Glossar B
Stand: 2010-02-10
B-Kanal
Ein ISDN -Basisanschluss hat zwei B-Kanäle
für die Nutzdaten einer ISDN-Verbindung (Fax, Internet, Sprache beim
Telefonieren). Mit jedem B-Kanal kann eine eigene, unabhängige Verbindung
aufgebaut werden kann. So ist Surfen und
gleichzeitiges Telefonieren möglich. Die Übertragungsrate
beträgt 64kBit/s pro B-Kanal. Siehe auch D-Kanal,
ISDNS0
und S2M.
B-to-B oder B2B
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steht für "Business-to(2)-Business". Begriff
aus dem E-Business für Geschäftsbeziehungen
von Unternehmen untereinander. Siehe auch A2A,
A2B,
A2C,
B2C,
B2E,
C2C,
und Kurs-Seite "E-Business / E-Commerce ".
Beispiele:
1.) Dieser Händler führt ein breites Angebot von über 4 Millionen Artikel für Geschäftskunden im Internet:
http://www.mercateo.com/ [Stand 2010-01].
Hier finden Sie alles. Von der Akupunkturnadel
über Toner
bis zur Zunfthose.
2.) Dieser ein Anbieter hat ganz spezielle Produkte bzw. Dienstleistungen für Geschäftskunden:
http://www.print-id.de/ bietet
Karten- und Etikettendrucker [Stand 2010-01].
3.) Dieser B2B-Anbeiter von Platinen kann über das Internet kostengünstig seine Dienste europaweit anbieten:
http://www.pcb-pool.com/ [Stand 2010-02]
Für ein solches Unternehmen ist weniger der Standort von Vorteil, sondern eher die schnelle Erreichbarkeit und ein großer Einzugsbereich entscheidend.
Die Kosten für die Lieferung der fertigen Platinen an den Kunden ist nur ein Bruchteil der Kosten für das Fertigung eines Prototyps.
Je mehr Kunden in Summe, desto günstiger die Kosten für einen Prototypen, da Umlagen (z.B. für den Maschinenpark) auf viele Kunden verteilt werden können und für den einzelnen Kunden damit geringer werden.
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Für Scherzbolde steht B2B für "Back-to-Basics"
(zurück zum Ursprung).
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B-to-C oder B2C
steht für "Business-to(2)-Customer" (auch
öfters als "Business-to(2)-Consumer"). Begriff
aus dem E-Business für Geschäftsbeziehungen
zwischen Unternehmen (business) und Endkunden/Kunden/Verbraucher (consumer).
Siehe auch A2A, A2B,
A2C,
B2B,
B2E,
C2C,
und Kurs-Seite "E-Business / E-Commerce".
B-to-E oder B2E
steht für "Business-to(2)-Employee". Begriff
aus dem E-Business für Geschäftsbeziehungen
und Kommunikation eines Unternehmens (business) mit seinen Angestellten
(employee). Beispiele wären die (mobile) Kommunikation zu den Außendienstmitarbeitern,
Routenplanung und -Steuerung, Time-Management, Fahrtkostenabrechnung,
elektronisches Bestellwesen, Buchen von Verkehrsmitteln und Unterkünften,
Unified-Messaging,
etc.
Siehe auch A2A, A2B,
A2C,
B2B,
B2C,
C2C,
und Kurs-Seite "E-Business / E-Commerce".
Babelfish
In dem Roman von Douglas Adams "Per Anhalter durch die Galaxy" (Originaltitel:
Hitchhiker's Guide to the Galaxy) setzte man sich einfach eine "cyborganic
Umsetzungseinheit" namens "Babelfish" ins Ohr, und schon konnte man alle
Sprachen verstehen und sprechen.
Nicht ganz zufällig nennt AltaVista
seinen Übersetzungsdienst ebenfalls Babelfish. Er kann Textpassagen
und sogar ganze Webseiten in 10 Sprachen übersetzen (Chinesisch, Deutsch,
Englisch, Französich, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portuguiesisch,
Spanisch und Russisch). Allerdings sind nicht alle Kombinationen möglich.
http://babelfish.altavista.com/
(Stand 2005-10)
Backbone
Sprich "Bäckbohn", englisch für "Rückgrat".
Ein Backbone ist ein besonders leistungsfähiges Leitungsnetz.
Background
Sprich "Bäckgraund", englisch für "Hintergrund". Der Background
einer Web-Seite kann vom Autor eingefärbt
werden oder mit einer Grafik "verkachelt" werden. Auf dieser Seite sorgt
so die Grafik ringordn.gif für diesen Ringbuch-Effekt.
Back-Office
Im Englischen in etwa für "Büro im Hintergrund". Die Mitarbeiter
eines zentralen Back-Office einer Firma können den Kollegen an der
Front, d.h. beim Kunden, den Rücken stärken. Das Back-Office
versorgt sie mit relevanten Informationen und Analysen. Es kann Tätigkeiten
zur Entlastung übernehmen bzw. delegieren und stellt sein geballtes
Know-how
zur Verfügung.
Vergleiche auch Helpdesk und Hotline.
Backslash
Sprich "Bäck-släsch". Englische Bezeichnung für das
Zeichen "\ " (Rückstrich), bekannt als
Pfadtrennzeichen in DOS und Windows.
In UNIX und für Internetadressen (URL)
wird dagegen der Slash '/' als (Pfad)Trennzeichen verwendet. Kein Wunder,
dass man die beiden Slashs oft verwechselt.
Backup
Sprich "Bäckapp". Ein Backup ist eine technische Einrichtung oder
eine Maßnahme, auf die im Notfall zurückgegriffen werden kann.
Dies kann z.B. eine Bandkopie (Streamer) der Festplatte sein, die in regelmäßigen
Abständen erstellt werden sollte. Wenn die Festplatte dann mal "im
Eimer" ist, können Sie die Sicherungskopie auf eine Ersatzplatte überspielen.
Vergleiche auch RAID.
Bandbreite
Als Bandbreite bezeichnen Experten die Datenmenge,
die sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums übertragen lässt.
Sie wird in Bit oder Millionen Bit pro Sekunde (bps oder Mbps) angegeben.
Während deutsche Universitäten innerhalb des Breitband-Wissenschaftsnetzes
schnelle Internet-Verbindungen mit 155 Mbps nutzen können, müssen
Privatleute meist mit 56.800 bps (Modem)
auskommen. Beides sind aber nur theoretische Werte: Die tatsächliche
Bandbreite fällt durch Datenstaus im Netz oft wesentlich geringer
aus. Siehe auch ATM und Standleitung.
Banner
auf vielen Web-Seiten findet sich Firmenwerbung, die meist als "Werbeband"
in die Seite eingefügt wird. Hinter diesen Grafiken verbirgt sich
ein Link zur werbenden Firma bzw. zum Anbieter. Die Aufrufe (
AdClicks) dieser Banner können protokolliert werden, damit der
Werbetreibende eine Rückkopplung erhält. Wenig angeklickte Banner
sind z.B. schlecht gemacht oder verfehlen die eigentliche Zielgruppe.
Banner-Rotation
Technik, um Werbeeinblendungen (Banner)
auf einer bereits geladenen Internet-Seite dynamisch auszutauschen. Die
Banner werden "refreshed", d.h. nachgeladen. Verschiedene Refresh-Techniken
stehen zur Verfügung: Server-Side-Refresh, HTML-Refresh oder Java-Applets.
Die Art von Werbung fällt eher ins Auge als ein statisches Banner,
das bei jedem Seitenaufruf gleich erscheint. Siehe auch Bannertausch
und Link-Exchange.
Bannertausch
Ähnlich dem Prinzip der "Banner-Rotation"
werden auch hier Werbe-Banner auf Internet-Seiten
dynamisch ausgetauscht.
Der Unterschied besteht darin, dass sich mehrere Web-Sites
zusammengeschlossen haben, die so untereinander auf ihre Angebote aufmerksam
machen. Oft auch als Link-Exchange
bezeichnet.
Bannerkiller
Zusatzprogramme, die bestimmte Formen der Werbung auf Web-Seiten
herausfiltern. Siehe auch Beispiel WebWasher.
BASE64
ist ein Verfahren, das von MIME zur
E-Mail-Kodierung verwendet wird.
Basisanschluss
Ein ISDN-Anschluss. Siehe unter S0.
Baud
Ein Maß für die Geschwindigkeit, mit
der Signale durch ein Modem versendet werden.
Baudrate
Die Baudrate gibt die Anzahl der Zustände des übertragenen
Signals pro Sekunde an. Die Baudrate (auch Schrittgeschwindigkeit) wird
in der Einheit Baud gemessen. Die Anzahl der Bits pro Zustand multipliziert
mit der Baudrate ergibt die Bitrate. Die Zeit zur Übertragung einer
logischen Null muss nicht unbedingt gleich der einer logischen Eins sein.
BBS
Steht für Bulletin Board System. Ein BBS
besteht aus den Mailboxen der Benutzer (d.h. deren Postfächern) und
den Bulletin Boards, den Brettern, an denen "Meldungen angeschlagen sind".
BCC
steht für Blind Carbon Copy.
Der "Blind"-Kopie-Empfänger eines E-Mails,
ist für die anderen Empfänger nicht sichtbar.
BDA
Bundes-Daten-Autobahn: Zusammenschluss
regionaler Datenautobahnen, die wiederum von regionalen und überregionalen
Providern in Deutschland betrieben werden.
BDSG
BundesDatenSchutzGesetz. Zweck dieses Gesetzes
ist es, den einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang
mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht
beeinträchtigt wird. Dieses Gesetz gilt für die Erhebung, Verarbeitung
und Nutzung personenbezogener Daten.
Bedenkenträger
Einer der drei typischen Charaktere, wie sie in der Praxis bei der
Projektarbeit
vorkommen: der 'Macher', der 'Bedenkenträger'
und der 'Erfahrungsträger'.
Während sich der Durchschnittsamerikaner mit Neuerungen recht
leicht tut, scheint es eine deutsche Eigenschaft zu sein, erst einmal "Bedenken"
vorzubringen. Bedenkenträger verzögern und erschweren (notwendige)
Veränderungen. Dies ist letztlich auch ein Standortnachteil. Da muss
man sich nicht wundern, wenn man in Deutschland Trends und Entwicklungen
hinterherläuft, anstatt mal eine Vorreiterrolle zu übernehmen.
Auch die Politik zeigt uns, dass man sich in Grund und Boden diskutieren
kann, und notwendige Reformen zu Reförmchen verkommen. Nicht umsonst
war das Wort des Jahres 1997 "Reformstau".
Ironisches Zitat von Johannes Gross (FAZ-Magazin, März 1996):
"Als die ersten Menschen sich aufrichteten, um auf zwei Beinen zu gehen,
ist gleich ein Deutscher hinzugeeilt, um dringlich zu warnen: Das sei gefährlich,
es drohe der Sturz, besonders den Kindern und Alten; vor allem sei es unsolidarisch
gegen die übrigen Vierbeinern, auch theologisch bedenklich, denn es
wende das Menschengesicht ab von der Erde, dem mütterlichen Grund."
Friedrich Schiller sagte in Wilhelm Tell: "Wer gar zu viel bedenkt,
wird wenig leisten.". Noch ein Zitat von Kurt Tucholski: "Wenn einer nichts
hat - Bedenken hat er."
Benchmarking
Darunter versteht man das kontinuierliche Vergleichen und Bewerten.
Das können Unternehmen, Geschäftsprozesse sein, aber auch technische
Geräte.
Zuvor stellt man Regeln auf, wie und mit welchen Kriterien man etwas
bewertet.
Beispiele:
"Ein Pentium-4 Prozessor
benötigt für die Berechnung der gestellten Aufgabe nur noch 75%
der Zeit seines Vorgängers."
"Bei der E-Business-Lösung
können, im Vergleich zur bisherigen Lösung, in der gleichen Zeit
4mal soviele Bestellungen erstellt und (online) versendet werden."
Benefitting
Bei dieser Art von Werbung wird dem Benutzer etwas geboten, also eine
Art Werbegeschenk. Er akzeptiert die Werbung und profitiert gleichzeitig
von dem Angebot (Win-Win-Beziehung).
Beispiele aus dem Internet: Auskunftsdienste; freier Internetzugang,
aber mit Werbeeinblendungen; Fax-Dienst mit Logo des Anbieters auf der
übertragenen Seite; Mailingdienste mit Newsletter diverser Firmen;
etc.
Benutzerkennung
Der Name, mit dem der Benutzer sich dem Computersystem gegenüber
identifiziert. Auch Benutzername, Username bzw. Account.
Dies kann ein Realname (Frank.Mueller), ein Pseudonym (Frankie) oder eine
Abkürzung (FMueller) sein.
Benutzerprofil
siehe unter Profil.
BeOS
Betriebssystem der kalifornischen
Softwarefirma Be, dass von privaten Computer-Nutzern kostenlos heruntergeladen
werden konnte. Vergleiche auch Linux.
Im Sommer 2001 hat jedoch die Firma Be die Weiterentwicklung des Betriebssystem
BeOS eingestellt und alle Patente und Entwicklungen an die Firma Palm Inc.
verkauft, die vor allem durch ihre PDA bekannt
ist.
Beta-Version
Version einer Software, die vor dem Verkauf an ein meist ausgewähltes
Publikum verteilt wird, so dass noch vorhandene Fehler in diesem Feldtest
mit möglichst vielen Teilnehmern gefunden werden können. Viele
Beta-Versionen sind über das Internet erhältlich. Den Firmen
kann es nur recht sein, dass ihre Produkte von vielen Neugierigen umsonst
getestet werden
(siehe auch Alpha-Version).
Betriebssystem
Ein Programm, das die Grundfunktionen eines Computers
steuert (z.B. BeOS, DOS,
MacOS,
Linux,
OS/2 Warp,
UNIX,
Windows).
BIC
auch als SWIFT-Code bekannt, steht
für Bank Identifier
Code. Mit diesem international
standardisierten Bank-Code können weltweit Kreditinstitute eindeutig
identifiziert werden.
Der BIC wird neben der IBAN (internationale
Bank- und Kontonummer) als zweites Identifikationsmerkmal für grenzüberschreitende
Zahlungen benötigt.
Beispiel: BYLADEM1ERH ist die internationale Bankleitzahl der Sparkasse
Erlangen.
BIGFON
Breitbandiges Integriertes Glasfaser-Ortsnetz
der deutschen Telekom.
BIM
Business Information Management. Dieser Begriff
umfasst eine Vielzahl von geschäftlichen Prozessen wie E-Business/E-Commerce
(elektronische Geschäftsabwicklung/Handel),
CRM
(Kundenbeziehung), ERM (Ressourcen) und SCM
(Logistikketten- bzw. Versorgungsketten).
Binary
Mit UUEncode oder MIME
in Binärdaten umgewandelte Bilder, Software oder andere Daten. Binaries
können per E-Mail oder in Newsgroups
übertragen werden.
Binärtransfer
Ein Datentransfer zwischen Computern, bei dem
die binären Daten erhalten bleiben. Das Verfahren ist üblich
für den Transfer von Software und Grafikdateien.
BIOS
Basic Input Output System. Bestandteil
des Betriebssystems für die
Eingabe und Ausgabe von Daten, das auch nach dem Ausschalten nicht gelöscht
wird.
Ohne das BIOS kann das Betriebssystem nicht starten. Es kontrolliert
beim Start den Datenstrom zwischen Festplatte, Grafik-Karte, Tastatur,
Maus und Drucker.
Bit
Binary digIT, ist kleinste Informationseinheit in der
Computertechnik. Die Information eines Bits ist 0 (Logisch Null) oder 1
(Logisch Eins). Alle Daten setzen sich aus Bits zusammen. Acht Bits stellen
ein Byte dar.
Bitmap
Zerlegt man eine Bilddatei in Zeilen und Spalten,
erhält man eine Rastergrafik. Jeder Punkt wird mit seiner Farbinformation
als Bitfolge gespeichert.
Das gleichnamige Dateiformat (Dateien vom Typ
*.BMP) ist im Internet nicht verbreitet, da es keine Kompression erlaubt.
Grafiken, im GIF-
oder JPEG-Format gespeichert, reduzieren
die Datenmenge gewaltig.
BITNET
Ein akademisches Netz zum E-Mail-
und Dateiaustausch mit eigenem Protokoll. Es verpackt seine Daten für
den Transport im Internet in IP-Datenpakete.
Bitrate
Ist die Anzahl der übertragenen Bits pro Sekunde (Übertragungsgeschwindigkeit).
Gemessen wird in Bit/s oder bps. Die Bitrate ist nur in Sonderfällen
mit der Baudrate identisch!
Blackberry
Ein Mobilfunk-Nutzer bekommt Dank Blackberry® und GPRS
neue Nachrichten, Termine oder Adressbucheinträge im Push-Verfahren
direkt auf sein Smartphone übermittelt. Mit GPRS ist er "always online", E-Mails
werden direkt ("just in Time") empfangen. Der Anwender muss also nicht
extra eine Verbindung zum E-Mail-Server aufbauen, um nachzusehen, ob neue
Nachrichten eingegangen sind.
Mehr dazu unter: http://www.blackberry.de/
(Stand 2009-12)
Blacklist
Um einen Spam-Filter einzurichten erstellt
man eine "Schwarze Liste" der jenigen, von denen man keine E-Mails
empfangen möchte. Da die Spammer aber oft ihre E-Mail-Adresse variieren,
ist diese Methode nicht so effektiv. Besser ist die Verwendung einer Whitelist.
Siehe auch Kurs-Seite "Spam-Mails".
BLOB
Ein Binary Large Object (großes binäres
Objekt) ist ein Begriff aus der Datenbanktechnik. Große Binär-Dateien
fallen im Internet z.B. beim Downloadvon
Programm-, Video- oder Audiodaten an. Ärgerlich wenn die Verbindung
nach 2 Stunden Downloadzeit zusammenbricht, wenn der Browser "39.467 von
41.075 KB bereits übertragen" anzeigt.
Blog
Kurzform von Weblog. Siehe unter Weblog.
Blogger
Einer, der Weblogs eingibt.
blogging
... wenn man Weblogs eingibt.
Blue Screen
 |
Viele Betriebssysteme (wie Windows)
zeigen schwere Programm- oder Systemfehler ganzseitig auf blauem Hintergrund
an. Der Anwender kann hoffen, dass die angezeigten Werte ihm weiterhelfen
können (die Hoffnung ist meist vergebens!). Mit Datenverluste muss
gerechnet werden. In der Regel muss der PC neu gestartet werden. Siehe
auch BSOD. |
Blue Ribbon
Das
blaue Band ist das Symbol der "Free Speech Campaign" der EFF
im Internet, die eine freie, das heißt vollkommen unzensierte, Veröffentlichung
im Internet fordert. Diejenigen, die dieses Symbol auf ihre Seiten nehmen,
unterstützen dadurch die Aktion. Siehe auch CDA.
BMECat
Eine Initiative des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik
e. V. (BME), zur Entwicklung eines Standards zur elektronischen Datenübertragung
für Artikelkataloge, an der sich namhafte Unternehmen beteiligt haben.
BMECat könnte sich zu einem europäischen Standard entwickeln.
Der reibungslose Austausch von Produktdaten ist eine wichtige Grundfunktion
des E-Commerce. Siehe auch konkurrierende
Standards: cXML und xCBL.
BME-Internetadresse: http://www.bme.de/
(Stand 2005-10)
BMP
Abkürzung von Bitmap.
Bluetooth
Bluetooth ist ein Standard zur drahtlosen Datenübertragung zwischen
elektronischen Produkten, der von bekannten Firmen wie 3COM, Ericson, IBM,
Intel, Lucent, Microsoft, Motorola, Nokia und Toshiba gefördert wird.
Auf einer Frequenz von 2,4 GHz können mit einer Reichweite von circa
10m Computer, PDAs, digitale Kameras, Mobiltelefone und Peripheriegeräte
(Drucker, Fax, Scanner) mit einer Übertragungsrate bis zu 1 MBit/s
untereinander kommunizieren. In Gegensatz zu Infrarot-Techniken (wie IrDA)
muss keine "Sichtverbindung" zwischen den beteiligten Geräten bestehen.
Internet-Adresse: http://www.bluetooth.com/
(Stand 2005-10)
BOD
siehe unter Books-On-Demand.
Body
a.) Der Body einer E-Mail enthält
die eigentliche Nachricht. Zustellungsinformationen befinden sich im Header.
b.) Zwischen den Tags <BODY>
und </BODY> wird der eigentliche Inhalt einer HTML-Seite
definiert.
Bookmark
oder deutsch '
Lesezeichen '. Eine Methode, die Adresse (auch URL)
von Web-Seiten zu speichern. Damit können Sie Ihre Lieblingsseiten
schneller wiederfinden. Jeder ordentliche Browser
bietet eine Bookmark-Funktion mit Speichern, Verwalten, Im- und Export.
Bevor Sie also zu Papier und Bleistift greifen, um sich eine interessante
Adresse aufzuschreiben, schauen Sie sich lieber diese Funktionen an.
Im Microsoft-Internet-Explorer werden
Lesezeichen auch '
Favoriten ' genannt. Siehe auch Kurs-Seite "Lesezeichen/Bookmarks".
Bookmark-Converter
... sind Programme um z.B. Netscape-Bookmarks
von bzw. in Microsoft Internet Explorer-
Favoriten zu konvertieren, da beide Browserunterschiedliche
Techniken zum Speichern nutzen. Solche Utilities
findet man häufig auf Shareware-
bzw. Freeware-Servern.
Bookmark-Manager
Internet-Dienste, mit denen man die eigenen Booksmarks
auf einem Internet-Server verwalten und
speichern. Dann können Sie, wenn immer Zugriff auf das Internet besteht
(z.B. im Online Café im Urlaubsort), auf Ihre Lieblings-Seiten zugreifen.
Beispiel wäre "Alert Bookmarks"
http://www.alertbookmarks.com/
( Stand 2005-10).
Books-on-Demand
Books-On-Demand (BOD) bedeutet soviel wie "Bücher
auf Abruf". Es handelt sich um eine neue Geschäftsidee, die noch einiges
im Verlagswesen verändern wird:
 |
Der Autor eines Buches oder sonstigen Publikation gibt sein druckfertiges
Werk in elektronischer Form an einen Book-On-Demand-Verleger. |
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Der Verleger erstellt einen digitalen Master-Satz, speichert und aktualisiert
bei Bedarf die Daten. Dafür wird eine Gebühr erhoben. |
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Außerdem führt er das Werk in seinem Katalog, der per Internet
oder in Buchhandlungen an Terminals abrufbar ist. |
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Erst, wenn die Bestellung eingegangen ist, wird auf einem Hochleistungsdrucker
das Buch gedruckt, gebunden, an den Besteller versendet und abgerechnet. |
Die Vorteile liegen auf der Hand:
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Geringe finanzielle Aufwendungen und Risiken, |
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keine Lagerbestände, keine Lagerkosten, |
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keine "vergriffenen Titel" mehr, |
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auch individuelle Bestellungen (persönliche Widmung, Namen, Firmenlogo,
besonderer Einband bzw. Gestaltung etc.) sind mit relativ wenig Aufwand
machbar, |
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geringe Stückkosten. |
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Beispiel: http://www.bod.de/ (Stand
2005-10)
Vergleiche auch Audio-on-Demand,
Music-on-Demand,
oder Video-on-Demand. |
Boole´sche Abfrage bzw. Boole´sche
Operatoren
George Boole, ein englischer Mathematiker (1815-1864) entwickelte 1847
die "Algebra der Logik" mit den Operationen "and" (für "und"), "or"
(für "oder"), "not" (für "nicht") und "xor" (für "nicht
oder" bzw. "exklusives oder") deren Ergebnis entweder "true" (für
"wahr") oder "false" (für "falsch") ist.
Auch Suchmaschinen arbeiten mit Boole´schen Abfragen.
Testen sie mal bei Altavista "Erweiterte Suche" (bzw. "Advanced Search")
(http://de.altavista.com/web/adv,
Stand 2005-10) mit der Eingabe
link:www.www-kurs and not host:www.www-kurs
Sie erhalten alle Links auf die Kurs-Seiten (link:www-kurs.de) ohne
(and not) die Kurs-eigenen Seiten (host:www-kurs.de).
BOOTP
Das Bootstrap Protocol dient dazu, Rechnern, die ihr
Betriebssystem über ein Netzwerk laden, eine Netzwerkadresse zuzuordnen.
Siehe auch: DHCP, dynamische
IP-Adresse.
Bot
Kurzform für "Robot", siehe auch
Agent.
Hier ein Bot für etwas zur Zersteuung: "Dr. Endgültig - Gesprächstherapie
für aussichtslose Fälle"
http://bot25.parsimony.net/cgi-bin/bot/bot.cgi?Nummer=63199
(Stand 2008-04)
Bouncing
Rücksendung einer E-Mail
wegen eines Fehlers (z.B. ungültige E-Mail
Adresse). Der Begriff stammt aus dem englischen
und bedeutet eigentlich 'Aufprall' oder 'Zurückprall'.
Bps
Bit pro Sekunde: Maßeinheit
für die Datenrate, also die Übertragungsgeschwindigkeit, Übertragungsmenge
pro Zeiteinheit. Siehe auch Baud, Baudrate.
Branding
Einprägen von Markennamen (englisch: brand) über unterschiedlichste
Werbemaßnahmen, um einen Anwender von der Existenz eines Unternehmens
und seiner Produkte in Kenntnis zu setzen. Wichtig sind z.B. Logos und
Slogans mit hohem Wiedererkennungswert. Auf Internetseiten findet man oft
Banner-Werbung
oder Werbe-Pop-Ups.
Siehe auch Anglizismen, Naming,
Wording
und Kurs-Seite "Wording, Denglisch
& Co.".
brick and mortar
englisch für "Mauersteine und Mörtel".
Synonym für ein konventionelles Unternehmen der "Old
Economy" ohne Internet-gestützte Vertriebskanäle für
seine Produkte und Dienstleistungen.
Man betreibt das Geschäft "offline"
in stationären Geschäften oder Filialen (deshalb "Ziegelstein
und Mörtel").
Das Gegenteil wären Unternehmen der "New
Economy" mit E-Business- bzw.
E-Commerce-Aktivitäten.
Bridge
Wörtlich: Brücke. Eine Bridge verbindet
Netzwerke gleichen Typs miteinander, im Gegensatz zu einem Gateway,
das verschiedene Netzwerk-Typen verbinden kann.
Browser
Sprich "Brauser". Leicht bedienbare Basissoftware,
um sich im Internet überhaupt bewegen (also 'surfen') zu können.
Der Browser (englisch "to browse": schmökern, sich umsehen) stellt
die Verbindung zum World Wide Web
(WWW) her und stellt Text- und Bilddateien
dar. Per Mausklick "surft" man von Inhalt zu Inhalt, von Rechner zu Rechner,
Eintippen ist meist überflüssig.
Ein Browser unterstützt von Haus aus Dienste
wie HTTP, E-Mail,
News,
und FTP.
Je nach Leistungsumfang des Browsers können
andere Multimedia-Dokumente wie Ton, Musik und Video verarbeitet werden.
Mit Plug-Ins
kann man die Fähigkeiten seines Browsers erweitern. Die
bekanntesten Browser sind
der Microsoft Internet-Explorer,
Firefox oder der Opera-Browser.
Vergleiche auch Offline-Browser.
BSA
Die Business Software Alliance ist ein weltweiter
Interessenverband für den Schutz und legalen Einsatz von Software.
Ziel der BSA ist es, sowohl mit Aufklärungsprogrammen als auch zivil-
und strafrechtlicher Verfolgung, die weltweit hohe Raubkopierate zu reduzieren.
Außerdem setzt sich der Verband auch für entsprechende Urheberrechtsgesetze
und deren Einhaltung ein.
Internetadresse: http://www.bsa.de/
(Stand 2005-10).
BSI
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
Internetadresse: http://www.bsi.de/
(Stand 2005-10).
BSOD
Der Blue Screen Of Death ist die finale
Fehlermeldung von Windows Systemen. Unter
Windows-NT muss der Rechner abgeschaltet und neu gebootet
werden.
Siehe auch Blue Screen.
BTX
Steht für Bildschirmtext, auch Datex-J oder
T-Online Classic genannt. Es handelte sich um einen Online-Dienst der Telekom
(T-Online).
BTX unterschied zwischen Anbietern (meist werbetreibende Unternehmen)
und Benutzern, also den BTX-Teilnehmern.
Kostenpflichtige Angebote wurden über die Telefongebühren
abgerechnet. Um BTX zu nutzen, war eine spezielle Software erforderlich.
Btx wurde zum 31.12.2001 eingestellt.
Buddy-Liste
Eine Funktion des AOL Instant Messenger (AIM).
Die Buddy-Liste zeigt dem Netsurfer, wer von den in seiner Liste eingetragenen
Personen gerade online ist. Nach dem Einwählen
ins Internet wird die jeweilige aktuelle Teilnehmer-
IP-Adresse an das System übermittelt. Damit weiß das System
"unter welcher Nummer" die Teilnehmer erreichbar sind. Das erleichtert
das Chatten oder Telefonieren im Internet, weil
sich die Teilnehmer dann untereinander "anwählen" können. Der
Netscape Communicator 4.04 unterstützt ebenfalls die Buddy-Liste.
Bug
Sprich "back". Englisch für "Wanze". Als die ersten Computer noch
wohnzimmergroß waren, kam es schon einmal vor, dass ein Insekt im
Innern solcher Computerdinosaurier für Fehlfunktionen sorgte. Seit
dem steht "Bug" für Computer- bzw. Software-Fehler. Der natürliche
Feind eines Programmfehlers ist ein Debugger.
Ab und zu wird ein Bug zum "Feature",
d.h. er wird zu einer mehr oder weniger sinnvollen Funktion. Größere
Bugs werden von den Softwarefirmen mit einem Patch
behoben.
Bulk-Mail
Persönliche Werbe-
E-Mails (auch Spam, Junk-Mail
etc. genannt). Oft werden von Suchrobotern auf Internetseiten oder in Newsgroups-Artikeln
E-Mail-Adressen gesammelt. An diese werden dann Werbesendungen verschickt.
Dies kann genauso ärgerlich sein, wie der von Werbesendungen verstopfte
Briefkasten.
Bulletin Board
Englisch für "Brett (für Mitteilungen)". Siehe auch BBS.
Bus
Allgemeine Bezeichnung für eine Datenleitung, an die mehrere Empfänger
bzw. Sender (z.B. Festplatte, Prozessor, Grafikkarte, Tastatur etc.) angeschlossen
sind.
Button
Englisch für "Knopf", "Schalter" oder auch Schaltflächen
von Programmen, bei denen bestimmte Funktionen ausgeführt werden.
Auf Web-Seiten sind Buttons meist mit einem Link verknüpft. Auch dieser
Kurs hat auf jeder Seite Buttons wie oder .
Button-Exchange
Etwas weniger platzintensiv als Werbe-Banner
sind Werbe-Buttons. Wenn sich verschiedene
Sites
zu einem Werbe-Verbund zusammengeschlossen haben, spricht man vom Button-Exchange.
Buyer-Site
Spezielle Web-Site als Handelsplattform
für Käufer für die elektronische Beschaffung (E-Procurement).
Hier findet man z.B. Spezifikationen und Kataloge der benötigten Produkte
und Dienstleistungen. Vergleiche auch Seller-Site.
Buzzword
Englisch für "Modewort". Einige solcher Wörter setzen sich
durch, andere verschwinden genau so schnell, wie sie aufgetaucht sind.
Beispiele sind Extranet, Electronic
Commerce, Portal-Site, Online
Advertising, Y2K, Outsourcing.
In der Regel wichtig klingende Worte, meist technischen Ursprungs.
Auch gerne benutzt,
um Laien zu beeindrucken,
um bei Vorträgen
mit Phrasen das Publikum zu beeindrucken (Referent als "Folienkünstler"
oder "Dampfplauderer")
oder für Marketingzwecke
Altbekanntes durch Umbenennung interessanter und neu erscheinen zu lassen
("Ortsgespräch" in "City-Call"). Wenn z.B. der Begriff "E-Commerce"
schon von der Konkurrenz belegt ist, erfindet man einfach "E-Business".
Schlimmer sind da nur noch die Politiker, die mit Kreationen wie "Nullwachstum"
(Stagnation) oder noch besser mit "Minuswachstum" (Rezession) negative
Sachverhalte positiv verkaufen wollen. Siehe auch Wording.
BVDW
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V.
(früher DMMV für Deutscher Multimedia Verband)
ist eine Interessensvertretung der deutschen Online- und Offline-Multimedia-Branche.
Internetadresse: http://www.bvdw.org/
(Stand 2005-10)
bye
1.) Ein Befehl, mit dem man sich abmeldet, bedeutet
soviel wie Quit oder Exit.
2.) Oft verwendete Abschiedsfloskel am Ende der
E-Mail.
Byte
Ein Datenblock aus 8 Bits bildet ein Byte. (Dual-)Zahlen von 0 bis
255 sind darstellbar.
(siehe auch KB, MB,
GB).
©
Bernd Zimmermann 1997-2010 |