Glossar GStand:
2010-05-18
G2-Player
Von der Firma Real Networks entwickelte Technik (Protokoll), mit der
sich Audio und Videodaten in Echtzeit (z.B. Radioprogramm in Stereo oder
auch ein Fernsehprogramm) über das Internet übertragen lassen.
Kostenloses Download unter http://www.real.com/
(Stand 2005-10).
Siehe Kurs-Seite "Streaming
Audio und Video".
GAN
Ein Global Area Network ist ein weltumspannendes
Netzwerk. In der Praxis ist aber der Begriff WAN
üblich. Siehe auch LAN.
Gadget
Praktischen kleines Ding, Dingsbums, kleine Werbebeilage, Gerät,
(Sonder)-Vorrichtung.
Als Gadget wird auch Software bezeichnet, die wichtige Unternehmensressourcen
für Internetportale zugänglich macht, wie die "Plumtree Portal
Gadgets (TM)".
Internetadresse: http://plumtree.com/de/
(Stand 2005-10)
Gästebuch
Eine Webseite mit Kommentaren, Lob und Kritik zu einem Web-Angebot.
Diese kann von Hand erstellt werden, indem der Web-Autor seine E-Mail-Korrespondenz
mit den Anwendern wiedergibt.
Es gibt auch automatisierte Gästebücher: Kommentare, Name,
E-Mail-Adresse
etc. können in einem Formular eingetragen werden. Nach dem Abschicken
wird der Eintrag direkt im Gästebuch veröffentlicht. Der Gästebüchinhaber
hat dennoch die Möglichkeit, Einträge zu ändern, eigene
Kommentare einzufügen oder verbale Entgleisungen und Datenmüll
zu löschen.
Gamertag
 |
Sprich "Gämertäck". Meist fiktiver Name eines Spielers bzw.
die Spielerkennung in einem Online-Spiel, ähnlich einen Nickname
oder User-ID. Über den Gamertag
wird der Spieler identifiziert. Außerdem braucht man ihn um den Punktestand,
seine Eigenschaften, Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände
zu verwalten und zur Kommunikation mit anderen Spielern. Siehe auch MORPG
und XBL. |
Gateway
Ein Gateway ist ein Übergang, der neben
der physikalischen Verbindung von Netzen auch für Angleichung von
Protokollen sorgt. Vergleiche auch mit Bridge.
GB
steht für Giga-Byte, also 230 Bytes =
1 073 741 824 Bytes, also rund 1 Millarde Bytes.
Siehe auch gibi-Byte.
GBG
Geschlossene BenutzerGruppe ist die deutsche Abkürzung
für "Closed User Group (CUG)".
Es ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Nutzern, die Zugriff
auf Ressourcen und Dienste haben, die nur für diese Gruppe zugänglich
sind. Beispiele wären Extranets
oder firmeninterne Bereiche auf WWW-Sites,
auf die nur Mitarbeiter Zugriff haben.
GCHQ
Das Government Communications HeadQuarters
ist ein britischer Geheimdienst. Zusammen mit anderen UKUSA-Staaten
ist er am internationalen Abhörring ECHELON
beteiligt.
Siehe auch Kurs-Seite "Der Lauschangriff".
GCSB
Das Government Communications Security Bureau
ist ein neuseeländischer Geheimdienst. Zusammen mit anderen UKUSA-Staaten
ist es am internationalen Abhörring ECHELONbeteiligt.
Siehe auch Kurs-Seite "Der Lauschangriff".
Internetadresse: http://www.gcsb.govt.nz/
(Stand 2005-10)
Geek
Engl. Umgangssprache (gesprochen 'giek'), abstammend vom deutschen
Begriff Geck, andere Bezeichnung für Nerd.
Gefühle
siehe Smilies
GEZ
GebührenEinzugsZentrale der öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalten.
Auch für internetfähige PC und Smartphones
muss man Gebühren zahlen. Siehe auch Neuartige Rundfunkgeräte.
Die Kontrolleure der GEZ bekommen Prämien für jeden Schwarzseher
der ihnen ins Netz geht.
Wenn sie abends klingeln, wenn man gerade die Tagesschau oder "Wetten
das?" schaut, ist man als Schwarzseher schon überführt, wenn der Fernsehton deutlich bis zur Tür zu hören ist. Ausreden
wie "Man schaue ja nur Privatprogramme" nutzen nichts.
Sogar der 1559 gestorbene Mathematiker Adam Ries hat schon Post von der GEZ
an die Adresse seines Museums bekommen, mit der Aufforderung seine Fernseh-
und Rundfunkgeräte anzumelden.
Gibi
Neue Vorsilbe (nach IEC) für 230
also 1 073 741 824. Ein Mebi-Byte sind also 1
073 741 824 Bytes. Diese Bezeichnung ist genauer als die bisher übliche,
weil mit der metrischen Vorsilbe "Giga" ein Giga-Byte (GB)
eigentlich 1.000.000.000 Bytes sein müssten. Siehe auch Kibi,
Mebi.
GIF
Steht für Graphics Interchange
Format.
Von CompuServe entwickeltes Standard-Format des WWW. Das GIF-Format komprimiert
Bilddateien mit einer Farbtiefe von 256 Farben (8 Bit pro Pixel). Komprimierte
Dateien entlasten die Netze und erlauben schnellere Übertragungszeiten.
Im
Gegensatz zum JPEG-Format
werden Farbübergänge scharf dargestellt. Interlaced-GIF-Dateien,
eine Variante des GIF-Formats, erlauben während des Ladevorgangs schon
eine grobe Vorschau. Bei Bilddateien ab dem Format GIF89a (noch eine GIF-Variante)
kann eine Farbe als Alphakanal definiert werden, d.h. diese Farbe erscheint
transparent. Beispiele hierzu siehe unter Browser-Test.
Siehe auch Animated GIF, CLUT,
JPEG,
PNG,
Rastergrafik.
Gimmick
Ding(sbums), Trick, technische Vorrichtung/Ergänzung, technischer
Schnickschnack oder ungewöhnlicher/origineller Werbetrick.
Einige kennen das Gimmick noch aus Ihrer Kindheit als ausgefallenes
Spielzeug der wöchentlichen Yps-Comics.
Auch Software-Spielereien wie "Skins",
zählen eher zu den Gimmicks, als dass sie für den Anwender einen
tatsächlichen Nutzen hätten.
GIMP
GNU Image Manipulation Program. Leistungsfähiges
Open-Source
Bildbearbeitungsprogramm.
Internetadresse: http://www.gimp.org/
( Stand 2005-10)
Glasfaserkabel
Leitungen mit besonders hoher Übertragungsgeschwindigkeit. Hier
werden in einer dünnen Glasfaser (1/10 bis 1/20 mm Durchmesser) hochfrequente
Lichtimpulse übertragen, die meist von Laserdioden (bekannt von CD-Spielern)
erzeugt werden.
Zum Vergleich: 140 Megabits/sec. eines Glasfaserkabel ist das 2500-fache
einer Modem-Verbindung mit 56.000 Bits/sec.
Global-Village
Das "Globale Dorf" ist eine Metapher für das Internet, da Menschen
aus allen Teilen der Welt auf einfache Art und Weise zusammen kommunizieren
können. Raum- und Zeit-Schranken lassen sich einfach überwinden.
Glossar
In Anleitungen, Hand- und Fachbüchern werden oft die verwendeten
(Fach-)Begriffe im einem Kapitel einmal erklärt. Damit erspart
man sich die Erklärungen im restlichen Text. Dass wäre für
Leser, die den Begriff schon kennen, ermüdend. Bei Bedarf kann der
noch Unkundige den Begriff nachschlagen. Hier auf den Kurs-Seiten muss
man Begriffe nur anklicken, um die Erklärung im Kurs-eigenen Glossar
zu finden.
GMT
Greenwich Mean Time entspricht der Ortszeit in
Greenwich (England). Statt GMT wird heute der Begriff UTC
verwendet.
GNS
Der Global Naming Standard ist eine Namenskonvention
und beschreibt das Aussehen und den Aufbau von Namen.
Mit diesem Standard kann dafür gesorgt werden, dass z.B. der Anmeldename
in globalen (weltweiten) Computernetzen eindeutig ist. Dann können
auch die 20 "Heinz Müller" in einem großen Konzern unterschieden
werden.
In the GNS (Global Naming Standard) the following naming
conventions have been defined for objects:
Exchange organization name
Exchange site names
Exchange server names |
Name fields for user data:
First
Initials
Last
Display
Alias
Phone
X.400 address
SMTP address |
GNU
steht für "GNU's Not Unix". Das GNU-Projekt wurde 1984 eröffnet,
um ein vollständig freies UNIX-artiges
Betriebssystem zu entwickeln.
Internetadresse: http://www.gnu.org/
( , Stand 2005-10)
GNU-GPL
GNU General Public License. Lizenzbedingungen
für Open-Source -GNU-Software.
GnuPG
GNU Privacy Guard ist eine Open-Source
Verschlüsselungs-Software. GnuPG ist, im Gegensatz zum de-facto-Standard
PGP,
frei von Rechten Dritter (PGP nutzt das patentierte IDEA)
und unterliegt nicht der amerikanischen Gesetzgebung (z.B. Exportbeschränkungen).
Die Weiterentwicklung von GnuPG wird vom Bundeswirtschaftsministerium
gefördert, das leistungsstarke Verschlüsselungstechnologie für
der allgemeine Öffentlichkeit zur Verfügung stellen will.
Internetadresse: http://www.gnupg.org/
(Stand 2005-10)
googeln
Diese Wort steht für das Durchführen von Internetrecherchen
mithilfe der beliebten Suchmaschine Google (http://www.google.de/)
und wurde sogar 2004 als neues Wort in den Duden aufgenommen.
Google
Diese amerikanische Suchmaschine
Google sucht nicht nur Seiten, sondern bewertet sie auch nach Referenzen
im Internet. Man geht davon aus, dass wichtige oder populäre Web-Angebote
gerne verlinkt werden. So entscheiden indirekt die Internet-Nutzer, was
taugt und was nicht. Auch die Smart-Browsing-Funktion
des Netscape-Browsers arbeitet mit dieser Suchmaschine zusammen.
Internetadresse: http://www.google.com/
(Stand 2005-10)
Google-Earth
 |
Mit diesem beeindruckenden und kostenlosen Dienst der gekannten Google-Suchmaschine,
kann man sich jeden Punkte der Erde als Satellitenbild ansehen.
Gibt man z.B. "Berlin" ein, landet man nach einer rasanten "Kamerafahrt"
fast auf dem Dach des Reichstags. Den Bildausschnitt kann man verschieben,
drehen, verkleinern, vergrößern und kippen. Eine Fülle
von Funktionen, wie das Einblenden von Straßennamen, stehen zur Verfügung.
Sie sollten aber einen DSL-Anschluss
haben, damit die Mengen an Bilddaten auch schnell übertragen werden
kann.
Download der erforderlichen Software: http://earth.google.com/
(Stand 2005-10) |
Google-Groups
Eine Suchmaschine, speziell für Newsgroups-Artikel.
Siehe auch Kurs-Seite "Suche - speziell".
Gopher
Englisch für "Maulwurf". Internetmäßig ist Gopher aber
ein Kunstwort aus "go" und "for", was soviel wie "etwas holen" bedeutet.
Gopher ist ein menügesteuerter Suchdienst
zur Erkundung von Internetressourcen. Ähnlich wie den Verzeichnissen
auf einer Festplatte, sind die Einträge auf einem Gopher-Server hierarchisch
strukturiert. Gopher ist durch WWW-Suchmaschinen und WWW-Internetverzeichnisse
nahezu bedeutungslos geworden. Außerdem stehen Gopher-Server meist
in den USA, deutschsprachige Informationen sind rar.
GPRS
General Packet Radio Service. Technologie
für den Internetzugang via Mobilfunk. Übertragungsgeschwindigkeiten
von bis zu 115 kbit/s sind dabei möglich. Das ist circa das Zehnfache
des GSM -Standards (9,6 kbit/s). Nach der Pleite mit
den zu langsamen WAP-Angeboten wurden auf
der CEBIT 2001 in Hannover die ersten GPRS-Handys vorgestellt.
GPRS-Dienste werden nicht nach Nutzungsdauer, sondern nach übertragener
Datenmenge abgerechnet. Man zahlt so zumindest nicht für das Warten.
| GPRS-Handys sind ständig online und damit immer empfänglich
für E-Mails, Börsenkurse und ähnliche Angebote. Da der Dienstanbieter
zudem die Position des Teilnehmers kennt, sind auch standortabhängige
Dienste möglich, wie aktuelle Verkehrshinweise, "Wo ist der/die/das
nächste Bankautomat/ Klo/ Tankstelle/ Hotel/ Restaurant" (http://woklo.de,
Stand 2005-10) oder Werbebotschaften im Nahbereich der werbenden Unternehmen. |
 |
Great-Firewall
Name für die Sperr- und Überwachungstechniken der chinesischen
Internet-Zensur in Anspielung an die Chinesische Mauer.
GRIC
Global Reach Internet Connection, "Global
erreichbare Internet Verbindung". Siehe unter Roaming.
Grid
(grid, englisch für Netz, Gitter). In der Netzwerk-Technik
stellt ein Grid einen Verbund von Rechnern dar, die gemeinsam an der Lösung
von gestellten Aufgaben arbeiten. Jeder Rechner übernimmt dabei Teilaufgaben.
Das Grid stellt dann einen leistungsfähigen Supercomputer dar. So
werden auf der Suche nach außerirdischer Intelligenz beim SETI@Home-Projekt
(Search for ExtraTerrestrial Intelligence,
http://setiathome.ssl.berkeley.edu/,
Stand 2005-10) Signale von Radioteleskopen zur Auswertung an angeschlossene
Internet-PC gegeben. Wenn sich ein spezieller Bildschirmschoner aktiviert,
rechnet der PC zum Wohle der Wissenschaft und liefert die Ergebnisse an
den Zentralrechner zurück. Vielen Arbeitgeber verbieten diese Art
der PC-Nutzung.
Groupware
Software, die von Benutzergruppen
eingesetzt werden kann. Klassische Einsatzgebiete sind E-Mail,
Datenbanken, Terminmanagement, Verwaltung von Dokumenten.
GSM
Das Global System of Mobile Communication ist
ein technischer Standard für die digitale Funktelefonie. Mit Hilfe
dieser Technik lassen sich auch Daten übertragen. Mittlerweile werden
Handies mit integriertem PC samt Internet- und Faxsoftware angeboten. Die
Übertragungsgeschwindigkeit ist mit 9.6 kBit/s sehr gering. Der Nachfolgestandard
UMTS
erlaubt bis zu 2 MBit/s (!). Siehe auch Kurs-Seite "M-Business".
GSM-Audio-File
Audio-Dateien mit hoher Kompressionsrate, wie sie auch bei der GSM-Funktelefonie
verwendet wird.
gTLD
generic Top Level Domains. Siehe unter
Toplevel-Domain.
GUI
Graphical User Interface, Bezeichnung für
grafische Benutzeroberflächen, wie z.B. MS-Windows, im Gegensatz zu
kryptischen Benutzeroberflächen wie DOS.
GUID
Ein Globally Unique IDentifier (auch als Global
User
ID,
bzw. Universal Unique IDentifier (UUID)
bezeichnet) ist eine eindeutige Identifikationsnummer. Aufgrund der Verwendung
von mathematischen Methoden ist es nicht möglich, dass die gleiche
GUID nochmals von einem System erzeugt werden kann.
So wird bei der Online-Registrierung von Windows 98 dem Anwender eine
einmalige Identifikationsnummer zugeteilt, die in der Windows-Registrierungsdatei
(Registry) hinterlegt wird. Diese GUID kann nicht nur über das Internet
abgefragt werden, sondern wird auch in Excel- und Word-Dokumenten unbemerkt
weitergegeben. Mit anderen Worten: Microsoft kann die Anwender ausspionieren!
Auch die PSN, die eingebaute ID-Nummer
des Pentium III Prozessors, ist eine GUID und ebenso umstritten.
Auch bei Client-Server-Zugriffen oder bei Cookies
werden GUID eingesetzt. Schauen Sie doch mal in die Datei cookies.txt.
Der Eintrag ID=1dfd1932a6129ce5732ade5b7ef3ae53 z.B. ist die
hexadezimale Darstellung einer 128 Bit breiten GUID.
Guide
Gesprochen "geid". Englisch für "Führer". Zahlreiche Guides
mit unterschiedlichen Aufgaben bzw. Anspruch findet man im Internet. Sie
führen zu bestimmten Themen, navigieren durch Foren, geben Tipps und
Tricks, kümmern sich um Neueinsteiger (Newbies)
etc.
©
Bernd Zimmermann 1997-2010 |