter mit "O"

Office-Managerin
Hört sich gut an, ist im allgemeinen aber "nur" die Sekretärin.

Old Economy (siehe WWW-Kurs Glossar) 

Offshoring
Verlagerung von kostenintensiven Aufgaben und Dienstleistungen (wie Beratung, Betreuung, Softwareentwicklung) innerhalb eines weltweit operierenden Konzerns in ein Billiglohnland, um Kostenvorteile zu erzielen. Einsparungen von 30 bis 50% sind durchaus möglich. 

Ombudsman(n)
Beauftragter, Vertrauensperson, um z.B. Rechte von Bürgern gegenüber Verwaltungen zu vertreten

on demand
Auf Abruf. Siehe in WWW-Kurs Glossar Books-on-Demand oder Video-on-Demand.

One-Night-Stand
Eine Affäre für eine Nacht (ohne weitere Verpflichtungen, "Just for fun!").

Open-End
Veranstaltung, Tagesordnungpunkt ohne zeitliche Begrenzung "Bis zum Abwinken".

Open-House
Entspricht in etwa "Tag der Offenen Tür", wenn z.B. ein Unternehmen sich der Öffentlichkeit öffnet, damit man mal "hinter die Kulisse" sehen kann.

Open-House-Party
Party, zu der jeder kommen kann, der Lust hat.

Opportunity
Im Marketing-Denglisch eine Gelegenheit, eine Chance, die der Markt bietet und die für den Absatz von Produkten und Dienstleistungen genutzt werden sollte.

Outdoor
Draußen. Gegenteil: Indoor

Out Of The Box (Kürzel: OotB)
Ein Gerät oder eine Lösung, das man nach dem Prinzip: "Auspacken, einschalten: Geht!" direkt benutzen kann.

Outperformer
Aktienwert der sich besser als der Branchenindex entwickelt. Siehe auch Underperformer.

Outfit
Äußeres Erscheinungsbild, geprägt von Kleidung, Frisur und Auftreten.

Outsourcing
Auslagerung bzw. Ausgründung von Betriebsfunktionen. Z.B. Vergabe von Kantinendiensten oder Gerätewartung an externe Dienstleister.

Outtasking (siehe WWW-Kurs Glossar)

Overdressed
Jemand, der viel zu "fein" bzw. "überzogen"  gekleidet erscheint. Z.B. im Festanzug zum Kegelabend. Gegenteil von Underdressed.

Overstyled
... kann sich auf die Mode beziehen, siehe "Overdressed " oder sich auf ein Produkt beziehen, das z.B. mit zu vielen Funktionen (Features) überfrachtet ist. und den Anwender überfordert.


Wörter mit "P"

Perfomer
Akteur, Ausführender, Darsteller, Diensterbringer. 

Performance (siehe WWW-Kurs Glossar)

Portfolio (oder auch Portefeuille)
1.) Angebotsspektrum, das was ein Unternehmen an Dienstleistungen bieten kann.
2.) Gesamtbestand an Wertpapieren eines Unternehmens oder Anlegers, Zusammensetzung einer Kapitalanlage.

Pre-Sales (siehe WWW-Kurs Glossar)

Product-Placement
Das mehr oder weniger "zufällige" Platzieren von Produkten besonders in Filmen zu Werbezwecken. Der deutsche Begriff wäre Schleichwerbung.
In Til Schweigers "Kokowääh" war dies so offensichtlich (DHL, Mercedes, Apple), dass bei der Fernsehausstrahlung in Bild oben "unterstützt durch Produktplatzierungen" eingeblendet werden musste.

Put
Verkaufsoption, um innerhalb einer bestimmten Zeit eine festgelegte Menge von Wertpapieren zu einem festgesetzten Preis zu verkaufen.
Man rechnet mit sinkenden Kursen. So kann man ein Wertpapier loswerden, bevor der Kurs gänzlich abstürzt. Siehe auch Call.

prepaid
bedeutet "vorausbezahlt". Beispiel wären Telefonkarten ohne Vertrag, die ein Guthaben aufweisen müssen, um damit telefonieren zu können.
Ist das Guthaben aufgebraucht muss man wieder einen Betrag nachladen. Das ist für viele Telefonkarten-Anbieter auch vom EC-Automat möglich.

Prime Time
Zeiten mit hoher Einschaltquoten, damit auch teuerste Sendezeit für Werbespots.

Procurement
Einkauf und Beschaffung.

Profit and Loss
Gewinn und Verlust

Public-Viewing
Das vermeintlich englische Wort wird in Deutschland für das öffentliche Schauen z.B. von Fußballspielen auf Großbildschirmen verwendet,
in den USA meint man damit die öffentliche Aufbahrung von Leichen im offenen Sarg.

Publicity
allgemeine Bekanntheit, Öffentlichkeit, Offenkundigkeit, Werbung/Werbemaßnahme


Wörter mit "Q"

Q-and-A-Session
Veranstalltung (Session), auf der Fragen (Questions) gestellt werden dürfen und Antworten (Answers) gegeben werden.

Quick&Dirty
Schnelle, aber unausgereifte Lösung. Z.B. Software, die im Prinzip funktioniert, aber fehleranfällig ist und wenig Bedienkomfort bietet.


Wörter mit "R"

Rating
Systematisch ermittelte Bonitätsbewertung von Aktiengesellschaften oder Staaten in Interesse der Aktionäre und Geldanleger.

Real-Estate
Grundstücks- und Hausbesitz.

Relaunch
Neustart oder Wiederbelebung eines Produktes oder auch Dienstleistung (mit entsprechenden Werbeaktivitäten).

Relaxen
entspannen, ausruhen, erholen.

Reusability
Wiederverwendbarkeit, Wiederverwertbarkeit z.B. von Softwarelösungen für ähnliche Projekte 

Roadmap
Englisch für "Straßenkarte", "Fahrplan". Vorgehensweise zur Planung und Umsetzung von E-Business-Strategien.

Return on Investment (ROI)
Rückfluss (Gewinn) nach einer getätigten Investition. Messgröße für die Rentabilität einer Investition.

ROI
Siehe "Return on Investment"


Wörter mit "S"

Sabbatical 
Befristeter Ausstieg aus dem Arbeitsverhältnis, Langzeiturlaub als Form der Arbeitszeitflexibilisierung bzw. Kapazitätsanpassung.

Scoop
Eine exklusive Meldung, ein Knüller. Die angeblichen "Hitler-Tagebücher" eines bekannten deutschen Magazins wären ein Scoop gewesen, wären sie nicht gefälscht gewesen.

Selfness 
Kunstwort aus Self (Selbst) und Wellness (ebenfalls schon ein Kunstwort). Es bedeutet, sich selbst mit Stärken und Schwächen zu (er)kennen, sich weiter entwickeln, aus Krisen zu lernen und selbstbestimmt, bewusst und aktiv zu leben.

Share of Wallet 
Wörtlich "Anteil an der Brieftasche", gemeint ist der Anteils eines Unternehmens am Umsatzpotenzial des Kunden.
D.h. wieviel gibt der Kunde für das aus, was ein Unternehmen an Produkten und Dienstleistungen bieten kann.
Wenn man schon einen Kunden gewonnen hat, kann es lohnend sein, den Umsatz mit diesen Bestandskunden weiter zu erhöhen.
Der Aufwand zur Steigerung der Kundenausschöfung ist oft geringer als neue Kunde zu gewinnen.

Shareholder-Value
Der Nutzen, der Gewinn oder die Rendite (value) der Aktionäre (shareholder). Diese hoffen darauf, dass ein Unternehmen eine hohe Dividende ausbezahlt oder für ständig steigende Aktien-Kurse sorgt.

Shitstorm 
... wäre mit "Stuhlgewitter" nur geschönt übersetzt. Gemeint ist eine massenweise öffentliche Reaktion auf einen Beitrag oder Nachricht im Internet. Wenn z.B. ein Politiker durch ein Zitat, Interview, seiner Twitter-Nachricht oder mit einem Facebook-Eintrag einen Sturm der Empörung auslöst, der sich rasend schnell im Internet verbreitet kann. Er kann nicht immer abschätzen, wer sich dadurch beleidigt, angegriffen oder provoziert fühlt. Entsprechend fällt die Reaktion aus. Vor allem dann, wenn dies anonym erfolgen kann. Er kann aber auch bewusst einen Shitstorm auslösen, den aber den politischen Gegner trifft.

Showrooming 
Nicht wenige schauen sich vor dem Kauf die Waren im stationären Handel an, lassen sich wohlmöglich noch umsonst beraten, kaufen aber dann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben im Internetshop, wenn dort das Produkt billiger ist.
Preisvergleiche lassen sich ja zudem leicht mit einem Smartphone direkt "vor Ort" durchführen.
Der Fachhandel vor Ort hat dafür wenig Verständnis, wenn seine Beratungsleistung nicht honoriert wird.

Skills
Fähigkeiten, Qualifikationen. Z.B. die eines Mitarbeiters:  Fachwissen, Kompetenzen, Beherrschen von Fremdsprachen (in Wort und Schrift) und " Softskills".

Small-Caps
Gemeint sind kleinere, unbedeutendere Aktiengesellschaften, im Gegensatz zu den Blue-Chips.

Smombie ("Jugendwort des Jahres" 2015)
Kunstwort aus "Smartphone" und "Zombie" für Personen, die nur noch auf ihr Smartphone starren und von ihrer Umwelt nichts mehr mitbekommen.

Social Butterfly
Eine Person, die auf allen gesellschaftlichen Anläessen zu finden ist und sich dauernd mit ihrem gesellschaftlichen Status befasst.

Softskills
Soziale Kompetenzen, wie Konflikt-, Team- und Verantwortungsfähigkeit oder Kommunikationskompetenz.

Software (siehe WWW-Kurs Glossar)

Spin-off
1.) Gründung eines neuen selbständigen Unternehmens nach einer Ausgliederung (Outsourcing) aus einem größeren Unternehmen. So entstand Infinion aus dem Halbleiterbereich von Siemens.
2.) ein Ableger, ein "Weiter-Spinnen" von etwas schon Bekannten. Wenn z.B. aus einer Serie (Raumschiff Enterprise, Bully-Parade) ein Film (Star-Treck, Schuh des Manitu) wird, und dabei Charaktere und Szenerien übernommen werden oder die Handlung fortgesetzt wird.

Spot
Schlaglicht, Herausstellen oder Hervorheben eines Details.

Stakeholder
... könnte man mit Meinungsmacher übersetzen. Dies sind Personen oder Gruppen (Manager, Mitarbeiter, Kunden), die die Meinung anderer beeinflussen bzw. durchsetzen können, um z.B. durch Überzeugungsarbeit ein Projekt zu beschleunigen.

Start-Up
Neu gegründetes, innovatives Unternehmen, das sich Marktchancen ausrechnet. Dies hat beim "Internet-Boom" in vielen Fällen nicht geklappt.

Streamlining
Eine Sache "stromlinienförmiger", schneller oder besser machen, Ecken abrunden.
Z.B. Maßnahmen zur Qualitätssteigerung, Kosteneinsparungen, Reduzierung von Durchlaufzeiten, Optimierung von Prozessen in einem Unternehmen. 

Styleguide
Vorgaben oder Richtlinien, z.B. für die Gestaltung von Dokumenten, Handbüchern, Web-Seiten, Visitenkarten oder Werbung einer Firma.

Success-Story
Erfolgs Geschichte (über ein Vorzeige-Projekt oder -Produkt) für Marketingzwecke

Support (siehe WWW-Kurs Glossar)


Wörter mit "T"

Tagline (siehe WWW-Kurs Glossar)

Team
Früher nannte man das eine "Arbeitsgruppe".

Teaser
Blickfang, Aufhänger. 

Traceability
Rückverfolgbarkeit. Viele kennen schon die Möglichkeit Paketsendungen oder Einschreiben vom Absender bis zum Empfänger verfolgen zu können.
Bei diesem Beispiel "Baugruppenfertigung und Traceability": https://www.ihlemann.de/ems-dienstleistungen/support/logistik/ (Stand 2016-05)
kann der Besteller einer Baugruppe die Prozesse (Bestellung, Fertigung, Lieferung) beim beauftragten Dienstleister rückverfolgen.

Try&Buy
Produkte (z.B. Software, speziell Shareware), die man vor dem Kauf erst einmal testen kann.

Turnaround
Den Durchbruch erzielen, positive Trendwende z.B. in der Unternehmens- oder Gewinnentwicklung.

toppen
Ausstechen, überbieten, im Sinne von der/die/das Beste sein.

Town-Meeting
Zusammenkunft bzw. Versammlung von Mitarbeitern eines Unternehmens mit mehreren Standorten in einer Stadt. Je nach Größe der Firma bzw. Teilnehmerkreises müssen Kongresshallen angemietet werden. Bei solchen Anlässen kann die Unternehmensführung ihre Visionen und Ziele an die Mitarbeiter weitergeben.

Trendscout
Einer, der Trends aufspürt und beobacht.

Trendsetter
Einer, der neue Trends und Maßstäbe setzt. 

Turnkey-Project
Generalunternehmer-Projekt, beim Hausbau nennt man das auch "schlüsselfertig".


Wörter mit "U"

Underdressed
Jemand, der mit viel zu legerer Kleidung zu einem festlichen Anlass erscheint. Z.B. zur Vereidigung in Turnschuhen ;-)  Gegenteil von Overdressed.

Underperformer
1.) Aktienwert, der sich schlechter als der Branchenindex entwickelt. Für solche Aktien werden dann Verkaufsempfehlung gegeben. Siehe auch Outperformer.
oder
2.) Mitarbeiter, der die geforderte Leistungen nicht erbringt (Minderleister), d.h. eine berufliche "Niete" ist. 

Updaten
Auf den neuesten Stand bringen. 

Usability
... steht für die Benutzbarkeit, Bedienungsfreundlichkeit bzw. Ergonomie von (Software-)Produkten.


Wörter mit "V"

Value-Chain
Englisch für "Wertschöpfungskette", d.h. die Wertsteigerung eines Produktes vom Rohstoff über die Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse, Transport, Vertrieb bis zum Recycling.

Venture-Capital
Risikokapital, das von meist vermögenden Geldgebern in Neugründungen von innovativen Unternehmen (Start-Ups) gesteckt wird.


Wörter mit "W"

Wellness
Einer der "Lifestyle "-Begriffe, als Wortkreation aus "Wellbeeing" und "Fitness" kreiert.
Körper, Geist und Seele sollen in Einklang gebracht werden, um das Wohlbefinden und die Lebensfreude zu steigern. 

Whistleblower (siehe WWW-Kurs Glossar)

Whitepaper (siehe WWW-Kurs Glossar)

Win-Loss
Bei einer Win-Loss-Analyse, untersucht man, warum man Aufträge gewonnen bzw. verloren hat. 

Win-Win (siehe WWW-Kurs Glossar)

Wording
Wortwahl, Formulierung.

Work-Life-Balance
Das Bestreben Arbeit und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen.

Work-Out
Training.

Workaround (siehe WWW-Kurs Glossar)

Workflow (siehe WWW-Kurs Glossar)


Wörter mit "X"

X
Wird gerne als Vorsilbe bzw. Kürzel verwendet und steht meist für "eXtreme", "eXtended" oder "eXtra".


Wörter mit "Y"

Young Professionals
Junge berufserfahrene Fachkräfte. 

Yuppie
Steht für "Young Urban Professional". Gemeint sind jüngere, gut ausgebildete, berufstätige Großstadtmenschen. Siehe auch Fruppie.


Wörter mit "Z"

zappen
Mit der Fernbedienung (ziellos?) in den TV-Kanälen  "umherwandern".


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