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Glossar D
Stand: 2011-10-31
D-Kanal
(auch D-Channel) ist ein Kanal zur ISDN-Signalübermittlung.
Siehe auch B-Kanal,
ISDN.
D21
Die von IBM Deutschland angeregte Initiative D21 steht für "Deutschland
im 21. Jahrhundert". Weitere deutsche Unternehmen, vor allem der
Informations- und Kommunikationsbranche, haben sich mittlerweile als gemeinnütziger
und eingetragener Verein zusammengeschlossen, um Deutschland auf dem Weg
von der Industrie- zur Informationsgesellschaft zu unterstützen.
Internetadresse: http://www.initiatived21.de/
(Stand 2010-12)
DAB
Digital Audio Broadcasting ist ein digital ausgestrahltes
Radioprogramm, das nur mit entsprechend ausgestatteten Geräten empfangen
werden kann. Neben Sprache und Musik in CD-Qualität können auch
Bilder und Texte empfangen werden. So z.B. Wettervorhersagen, Stau- und
Umleitungsmeldungen oder auch Hintergrundinformationen zum laufenden Radioprogramm.
Die Dienste werden über das Radio oder einen zusätzlichen Bildschirm
empfangen.
Daemon
Ein UNIX-Prozess, der im Hintergrund
z.B. HTTP-, E-Mail-Dienste
oder Druckaufträge steuert.
DAP
Mit dem Directory Access Protocol kann von einem
Klienten auf einen X.500-Server zugegriffen
werden. Siehe auch LDAP.
Data-Binding
Möglichkeit, auf einer Web-Seite andere Daten einzubinden (Dynamic
HTML). So braucht man eine HTML-Seite nicht
noch zusätzlich zu aktualisieren, wenn sich die eingebundene Datei
(z.B. Terminkalender, Telefonliste, Speiseplan etc.) verändert hat.
Data-Mining
ist die Kunst, wie ein Minenarbeiter im Bergwerk nach Edelsteinen sucht,
aus dem Datenberg relevante Informationen ans Tageslicht zu fördern.
So lassen sich z.B. aus bisherigen Bestelldaten Kundenprofile gewinnen.
Damit kann die Werbung besser auf den potenziellen Bedarf zugeschnitten
werden.
Wenn Sie sich viel in Newsgroups bewegen
und dort über Hobbies, Weltanschauung, privates etc. plaudern, werden
diese Artikel von speziellen Suchmaschinen
gespeichert. Wenn Sie sich dann um eine Stelle bewerben, könnte es
sein, dass man sich zuvor schon ein "Bild" durch Suchen und Zusammentragen
mit Hilfe des Internet von Ihnen gemacht hat. Siehe auch Kurs-Seite "Sicherheits-Checkliste".
Database-Marketing
ist die computergestützte Aufbereitung und Nutzung aller vorhandenen
Informationen über Kunden- und Interessentendaten. Ziele des Database
Marketings sind z.B. eine differenziertere Kundenansprache, die Produktion
zielgruppengerechter Produkte oder die Prognose zukünftigen Einkaufsverhaltens.
Grenzen für diese Art von Marketing werden durch Datenschutzgesetze
vorgegeben.
DataGlove
Datenhandschuh für die Steuerung und Navigation in der virtuellen
Realität (VR).
Datagramm
Ist ein Datenpaket im Internet, das - je nach
verwendetem Protokoll - einen definierten Header (Vorspann), ein definiertes
Ende und eine festgelegte Länge hat.
Datawarehouse
Ein "Datawarehouse" eines Unternehmens ist ein Zwischenlager für
Daten unterschiedlichster Art. Auf diesen Datenpool können mehrere
unterschiedliche Programme - je nach Aufgabenstellung (Bestellung, Fertigung,
Lieferung, Rechnung, Kundenschreiben etc.) - zugreifen. Redundante Daten
können so vermieden werden. Die Datenhaltung erfolgt objektorientiert
und nicht applikationsorientiert. So wird das Programm zur Erstellung einer
Rechnung sowohl auf die Produktdaten (Bestellnummer, Beschreibung, Preis,
etc.), als auch auf Kundendaten (Name, Anschrift) zugreifen.
Aus den operativen Daten (Produktdaten, Kundendaten, Bestell- und Versanddaten,
etc.) werden für das Management eines Unternehmens ständig aussagekräftige
Daten herausgefiltert, wie z.B. Auftragseingang, Umsatz oder Umsatzentwicklung,
Lagerbestände etc.
Gerade für weltweit operierende Firmen ist die Möglichkeit
interessant, über das Inter- bzw. Intranet mit entsprechenden Applikationen
auf Firmendaten zuzugreifen, bzw. Prozesse zu steuern.
Beispiel 1): Vor der Konferenz holt sich der Manager die aktuellen
Planungsdaten aus dem Internet. Natürlich erfolgt die Übertragung
solch brisanter Daten verschlüsselt.
Beispiel 2): Der Außendienstmitarbeiter fragt die Lieferzeit
und Verfügbarkeit von Produkten ab, die der Kunde wünscht und
kann diese auch direkt bestellen.
Datenautobahn
Im Englischen auch "data highway" oder "information highway". Gemeint
sind Hochgeschwindigkeitsnetze, in denen Datenpakete allerdings nicht mit
Autos transportiert, sondern elektronisch übermittelt werden, die
z.B. auch Videokonferenzen erlauben. Es kann aber auch zu Staus kommen,
wie es auf Autobahnen üblich ist. Siehe auch ATM.
Datenhandschuh
siehe unter DataGlove.
Datenkompression
Reduktion des Speicherbedarfs von digitalen Daten. Siehe Kompression.
Datenschutz
Gesetze zum Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten. Personen
müssen darüber unterrichtet werden, wenn ihre Daten erstmals
eingespeichert werden. Darüber hinaus haben die Bürger das Recht
auf Auskunft über die zu ihrer Person gespeicherten Daten sowie einen
Berichtigungs-, Sperrungs- und Löschanspruch, sofern die Daten fehlerhaft
sind oder unzulässigerweise gespeichert wurden.
Nach deutschem Recht ist das Ziel des Datenschutzes, die Ausführungen
des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und
anderer Rechtsvorschriften zum Schutz personenbezogener Daten sicherzustellen.
Dabei ist der Einzelne davor zu schützen, dass er durch den Umgang
mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht
beeinträchtigt wird (§1 Abs.1 BDSG).
DAU
Dümmster anzunehmender User. Entspricht im
Englischen dem Begriff "Lamer". Eine Mischung
aus Dummheit, Ignoranz, Unverschämtheit und Penetranz. Ein DAU macht
alle Fehler, die man machen kann. Nicht alle Programme sind gegen DAUs
resistent. Einen solchen Anwender am Telefon zu haben, ist der Alptraum
eines jeden Hotline-Mitarbeiters:
...
Hotline: Was steht denn gerade auf Ihrem Monitor?
DAU: Eine Blumenvase.
Hotline: Nein, lesen Sie mal vor, was auf Ihrem
Monitor steht!
DAU: Samsung!
Hotline: Nein! Was auf Ihrem Schirm steht, möchte
ich wissen.
DAU: Moment, der hängt an der Garderobe.
...
DBCS
Ein Double Byte Character Set ist ein Zeichensatz,
der zwei Byte zur Darstellung aller Zeichen
nutzt. Siehe auch Unicode.
DBMS
Ein Datenbank-Managementsystem ist eine
Software, mit der Informationen organisiert, gespeichert und abgerufen
werden können. Siehe auch: ODBC, RDBMS,
SQL.
DCOM
Das Distributed Component Object Model
ist eine Variante des Microsoft-Software-Standards COM,
mit dem Dienste einer Software via Netzwerk zur Verfügung gestellt
werden können. DCOM verwendet zur Realisierung RPC,
um die Netzwerk-Verbindungen herzustellen. Vergleiche auch ActiveX,
COM,
JavaBeans,
OLE,
OCX
und
OLE.
DCR
Director. Datei-Format der
Firma Macromedia für animierte Web-Seiten.
Deadlock
 |
Steht im Englischen für Riegelschloß, Blockade, Sackgasse.
1.) Wenn sich beispielsweise Programme (Transaktionen) gegenseitig
blockieren.
Wer kennt es nicht: die Windows-Eieruhr wird angezeigt, aber es passiert
nichts mehr, weil sich der Rechner "aufgehangen" hat.
2.) Zustand bei dem es für den Anwender keinen Ausweg, keine Lösung
gibt. |
DE-CIX
DEutscher Commercial Internet EXchange
ist ein Datenaustauschknoten deutscher ISPs
in Frankfurt a. M.. Ohne diese Verbindung müsste ein Großteil
des innerdeutschen Datenverkehrs umständlich über die USA bzw.
das europäische Ausland geleitet werden.
Internetadresse: http://www.de-cix.de/
(Stand 2010-12).
Debugger
Ein Debugger (in englisch soviel wie "Entlauser") ist ein Fehlersuchprogramm
für den Programmentwickler, um unerwünschte Bugs
aufzuspüren und zu beseitigen.
Decoder
Hard- oder Software-System zum Decodieren (entschlüsseln) von
Daten. So ist zum Beispiel zum Empfang von Pay-TV-Sendungen
ein Decoder erforderlich.
Deep Links
Englisch für "Tiefe Verlinkung".
Beispiele wären Auktion- oder Job-Angebote, die Angebote anderer
Anbieter als "Treffer" einblenden.
Kein Wunder, dass die betroffenen Anbieter von solchem Schmarotzertum
nicht immer begeistert sind:
 |
eigene Resourcen werden von Anderen (durch die Konkurrenz) genutzt, |
 |
die "Einschaltquote" reduziert sich, die auch für Werbepartner
von Interesse ist |
 |
Einstiegsseiten werden umgangen, so werden dort platzierte Angebote
nicht wahrgenommen |
default
"Default-Settings", "Default-Werte" oder "Default-Einstellungen" sind
voreingestellte Werte (Standardwerte, Idealwerte).
Dabei kann es sich um Einstellwerte von Computerprogrammen (z.B. Menüleisten,
Dateiablage, Formatvorlagen, Farbeinstellungen) oder auch Hardware (z.B.
Schalter- bzw. "Jumper"-Stellungen auf PC-Karten) oder Startwerte und Eingabefelder
auf Internetseiten (WebMail, Suchmaschine,
Formulare)
handeln.
Delisting
Gemeint ist hier das Austragen einer WWW-Seite aus dem Index einer
Suchmaschine. Grund hierfür könnte ein Fall von Spamdexing
sein.
Denglisch oder Denglish
Eher abwertender Begriff dafür, dass die deutsche Sprache immer
mehr von englischen Begriffen (Anglizismen)
oder deutsch-englischen (Pseudo-)Wortgebilden "durchsetzt" wird.
Mehr dazu auf Kurs-Seite "Wording,
Denglisch & Co.".
DENIC
DEutschen Network Information Center (DE-NIC)".
Deutsche Domains unterhalb der Top Level Domain (TLD)
DE werden bei der DENIC eG registriert.
Hier können Sie den Inhaber einer deutschen Domain aus der WHOIS-Datenbank ermitteln.
Internetadresse: http://www.denic.de/ (Stand 2010-12)
DES
Steht für Data Encryption Standard und ist
ein normiertes Private-Key-Verfahren (ANSI-Standard X3.92-1981) zur
Verschlüsselung von Daten. DES ist zwar weit verbreitet, allerdings
aufgrund der geringen Schlüsselgröße von 56 Bit nicht mehr
zeitgemäß. Triple-DES (3DES) erhöht die Sicherheit des
normalen DES-Verfahren, indem auf einen doppelten Schlüssel (116 Bit)
der DES Algorithmus dreifach durchlaufen wird. Siehe auch IDEA,
RSA
und Kurs-Seite "Verschlüsselung/Kryptographie".
Desktop-Sharing
Die Möglichkeit, über den Desktop einen anderen PC komplett
fernzusteuern, als wenn man davor sitzen würde.
Ideal für den Hotline- bzw.
Helpdesk-Einsatz
zur Fehleranalyse auf einem entfernten Rechner. Vergleiche Application-Sharing,
siehe auch Kurs-Seite "Internet-Konferenz".
DFN
Deutsches ForschungsNetz. Der DFN-Verein betreibt
seit 1984 das Wissenschaftsnetz (WIN) für
Forschung, Lehre und Entwicklung. Was früher Universitäten vorbehalten
war, ist jetzt auch Privatpersonen möglich, die die Dienste des DFN
nutzen können.
Internetadresse: http://www.dfn.de/ (Stand 2010-12)
DFÜ
steht für Datenfernübertragung. Ein
etwas veralteter Begriff für "Online"
sein.
DGSE
Direction Generale de la Securite Exterieure
ist ein französischer Geheimdienst. Auch sie ist, wie die NSA
oder auch CIA, dafür bekannt, dass sie
auch schon einmal zum Wohle der französischen Wirtschaft arbeitet
oder - anders ausgedrückt - Wirtschaftsspionage betreibt. Siehe auch
Kurs-Seite "Der Lauschangriff".
DHCP
Steht für Dynamic Host Configuration Protocol.
Wenn Sie sich bei Ihrem Provider einwählen,
wird Ihnen in den meisten Fällen eine dynamische
IP-Adresse zugewiesen, denn ohne IP-Adresse
geht nichts im Internet. Beim Einwählen ordnet das DHCP dem
Klientenrechner automatisch eine z.Zt. nicht benutzte IP-Adresse aus einem
Adress-Pool des Providers zu.
DHTML
Dynamisches HTML. Sammelbegriff
für verschiedene Lösungen bei denen einzelne Elemente in HTML-Dateien
während der Anzeige dynamisch ihren Inhalt ändern.
Dies kann z.B. mit Hilfe von Applets
oder JavaScripts realisiert werden.
Dial-up
Eine Verbindung zu einem Computer, die dadurch
erzeugt wird, dass über ein Modem
oder
ISDN auf einer
Telefonleitung angerufen wird. Siehe auch PPP-Verbindung.
Dialer
Software, die eine (kostenpflichtige) Internet-Verbindung über eine Telefonleitung auf dem PC installiert.
digital
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen
jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden
letztlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände, daher
binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind. Ein ISDN-Telefon
arbeitet, im Gegensatz zu einem analogen
Telefon, digital.
Digitale Signatur
Mit einer Public-Key-Verschlüsselung
kann ein Autor seine Dokumente, z.B. seine E-Mail,
digital unterschreiben. Jeder kann mit dem öffentlichem Schlüssel
des Autors die Echtheit von Werk und Unterschrift prüfen. Siehe auch
PGP.
DIN
Das Deutsche Institut für Normung ist ein
staatliches Normungsinstitut, ähnlich dem amerikanischen ANSI.
Vergleiche auch ISO.
Internetadresse: http://www.din.de/ (Stand 2010-12)
Directory
Siehe unter Verzeichnis.
DirectX
Eine Software-Schnittstelle "API" zur
schnellen Ansteuerung von Grafikkarten für Spiele oder Multimedia-Anwendungen
unter dem Betriebssystem Windows. Außerdem
vereinfacht DirectX den Zugriff auf Soundkarte, Netzwerk und Speicher.
Das 'X' im Namen von DirectX fasst mehrere Teilfunktionen zusammen:
Direct3D (Darstellung dreidimensionaler Objekte),
DirectDraw (direktes Schreiben in das Video-RAM),
DirectInput (Unterstützung von Eingabegeräten mit
Rückkopplung),
DirectPlay,
DirectSound (Ansteuerung von Soundkarten) und
DirectSound3D (für 3D Audio-Hardware mit Raumeffekten).
Siehe auch OpenGL.
DIS
Datenschutz- und Informations-Sicherheit (IS).
Disclaimer
Englisch für "Ausschlussklausel". Auch auf Internetseiten findet
man oft solche Haftungs- und Garantieablehnungen, wie auch auf der Startseite
dieses Kurses:
"Alle auf den Kurs-Seiten enthaltenen Warenzeichen und Produktbezeichnungen
sind Eigentum des jeweiligen Besitzers.
Für alle Links in diesem WWW-Kurs gilt: Ich möchte ausdrücklich
betonen, dass ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte
der gelinkten Seiten habe!"
Distance-Learning
Bei dieser Form des Lernens besteht eine Distanz zwischen Lehrenden
und den Lernenden, die mit technischen Mitteln (Radio, (Satelliten-)Fernsehen,
Videokonferenz, Internetkonferenz, E-Mail, Chat-Room) überbrückt
wird.
Ein Beispiel wäre ein "virtuelles" Klassenzimmer, bei dem die
Schulungsteilnehmer per Internetkonferenz (z.B. mit NetMeeting)
an verschieden Standorten mit dem Referenten verbunden sind. Werden Lerninhalte
im Selbststudium erarbeitet, können sich die Teilnehmer mit dem Referenten
oder untereinander per E-Mail oder in Chat-Rooms verständigen.
Vorteile: Keine Reise-, Unterkunft- und Verpflegungskosten, keine überfüllten
Kurse oder Vorlesungen. Individuelle Lernpläne sind möglich,
Lernzeiten und -Tempo können selber bestimmt werden.
Siehe auch Telelearning oder Webinar.
Dithering
Reicht die Anzahl der zur Verfügung stehenden Farben nicht aus
(z.B. 256 oder nur Scharz/Weiß), um sanfte Farbverläufe, Graustufen
oder bunte Texturen wiederzugeben, werden Pixel mit ähnlicher Farbe
nebeneinander angeordnet, um eine Zwischenfarbe vorzutäuschen. Mit
diesem Trick kann z.B. ein Schwarz/Weiß-Drucker Graustufen "simulieren".
DivX
DIrect-Video-eXpress (gesprochen "Divix") ist
ein Format zur Speicherung komprimierter
Audio- und Videodaten. Es basiert auf MPEG-4,
speichert aber wesentlich kompakter bei zufriendenstellender Qualität.
So kann der Inhalt einer DVD (ca. 8GB) auf eine herkömmliche
CD-ROM
(650MB) im DivX-Format gespeichert werden.
Internetadresse: http://www.divx.com/ (Stand 2010-12)
DLNA
Die Digital Living Network Alliance (DLNA)
ist eine Vereinigung von Herstellern von Computern, Kameras, Mediaplayern,
Mobiltelefonen, Spielekonsolen, TV-Geräten, um einen Standard für
eine Zusammenarbeit "Interoperabilität" dieser Geräte - auch
von unterschiedlichen Herstellern - zu ermöglichen. So kann z.B. ein
DLNA-fähiger Fernseher auch die Bilder bzw. Videos einer DLNA-fähigen
Kamera darstellen, oder auch Musikstücke wiedergeben, die er auf einem
USB-Speicher-Stick oder Speicherkarte findet.
Internetadresse: http://www.dlna.org/home
( Stand 2011-02)
DNS
Steht für Domain Name System
und dient dazu, die Klarnamen der Internetcomputer (z.B. www.yahoo.de)
in eine eindeutige numerische IP-Adresse
wie 194.107.63.10 umzuwandeln (und umgekehrt), die zur internen Kommunikation
im Internet benötigt wird. Damit kann
mit sprechenden Rechnernamen gearbeitet werden, die man sich leichter merken
kann als Ziffernfolgen.
DOC
Datenformat von WinWord-Textdokumenten. Per Plug-In
lassen sich solche Dateien auch über den Browser darstellen.
Dokument
Ein Dokument im Internet ist letztlich eine Datei
bzw. besteht aus mehreren Dateien. Dabei kann es sich um Text-, Bild-,
Ton- , Video- und andere Dateien handeln.
Die URL legt eindeutig
Dienst, Rechner, Ort und Name des Dokumentes fest.
Domäne
siehe Domain
Domain
Teil bzw. Ebene in einer Adresse, den Konventionen
(Rechtsbestimmungen) des Domäne-Name-Systems (DNS)
folgend. In der Adresse werden die Domänen voneinander jeweils durch
einen Punkt getrennt, z.B. www.tagesschau.de.
Deutsche Domains unterhalb der Top Level Domain
(TLD) "DE" werden bei der DENIC
eG (http://www.denic.de/,
Stand 2005-10) registriert.
Hier als Beispiel der WWW-Kurs in der WHOIS-Datenbank
der DENIC.
| Domainname: |
www-kurs.de |
| Domaininhaber: |
Bernd Zimmermann
Mozartstrasse 7
D-91088 Bubenreuth
Germany |
Administrativer
Ansprechpartner (Admin-c):
Ansprechpartner beim Domaininhaber
für rechtliche und administrative Fragen |
BZ455-RIPE |
Technischer Ansprechpartner
(Tech-c):
technische Kontaktperson der Domain |
MR1264-RIPE |
Zonenverwalter (Zone-c):
Nameserver-Administrator der Domain |
JJ12-RIPE |
In einem
Domainnamen sind Buchstaben des Alphabets und Ziffern und der Bindestrich
verwendet werden.
Seit dem 1. März 2004 dürfen folgende
weitere 92 Buchstaben in .de-Domains verwendet werden:
Damit sind auch deutsche Umlaute möglich, jedoch wird es das "ß"
in Internet-Adressen weiterhin nicht geben.
In Östereich gibt es
nur 34 zusätzliche Zeichen. Dies sind die Kleinbuchstaben des ISO
8859-1 Zeichensatzes sowie die drei Zeichen œ, š und ž.
In der Schweiz ist man traditionell
noch sparsamer. Dort gibt es nur 31 zusätzliche Zeichen!
Domain-Adresse
In der Regel frei wählbarer Name für einen Internet-Server.
Z.B. der Art "http://www.Name.de" oder der Art http://www.Firma.Provider.de.
Hier ist eine Firma sozusagen Untermieter beim Provider, was etwas billiger
ist, als eine eigene Domain zu unterhalten. An den Domain-Namen wird in
den Beispielen noch das Landeskürzel "de" für Deutschland angehängt,
siehe auch Kurs-Seite "Adresse (URL)".
Domain-Grabbing
Eine Domain-Adresse lässt
sich beantragen, auch ohne dass ein Internet-Server
unter dieser Adresse betrieben wird. Es gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Einige ganz Clevere haben sich Rechte an attraktiven oder einprägsamen
Domain-Namen vorab gesichert, nur um sie später gewinnbringend an
mögliche Interessenten weiterzuverkaufen. Entschließt sich also
der Fernsehsender "Pro-8" unter der Adresse http://www.pro-8.de aktiv zu
werden, könnte es sein, dass die Adresse bereits reserviert ist. Hieraus
resultierende Streitigkeiten haben schon öfters vor Gericht geendet.
Ein anderer Name hierfür ist Cyber-Squatting.
DOS
Das Disk Operating System ist ein textorientiertes
(und damit veraltetes) Betriebssystem. Mit diesem Produkt hat Microsoft
begonnen, das große Geld zu machen. Aber auch bei grafischen Benutzeroberflächen
wie Windows 95 bzw. Windows NT ist noch ein DOS (aus Kompatibilitätsgründen)
versteckt.
DoS
Mit Denial-of-Service-Attacks (zu deutsch: "Angriff
zur Verweigerung des Dienstes") können Internet-Rechner zum Absturz
gebracht werden, so dass berechtigte Benutzer einen Dienst nicht mehr nutzen
können. Dies kann durch Mailbombing,
Ausnutzen von Systemschwächen oder Sicherheitslecks geschehen. Auch
kann der Angreifer zeitgleich über eine Vielzahl von vernetzten Rechnern
(DDoS) versuchen, den "Gegner" so zu beschäftigen, dass er überlastet
den Dienst quittiert. Wenn das z.B. bei einem Internetbuchhändler
geschieht, bedeutet das Umsatzeinbußen für die Zeitdauer des
Rechnerausfalls. Siehe auch Cyberwarfare.
DDoS
Distributed Denial of Service (Attacks).
Die ist eine Verschärfung eines Denial-of-Service-Attacks
(DoS), wenn hierfür mehrere vernetzte Rechner sich
die Arbeit teilen ("distributed"), um gleichzeitig einen leistungsfahigen
Server
durch eine Unmenge von Anfragen in die Knie zu zwingen.
dot-com
Gemeint sind Web-Sites kommerzieller
Anbieter, deren Internetadresse mit ".com" endet. Also mit Punkt (englisch
"dot") und "com" für "commercial".
Download
Sprich "daunlot". Bei einem Download werden Dateien
beliebigen Inhalts von einem Server abgerufen und auf den eigenen Computer
übertragen. Diesen Vorgang in der umgekehrten Richtung nennt man
Upload.
Wenn Sie beim Surfen mit der rechten Maustaste
z.B. auf ein Bild klicken, bekommen Sie eine Funktion 'speichern unter'
angeboten, um dieses Bild auf Ihre Festplatte "downzuloaden" (um nicht
zu sagen zu klauen).
Downstream
Der Datenfluss vom Server (Provider) zum Client (Kunde). Gegenteil
von
Upstream.
dpi
... steht für dots per inch, also (Bild)Punkte
pro Zoll (2,54 cm). Je höher der Wert desto höher die Auflösung
bzw. Druckqualität von Scannern oder Druckern.
Mit 400 dpi lassen sich schon brauchbare Bilder scannen bzw. drucken.
Gute Drucker schaffen 1200 dpi für Bilder in Fotoqualität.
Wenn Sie brauchbare Bilder für eine Webseite einscannen wollen,
reichen sogar schon 75 dpi, denn die Darstellung wird letztlich vom Monitor
bestimmt. Außerdem sollte eine Bilddatei möglichst wenig Speicherplatz
beanspruchen. Typische Anfängerfehler sind hochauflösende Bilddateien,
die auf der Webseite verkleinert eingebunden werden und dennoch lange Übertragungszeiten
benötigen, um z.B. eine 500 KB-Datei
zu übertragen, die nur in Passbildgröße auf der Seite erscheint.
Drag&Drop
Englisch für "Ziehen und Ablegen (fallen lassen)". Es handelt
sich um eine Methode, die von modernen Softwareprodukten unterstützt
wird. Probieren Sie es selber mal:
-
Öffnen Sie als Windows-User den Explorer,
-
suchen Sie nach Dateien mit den Endungen *.htm, *.html, *.gif, *.jpg oder
*.txt,
-
klicken mit der rechten Maustaste auf eine solche Datei,
-
halten die Datei weiterhin mit rechten Maustaste fest, um sie in ein ebenfalls geöffnetes Browser-Fenster
zu "ziehen" und sie dann dort "fallen" lassen.
-
Siehe da: Der Browser zeigt den Inhalt dieser Datei an!
Vergleiche auch Copy&Paste bzw.
Cut&Paste.
DRM
Steht für Digital-Rights-Management. Es handelt
sich um Techniken und Methoden zum Schutz von Urheberrechten für digitale
Dokumente, wie Bücher (E-Book), Musik
oder Software, vor allem dann, wenn
über das Internet publiziert und vertrieben wird. Siehe auch Kurs-Seite
"Urheberrecht / Copyright".
Dropper
Englisch für "Bonbon". Ein Programm, das einen Virus
in sich transportiert und beim Ausführen den neuen Rechner infiziert.
Vergleiche auch Trojanisches-Pferd,
siehe auch Kurs-Seite "Schutz vor Viren".
DSD
Das Defence Signals Directorate ist ein australischer
Geheimdienst. Zusammen mit anderen UKUSA-Staaten
ist es am internationalen Abhörring ECHELON
beteiligt. Siehe auch Kurs-Seite "Der Lauschangriff".
DSL
Digital Subscriber Line. Digitaler Teilnehmeranschluss
zur Übertragung von Daten über Fernsprech-Kupferkabel für
kurze Entfernungen (ca. 5 Km) mit hohen Übertragungsraten.
In der Praxis ist DSL circa bis zu 10-mal so schnell wie eine ISDN-Verbindung.
Dafür sind spezielle Modems erforderlich.
Siehe auch Übersicht unter xDSL.
Welche Anbieter gibt es? Wie sind deren Tarife?
Einen DSL Vergleich finden Sie unter http://www.dsl-tarife.de [Stand 2011-09].
DSOM
Das Distributed System Object Model ist
eine Variante des IBM-Software-Standards SOM,
mit dem Dienste einer Software via Netzwerk zur Verfügung gestellt
werden können. Siehe auch COM.
DSS
Der Digital Signature Standard ist ein Verfahren
zum Erzeugen von Signaturen, also elektronischen
Unterschriften. DSS wurde von der US Regierung entwickelt, das Design von
DSS wurde jedoch nie veröffentlicht. Außerdem bestehen noch
potenzielle Sicherheitsprobleme. Die US Regierung hat das Patent auf DSS,
wobei die Benutzung jedoch frei ist.
DSLAM
Digital Subscriber Line Access Multiplexer.
Gerät in einer Ortsvermittlungsstelle, andem mehrere 100 DSL-Anwender
(kupfer- oder glasfasergebunden) angeschlossen sind. Es ist also die Gegenstelle
zu einem DSL-Modem am anderen Ende der Leitung.
DTD
Mit "Document Type Definitions" wird die zulässige
Syntax von Dokumententypen festlegen.
Standards wie SGML, XML
und XHTML unterstützen DTD. Auch der
HTML-Standard
läßt sich als spezielle DTD definieren.
DTP
Unter Desktop Publishing versteht man das PC-gestützte
Layout und die Druckvorbereitung von Dokumenten mit Text- und Bildbearbeitungsfunktionen
(Computersatz). Bekannte professionelle DTP-Programme sind PageMaker, QuarkXpress.
Dual-SIM
Mit einem Dual-SIM-Handy kann man zwei SIM-Karten gleichzeitig in einem
Handy betreiben. Vorteile sind:
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Gleichzeitige Erreichbarkeit unter der privaten als auch der geschäftlichen
Nummer, ohne 2 Handys mit sich rumzuschleppen. |
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Nutzen zweier SIM Karten, um sich je nach Art der Datenkommunikation
(Telefonieren, SMS, MMS,
E-Mail,
Internet-Dienste, Nutzen von Flat-Rates
für Telefon und/oder Datenverkehr), Tageszeit oder Ort die geeignetste
SIM-Karte mit dem günstigsten Tarif auszuwählen. |
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Einsatz in Ausland mit heimischer SIM-Karte und lokaler SIM-Karte des
jeweiligen (Urlaubs-)Landes. |
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Die SIM-Karten müssen nicht mühsam getauscht werden, man
wählt sie per Knopfdruck.
Sie können auch deaktiviert werden, wenn man nach Feierabend die
geschäftliche SIM-Karte deaktiviert. |
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Umschalten auf die jeweils andere SIM-Karte, wenn das Netz des Anbieters
einer SIM-Karte vor Ort nicht verfügbar ist. |
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Ein "Dual-SIM
Handy ohne Vertrag" ist nötig, wenn man wechselnde Mobilfunk-Prepaid-Tarife
nutzen möchte. Bei solchen Handys ist deshalb auch keine SIM-LOCK-Sperre
vorhanden.
Hier ein preiswertes Gerät, gefunden bei
http://www.pearl.de/a-PX3220-4071.shtml
[Stand 2011-10] |
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Ein Beispiel von einem "Marken-Hersteller" wäre das Samsung
Handy C5212.
Datenblätter (auch von anderen Herstellern) finden Sie hier
http://www.handytarife.de/handy-datenbank/samsung/
[Stand 2011-09] |
Dupe
Steht im Usenet-Jargon für einen
doppelt vorhandenen Artikel in einer
Newsgroup.
Dies passiert, wenn z.B. der Autor versehentlich den gleichen Artikel mehrfach
versendet oder der News-Server fehlerhaft arbeitete. Damit sind auch mehrere,
von einander unabhängige, Threads
möglich, was für den Autor und die Leser irritierend sein kann.
DV
DatenVerarbeitung. Dieses etwas veraltete Kürzel
wird heute, insbesondere im kommerziellen Bereich, durch IS
verdrängt.
DVD
Digital Versatile Disc (vielseitig einsetzbare
digitale Disk), ursprünglich "Digital Video Disc" getauft. Optische
Speichertechnologie, die die bisherige CD-ROM
als Speichermedium ablösen soll. Die Speicherkapazität beträgt
4.7 Gigabyte, bzw. bis zu 17 Gigabyte (zweiseitig). Zum Vergleich: Die
maximale Kapazität einer CD-ROM beträgt
800 Megabyte, was einer Laufzeit von 90 Minuten bei einer Audio-CD entspricht.
DVD-Videos haben eine höhere Bildqualität als VHS-Cassetten,
besitzen zudem eine Menüführung und bieten mehrere Audiospuren
(mehrere Sprachen) bzw. bis zu 32 wählbare Untertitel.
Oft wird auch Zusatzmaterial wie "The Making of ..", Trailer,
Kommentare, Interviews, Bildmaterial oder PC-Spiele auf DVDs geboten.
dynamische IP-Adresse
Jeder Provider besitzt mehrere IP-Adressen,
die er Klientenrechnern (also Ihnen als Surfer) zuordnen kann, denn ohne
eine IP-Adresse geht im Internet nichts. Sie bekommen in der Regel beim
Einwählen eine gerade freie IP-Adresse per DHCP
zugewiesen. Sonst müsste jeder potenzielle Internetrechner eine feste
IP-Adresse bekommen, was für private Online-User zu aufwendig wäre.
Für die Internet-Telefonie und andere Dienste ist dies von Nachteil:
Man weiß nie, unter welcher IP-Adresse ein Teilnehmer-PC gerade ansprechbar
ist.
Wenn Sie unter Windows95 surfen, können Sie mit dem Programm WINIPCFG.EXE
die eigene IP-Adresse abfragen.
Siehe auch: BOOTP, DHCP,
Netzklasse,
PPP.
© Bernd Zimmermann 1997-2012 |