Glossar C
Stand: 2013-01-27
C++
ist eine bekannte, objektorientierte und professionelle Programmiersprache.
C-to-C oder C2C
steht für "Customer-to(2)-Customer" (auch
öfters als "Consumer-to(2)-Consumer"). Begriff
aus dem E-Business für Geschäftsbeziehungen
von Privatleuten (Verbrauchern) untereinander. Beispiele wären Kleinanzeigenbörsen
der Art "Biete 4 Winterreifen auf Felge", "Suche Mitfahrgelegenheit nach
Buxtehude", die es zahlreich im Netz gibt. Siehe auch A2A,
A2B,
A2C,
B2B,
B2C,
B2E
und Kurs-Seite "E-Business/E-Commerce".
CA
Die Certificate Authority ist eine Zertifizierungsstelle,
die digitale Verschlüsselungen zur Übermittlung vertraulicher
Daten, zum Schutz vor Manipulationen und zur Identitätsprüfung
des Urhebers vergibt. Siehe auch Digitale
Signatur und TTP.
Cache
Sprich "Kasch". Oft wird dieses Wort französicher
Herkunft ("cacher" für "verbergen") aber auch englisch "Käsch"
ausgesprochen. Gemeint ist ein Zwischenspeicher, in dem Daten (Internetdateien,
Texte, Bilder etc.) abgelegt werden. Stellt z.B. der Browser
fest, dass die gewünschten Dateien schon vorhanden sind, werden sie
direkt aus dem Cache geladen. Damit wird das Netz entlastet und etwas Zeit gespart.
Wenn aber z.B. eine Nachrichtenseite im Browser ein altes Datum zeigt, sollte man die Seite neu laden. Wenn dann das Datum aktualisiert wird, hat man zuvor die zwischengespeicherte Seite aus dem Cache gesehen.
CAD
Computer Aided Design. Entwerfen von Produkten
mit Computer-Hilfe.
CAE
Computer Aided Engineering. Entwerfen (CAD),
Berechnen, Simulieren und Testen von Produkten mit Computer-Hilfe.
Call-by-Call
Viele private Telefongesellschaften bieten einen Call-by-Call Internet-Zugänge.
Andere Bezeichungen sind "Internet-by-Call"
oder "Internet-on-Demand".
Nur dann, wenn man Internet "braucht", wählt man sich ein. Die
Kosten werden (meist im Minutentakt) für die Dauer der Verbindung
berechnet. Es fällt keine Grundgebühr an. Auch benötigt
man mit solchen Providern keinen Vertrag. Man kann also schnell solche
Angebote untereinander ausprobieren und vergleichen. Die Gebühren
zahlen Sie über Ihre Telefonrechnung.
Call-Center
Dienstleistung bei der mehrere Mitarbeiter unter einer Rufnummer telefonische Serviceleistungen erbringen.
Typisch sind Hotline- und Helpdesk-Dienste,
Bestellannahmen oder Beratungen. Es gibt kostenlose Dienste oder solche, die sich über Telefongebühren finanzieren,
auch wenn man als Anrufer in eine ungeliebte Warteschlange gerät.
CAPI
steht für Common Application Programming
Interface
und ist eine herstellerunabhängige ISDN-Programmierschnittstelle
CAPTCHA
... steht für "Completely Automated Public
Turing test to tell Computers and Humans Apart",
also
"Vollautomatischer öffentlicher Turing-Test, um Computer und Menschen
zu unterscheiden." Schon 1950 suchte der Computer-Pionier Alan Turing nach
Methoden, um die Intelligenz von Maschinen zu testen.
Diese ist auch nach über 60 Jahren immer noch nicht sonderlich
hoch, denn viele Internet-Angebote werden mittels CAPTCHAs gegen Missbrauch
geschützt.
So verhindert man Manipulationen von Umfragewerte und Besucherzahlen,
unliebsame Einträge in Gästebücher, Spam-Mails oder das Überlasten
von (Gratis-)Angeboten durch maschinelle Anfragen. Erst müssen Aufgaben
gelöst werden, bevor man weiterkommt. Das können Fragen, Rechenaufgaben
oder das Erkennen von Zeichenfolgen sein, das sehr häufig in der Praxis
anzutreffen ist.
Gerade das Lesen fällt den Computern immer noch sehr schwer. Bei
diesen drei Beispielen werden Zeichenfolgen oder Texte verfremdet (gestört,
verschleiert, verzerrt, ...), so dass sie OCR-Software
nur schwer erkennen kann.
Eine offizielle CAPTCHA-Seite finden Sie hier: http://www.captcha.net/
(Stand 2012-02)
Cardware
Kunstwort aus Card (englisch für "Karte") und Software.
Eine Freeware, bei der sich der
Autor über eine Rückmeldung des Nutzers via Postkarte freut.
Siehe auch Mailware, wenn die Rückmeldung
etwas moderner per E-Mail erfolgt.
CAS
Steht für Computer Aided Selling. Gemeint
sind computergestützte Vertriebstätigkeiten. Siehe auch "Sales
Force Automation" (SFA).
Cascading-Style-Sheets (CSS)
ist ein Standard zur Beschreibung der Layouteigenschaften von HTML-Dokumenten.
Dabei können Layoutinformationen auch für mehrere
HTML-Seiten
in separaten Dateien (Style Sheets) abgelegt werden. Vorteil: HTML-Dateien
insgesamt werden kleiner, der HTML-Designer
erhält mehr Freiheiten bei der Seitengestaltung. Sie sind vergleichbar
mit Druckformatvorlagen von Textverarbeitungsprogrammen.
Cash-Mob
... ist eine Marketing-Maßnahme und mit dem Flashmob
verwandt. Daher auch die Namensableitung.
Man verabredet sich im Internet (Facebook, Twitter, ...),
legt Datum, Ort, Uhrzeit und einen Mindestumsatz fest.
Der kommt einem Unternehmen oder Geschäft zu Gute, dass sich z.B. mit einem Gratisgetränk oder einer Rabattaktion revanchiert.
Im Idealfall ist diese Zusammenrottung zum Geldausgeben eine
Win-Win-Situation für alle Beteiligten.
Casting
Auch als Internet-Casting bzw. Online-Casting bezeichnet. Casting heißt
im Englischen soviel wie Besetzung.
Für Fotomodelle oder (Möchtegern)-Schauspieler bieten mehrere
Internet-Agenuren Casting-Dienste an. Mit relativ wenig Aufwand kann die
"Setcard" eines Schauspielers mit Angaben zur Person, Hobbys, Referenzen
und Bildmaterial digital in Casting-Datenbanken gespeichert werden und
damit weltweit via Internet abgerufen werden. Auch für Besetzungsabteilungen
von Film- und TV-Produktionen oder die Werbebranche, immer auf der Suche
nach neuem "Material", sind solche Dienste interessant.
CBT
steht für Computer Based Training, also computergestütztes
Training/Lernen. Wie Sie an diesem Kurs sehen, lassen sich auch mit Internet-Mitteln
Inhalte vermitteln. Siehe auch WBT.
CC
E-Mail Begriff,
steht für Carbon Copy (engl. für Kohlepapierdurchschlag)
und bezeichnet den- bzw. diejenigen, die eine Kopie der E-Mail
erhalten.
CCITT
Das "Comitè Consultatif
International
Tèlègraphique
et Tèlèphonique" ist ein Internationaler Ausschuss
von Fernmeldeverwaltungen und Gesellschaften zur Ausarbeitung von Normen.
Das CCITT ist ein Teil der ITU.
ccTLD
country code Top Level Domain. Siehe
unter Toplevel-Domain.
CD-ROM
steht für 'Compact Disc - Read Only
Memory'.
Optisches Speichermedium, auf dem einmal gespeicherte Daten nicht überschrieben
werden können. Eine CD-ROM wird optisch abgetastet und ist somit gegenüber
anderen Speichermedien (Schallplatten, Tonband) fast vollkommen verschleißfrei.
Die speicherbare Datenmenge beträgt maximal 800 Megabyte (entspricht
90 Minuten Audio). Weitaus höhere Speicherdichte haben
DVD,
die langsam der alten VHS-Cassette den Rang streitig macht.
CDA
Der Communications Decency Act ist ein umstrittenes
US-Gesetz von 1996, das den Gebrauch von "indecent language", d.h."ungebührlicher,
unanständiger" Sprache, unter empfindliche Strafe stellt. Das Gesetz
wurde durch Grundsatzurteile des U.S. Supreme Court zum Teil außer
Kraft gesetzt bzw. entschärft. Weil jegliche Zensur dem Internetgedanken
zuwider ist, war die "Blue Ribbon Campaign"
eine Folge dieses Gesetzes.
CDF
Das Channel Definition Format ist eine Beschreibung
von Informationskanälen, die als XML-Dokumente
realisert sind. Durch diesen Standard der Firma Microsoft sollen die Push-Techniken
vereinheitlicht werden.
CDMA
Steht für Code Division Multiple Access
(Codemultiplex).
High-Speed-Datenfunktechnik mit besonders effizienter und flexibler
Nutzung der vorhandenen Ressourcen (wie Bandbreite, Anzahl der notwendigen
Basisstationen).
Die Benutzer eines Mobilfunksystemens belegen dabei den selben Frequenzbereich.
Das Nutzsignal wird jedoch für jeden Benutzer unterschiedlich codiert.
Diese Technik wird auch für UMTS verwendet. Vergleiche auch FDMA,
TDMA
und W-CDMA.
CE
Microsoft Windows CE (Compact Editon) ist ein Betriebssystem
speziell für Handheld-PC (H/PC) und
PDA.
Die Version 2.0 bietet Windows95/NT-"Look and Feel" auch auf solchen Mini-PCs.
Laut Microsoft ist "CE" nicht eine Abkürzung für einen einzigen
Begriff, sondern für eine ganze Reihe von Design-Grundsätzen
von Windows CE. Hierzu gehören die Begriffe "Compact, Connectable,
Compatible und Companion".
CE-HTML
Consumer Electronics HyperText Markup
Language.
HTML für Benutzerschnittstellen
in der Unterhaltungselektronik wie Fernsehgeräte oder Spiel-Konsolen.
Siehe auch HbbTV.
CERN
Centre Européen de Recherches Nucléaires
(Europäisches Kernforschungszentrum in Genf, Schweiz). CERN-Mitarbeiter
haben mit HTTP die Grundlagen für den
Informationsaustausch im World-Wide-Web
gelegt.
CERT
Das Computer Emergency Response Team kümmert
sich um die Datensicherheit im Internet.
Teams aus Wirtschaft (IBM, Siemens, Telekom, Informatikzentrum der
Sparkassenorganisation), Forschung (Deutsche Forschungsnetz) und des Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik arbeiten zusammen, um Informations-
und Kommunikationsnetzwerke in Deutschland besser sichern. Diese Art "Internet-Feuerwehr"
kommt bei "normalen" Störfällen und z.B. auch bei terroristischen
Anschlägen auf Netzwerke zum Einsatz.
Internetadresse: http://www.cert.org/ (Stand 2010-12)
CGI
Common Gateway Interface. Eine Schnittstelle zwischen
WWW-Servern und Scripts oder Programmen, die z.B. Benutzerantworten auf
HTML-Formulare
erzeugen. Diese CGI-Programme befinden sich meist in einem speziellen Verzeichnis
des HTTP -Servers, das von außen nicht
eingesehen werden kann. Bei der Abfrage von Suchmaschinen können
solche CGI-Programme zum Einsatz kommen. Das Suchergebnis wird dabei als HTML
-Seite generiert und an den User zurückgesendet.
CGM
Das Computer Graphics Metafile soll es ermöglichen,
Vektorgrafiken zwischen verschiedenen Rechnersystemen austauschen zu können.
Siehe auch EMF, EPS,
PICT
und WMF.
CHAP
Das Challenge Handshake Authentification Protocol
ist eine sicherere Variante des PAP zur Authentifizierung
eines Teilnehmers bei einer PPP-Verbindung.
Dabei sendet der Server eine (zufällige)
Bytesequenz, die vom Client mit einem gemeinsamen
Passwort
verknüpft zurücksendet wird.
Außerdem kann der Client auch vom Server
eine Authentifizierung verlangen.
Charta
Usenet-Jargon für die Kurzbeschreibung
des Themas und Regeln (Konventionen, Abkürzungen, Umgangsformen) einer
Newsgroup.
Chat
Sprich "schätt". Chat-Programme (engl. Schwatzen)
ermöglichen Ihnen online einen direkten Austausch mit anderen Internet-Nutzern
von Bildschirm zu Bildschirm. Hierbei kann es durchaus um ernsthafte Themen
gehen. Man kann aber auch zum Zeitvertreib über etwas Belangloses
oder Unsinniges palavern. Wie sowas funktioniert, sieht man bei z.B. bei
http://www.chatworld.de/
(Stand 2010-12). Siehe auch IRC und Kurs-Seite
"Chat".
Chatiquette
Ist eine Erweiterung der allgemeinen Internet-Verhaltensregeln (siehe
Netiquette)
speziell für den
Chat-Dienst:
Die Frage "Will hier
niemand mit mir chatten?" ist eigentlich immer überflüssig.
Für persönliche
Ansprache wird vor die Message der Name des Teilnehmers mit einen
Doppelpunkt gesetzt.
Etwa so: CyberDude: pacman:
Was für gute Kölschsorten kannst Du mir empfehlen?
GROSSBUCHSTABEN oder
Fettdruck
symbolisieren im Chat lautes Schreien!
Dränge niemanden
dazu, persönliche Angaben über sich zu machen.
Wenn jemand hereinschneit
und beleidigend wird, ignoriere ihn einfach.
Wenn jemand zu sehr
nervt, dann schreibe eine E-Mailan
den jeweiligen Chat-Admin.
Nicht jeder gibt gleich
seine Telefonnummer oder seine E-MailAdresse
preis. Respektiere das!
Unterscheide zwischen
öffentlichen und privaten Mitteilungen.
Erst einmal die Lage
zu peilen, bevor man groß mit Meldungen anfängt.
Erinnere dich daran,
dass du nicht ganz anonym bist. Ein Chat-Server kennt deine IP-Adresse.
CIA
Central Intelligence Agency ist der US Auslands-Geheimdienst.
Nach Ende des Kalten Krieges soll sich die CIA (mangels Feindbild bzw.
Aufgaben) auch schon einmal der Wirtschaftsspionage gewidmet haben, zum Wohl der amerikanischen Wirtschaft. Siehe auch Kurs-Seite "Der
Lauschangriff".
CKM
Corporate Knowledge-Management. Bei großen
Firmen bzw. Institutionen ist es wichtig, gewisse Regeln für das Knowledge-Management
aufzustellen. Besonders, wenn verschiedene Standorte in mehreren Ländern
zusammenarbeiten. Siehe auch Kurs-Seite "Knowledge-Management".
CKO
Chief Knowledge Officer. In größeren
Unternehmen findet man CKO, die für das Knowledge-Management (KM)
des Unternehmens verantwortlich sind. Siehe auch Kurs-Seite "Knowledge-Management
".
Click-Through
Englisch für "durch-klicken". Das erfolgreiche Anklicken eines
Banners
durch den Web-Besucher. Vergleiche
AdClick,
siehe auch CTR.
Clickable-Image
siehe Clickable-Map
Clickable-Map
Eine Grafik auf einer HTML-Seite mit
sensitiven Flächen (Hotspots). Unterschiedliche
Bereiche der Grafik verweisen auf unterschiedliche Links, die per Mausklick
angewählt werden können. Ein Beispiel finden Sie auf der Startseite
dieses Kurses zur Auswahl der Glossar-Seiten durch Klick auf den jeweiligen Buchstaben.
Client
Ohne Client kein Server. Wenn Sie als Anwender
mit einem anderen Rechner verbunden sind und dessen Dienste in Anspruch
nehmen, besteht eine klassische Client/Server Beziehung. Egal ob Sie im
Internet surfen, eine E-Mail lesen
oder sich in einer Newsgroup rumtreiben, Sie benötigen für den
jeweiligen Dienst eine Software, die dies ermöglicht. Man spricht
dann auch von Client-Software oder kurz Client. Der Browser ist auch ein
Client. Mit ihm haben Sie Zugang zu WWW-Dokumenten (HTTP),
E-Mail
(SMTP), Newsgroups (NNTP)
und Dateiübertragung (FTP). Siehe auch
Dienste.
CLM
Collaborative Lifecycle Management steht für
die ganzheitliche und unternehmensweite Verwaltung und Steuerung aller
Daten und Dokumente, die ein Produkt (technisches Erzeugnis, Software,
Dokument, Dienstleistung) beschreiben, über dessen gesamten "Lebenszyklus"
(Lifecycle) hinweg.
Dabei werden unterschiedliche Geschäftsprozesse berücksichtig:
Einkauf, Fertigung/Produktion, Logistik sowie Vertrieb und Service.
Durchlaufzeiten können minimiert werden und die Kommunikation
der beteiligten Partner (z.B. Zulieferer, Kunden) optimiert werden.
CLM ist somit ein Überbegriff für CRM,
ERM,
PDM/PLM,
SCM.
Vergleiche auch CPC.
Cloud-Computing
… ist ein bildhafter Marketingbegriff und umschreibt in etwa "Außerhalb
auf einer weit entfernten Wolke rechnen". Es handelt sich um ein Konzept
um Anwendungen bzw. Software über das Internet (bzw. Intranet)
zur Nutzung bereitzustellen.
Der Zugang erfolgt über den normalen Internet-Browser.
Man muss also auf dem eigenen PC keine zusätzliche Software
installieren. Die Bereitstellung, der Betrieb, die Pflege, die Verarbeitung
und Speicherung der Daten erfolgt auf den Rechnern des Betreibers.
Viele haben vielleicht schon "Cloud Computing" in der Praxis betrieben,
ohne dass es diesen Begriff dafür gab.
Jeder Web-Basierte E-Mail-Dienst (wie Freemail, GMX, Yahoo!-Mail etc.)
wäre auch eine typische Cloud-Computing Anwendung. Ein Anbieter betreibt
Postfächer, dass dessen Anwendern weltweit via Internet zur Verfügung
steht, ohne das etwa ein Mail-Client lokal
installiert werden muss.
Mails, Adressbücher, Termine etc. werden beim Betreiber gespeichert.
Damit gibt der Anwender auch seine Daten in die Obhut des Betreibers und
hofft, dass dieser damit vertrauensvoll umgeht.
Siehe auch SaaS (Software as a Service).
CLUT
In einer Color Lookup Table werden alle
verwendeten Farben (Farbpalette) einer indizierten Rastergrafik
aufgeführt.
CMS
... steht für Content Management System.
Gemeint sind "Inhaltsverwaltungssysteme" mit denen ein Anwender auch ohne große
Programmier-und HTML-Kenntnisse umfangreichere Web-Seiten mitsamt Videos, Fotoalben, Gästebucher, etc. erstellen, pflegen und erweitern kann.
CMYK
Subtraktives Farbmodell mit den Farben Cyan, Magenta,
Yellow,
blacK. Mit diesen Grundfarben arbeiten auch Farbdrucker. Siehe auch
RGB.
Codec
Kürzel für Coder/Decoder. Eine Einrichtung
zur Wandlung von analogen Signalen in
digitale
Signale und umgekehrt.
Collaborative-Consumption
Teilen statt Kaufen: Der gemeinschaftliche Konsum und das Teilen von persönlichen Dingen mit anderen.
Ein Trend der erst durch das Internet immer mehr an Bedeutung gewinnt. Lesen Sie weiter unter dem Begriff "Sharing-Economy". Hier finden Sie auch Beispiele.
Collaborative-Work
Anwendungen zur Unterstützung von Telearbeit,
die gemeinsames verteiltes Arbeiten in einer Gruppe ermöglicht. Entweder
über eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung oder mit mehreren Partnern in
einer Konferenzschaltung.
COM
1.) Das Component Object Model ist ein Microsoft-Software-Standard
zur Kommunikation zwischen Prozessen und Programmen. Mit Hilfe dieser objektorientierten
Schnittstelle können Software-Produkte auch unterschiedlicher Hersteller
untereinander Daten austauschen.
Praxis-Beispiel: Kopieren Sie unter Windows mit [Alt]+[Print] das aktuelle
Fenster als Grafik in die Zwischenablage und fügen es in ein Netscape-,
Exchange- oder Outlook E-Mail-Formular
ein.
Vergleiche auch ActiveX,
DCOM,
JavaBeans,
OLE,
OCX
und OLE.
2.) Kurzform für COMmunication port.
Ein "normaler" PC besitzt zwei solcher seriellen Schnittstellen (COM1,
COM2). Hier werden z.B. Mäuse, Modems,
digitale Kameras oder PDAs angeschlossen.
3.) Dateierweiterung (Extension)
*.COM von ausführbaren COMmand-Dateien (command: englisch für
Befehl) unter DOS bzw. Windows.
Community
Im Internet versteht man darunter eine (virtuelle) Gemeinde, eine Gemeinschaft
oder auch eine bestimmte Gruppe von Internetnutzern.
Diese Communities haben ein gemeinsames Thema (Ideen- und Erfahrungsaustausch)
bzw. Ziel ("gemeinsam stärker").
Compiler
Sind Übersetzungsprogramme, die den Quell- bzw. Sourcecode eines
Programms einer höheren Programmiersprache (zusammen mit dem Linker)
in den vom Prozessor ausführbaren Maschinencode umwandeln. Ein ausführbare
Datei (z.B. mit dem Dateityp *.EXE) wird erzeugt.
Compressed-HTML
Ein Microsoft-Standard, der es ermöglicht, mehrere HTML-Seiten
in einer Datei zu speichern. Compressed-HTML ist Teil des HTMLHelp-Systems
von Microsoft.
CompuServe
Der älteste weltweit operierende Online-Dienst wurde im September
1997 vom Konkurrenten AOL aufgekauft.
Computer
Ohne Computer kein Zugang zum Internet
gleichgültig, ob es sich dabei um einen Windows-PC oder Macintosh
handelt. Seine Ausstattung sollte allerdings dem aktuellen Stand der Technik
entsprechen: Ältere Modelle können wegen ihrer geringen Leistung
nicht alle Multimedia-Funktionen nutzen. Windows-Rechner sollten über
einen Pentium-Prozessor verfügen, Macs einen PowerPC-Prozessor besitzen.
Das Modem sollte 56 kBit pro Sekunde übertragen.
Etwas schneller ist ein ISDN-Anschluss,
noch schneller (mehr als Faktor 10) ist DSL.
Computerkriminalität
bezeichnet eine neue Form der Kriminalität, als Folge der elektronischen
Datenverarbeitung. Die meisten Straftaten entfallen auf die Geldentnahme
aus den Geldautomaten der Kreditinstitute mit gestohlenen oder gefälschten
Plastikkarten oder ausgespähten PIN- oder TAN-Nummern. Andere Strafbestände ist das Raubkopieren von Software, Musik und Videos
sowie die Verbreitung von Computerviren oder der Missbrauch
von Telekommunikationseinrichtungen.
Content-Management
Inhalte (englisch: "content") größerer Internet-Auftritte
können nicht mehr "von Hand" oder nur wenigen Personen
verwaltet werden. Effektiver können solche Internet-Angebote durch
geeignete Content-Managment-Systeme bzw. Methoden verwaltet und gepflegt
werden.
Dazu gehören:
Automatisierung von
Publikationsvorgängen: "Ändern und dann per Knopfdruck 'online'
auf dem Internet-Server".
Integration von tagesaktuellen
Beiträgen (z.B. Nachrichten),
Direkt-Zugriffe auf
Datenbanken (z.B. Börsenkurse, Produktdaten, Preislisten),
Integration von Suchmaschinen
und Archivfunktionen, Anwenderforen etc.,
Verwaltung von Rechten
"Wer darf welche Inhalte auf dem Server verfassen, ändern (pflegen)
und freigeben?".
Content Provider
Eine Firma, die (außer dem Internetzugang) eigene Inhalte (englisch:
"content") und Informationen im Online-Bereich anbietet. Siehe auch IPP,
ISP,
POP-Provider.
Cookie
Ein Cookie (engl. Keks) ist eine Information,
die ein Web-Server bei einem Clientprogramm (Netscape siehe Datei cookies.txt)
ablegt. Damit lassen sich Zustände speichern, so dass ein Benutzer
bei einem späteren Besuch seine gewohnte Umgebung vorfindet. Cookies
haben üblicherweise ein "Verfallsdatum", nach dem sie gelöscht
werden. Zur Sicherheit werden die Informationen eines Cookies nur an den
Web-Server zurückgegeben, der Ihn ursprünglich angelegt hat.
Man sollte sich darüber im klaren sein,
dass mit dieser Technik auch ein Profil des Anwenders über seine Surfgewohnheiten
erstellt werden kann. Weitere Informationen auf Kurs-Seite "Cookies".
Copy&Paste
Effektives Nutzen der Zwischenablage (nicht nur unter Windows)
für Texte und andere Objekte:
Sie markieren etwas, kopieren es in die Zwischenablage ("copy") und
fügen es an der gewünschten Position wieder ein ("paste").
Markieren Sie zur Übung diese Textzeilen. Mit der Tastenkombination
[Strg]+[C] wird sie in die Zwischenablage kopiert. Starten Sie dann MS-Word
oder einen anderen Texteditor und fügen den Text mit [Strg]+[V] wieder
ein. Altenativ, aber mit mehr Arbeit verbunden, ist dies auch mit den Menü
"Bearbeiten" bzw. "Edit" möglich. Vergleiche Cut&Paste,
Drag&Drop,
siehe auch Kurs-Seite "Kopieren von Internet-Inhalten".
Copyleft
... ist ein Wortspiel und die Verkehrung des Begriffes "Copyright".
Während beim Copyright der Urheber oder Rechteinhaber ein Mitspracherecht
bei der Nutzung und Modifizierung seines Werkes hat,
gewährt der Urheber beim Copyleft eine Nutzung und Modifizierung
seines Werkes dann, wenn es danach wiederum frei zur Nutzung und Modifizierung
ist.
Siehe auch Kurs-Seite "Urheberrecht / Copyright"
und Open-Source.
Auch das Copyleft-Logo ist
eine Spiegelung des Copyright-Logos
Copyright
Einige denken, im Internet gelten keine Urheberechte. Dem ist nicht
so!
Populärstes Beispiel ist die Diskussion um das Kopieren von MP3-Musik-Dateien.
Mehr unter Kurs-Seite "Urheberrecht / Copyright
"
CORBA
Steht für Common Object Request Broker
Architecture.
Ein von der OMG definierter Software-Standard
für den Nachrichtenaustausch zwischen Objekten
und Programmen.
Auch Programme, die auf unterschiedlichen Rechnern laufen, können
sich so plattformübergreifend "unterhalten". Siehe auch DCOM.
CORE
Das Council Of REgistrars betreibt eine zentrale
Datenbank zur IP-Adresse /Domainnamen-Zuordnung.
Siehe auch NIC.
Corporate-Design
Einheitlicher, unverwechselbarer visueller Auftritt einer Firma. Dieser
manifestiert sich in Firmenlogo, Farbgebung, in der Gestaltung von Geschäftsausstattung,
Internet-Auftritt, Manuals, Katalogen, Prospekten, Verpackungen, Messeständen,
Gebäude- und Fuhrparkbeschriftung, Schriftart und Wording.
Ein bekanntes und konsequentes Beispiel ist das lila "T" der Deutschen
Telekom. Wer kennt es nicht:
Corporate-Identity
Firmenphilosophie, die sich in Unternehmensleitlinien, Unternehmenskommunikation,
Umgang mit Kunden, Hauszeitschrift, Verhaltensregeln der Mitarbeiter und
im Corporate-Design des Unternehmens spiegelt.
Counter
Ein Counter, also ein Zähler, registriert die Besucher auf einer
Web-Seite.
Damit hat z.B. der Anbieter einer Seite eine Kontrollmöglichkeit,
ob seine Inhalte überhaupt von anderen Surfern
wahrgenommen werden. Auch dieser Kurs hat auf der Start-Seite
einen Zähler. Dieser ist sogar "Reload-fest", d.h. er kann nicht durch
das erneute Laden der Seite verändert werden. Mittlerweile werden
Counter sogar umsonst angeboten, die meist individuell eingestellt werden
können.
Zähler arbeiten nach unterschiedlichen Methoden:
Anzahl der Dateiaufrufe
am Server (Hits)
Anzahl der aufgerufenen
Seiten (PageView)
Zusammengehörige
Seitenaufrufe innerhalb eines bestimmten Zeitraums (Visits).
Diese Seite hatte bisher
Besucher seit Christi Geburt.
Siehe auch Kurs-Seite "Counterstatistik ".
CPC
Steht für Collaborative Product
Commerce.
Gemeint ist die softwaretechnische, internetbasierte
Integration und Abbildung aller Daten, Informationen und Prozesse des Produktgeschäfts.
Über den gesamten Lebenszyklus von Produkten
sollen alle am Prozess Beteiligten auf "ihre" relevanten Daten online
zugreifen.
Prozesse sind: Produktentwicklung und -Konstruktion,
Beschaffung, Fertigung, Qualitätssicherung, Instandhaltung, Service
und Entsorgung.
Am Prozess Beteiligte sind: Entwicklungs-, Fertigungs-
und Servicepartner, Zulieferer, Kunden und Entsorgungsunternehmen.
Der Begriff CPC fasst die Bereiche PDM
(Production Data Management, Produktdaten-Management), ERP
(Enterprise Resource Planning, unternehmensweite Ressourcen-Planung) und
CRM
(Customer Relationship Management, Kundenbeziehungs-Management) zusammen.
Cracker
Jemand, der sich (mitunter in böser Absicht) unautorisierten Zugriff
auf ein Rechnersystem verschafft, dort manipuliert oder auch z.B. die Lizenzierungsfunktion
von Software "ausschaltet". Vergleiche auch Hacker.
Crawler
siehe unter Robot.
Crippleware
Demo-Version einer Software, bei
der bestimmte Funktionen (z.B. Speichern oder Drucken) "abgeklemmt" sind. Der Programmentwickler
will zum einen sein Programm vorstellen, ansonsten aber verhindern, dass
es unkontrolliert kopiert wird. Eine Vollversion gibt es nur bei Registrierung
und Entrichten einer Lizenzgebühr.
CRM
steht für Customer Relationship
Management.
Gemeint sind alle Massnahmen zum Aufbau bzw. Gestaltung einer möglichst
langfristigen Kundenbeziehung (vergleiche auch E-Bonding):
 |
Sammeln und analysieren des Kaufverhaltens (
Data Mining), Anlegen von "Kunden-Profilen
"
Man kennt den Kunden und die von ihm gekauften
Produkte bereits, stellt sich darauf ein, vermeidet so Rückfragen,
kann gezielter Informationen und Werbung (E-Marketing)
platzieren und Web-Seiten kundenspezifisch aufbauen (persönliche (namentliche)
Kundenansprache und Speichern von Kundeneinstellungen) |
 |
Erhöhen der Kundenzufriedenheit
z.B. durch gute Produktinformation, schnellen
Service, fachkundige Beratung,
bieten von "Mehrwerten", um sich u.a. von der
Konkurrenz abzuheben. |
 |
Weitergabe von Kundendaten
z.B. nach dem Verkauf an die Service-Abteilung, |
Vertrauensvolle Firmen teilen den Kunden in ihrer "
Privacy Policy " ihre "Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Behandlung
von Datenmaterial" mit.
Andere Firmen, weniger zimperlich in Sachen Datenschutz, vermarkten
ihre Kundendaten auch ohne Wissen der Betroffenen.
CRM ist eine "Untermenge" von CPC.
Cross-Plattform
... bedeutet plattform-übergreifend.
So können z.B. einige Spiele auf einem PC,
auf einem Tablet-PC und/oder auch auf
einem Smartphone gespielt werden.
Von Micosoft wurde 2010 die Cross-Plattform "Xbox-Live" nicht weiter
verfolgt. Hier konnten Besitzer von Xbox 360 Spielekonsolen gegen PC-Nutzer
spielen. PC-Spieler waren jedoch mit Tastatur und Maus in der Bedienung
den Xbox-Spielern überlegen, die nur mit einem Controller das Spiel
weniger präzise steuern konnten.
Crossposting
So, wie Sie E-Mail an mehrere Adressen
schicken können, ist es möglich Newsgroups-Artikel gleich an
mehrere Newsgroups zu verschicken. Einige Firmen und Privatpersonen "müllen"
so mit ihrer Werbung oder Banalitäten, zum Ärger der Leser, die
Newsgroups voll. Siehe auch Netiquette.
CS
Abkürzung für Client /Server.
CSCL
Computer Supported Cooperative Learning
steht für kooperatives Lernen mit Computerhilfe in Arbeitsgruppen.
Siehe auch CBT.
CSE
Das Communications Security Establishment ist
ein kanadischer Geheimdienst. Zusammen mit anderen UKUSA-Staaten
ist es am internationalen Abhörring ECHELON
beteiligt. Siehe auch Kurs-Seite "Der Lauschangriff".
CSS
siehe unter Cascading-Style-
Sheets.
CSV
Comma Separated Value. Textdatei in der Daten
in einer Zeile durch ein Komma (oft auch Semikolon oder Tabulator) getrennt
sind. Solche Dateien lassen sich in viele Datenbankanwendungen (MS-Access,
MS-Excel, Oracle) einlesen.
Name;Vorname;Tel.
Bloed;Hein;040-87654321
Zimmermann;Bernd;09131-123456 |
 |
Beispiel: Inhalt Textdatei test.txt, Textdatei nach Einlesen in Excel.
CTI
Computer Telefon Integration, also die Verbindung
von Computer- und Telefon-Systemen.
Typische Einsatzmöglichkeiten wären Call-Center
oder ein Intranet-Telefonbuch einer
Firma, das per Mausklick auf die gewünschte Telefonnummer die Telefonverbindung
herstellt.
CTLD
City Top-Level Domain.
Mehrere Initiativen setzen sich bei der ICANN dafür ein, dass
auch Internetadressen mit dem Namen einer (Groß)Stadt registriert werden können.
Dann sind Adressen wie "www.karneval.koeln", "www.zoo.berlin" oder
"www.fc-bayern.muenchen" möglich.
Solche Internet-Adressen haben einen wesentlich stärkeren lokalen Bezug.
CTR
Die Click Through Rate ist ein Maß für
die Effizienz einer Bannerwerbung auf Web-Seiten.
Sie bestimmt das Verhältnis der Anzahl der Sichtkontakte (AdView)
zur Anzahl der tatsächlich angeklickten Werbe-
Banner (siehe Click-Through bzw. AdClick)
und zeigt dadurch an, wie viele Web-Besucher dem Link
eines Banners tatsächlich gefolgt sind. Vergleiche auch AdClick-Rate.
CUG
Englische Abkürzung für Closed User Group.
Siehe unter GBG (Geschlossene BenutzerGruppe).
customize
Bezeichnet das Anpassen von Produkten (z.B. von Standardsoftware)
an die Bedürfnissen des Kunden (englisch "customer"). Siehe auch "personalize".
Cut&Paste
Englisch für "Ausschneiden und Einfügen". Erklärung
unter Copy&Paste. Vergleiche auch
Drag&Drop.
cXML
Steht für commerce eXtensible Markup Language.
Es ist ein proprietäresXML-Format
namhafter Software- und Hardware-Entwickler für Business-to-Business-Transaktionen
(B2B) des E-Commerce.
Mit cXML lassen sich Produktdaten (Katalogdaten) zwischen Lieferanten
und Einkaufssystemen austauschen. Siehe auch konkurrierende Standards:
BMECat,
xCBL.
Internetadresse: http://www.cxml.org/
(Stand 2010-12)
Cyber-Bullying
"Sonderform" des Cyber-Mobbings bei dem der Täter anonym bleibt.
Das Opfer weiß nicht genau von wem die Mobbing-Aktivitäten ausgehen.
Er kann bestenfalls ahnen aus welcher Gruppe der Täter stammt.
Beispiel: Der Täter hat mit seinem Handy ein für sein Opfer
peinliches Video aufgenommen. Er stellt dieses unter einem nichtssagenden
Account bei YouTube ein. Über ein anonymes E-Mail schickt er den Link
an eine andere Person, von der er genau weiß, dass diese den Link
per Mailverteiler "weitertratscht". Kurze Zeit später ist das Opfer
geschockt, als ihn mehrere Mails erreichen die teils mit einem hämischen
Unterton auf dieses Video "hinweisen".
Cyber-Grooming
… nennt man die Anbahnung sexueller Kontakte mit Minderjährigen
in Chatrooms oder Sozialen-Netzwerken im Internet.
Die Täter, oft ältere Männer, geben sich gegenüber
den Kindern und Jugendlichen als gleichaltrig aus und reden deren
Jargon um sich so deren Vertrauen zu erschleichen. Die Opfer laufen Gefahr
missbraucht zu werden, wenn der Täter es schafft sie zu einem Treffen
in der realen Welt zu überreden.
Cyber-Mobbing
Bedrohen, Blamieren, Beschimpfen, Bloßstellen, Belästigen,
Verbreitung von Unwahrheiten, Anschwärzen von Personen mit Hilfe elektronischer
Medien.
Motive dafür können Eifersucht, Rache, Geltungssucht,
Frustration, Neid, ... sein.
Das Internet begünstigt durch dies durch eine (vermeintliche)
Anonymität. Der Täter handelt meist enthemmt und spontan. Es
schaut ihm ja keiner zu! Über Internetmedien ist es besonders leicht
mit wenig Aufwand eine große Wirkung zu erreichen. Ein peinliches
Foto kann sehr schnell über einen großen E-Mail-Verteiler verteilt
werden. Oft kann der Initiator gar nicht abschätzen welche Ausmaße
seine Aktion hat.
Beispiele:
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Bombardieren mit E-Mails, "Vollmüllen" des Postfachs mit E-Mails
mit riesigen Dateien im Anhang. |
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Einstellen von für das Opfer peinlichen Videos auf YouTube. |
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Auftreten in der Identität des Opfers um andere anzugreifen, Unfrieden
zu stiften oder Schaden anzurichten. |
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Verbreiten von bloßstellenden oder intimen Texten und Fotos durch
E-Mail oder über Fotoalben von Portalen. |
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Verbreiten von Lügen angereichert mit Details, um das Ganze glaubwürdiger
erscheinen zu lassen. |
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Unentwegte Anrufe oder SMS auf das Handy zu den unmöglichsten
Zeiten. |
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Die Gruppe kann auch das Opfer einfach ignorieren, oder sie bricht
den Kontakt einfach per Mausklick ab:
Dann
steht das Opfer alleine da im sozialen Netz! |
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Cyber-Squatting
Personen, die Domainnamen "besetzen", um sie irgendwann gegen gutes
Geld an Interessenten zu verkaufen.
Hätte ich mir frühzeitig die deutsche Domain
"zimbo.de" auf meinen (Spitz-)Namen reservieren lassen, so hätte bestimmt
irgendwann die Firma "zimbo", die Wurstwaren vertreibt, Interesse angemeldet.
Ein anderer Name hierfür ist Domain-Adresse.
Dass die deutsche Telekom mit ihren Produkten mehrere Domains registriert hat, vor allem mit "t-" beginnend
(wie telekom.de, t-dsl.de, t-lekom.de, t-online.de, t-punkt.de, t-net.de, t-shop.de, ...), ist naheliegend und legitim.
Aber auch diese Domains wurden vom Domainmanagement der Deutsche Telekom AG registiert bzw. "besetzt":
t-beutel.de und t-wurst.de (Kein Witz! Kann man bei DENIC
nachlesen),
wie auch t-fanshop.de (für überzeugte Kunden) und
sogar fucktonline.de (um Kritikern zuvor zu kommen)!
(Stand 2011-12)
Cybercafe
Cafe oder Restaurant, in dem man nicht nur essen und trinken sondern
auf im Internet surfen kann. Die Gebühren dafür werden meist
über die Online-Zeit verrechnet. Auch Münzautomaten sind anzutreffen.
Da Cybercafés weltweit verbreitet sind, bieten sie vielen auch im
Urlaub die Möglichkeit die eigenen E-Mails
abzufragen.
CyberCash
Cybergeld
Cybermoney
Mit virtuellem Bargeld lässt sich der PC
"auftanken", um im Internet online für angebotene Waren und Dienstleistungen
ausgeben zu können. Ähnlich der deutschen 'Geldkarte', die sich
ebenfalls vom Girokonto aufladen lässt, um bargeldlos zahlen zu können.
Cyberholic
Ein Kunstwort aus Cyberspace
und Alcoholic. Man bezeichnet damit eine Person, die von den Netzen
von seinen Computern abhängig ist. Siehe auch IAD
bzw. Nerd.
Bei den ersten Symtomen einer Onlinesucht empfiehlt es sich, einmal
beim HSO e.V. (Hilfe zur Selbsthilfe für Onlinesüchtige)
vorbei zu surfen:
Internetadresse: http://onlinesucht.de/ (Stand 2010-12)
Cybernaut
Reisender im Cyberspace. Siehe
auch Internaut.
Cyberspace
Im Computerdeutsch beschreibt das Modewort Cyberspace
unter anderem die Online-Welt: Ihre Foren dienen als elektronischer Treffpunkt
von Menschen, die weltweit via Netz verbunden miteinander kommunizieren.
Künstler und Ingenieure definieren den Cyberspace-Begriff anders.
Sie charakterisieren damit Virtual-Reality-Anwendungen, die ihren Benutzern
durch eine 3D-Brille räumliche Eindrücke
vermitteln.
Cyberwarfare
Moderne Form der Kriegführung mit elektronischen Mitteln. Dabei
versucht eine der kriegsführenden Parteien in die gegnerischen Computernetze
einzudringen, um diese auszuspionieren, zu manipulieren oder lahmzulegen.
Cyborg
Cybernetic Organism. Ein Kunstwort aus der Science-Fiction-Literatur,
das eine Mischung aus Mensch und Maschine beschreibt.
©
Bernd Zimmermann 1997-2013 |