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Glossar B  Stand: 2014-11-02

B-Kanal
Ein ISDN -Basisanschluss hat zwei B-Kanäle für die Nutzdaten einer ISDN-Verbindung (Fax, Internet, Sprache beim Telefonieren). Mit jedem B-Kanal kann eine eigene, unabhängige Verbindung aufgebaut werden kann. So ist Surfen und gleichzeitiges Telefonieren möglich. Die Übertragungsrate beträgt 64kBit/s pro B-Kanal. Siehe auch D-Kanal, ISDNS0 und S2M

B-to-B oder  B2B
steht für "Business-to(2)-Business". Begriff aus dem E-Business für Geschäftsbeziehungen von Unternehmen untereinander. Siehe auch A2A, A2B, A2C, B2C, B2E, C2C, und Kurs-Seite "E-Business / E-Commerce ". 
Beispiele:
1.) Dieser Händler führt ein breites Angebot von über 4 Millionen Artikel für Geschäftskunden im Internet: http://www.mercateo.com/ (Stand 2014-10).
Hier finden Sie alles. Von der Akupunkturnadel über Toner bis zur Zunfthose.
2.) Dieser B2B-Anbeiter von Platinen kann über das Internet kostengünstig seine Dienste europaweit anbieten: http://www.pcb-pool.com/ (Stand 2014-10)
Für ein solches Unternehmen ist weniger der Standort von Vorteil, sondern eher die schnelle Erreichbarkeit und ein großer Einzugsbereich entscheidend. Die Kosten für die Lieferung der fertigen Platinen an den Kunden ist nur ein Bruchteil der Kosten für das Fertigung eines Prototyps.
Je mehr Kunden in Summe, desto günstiger die Kosten für einen Prototypen, da Umlagen (z.B. für den Maschinenpark) auf viele Kunden verteilt werden können und für den einzelnen Kunden damit geringer werden.
Für Scherzbolde steht B2B für "Back-to-Basics" (zurück zum Ursprung). 

B-to-C oder  B2C
steht für "Business-to(2)-Customer" (auch öfters als "Business-to(2)-Consumer"). Begriff aus dem E-Business für Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen (business) und Endkunden/Kunden/Verbraucher (consumer). Siehe auch A2A, A2B, A2C, B2B, B2E, C2C, und Kurs-Seite "E-Business / E-Commerce". 

B-to-E oder  B2E
steht für "Business-to(2)-Employee". Begriff aus dem E-Business für Geschäftsbeziehungen und Kommunikation eines Unternehmens (business) mit seinen Angestellten (employee). Beispiele wären die (mobile) Kommunikation zu den Außendienstmitarbeitern, Routenplanung  und -Steuerung, Time-Management, Fahrtkostenabrechnung, elektronisches Bestellwesen, Buchen von Verkehrsmitteln und Unterkünften, Unified-Messaging, etc. 
Siehe auch A2A, A2B, A2C, B2B, B2C, C2C, und Kurs-Seite "E-Business / E-Commerce". 

BabelfishBabelfish
In dem Roman von Douglas Adams "Per Anhalter durch die Galaxy" (Originaltitel: Hitchhiker's Guide to the Galaxy) setzte man sich einfach eine "cyborganic Umsetzungseinheit" namens "Babelfish" ins Ohr, und schon konnte man alle Sprachen verstehen und sprechen. 
Nicht ganz zufällig nennt Yahoo! seinen Übersetzungsdienst ebenfalls Babelfish. Er kann Textpassagen und sogar ganze Webseiten in über 10 Sprachen übersetzen (Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französich, Griechisch, Holländisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portuguiesisch, Spanisch und Russisch). Allerdings sind nicht alle Kombinationen möglich.
http://www.yahoo.babelfish.com/german-translator/ (Stand 2013-07)

Backbone
Sprich "Bäckbohn", englisch für "Rückgrat". Ein Backbone ist ein besonders leistungsfähiges Leitungsnetz.

Background
Sprich "Bäckgraund", englisch für "Hintergrund". Der Background einer Web-Seite kann vom Autor eingefärbt werden oder mit einer Grafik "verkachelt" werden. Auf dieser Seite sorgt so die Grafik ringordn.gif für diesen Ringbuch-Effekt. 

Back-Office
Im Englischen in etwa für "Büro im Hintergrund". Die Mitarbeiter eines zentralen Back-Office einer Firma können den Kollegen an der Front, d.h. beim Kunden, den Rücken stärken. Das Back-Office versorgt sie mit relevanten Informationen und Analysen. Es kann Tätigkeiten zur Entlastung übernehmen bzw. delegieren und stellt sein geballtes Know-how zur Verfügung. 
Vergleiche auch Helpdesk und Hotline

Backslash
Sprich "Bäck-släsch". Englische Bezeichnung für das Zeichen "\ " (Rückstrich), bekannt als Pfadtrennzeichen in DOS und Windows. In UNIX und für Internetadressen (URL) wird dagegen der Slash '/' als (Pfad)Trennzeichen verwendet. Kein Wunder, dass man die beiden Slashs oft verwechselt. 

Backup
Sprich "Bäckapp". Ein Backup ist eine technische Einrichtung oder eine Maßnahme, auf die im Notfall zurückgegriffen werden kann. Dies kann z.B. eine Bandkopie (Streamer) der Festplatte sein, die in regelmäßigen Abständen erstellt werden sollte. Wenn die Festplatte dann mal "im Eimer" ist, können Sie die Sicherungskopie auf eine Ersatzplatte überspielen. Vergleiche auch RAID

Bandbreite
Als Bandbreite bezeichnet man die Datenmenge, die sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums übertragen lässt. Sie wird in Bit, Tausend Bit oder Millionen Bit pro Sekunde (bps, kbps oder mbps) angegeben. Bei einer schnellen DSL-Verbindung können es 16 mbps sein, beim guten alten Modem nur 56 kbps. Beides sind aber nur theoretische Werte: Die tatsächliche Bandbreite fällt durch Datenstaus im Netz oft wesentlich geringer aus.

Banner
Banner
auf vielen Web-Seiten findet sich Firmenwerbung, die meist als "Werbeband" in die Seite eingefügt wird. Hinter diesen Grafiken verbirgt sich ein Link zur werbenden Firma bzw. zum Anbieter. Die Aufrufe ( AdClicks) dieser Banner können protokolliert werden, damit der Werbetreibende eine Rückkopplung erhält. Wenig angeklickte Banner sind z.B. schlecht gemacht oder verfehlen die eigentliche Zielgruppe. 

Banner-Rotation
Technik, um Werbeeinblendungen (Banner) auf einer bereits geladenen Internet-Seite dynamisch auszutauschen. Die Banner werden "refreshed", d.h. nachgeladen. Verschiedene Refresh-Techniken stehen zur Verfügung: Server-Side-Refresh, HTML-Refresh oder Java-Applets. Die Art von Werbung fällt eher ins Auge als ein statisches Banner, das bei jedem Seitenaufruf gleich erscheint. Siehe auch Bannertausch und Link-Exchange

Bannertausch
Ähnlich dem Prinzip der "Banner-Rotation" werden auch hier Werbe-Banner auf Internet-Seiten dynamisch ausgetauscht. 
Der Unterschied besteht darin, dass sich mehrere Web-Sites zusammengeschlossen haben, die so untereinander auf ihre Angebote aufmerksam machen. Oft auch als Link-Exchange bezeichnet. 

Bannerkiller
Zusatzprogramme, die bestimmte Formen der Werbung auf Web-Seiten herausfiltern. 

BASE64
ist ein Verfahren, das von MIME zur E-Mail-Kodierung verwendet wird. 

Basisanschluss
Ein ISDN-Anschluss. Siehe unter S0

Baud
Ein Maß für die Geschwindigkeit, mit der Signale durch ein Modem versendet werden. 

Baudrate
Die Baudrate gibt die Anzahl der Zustände des übertragenen Signals pro Sekunde an. Die Baudrate (auch Schrittgeschwindigkeit) wird in der Einheit Baud gemessen. Die Anzahl der Bits pro Zustand multipliziert mit der Baudrate ergibt die Bitrate. Die Zeit zur Übertragung einer logischen Null muss nicht unbedingt gleich der einer logischen Eins sein. 

BBS
Steht für Bulletin Board System. Ein BBS besteht aus den Mailboxen der Benutzer (d.h. deren Postfächern) und den Bulletin Boards, den Brettern, an denen "Meldungen angeschlagen sind". 

BCC
steht für Blind Carbon Copy. Der "Blind"-Kopie-Empfänger eines E-Mails, ist für die anderen Empfänger nicht sichtbar.

BDA
Bundes-Daten-Autobahn: Zusammenschluss regionaler Datenautobahnen, die wiederum von regionalen und überregionalen Providern in Deutschland betrieben werden.

BDSG
BundesDatenSchutzGesetz. Zweck dieses Gesetzes ist es, den einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird. Dieses Gesetz gilt für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten. 

Bedenkenträger
Einer der drei typischen Charaktere, wie sie in der Praxis bei der Projektarbeit vorkommen: der 'Macher', der 'Bedenkenträger'  und der 'Erfahrungsträger'. 
Während sich der Durchschnittsamerikaner mit Neuerungen recht leicht tut, scheint es eine deutsche Eigenschaft zu sein, erst einmal "Bedenken" vorzubringen. Bedenkenträger verzögern und erschweren (notwendige) Veränderungen. Dies ist letztlich auch ein Standortnachteil. Da muss man sich nicht wundern, wenn man in Deutschland Trends und Entwicklungen hinterherläuft, anstatt mal eine Vorreiterrolle zu übernehmen. 
Auch die Politik zeigt uns, dass man sich in Grund und Boden diskutieren kann, und notwendige Reformen zu Reförmchen verkommen. Nicht umsonst war das Wort des Jahres 1997 "Reformstau". 
Ironisches Zitat von Johannes Gross (FAZ-Magazin, März 1996): "Als die ersten Menschen sich aufrichteten, um auf zwei Beinen zu gehen, ist gleich ein Deutscher hinzugeeilt, um dringlich zu warnen: Das sei gefährlich, es drohe der Sturz, besonders den Kindern und Alten; vor allem sei es unsolidarisch gegen die übrigen Vierbeinern, auch theologisch bedenklich, denn es wende das Menschengesicht ab von der Erde, dem mütterlichen Grund." 
Friedrich Schiller sagte in Wilhelm Tell: "Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.". Noch ein Zitat von Kurt Tucholski: "Wenn einer nichts hat - Bedenken hat er." 

Benchmarking
Darunter versteht man das kontinuierliche Vergleichen und Bewerten. Das können Unternehmen, Geschäftsprozesse sein, aber auch technische Geräte. 
Zuvor stellt man Regeln auf, wie und mit welchen Kriterien man etwas bewertet. 
Beispiele: 
* "Der neuste Prozessor benötigt für die Berechnung der gestellten Aufgabe nur noch 60% der Zeit seines Vorgängers." 
* "Bei der E-Business-Lösung können, im Vergleich zur bisherigen Lösung, in der gleichen Zeit 4mal soviele Bestellungen erstellt und (online) versendet werden." 

Benefitting
Bei dieser Art von Werbung wird dem Benutzer etwas geboten, also eine Art Werbegeschenk. Er akzeptiert die Werbung und profitiert gleichzeitig von dem Angebot (Win-Win-Beziehung). 
Beispiele aus dem Internet: Auskunftsdienste; freier Internetzugang, aber mit Werbeeinblendungen; Fax-Dienst mit Logo des Anbieters auf der übertragenen Seite; Mailingdienste mit Newsletter diverser Firmen; etc. 

Benutzerkennung
Der Name, mit dem der Benutzer sich dem Computersystem gegenüber identifiziert. Auch Benutzername, Username bzw. Account. Dies kann ein Realname (Frank.Mueller), ein Pseudonym (Frankie) oder eine Abkürzung (FMueller) sein. 

Benutzerprofil
siehe unter Profil

BeOS
Betriebssystem der kalifornischen Softwarefirma Be, dass von privaten Computer-Nutzern kostenlos heruntergeladen werden konnte. Vergleiche auch Linux
Im Sommer 2001 hat jedoch die Firma Be die Weiterentwicklung des Betriebssystem BeOS eingestellt und alle Patente und Entwicklungen an die Firma Palm Inc. verkauft, die vor allem durch ihre PDA bekannt ist. 

Beta-Version
Version einer Software, die vor dem Verkauf an ein meist ausgewähltes Publikum verteilt wird, so dass noch vorhandene Fehler in diesem Feldtest mit möglichst vielen Teilnehmern gefunden werden können. Viele Beta-Versionen sind über das Internet erhältlich. Den Firmen kann es nur recht sein, dass ihre Produkte von vielen Neugierigen umsonst getestet werden 
 (siehe auch Alpha-Version). 

Betriebssystem
Ein Programm, das die Grundfunktionen eines Computers steuert (z.B. MacOS, Linux, UNIX, Windows). 

BIC
auch als SWIFT-Code bekannt, steht für Bank Identifier Code. Mit diesem international standardisierten Bank-Code können weltweit Kreditinstitute eindeutig identifiziert werden.
Der BIC wird neben der IBAN (internationale Bank- und Kontonummer) als zweites Identifikationsmerkmal für grenzüberschreitende Zahlungen benötigt. 
Beispiel: BYLADEM1ERH ist die internationale Bankleitzahl der Sparkasse Erlangen.

BIGFON
Breitbandiges Integriertes Glasfaser-Ortsnetz der deutschen Telekom. 

BIM
Business Information Management. Dieser Begriff  umfasst eine Vielzahl von geschäftlichen Prozessen wie E-Business/E-Commerce (elektronische Geschäftsabwicklung/Handel), CRM (Kundenbeziehung), ERM (Ressourcen) und SCM (Logistikketten- bzw. Versorgungsketten). 

Binary
Mit UUEncode oder MIME in Binärdaten umgewandelte Bilder, Software oder andere Daten. Binaries können per E-Mail oder in Newsgroups übertragen werden. 

Binärtransfer
Ein Datentransfer zwischen Computern, bei dem die binären Daten erhalten bleiben. Das Verfahren ist üblich für den Transfer von Software und Grafikdateien. 

Bing Logo Bing
ist eine Suchmaschine mit der seit 2009 Microsoft gegen den Marktführer Google antritt.
Internet-Adresse: http://www.bing.de/ bzw. http://www.bing.com/ (Stand 2013-07)

BIOS
Basic Input Output System. Bestandteil des Betriebssystems für die Eingabe und Ausgabe von Daten, das auch nach dem Ausschalten nicht gelöscht wird. 
Ohne das BIOS kann das Betriebssystem nicht starten. Es kontrolliert beim Start den Datenstrom zwischen Festplatte, Grafik-Karte, Tastatur, Maus und Drucker. 

Bit
Binary digIT, ist kleinste Informationseinheit in der Computertechnik. Die Information eines Bits ist 0 (Logisch Null) oder 1 (Logisch Eins). Alle Daten setzen sich aus Bits zusammen. Acht Bits stellen ein Byte dar.

Bitmap
Zerlegt man eine Bilddatei in Zeilen und Spalten, erhält man eine Rastergrafik. Jeder Punkt wird mit seiner Farbinformation als Bitfolge gespeichert. 
Das gleichnamige Dateiformat (Dateien vom Typ *.BMP) ist im Internet nicht verbreitet, da es keine Kompression erlaubt.
Grafiken, im GIF- oder JPEG-Format gespeichert, reduzieren die Datenmenge gewaltig.

BITNET
Ein akademisches Netz zum E-Mail- und Dateiaustausch mit eigenem Protokoll. Es verpackt seine Daten für den Transport im Internet in IP-Datenpakete. 

Bitrate
Ist die Anzahl der übertragenen Bits pro Sekunde (Übertragungsgeschwindigkeit). Gemessen wird in Bit/s oder bps. Die Bitrate ist nur in Sonderfällen mit der Baudrate identisch! 

Blackberry iPhone
Ein Mobilfunk-Nutzer bekommt Dank Blackberry® und GPRS neue Nachrichten, Termine oder Adressbucheinträge im Push-Verfahren direkt auf sein Smartphone übermittelt. Mit GPRS ist er "always online", E-Mails werden direkt ("just in Time") empfangen. Der Anwender muss also nicht extra eine Verbindung zum E-Mail-Server aufbauen, um nachzusehen, ob neue Nachrichten eingegangen sind.
Mehr dazu unter: http://de.blackberry.com/ (Stand 2013-07) 

Blacklist
Um einen Spam-Filter einzurichten erstellt man eine "Schwarze Liste" der jenigen, von denen man keine E-Mails empfangen möchte. Da die Spammer aber oft ihre E-Mail-Adresse variieren, ist diese Methode nicht so effektiv. Besser ist die Verwendung einer Whitelist. Siehe auch Kurs-Seite "Spam-Mails". 

BLOB
Ein Binary Large Object (großes binäres Objekt) ist ein Begriff aus der Datenbanktechnik. Große Binär-Dateien fallen im Internet z.B. beim Downloadvon Programm-, Video- oder Audiodaten an. Ärgerlich wenn die Verbindung nach 2 Stunden Downloadzeit zusammenbricht, wenn der Browser "39.467 von 41.075 KB bereits übertragen" anzeigt. 

Blog
Kurzform von Weblog. Siehe unter Weblog.

Blogger
Einer, der Weblogs eingibt. 

blogging
... wenn man Weblogs eingibt. 

Blue Screen
Blue-Screen Viele Betriebssysteme (wie Windows) zeigen schwere Programm- oder Systemfehler ganzseitig auf blauem Hintergrund an. Der Anwender kann hoffen, dass die angezeigten Werte ihm weiterhelfen können (die Hoffnung ist meist vergebens!). Mit Datenverluste muss gerechnet werden. In der Regel muss der PC neu gestartet werden. Siehe auch BSOD.

Blue Ribbon
Blue Ribbon Das blaue Band ist das Symbol der "Free Speech Campaign" der EFF im Internet, die eine freie, das heißt vollkommen unzensierte, Veröffentlichung im Internet fordert. Diejenigen, die dieses Symbol auf ihre Seiten nehmen, unterstützen dadurch die Aktion. Siehe auch CDA

BMECat
Eine Initiative des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME), zur Entwicklung eines Standards zur elektronischen Datenübertragung für Artikelkataloge, an der sich namhafte Unternehmen beteiligt haben. BMECat könnte sich zu einem europäischen Standard entwickeln. Der reibungslose Austausch von Produktdaten ist eine wichtige Grundfunktion des E-Commerce. Siehe auch konkurrierende Standards: cXML und xCBL
BME-Internetadresse: http://www.bme.de/ (Stand 2013-07) 

BMP
Abkürzung von Bitmap

Bluetooth Bluetooth-Logo
Bluetooth ist ein Standard zur drahtlosen Datenübertragung zwischen elektronischen Produkten, der von bekannten Firmen wie 3COM, Ericson, IBM, Intel, Lucent, Microsoft, Motorola, Nokia und Toshiba gefördert wird. Auf einer Frequenz von 2,4 GHz können mit einer Reichweite von circa 10m Computer, PDAs, digitale Kameras, Mobiltelefone und Peripheriegeräte (Drucker, Fax, Scanner) mit einer Übertragungsrate bis zu 1 MBit/s untereinander kommunizieren. In Gegensatz zu Infrarot-Techniken (wie IrDA) muss keine "Sichtverbindung" zwischen den beteiligten Geräten bestehen. 
Internet-Adresse: http://www.bluetooth.com/ (Stand 2013-07) 

BOD
siehe unter Books-On-Demand

Body
a.) Der Body einer E-Mail enthält die eigentliche Nachricht. Zustellungsinformationen befinden sich im Header
b.) Zwischen den Tags <BODY> und </BODY> wird der eigentliche Inhalt einer HTML-Seite definiert. 

Bookmark bookmark
oder deutsch ' Lesezeichen '. Eine Methode, die Adresse (auch URL) von Web-Seiten zu speichern. Damit können Sie Ihre Lieblingsseiten schneller wiederfinden. Jeder ordentliche Browser bietet eine Bookmark-Funktion mit Speichern, Verwalten, Im- und Export. Bevor Sie also zu Papier und Bleistift greifen, um sich eine interessante Adresse aufzuschreiben, schauen Sie sich lieber diese Funktionen an. Im Microsoft-Internet-Explorer werden Lesezeichen auch ' Favoriten ' genannt. Siehe auch Kurs-Seite "Lesezeichen/Bookmarks". 

Bookmark-Converter
... sind Programme um z.B. Netscape-Bookmarks von bzw. in Microsoft Internet Explorer- Favoriten zu konvertieren, da beide Browserunterschiedliche Techniken zum Speichern nutzen. Solche Utilities findet man häufig auf Shareware- bzw. Freeware-Servern. 

Bookmark-Manager
Internet-Dienste, mit denen man die eigenen Booksmarks auf einem Internet-Server verwalten und speichern. Dann können Sie, wenn immer Zugriff auf das Internet besteht (z.B. im Online Café im Urlaubsort), auf Ihre Lieblings-Seiten zugreifen. 
Beispiel wäre "Alert Bookmarks" http://www.alertbookmarks.com/ (US Stand 2013-07). 
 

Books-on-Demand
Books-on-Demand
Books-On-Demand (BOD) bedeutet soviel wie "Bücher auf Abruf". Es handelt sich um eine neue Geschäftsidee, die noch einiges im Verlagswesen verändern wird: 
* Der Autor eines Buches oder sonstigen Publikation gibt sein druckfertiges Werk in elektronischer Form an einen Book-On-Demand-Verleger.
* Der Verleger erstellt einen digitalen Master-Satz, speichert und aktualisiert bei Bedarf die Daten. Dafür wird eine Gebühr erhoben.
* Außerdem führt er das Werk in seinem Katalog, der per Internet oder in Buchhandlungen an Terminals abrufbar ist.
* Erst, wenn die Bestellung eingegangen ist, wird auf einem Hochleistungsdrucker das Buch gedruckt, gebunden, an den Besteller versendet und abgerechnet.
Die Vorteile liegen auf der Hand: 
Geringe finanzielle Aufwendungen und Risiken,
keine Lagerbestände, keine Lagerkosten,
keine "vergriffenen Titel" mehr, 
auch individuelle Bestellungen (persönliche Widmung, Namen, Firmenlogo, besonderer Einband bzw. Gestaltung etc.) sind mit relativ wenig Aufwand machbar,
geringe Stückkosten.
Beispiel: http://www.bod.de/ (Stand 2013-07) 
Vergleiche auch Audio-on-Demand, Music-on-Demand, oder Video-on-Demand.

Boole´sche Abfrage bzw.  Boole´sche Operatoren 
George Boole, ein englischer Mathematiker (1815-1864) entwickelte 1847 die "Algebra der Logik" mit den Operationen "and" (für "und"), "or" (für "oder"), "not" (für "nicht") und "xor" (für "nicht oder" bzw. "exklusives oder") deren Ergebnis entweder "true" (für "wahr") oder "false" (für "falsch") ist. 
Auch Suchmaschinen arbeiten mit Boole´schen Abfragen. 
Testen sie mal mit der Eingabe 
zucchini -rezepte
Sie erhalten alle Links mit dem Begriff "zucchini" aber ohne (wegen des Minuszeichens!) den Begriff "Rezept". 

BOOTP
Das Bootstrap Protocol dient dazu, Rechnern, die ihr Betriebssystem über ein Netzwerk laden, eine Netzwerkadresse zuzuordnen. Siehe auch: DHCP, dynamische IP-Adresse

Bot
Kurzform für "Robot", siehe auch Agent

Bouncing
Rücksendung einer E-Mail wegen eines Fehlers (z.B. ungültige E-Mail Adresse). Der Begriff stammt aus dem englischen und bedeutet eigentlich 'Aufprall' oder 'Zurückprall'.

Bps
Bit pro Sekunde: Maßeinheit für die Datenrate, also die Übertragungsgeschwindigkeit, Übertragungsmenge pro Zeiteinheit. Siehe auch Baud, Baudrate.

Branding
Einprägen von Markennamen (englisch: brand) über unterschiedlichste Werbemaßnahmen, um einen Anwender von der Existenz eines Unternehmens und seiner Produkte in Kenntnis zu setzen. Wichtig sind z.B. Logos, Slogans bzw. Taglines mit hohem Wiedererkennungswert. Auf Internetseiten findet man oft Banner-Werbung oder Werbe-Pop-Ups
Siehe auch Anglizismen, Naming, Wording und Kurs-Seite "Wording, Denglisch & Co.". 
Es gibt Unternehmen, die Branding mit allem was dazu gehört für andere Geschäftskunden als Dienstleistung anbieten.

brick and mortar
englisch für "Mauersteine und Mörtel". 
Synonym für ein konventionelles Unternehmen der "Old Economy" ohne Internet-gestützte Vertriebskanäle für seine Produkte und Dienstleistungen. 
Man betreibt das Geschäft "offline" in stationären Geschäften oder Filialen (deshalb "Ziegelstein und Mörtel"). 
Das Gegenteil wären Unternehmen der "New Economy" mit E-Business- bzw. E-Commerce-Aktivitäten. 

Bridge
Wörtlich: Brücke. Eine Bridge verbindet Netzwerke gleichen Typs miteinander, im Gegensatz zu einem Gateway, das verschiedene Netzwerk-Typen verbinden kann.

Browser
Sprich "Brauser". Leicht bedienbare Basissoftware, um sich im Internet überhaupt bewegen (also 'surfen') zu können. Der Browser (englisch "to browse": schmökern, sich umsehen) stellt die Verbindung zum World Wide Web (WWW) her und stellt Text- und Bilddateien dar. Per Mausklick "surft" man von Inhalt zu Inhalt, von Rechner zu Rechner,  Eintippen ist meist überflüssig.
Ein Browser unterstützt von Haus aus Dienste wie HTTP, E-Mail, News, und FTP.
Je nach Leistungsumfang des Browsers können andere Multimedia-Dokumente wie Ton, Musik und Video verarbeitet werden.
Mit Plug-Ins kann man die Fähigkeiten seines Browsers erweitern. Die bekanntesten Browser sind der Microsoft Internet-Explorer, Firefox oder der Opera-Browser. Vergleiche auch Offline-Browser

Browser-Games
... sind (Online-)Spiele, für die man nur mit einen Web-Browser benötigt. Man muss keine Downloads und Installationen durchführen, um spielen zu können. Eventuell sind aber Browser-Plug-Ins wie Flash, Java oder Shockwave nötig, die aber fast schon selbstverständlich sind. Sonst könnte man auch keine Videos auf YouTube ansehen.

BSABSA-Logo
Die Business Software Alliance ist ein weltweiter Interessenverband für den Schutz und legalen Einsatz von Software. Ziel der BSA ist es, sowohl mit Aufklärungsprogrammen als auch zivil- und strafrechtlicher Verfolgung, die weltweit hohe Raubkopierate zu reduzieren. 
Außerdem setzt sich der Verband auch für entsprechende Urheberrechtsgesetze und deren Einhaltung ein. 
Internetadresse: http://www.bsa.org/ (Stand 2013-07). 

BSI
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. 
Internetadresse: http://www.bsi.bund.de/ (Stand 2013-07). 

BSOD
Der Blue Screen Of Death ist die finale Fehlermeldung von Windows Systemen. Unter Windows-NT muss der Rechner abgeschaltet und neu gebootet werden. 
Siehe auch Blue Screen

BTX
Stand für Bildschirmtext, auch Datex-J oder T-Online Classic genannt. Es handelte sich um einen Online-Dienst der Telekom (T-Online). 
BTX unterschied zwischen Anbietern (meist werbetreibende Unternehmen) und Benutzern, also den BTX-Teilnehmern. 
Kostenpflichtige Angebote wurden über die Telefongebühren abgerechnet. Um BTX zu nutzen, war eine spezielle Software erforderlich.
Btx wurde zum 31.12.2001 eingestellt.

Buddy-Liste
Eine Funktion des AOL Instant Messenger (AIM). Die Buddy-Liste zeigt dem Netsurfer, wer von den in seiner Liste eingetragenen Personen gerade online ist. Nach dem Einwählen ins Internet wird die jeweilige aktuelle Teilnehmer- IP-Adresse an das System übermittelt. Damit weiß das System "unter welcher Nummer" die Teilnehmer erreichbar sind. Das erleichtert das Chatten oder Telefonieren im Internet, weil sich die Teilnehmer dann untereinander "anwählen" können. Der Netscape Communicator 4.04 unterstützt ebenfalls die Buddy-Liste. 

Bug
Sprich "back". Englisch für "Wanze". Als die ersten Computer noch wohnzimmergroß waren, kam es schon einmal vor, dass ein Insekt im Innern solcher Computerdinosaurier für Fehlfunktionen sorgte. Seit dem steht "Bug" für Computer- bzw. Software-Fehler. Der natürliche Feind eines Programmfehlers ist ein Debugger. Ab und zu wird ein Bug zum "Feature", d.h. er wird zu einer mehr oder weniger sinnvollen Funktion. Größere Bugs werden von den Softwarefirmen mit einem Patch behoben. 

Bulk-Mail
Persönliche Werbe- E-Mails (auch Spam, Junk-Mail etc. genannt). Oft werden von Suchrobotern auf Internetseiten oder in Newsgroups-Artikeln E-Mail-Adressen gesammelt. An diese werden dann Werbesendungen verschickt. Dies kann genauso ärgerlich sein, wie der von Werbesendungen verstopfte Briefkasten. 

Bulletin Board
Englisch für "Brett (für Mitteilungen)". Siehe auch BBS

Bus
Allgemeine Bezeichnung für eine Datenleitung, an die mehrere Empfänger bzw. Sender (z.B. Festplatte, Prozessor, Grafikkarte, Tastatur etc.) angeschlossen sind. 

Button
Englisch für "Knopf", "Schalter" oder auch Schaltflächen von Programmen, bei denen bestimmte Funktionen ausgeführt werden. Auf Web-Seiten sind Buttons meist mit einem Link verknüpft. Auch dieser Kurs hat auf jeder Seite Buttons wie zurueck zum Inhaltoder zum Kurs-Glossar (Uebersicht)

Button-ExchangeButton CD4YouButton BOL
Etwas weniger platzintensiv als Werbe-Banner sind Werbe-Buttons. Wenn sich verschiedene Sites zu einem Werbe-Verbund zusammengeschlossen haben, spricht man vom Button-Exchange. 

Buyer-Site
Spezielle Web-Site als Handelsplattform für Käufer für die elektronische Beschaffung (E-Procurement). Hier findet man z.B. Spezifikationen und Kataloge der benötigten Produkte und Dienstleistungen. Vergleiche auch Seller-Site

Buzzword
Englisch für "Modewort". Einige solcher Wörter setzen sich durch, andere verschwinden genau so schnell, wie sie aufgetaucht sind. 
Beispiele sind Extranet, Electronic Commerce, Portal-Site, Online Advertising, Y2K, Outsourcing. 
In der Regel wichtig klingende Worte, meist technischen Ursprungs. Auch gerne benutzt, 
* um Laien zu beeindrucken, 
* um bei Vorträgen mit Phrasen das Publikum zu beeindrucken (Referent als "Folienkünstler" oder "Dampfplauderer") 
* oder für Marketingzwecke Altbekanntes durch Umbenennung interessanter und neu erscheinen zu lassen ("Ortsgespräch" in "City-Call"). Wenn z.B. der Begriff "E-Commerce" schon von der Konkurrenz belegt ist, erfindet man einfach "E-Business". 
Schlimmer sind da nur noch die Politiker, die mit Kreationen wie "Nullwachstum" (Stagnation) oder noch besser mit "Minuswachstum" (Rezession) negative Sachverhalte positiv verkaufen wollen. Siehe auch Wording

BVDW
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (früher DMMV für Deutscher Multimedia Verband) ist eine Interessensvertretung der deutschen Online- und Offline-Multimedia-Branche.
Internetadresse: http://www.bvdw.org/ (Stand 2013-07) 

bye
1.) Ein Befehl, mit dem man sich abmeldet, bedeutet soviel wie Quit oder Exit.
2.) Oft verwendete Abschiedsfloskel am Ende der E-Mail.

Byte
Ein Datenblock aus 8 Bits bildet ein Byte. (Dual-)Zahlen von 0 bis 255 sind darstellbar. 
(siehe auch KB, MB, GB). 


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