Im E-Mail-Kopf (Header) können Sie unterschiedliche "Arten" von
Empfängern eintragen:
| 'To' |
E-Mail-Adresse des Empfänger (2). |
| 'CC' |
steht für Carbon
Copy. An diese E-Mail-Adresse wird
ein Durchschlag (3)
geschickt.
Der Unterschied zu 'To' besteht lediglich darin, dass der Empfänger
die Mail als Kopie erkennt.
Er nimmt in der Regel die Mail zur Kenntnis, ohne sich direkt angesprochen
zu fühlen, bzw. aktiv zu werden. |
| 'BCC' |
steht für Blind
Carbon Copy, an diese E-Mail-Adresse
wird eine "Blind"-Kopie (4) geschickt, die für den Empfänger
keine Hinweise enthält, an wen die E-Mail sonst noch gesendet wurde. |
Mehrere E-Mail-Adressen können Sie,
je nach E-Mail-Client, durch ein Komma oder Semikolon getrennt eintragen.
Tragen Sie im E-Mail-Kopf (Header) zunächst den Empfänger
ein. Im Feld 'To' wird seine E-Mail-Adresse
(2) eingetippt oder aus der Adressverwaltung übernommen. Die Adressbuchfunktion
zu nutzen, zahlt sich auf jeden Fall aus. Spätestens wenn die E-Mail
wegen eines einzigen Tippfehlers als unzustellbar zurückkommt, überlegen
Sie es sich noch einmal.
Im Feld Subject tragen Sie eine
kurze Betreff-Angabe (5) ein. Die Angabe
sollte kurz und präzise sein und tatsächlich auch etwas mit
dem Inhalt zu tun haben. Denken Sie an Empfänger, die am Tag einige
hundert Mails beantworten müssen und über die Betreff-Angabe
eine Vorauswahl treffen. Nicht dass Ihre Mail direkt im elektronischen
Mülleimer landet!
Unter Attachment können Sie
Dateien (6) (von Dokumenten, Bildern,
Programmen) mit auf die Reise schicken.
Jetzt geht es an den Inhalt. Achten Sie beim Schreiben darauf, die deutschen
Sonderzeichen "kreuzworträtselmäßig" zu schreiben (ä=ae, ö=oe,
ü=ue, ß=ss). Das Mail-Programm des Empfängers könnte solche
Zeichen als "Schmierzeichen" interpretieren.
Ist der Inhalt fertig, sollten Sie nochmals Korrektur lesen.
Dann reicht ein Klick auf den Send-Knopf und schon wird Ihre Mail ins
Internet versendet.
Ab und zu sieht man seltsame Zeichen (7)
in E-Mails: Es handelt sich um Smilies.
Wenn Sie den Kopf um 90 Grad nach links neigen, können Sie diese Kichergesichter
auch erkennen. Mit ihnen kann man z.B. seinen Gefühlszustand ausdrücken.
Eine Übersicht finden Sie in einer kleinen Smilie-Galerie.
In Zeiten, als es mit der Übertragung von Bildern noch nicht so
klappte, behalfen sich einige Zeitgenossen mit solchen Mitteln (8).
Wenn Sie über seltsame kryptische Zeichenfolgen (9)
stolpern, schauen Sie mal in der Kürzel-Übersicht
nach, ob Sie dort die Lösung finden.
An einige Grundregeln sollte man sich halten. Diese sind in der Netiquette
zusammengefasst.
Wenn Sie dann auf "Senden" bzw. "Send" klicken (1)
wird die E-Mail zunächst an Mail-Rechner Ihres Providers
übertragen, der sie dann an den Mail-Rechner des bzw. der Empfänger
weiterleitet.
Zum Lesen und Bearbeiten der empfangenen E-Mails sollte man offline
gehen. Dies spart bei Modem- oder ISDN-Verbindungen
Telefongebühren! Alle E-Mails werden zunächst einmal auf der
Festplatte oder dem Arbeitsspeicher des PCs zwischengespeichert. Erst wenn Sie
wieder Online sind, können sie versendet
werden.
© Bernd Zimmermann 1997-2010