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Glossar F  Stand: 2010-04-20

Facebook Logo Facebook
Facebook (übersetzt "Gesichtsbuch") war ursprünglich für Studenten an der Harvard University gedacht.
In solchen Facebooks wurden früher Studenten der Uni abgebildet und kurz vorgstellt, damit sie sich untereinander schneller kennen lernen konnten.
Mittlerweile ist Facebook das größte
Soziale Netzwerk weltweit für Jedermann/Jederfrau mit über 400 Millionen aktiven Nutzern. Eine Vielzahl von Sprachen werden unterstützt.
Internetadresse: http://www.facebook.com/ (Stand 2010-03)

Fake
Fake (engl.) bedeutet soviel wie Fälschung. Gefälscht wird an mehr Stellen, als man denkt: Bilder, Beiträge, Nachrichten etc.
Hierzu ein Beispiel auf Seite "Original und Fälschung".

Fallback
Zurückschalten auf langsamere Übertragungsgeschwindigkeit bei schlechter Leitungsqualität oder wenn z.B. beim Verbindungsaufbau ein schnelleres Modem sich mit einem langsameren auf eine gemeinsame Übertragungsgeschwindigkeit "verständigt". 

FAQ
Frequently Asked Questions bedeutet "häufig gestellte Fragen". Also handelt es sich um Dokumente, die ständig wiederkehrende Fragen beantworten. 
Softwarefirmen geben ihren Programmen oft eine solche Liste der häufig gestellten Fragen mit oder stellen solche Informationen ins Internet, um so ihre Hotline zu entlasten. Das Internet ist eine hervorragende Quelle für FAQs und HowTos.

Farbsystem
Man unterscheidet additive (siehe z.B. RGB) und subtraktive Farbsysteme (siehe z.B. CMYK).

Fastpath
... ist ein DSL-Leistungsmerkmal für kürzere Paketlaufzeiten der Daten. Wichtig ist dies vor allem für Online-Spieler (Online-Gamer, siehe auch MORPG), die eine Reaktion auf einen Spielzug oder Befehl möglichst ohne zeitliche Verzögerung erwarten. Auch der Zugriff beim Surfen auf viele kleine Dateien (z.B. viele Icons oder Buttons auf einer Webseite) wird beschleunigt.
Die Transfergeschwindigkeit ändert sich nicht, d.h. bei großen Downloads bleibt das Tempo unverändert.
Der Nachteil von Fastpath ist, dass die Vorteile zu Lasten der Fehlerkorrektur erkauft werden, d.h., es kann zu mehr Übertragungsfehlern kommen. 

Favicon
Favicon (Betonung "fav-eye-con") ist die englische Kurzform von "favorite icon". 
Diese kleinen Symbole (Icons) erscheinen in der Adresszeile des Browsers bzw. bei den Favoriten (Lesezeichen/Bookmarks). 
Sie erleichtern die Unterscheidung der Adressen von Webseiten, im Vergleich zur "Nur-Text"-Darstellung.
Favicons

Der MSIE zeigt Favicons nur dann an, wenn man die gewünschte Seite vorher als Favoriten angelegt hat. 
Der Netscape-Browser unterstützt Favicons ab der Version 7, nennt sie aber Website-Icons.

Der Betreiber der Webseite muss nur eine Datei mit Namen "favicon.ico" mit einer 16 mal 16 Pixel großen Pixelgrafik im Verzeichnis zu hinterlegen.
Beim WWW-Kurs lautet die Adresse des Icons http://www-kurs.de/favicon.ico favicon.ico
Hier finden Sie übrigens einen Editor für Favicons. Das Ergebnis können Sie sich per E-Mail zuschicken lassen:
http://www.favicon.co.uk/ (Stand 2005-10)

FavoritenBookmark
Als Favoriten werden im Microsoft-Internet-Explorer die Bookmarks (Lesezeichen) bezeichnet. Siehe auch Kurs-Seite "Lesezeichen/Bookmarks".

Fax-to-Mail oder auch 
Fax2Mail
Mit einem normalen Faxgerät wird ein Fax an einen Rechner verschickt, der den Inhalt dann als Grafikdatei per E-Mail an den Empfänger verschickt. 
Beispiele auf Seite "Besondere E-Mail-Dienste".

FCGI
oder auch FastCGI steht für Fast Common Gateway Interface und ist eine Weiterentwicklung des CGI.
Internetadresse: http://www.fastcgi.com/ (Stand 2005-10). 

FDDI
Fiber Distributed Data Interface. Standard zur Datenübertragung mit Fiberglas(Glasfaser)-Leitungen, mit dem bis zu 100 Mbps erreicht werden können. 

FDMA
Steht für Frequency Division Multiple Access (Frequenzmultiplex). 
Übertragungsverfahren, bei dem jedem Benutzer eine bestimmte Frequenz aus dem zur Verfügung stehenden Frequenzband zugeteilt wird.
Vergleiche auch CDMA, TDMA und W-CDMA

Feature
Englisch für "Merkmal", "Charakteristikum" oder auch "Attraktion". Bei Computerprogrammen versteht man Funktionen und Eigenschaften darunter. Oft fragt sich der geplagte Anwender allerdings: Ist es ein Bug (Fehler) oder ein Feature?

Feedback
Englisch für "Rückmeldung". Was dem Akustiker ein Gräuel ist (akustische Rückkopplung, wenn das Mikro zu nahe an den Lautsprecher kommt und dadurch ein Pfeifen entsteht), ist dem Web-Autor eines Angebots im Internet in der Regel willkommen. Er freut sich über "Feedback", das er in Form von E-Mails, Gästebuch-Einträgen oder in der Presse bekommt. Nur durch Anregungen, Kritik und Meinungen von Anderen kann er sein Angebot weiter verbessern. Siehe auch Kurs-Seite "Referenzen".

Feuerschutzwand
siehe Firewall

FidoNet
Anfang der 80er Jahre gegründetes, weltweit arbeitendes BBS-Netz auf privater Basis.

FIF
Steht für Fractal Image File. Bilddateien werden nach fraktalen Algorithmen komprimiert. Dateien vom Typ FIF haben eine hohe Komprimierungsrate. Per Plug-In kann ein Browser erweitert werden, um solche Dateien anzeigen zu können. Beim Laden des Bildes wird bereits eine kleine Vorschau gezeigt. Zyklisch entwickelt sich das Bild bis zur endgültigen Größe.
Hierzu ein Beispiel auf der Kurs-Seite "Browser-Test".

File-Sharing
Das "Teilen von Dateien" ist ein beliebter "Volkssport" im Internet.
Wenn man dabei aber selber zum Verteiler von urhebergeschützten Inhalten wird (Bilder, Musik, Filme, Software), die der eigene Rechner anderen im Internet anbietet, kann es teuer und ärgerlich werden.
Heerscharen von Anwälten verdienen mit (Massen-)Abmahnungen ihr Geld. Andere Anwälte ebenso, die solche Abmahnungen abwehren bzw. versuchen die teils überzogenen Forderungen zu reduzieren.
Siehe auch unter Tauschbörsen

File-Swapper
Jemand, der eine Vielzahl von Dateien (z.B. Musik- oder Video-Dateien) in einer Internet-Tauschbörse anbietet.

Finger
Finger ist ein Dienst im Internet, der Informationen über einen Benutzer sucht und liefert. Beispiel: Ist ein bestimmter Anwender auf einem Rechner als Benutzer eingetragen und zur Zeit eingeloggt?

FirefoxLogo Firefox
... ist ein freier Webbrowser des Mozilla-Projektes. In Deutschland ist er der meistgenutzte Browser (Stand 2010-03). Er ist wesentlicher schneller und gilt als sicherer als der Internet-Explorer von Microsoft. Firefox gibt es für die Betriebssysteme Windows, Linux und MacOS.
Kostenloser Download unter: http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/ (Stand 2010-03)

Firewall
Englisch für "Feuerschutzwand". Ein elektronisches Sicherheitssystem, das eine elektronische Barriere zwischen einem Intranet und dem Internet aufbaut, um das Netzwerk und die PCs eines Unternehmens vor dem Zugriff durch fremde Nutzer zu schützen. 
Die Frage heißt es "der" oder "die" Firewall ist nicht eindeutig zu beantworten. Übersetzt man "Firewall" mit "Feuerwall" wäre "der" richtig, bei "Feuerwand" oder "Feuermauer" wäre "die" richtig. Befragt man http://www.google.de so gewinnt "die Firewall" mit 885.000 Treffern vor "der Firewall" mit  603.00 Treffern. Auch im Duden findet sich "Firewall, > Fire|wall, die; -, -s u. der; -s, -s" (Stand 2006-03).
 

FireWire 
... oder auch auch unter der Bezeichnungen iLinkTM bekannt(gemäß dem Industriestandard IEEE 1394) ist eine serielle Hochgeschwindigkeit-Schnittstelle zur "isochronischen" Datenübermittlung (d.h. in Echzeit). Damit kann auch eine digitale Videokamera mit dem PC oder einem Videorecorder zur Aufnahme verbunden werden. Bis zu 63 Geräte können an einem FireWire-Bus betrieben werden. Firewire ist bis zu 30 Mal (max. 400 MBit/s) schneller als die USB-Schnittstelle der ersten Generation. Zudem ist FireWire Hot-Plug-fähig, d.h., während des Betriebs lassen sich Komponenten an- und abstöpseln.Die unterschiedlichsten Geräte sind bereits mit einer FireWire-Schnittstelle ausgerüstet: digitale (Video) Kameras, externe Laufwerke bzw. Speichererweiterungen, Netzwerkkomponenten, Scanner, Soundkarten (Audiodaten), Spielekonsolen, u.a. 
Windows-Betriebssyteme unterstützten FireWire ab Windows 98 Second Edition.
Mit der neuen "Hi-Speed" Spezifikation USB-2 bekommt FireWire große Konkurrenz, da hier die maximale Übertragungsgeschwindigkeit bei 480 MBit/s (Steigerung um den Faktor 40 gegenüber USB-1) liegt. 

Flame
Ein sehr unfreundlicher - oft auch brutaler - schriftlicher Angriff auf jemanden in einem elektronischen Forum, wie einer Newsgroup oder einem Nachrichtenbereich, um Partei zu ergreifen. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass solche verbale Entgleisungen in Newsgroups mitunter weltweit gelesen werden können. Siehe auch Netiquette.

Flash Logo Adobe-Flash
Ein Programm der Firma Adobe (früher Macromedia) zum Erstellen von Animationen auf Webseiten. Zum Abspielen ist der Flash-Player als Plug-In nötig. 
Beispiele finden Sie auf der Kurs-Seite "Plug-In-Test" oder im Internet auf der deutschen Adobe-Seite: http://www.adobe.com/de/ (Stand 2010-04). 
Hier gibt es auch das Plug-In als Download. Vergleiche auch "Shockwave" von Adobe.

Flashmob
Annähernd mit "Blitzpöbel" zu übersetzen. Wenn Sie in der Öffentlichkeit Zeuge einer plötzlichen Zusammenrottung von Menschen werden, die kollektiven Unsinn begehen, könnte es ein Flashmob gewesen sein. Über das Internet und/oder SMS wird zu solchen schrulligen Auftritten aufgerufen. 
Beispiele wären:
Mitten in Sommer in Wintersachen und Zipfelmützen bibbernd auf dem Bahnhofplatz in XY um X Uhr Y herumlaufen.
Oder vor dem Hotel "Sacher" in Wien Punkt 12 Uhr einen Hamburger mit Sahne (Schlagober für unsere österreichischen Leser) aus der Sprayflasche besprühen, mit lautem "Ah! Hmm! Das Schmeckt! Köstlich!" verspeisen und sich danach wieder verflüchtigen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Flat-Fee
bzw.
Flat-Rate
Englisch für "Pauschaltarif" bzw. "Einheitspreis". Einige Internet-Provider oder Telefongesellschaften bieten solche Pauschaltarife. So zahlt man z.B. nur eine monatliche Grundgebühr an den Provider und kann ohne zeitliche bzw. mengenmäßige Begrenzungen surfen. Bei einer Full-Flat-Rate sind auch die Verbindunsgebühren im Preis enthalten. 
Siehe auch Kurs-Seite "Provider, Tarife, Kosten".
 

Follow-Up
Antwort bzw. Kommentar auf einen Artikel in einer Newsgroup. Vergleiche auch Reply

foo
Ein im Internet (gerade auf englischprachigen Seiten) gerne verwendeter Platzhalter für bestimmte Ausdrücke in Beispielen. 
Leseprobe für eine E-Mail-Adresse "foo@foobar.com". Eine deutsche Entsprechung wäre z.B. "bla@fasel.de".

Forging
Englisch für "Fälschen". Viele Versender von (Massen-) Werbe-E-Mails (Spammer) geben falsche E-Mail-Adressen an und können sich so anonymisieren. Wenn Sie verärgert auf solche E-Mails antworten, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn diese Mails als unzustellbar zurückkommen. Siehe auch Web-Spoofing und Seite "Sicherheits-Checkliste". 

Formular
Eingabefelder auf einer Web-Seite. Z.B. bei Suchmaschinen oder zur Eingabe von Kommentaren, Bestellungen, Fragebogenaktionen etc. Die Inhalte werden an einen Server zurückgeschickt. Überlegen Sie sich, ob die Daten, die Sie hier preisgeben, nicht zu Ihrem Nachteil verwendet werden können. 

Frame
Aufteilung der Darstellungsfläche eines Browsers in mehrere voneinander abhängige Fenster. So lässt sich z.B. in einem kleinen Frame ein Inhaltsverzeichnis darstellen und in einem größeren Frame der gewählte Inhalt. Die Orientierung beim Surfen kann so verbessert werden. 
Die Frametechnik ist noch nicht nach HTML standardisiert. Nicht alle Browser bzw. Browser-Versionen können Frames darstellen. Hierzu ein Beispiel auf Seite "Frametechnik". 

Freeware
Kunstwort aus free (englisch für "frei") und Software. Auf Freeware-Software müssen Sie keine Lizenz- bzw Registrierungsgebühren zahlen, sie steht Ihnen im Gegensatz zu Shareware frei zur Verfügung. Von den Autoren wird keine Funktionsgarantie oder Haftung für eventuelle Schäden übernommen. Siehe und vergleiche auch Open-Source, PD, Shareware
Unter http://www.freeware.de/ (Stand 2005-10) findet man ein sehr umfangreiches deutsches Freeware-Archiv. 

FSFE
Die Free Software Foundation Europe unterstützt aktiv die Entwicklung "Freier Software" und die Erweiterung GNU-basierter Systeme wie GNU/Linux.
Was genau unter "Freier Software" verstanden wird, können Sie detailliert unter 
http://www.fsfe.org/ oder http://www.germany.fsfeurope.org/ nachlesen (Stand 2005-10).

FSM Logo fsm
... steht für Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter.
Ziele des 1997 gegründeten Vereins von Verbänden und Unternehmen der Online-Wirtschaft sind:
die Verbreitung rechtswidriger und jugendgefährdender Inhalte in Online-Diensten zu verhindern,
die Nutzer über den verantwortungsbewussten Umgang mit Online-Medien aufzuklären,
Der Verein betreibt außerdem eine Beschwerdestelle.
Internetadresse: http://www.fsm.de/ (Stand 2010-03)

FTP
Ist die Abkürzung für File Transfer Protocol. Das ist ein Standard bzw. eine festgelegte Art und Weise, Dateien von einem Computer auf einen anderen zu übertragen. Siehe auch die Seite "Internet-Dienste" und Anonymous FTP

FUI
Ein "Faked User Interfaces" ist ein Pseudo-Fenster im Windows-Look, das zum Draufklicken verleitet. Nach dem An- bzw. Wegklicken gerät man meist auf eine Werbe-Seite. 
Faked User Interface


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