Glossar I
Stand: 2010-01-14
i-DNS
international Domain Name System.
Bei diesem Verfahren kann der Anwender eine Web-Adresse im gewohnten
Zeichensatz eingeben, die gemäß dem Unicode-Standard
aufbereitet wird.
So sind auch Umlaute (ä, ö, ü), Akzente (á, à,
é, è, â, ê, ô), chinesische, koreanische,
kyrillische Zeichen etc. möglich.
Die Adresse wird dann mit Hilfe des Punycodes
in eine ASCII-Zeichenfolge konvertiert,
und dann normal an einen DNS-Server weitergeleitet.

Internetadresse: http://www.i-DNS.net/
(Stand 2005-10)
Hinweis: Die Browser-und E-Mail-
Software
müssen diese Funktion unterstützen! Seit dem 1. März 2004
erlaubt DENIC für deutsche Domains
(.de) Sonderzeichen wie ä, ö, ü. Das "ß" ist weiterhin
nicht erlaubt.
i-mode
i-Mode ist ein japanischer Service, mit dem sich Internet-Inhalte auf
Handys darstellen lassen.
In Japan ist dieser Dienst - im Gegensatz zu hier üblichen WAP-Angeboten
- äußerst beliebt und außerdem wirtschaftlich erfolgreich.
Statt 9,6 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) der heutigen GSM-Handys
können i-mode-Handys jetzt schon bis zu 64 kbit/s. Außerdem
können HTML-Inhalte übertragen
werden. Eine Konvertierung von HTML in WML
kann entfallen. Der i-mode Kunde zahlt für die empfangene und gesendete
Datenmenge und nicht für die Nutzungsdauer, wie es bei WAP-Diensten
der Fall ist.
Im Gegensatz zum offenen WAP-Standard ist i-mode ein proprietärer
Standard des japanischen Mobilfunkriesen NTT DoCoMo, der aber bestrebt
ist, ihn auch im Ausland anzubieten.
Seit Mitte März 2002 bietet E-Plus eine deutsche i-mode Variante
an.
IAB
Das Internet Architecture Board ist ein technisches
Gremium, das sich um die Weiterentwicklung der Internet-Protokolle
kümmert. Es besteht aus zwei Vereinigungen: IETF
und IRTF.
Internetadresse: http://www.iab.org/
( Stand 2005-10).
IAD
Internet Addiction Disorder (Internet-Sucht) ist
ein neues Krankheitsbild. Typische Anzeichen:
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hohe Onlinekosten, |
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soziale Vereinsammung (Familie, Lebensabschnittspartner, Freunde), |
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sucht nach neuen E-Mails, |
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berufliches Versagen, |
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Schlaf- und Essstörungen, |
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Realitätsverlust. |
Wenn also Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt der Bote des Pizzadienstes
ist, sollten Sie einen Arzt oder Psychotherapeuten aufsuchen. Eventuell
können Selbsthilfegruppen, wie die "Weboholics Anonymous" weiterhelfen.
Siehe auch
Cyberholic bzw. Nerd.
IANA
Internet Assigned Numbers Authority. Siehe
auch IR und ICANN.
Internetadresse: http://www.iana.org/
( Stand 2005-10).
IAP
Internet Access Provider. Eine Firma oder Institution,
die als Dienstleistung ("nur") den Zugang zum Internet bietet. Siehe auch
ähnliche Begriffe wie ISP oder IPP.
Vergleiche Content-Provider.
IBAN
steht für International Bank Account Number.
Diese internationale Bank- und Kontonummer ist für den grenzüberschreitende
Zahlungen in das Ausland und aus dem Ausland notwendig.
So wird sie angegeben (Beispiel):
|
IBAN DE397635
0000 0000 1234 56 |
 |
vorangestelltes IBAN, damit klar ist, um welche Angabe es sich handelt |
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2-stelliger Ländercode (DE für Deutschland) |
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2-stellige Prüfziffer (hier 39) |
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8-stellige Bankleitzahl (hier 76350000 für
Sparkasse Erlangen) |
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10-stellige Kontonummer (hier 123456, kürzere Kontonummern werden
durch führende Nullen 10-stellig aufgefüllt) |
Neben der IBAN wird als zweites Identifikationsmerkmal bei grenzüberschreitenden
Zahlungen noch die BIC (internationale Bankleitzahl) benötigt.
ICANN
Internet Corporation for Assigned Names
and Numbers. Diese nicht gewinnorientierte Organisation verwaltet
das Domain Name System (DNS) des Internets.
ICANN fungiert seit Ende 1998 als Nachfolgeorganisation der IANA
(Internet Assigned Names Authority).
Internetadresse: http://www.icann.org/
( Stand 2005-10).
ICMP
Internet Control Message Protocol. Mit
diesem Internet-Protokoll (IP) werden Testdaten
ausgetauscht, um Fehlern auf die Spur zu kommen. Siehe auch Ping.
Icon
Ein Icon ist ein Bildsymbol. In grafischen Benutzeroberflächen
werden Programme und Funktionen durch Icons repräsentiert, die möglichst
aussagekräftig sein sollten. In HTML-Dokumenten
verbergen sich hinter Icons häufg Hyperlinks,
wie z.B. .
ICQ
Englisch buchstabiert hört sich das Kürzel wie "I seek You"
(Ich suche Dich) an.
Es handelt sich um einen Instant-Messenger, das Message-, Chat-, Filetransfer-Funktionen
und vieles mehr bietet. Wenn es während einer Internetsitzung mitläuft,
können Bekannte und Freunde mit demselben Programm sich untereinander
direkt ansprechen. Jeder Teilnehmer erhält eine eindeutige UIN
(Universale Internet Nummer, ähnlich einer Telefonnummer). Dieses
mittlerweile weitverbreitete Programm kann kostenlos (Freeware)
über das Internet bezogen werden (z.B. http://www.mirabilis.com/download/
( Stand 2005-10). und
ist für mehrere Plattformen erhältlich. Siehe auch AIM
und Kursseite "Instant-Messenger (ICQ)".
ICRA
Aufgabe der Internet Content Rating Association
ist die Umsetzung eines Aktionsplans der Europäischen Union zur "Förderung
einer sicheren Nutzung des Internet durch die Bekämpfung illegaler
und schädigender Inhalte in globalen Netzen".
Es sollen Filtermöglichkeiten für Inhalte des WWW
geschaffen werden, die auf der Selbstregulation der Anbieter basieren,
die Meinungsfreiheit und den Wettbewerb nicht behindern sowie die kulturelle
und sprachliche Vielfalt in Europa berücksichtigen.
Zu den Gründungsmitgliedern und Förderern gehören unter
anderem AOL Europe, die Bertelsmann Stiftung,
die British Telecom, der Provider-Verband EuroISPA, IBM, Microsoft und
T-Online.
Allerdings hat sich ein ähnliches Verfahren PICS
auch nicht durchsetzten können, bzw. kann umgangen werden.
IDC
Die International Data Corporation ist ein weltweit
operierendes amerikanisches Markforschungs- und Beratungsunternehmen im
Bereich der Informationstechnologie (IT),
Datenverarbeitung und Kommunikation.
Internetadresse: http://www.idc.com/
( Stand 2005-10).
IDEA
steht für International Data Encryption Algorithm
und ist ein block-orientierter, konventioneller Verschlüsselungsalgorithmus,
der an Eidgenössischen Technischen Hochschule der Schweiz entwickelt
wurde. IDEA arbeitet mit 64 Bit Blöcken und mit einer Schlüssellänge
von 128 Bit und ist somit sicherer als DES
(64 Bit bzw. 56 Bit). IDEA ist in den USA sowie in den meisten europäischen
Ländern patentiert. Die nicht-kommerzielle Nutzung ist frei. Siehe
auch DES, RSA
und Seite "Verschlüsselung/Kryptographie".
Identity Theft
Übernahme einer fremden Identität. Betrüger die mit
persönlichen Daten anderer Missbrauch betreiben.
Beispiele wären: E-Mails senden
und empfangen (eventuell sogar verschlüsselt bzw. mit elektronischer
Unterschrift), Krankenkassenleistungen in Anspruch nehmen, Bankkonten einzurichten,
Kreditkarten ordern und auf Kosten des Geschädigten leben.
IDN
Internationalized Domain Names, d.h. internationalisierte Domainnamen.
Details siehe unter i-DNS.
IEC
International Electrotechnical Commission. Weltweiter
Ingenieurverband zur Standardisierung in der Elektrotechnik mit Sitz in
Genf.
Internetadresse: http://www.iec.ch
( Stand 2005-10).
IEEE
Sprich "ei-trippel-ih". Das Institute of Electrical and
Electronics
Engineers
ist ein Verband amerikanischer Ingenieure, der sich Normungsaufgaben widmet
und auch in Deutschland vertreten ist.
Internetadresse: http://www.ieee.org/
( Stand 2005-10).
IETF
Internet Engineering Task Force. Vereinigung
aus Netzwerkexperten, Herstellern, Programmierern und Wissenschaftlern,
die das Internet technisch weiterentwickeln. Siehe auch IAB.
Internetadresse: http://www.ietf.org/
( Stand 2005-10).
IFPI
Die International Federation of the Phonographic
Industry
ist der weltweite Dachverband der Tonträgerhersteller, der sich nicht
nur um Kontakte zu den Medien,
sondern sich auch um Urheberrechte kümmert und die Tonpiraterie
bekämpft.
IIS
Der Internet Information Server ist ein Software-Produkt
der Firma Microsoft und bietet einen FTP-,
einen Gopher- und einen WWW-Server.
IM
... steht im Internet nicht für "Inoffizieller Mitarbeitet" sondern
für Instant-Messenger.
Image Map
siehe Clickable Image Image
bzw. Clickable Map.
IMAP bzw. IMAP4
Steht für Internet Mail Access Protocol
4
und gilt als Nachfolger des POP3-Protokolls.
Es ermöglicht nicht nur das Abholen von E-Mails
vom Server, sondern auch das dortige Bearbeiten wie Löschen (z.B.
von Werbe-E-Mails), Umbenennen oder Sortieren in Unterverzeichnisse. Außerdem
können auszugsweise E-Mails geladen
werden.
Der mehrfach ausgezeichnete Anbieter "Freemail" unterstützt mit
seinem Unified Messaging System (UMS) die
Protokolle POP3 und IMAP:
http://freemail.web.de (Stand
2005-10)
IMAPS
Sichere Variante des IMAP-Protokolls. Das Passwort
zum Abholen der E-Mails wird verschlüssel
(mit SSL) übertragen. Vergleiche auch
POP3S.
Impressum
Mit Ausnahme von rein privaten Seiten besteht für Web-Auftritte
nach dem Teledienstegesetz bzw. dem MDStV
eine Impressumspflicht. Bei fehlenden, falschen oder unvollständigen
Angaben drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro! Aber auch eine
Abmahnung,
mit der sich einige (Winkel-)Advokaten ihren Lebensunterhalt verdienen
(Serienabmahnungen) kann schon ärgerlich genug. sein. Selbst ein Werbebanner
auf einer privaten Seite könnte schon als "kommerziell" gewertet werden.
Gehen Sie lieber auf Nummer Sicher und ergänzen ein Impressum.
Eine wertvolle Hilfe ist z.B. ein digitaler "Webimpressum-Assistent"
wie Sie ihn unter
http://www.digi-info.de/de/netlaw/webimpressum/index.php
(Stand 2005-10) finden.
Inaktivitätstimer
Ein Inaktivitätstimer trennt eine bestehende Datenverbindung automatisch,
wenn innerhalb einer bestimmten Zeit keine Daten mehr übertragen werden.
Vergleiche auch Timeout.
Individualsoftware
Im Gegensatz zur Standardsoftware
bedarfsgerechte, auf spezielle Aufgabenstellung erstellte Software, die
man selber erstellt oder von externen Softwarehäusern erstellen lässt.
Infobahn
Ist eine Bezeichnung für den Information-Highway.
Information-Highway
siehe unter Datenautobahn.
Informationsverschmutzung
Ist die Unsitte, den Inhalt von Nachrichten z.B.
durch übermäßiges Zitieren so aufzublähen, dass man
damit unnötig Internet-Resourcen belegt.
Inline-Image
Eine Grafik, die sich in einer Web-Seite befindet.
Instant-Messenger (IM)
Programme, die eine direkte Kommunikation zwischen Internet-Nutzern
erlaubt. So können Textbotschaften Bilder und andere Dateien online
übermittelt werden.
Bekannte IM-Clients sind AIM
von AOL,
ICQ,
MSN-Messenger,
Trillian
(der zu allen kompatibel ist!) und der
Yahoo-Messenger (YIM).
Siehe Kursseite "Instant-Messenger (ICQ)".
interaktiv
Schaltet man einen Fernseher an, so hat man als Zuschauer eine eher
passive Rolle. Lediglich auf die Wahl der Sender hat man Einfluss.
Das Internet ist ein interaktives Medium. Man muss "sagen", was man
sehen will, welche Information man benötigt, nach was man sucht oder
was man "online" einkaufen will.
Interaktives Fernsehen
Erweiterung des klassischen Fernsehens um einen Rückkanal zum
Sender, beispielsweise per Kabel, Telefonleitung und einer Set-Top-Box.
Der Zuschauer kann sich ein individuelles Programm zu jeder Zeit interaktiv
zusammenzustellen, bzw. individuell in den Programmverlauf, der darauf
flexibel reagieren kann, eingreifen oder mitwirken.
Intercast™
Eine von Intel entwickelte Technik. Der Begriff Intercast ist eine
Wortkonstruktion aus Internet und Broadcast. Ähnlich
wie beim Videotext werden Intercast-Informationen in der Austastlücke
parallel zur laufenden Fernsehsendung übertragen.
Diese Informationen werden auf der Festplatte als HTML-Seiten
gespeichert und können auch nach der Sendung mit einem Browser
angeschaut werden.
Da der Empfänger die Informationen nicht anfordert, sondern der
Sender sie zum Empfänger "pumpt", spricht man auch von einer Push-Technologie.
Deutsche Fernsehsender, die Intercast-Inhalte sendeten, waren das ZDF und
der DSF. Zum Empfang benötigte man eine Intercast-fähige TV-Karte
und einen Intercast-Viewer.
Die Ausstrahlung von Intercast-Inhalten in Deutschland wurde aber im
März 2000 eingestellt.
Interface
Englisch für "Schnittstelle". Z.B. serielle Schnittstelle eines
Computers zum Anschluss einer Maus oder Modem,
USB-Schnittstelle
(früher parallele Schnittstelle) für Drucker oder Scanner. Neben
diesen Hardware-Schnittstellen gibt
es auch Software-Schnittstellen, die
z.B. Daten zwischen nicht-kompatibeln Systemen austauschen.
Interlaced-GIF
Interlaced-GIF-Dateien können schon während des Ladevorgangs
eine grobe Vorschau der Bilddatei geben, bis das Bild komplett übertragen
ist. Siehe auch Progressive-JPEG.
Internaut
Reisender im Internet. Siehe auch
Cybernaut.
Internet
Der Name leitet sich ursprünglich aus "interconnecting
network"
(inter = zwischen; net = Netz) ab, also ein Netz, dass einzelne Netze untereinander
verbindet. Mittlerweile besteht das Internet aus einer immensen Zahl regionaler
und lokaler Netze in aller Welt, die zusammen "Das Netz der Netze" bilden.
Damit erklärt sich auch die oft zu lesende Herleitung "Internet" aus
International-Net,
was aber historisch gesehen falsch ist.
Das Internet verwendet ein einheitliches Adressierungsschema sowie
TCP/IP-Protokolle
zur Datenübertragung.
Das Internet wurde in den 60er Jahren im Auftrag
des US-Verteidigungsministeriums entwickelt, um von Computern erzeugte
Daten dem gesamten Verteidigungsapparat zugänglich zu machen. Bedingung
war, dass "das Netz" auch nach einer erheblichen nationalen Zerstörung,
wie beispielsweile einem Nuklearangriff, noch funktionieren sollte. Dies
wurde durch gleichberechtigte, möglichst viele Verbindungen erreicht.
Über die Universitäten trat das Internet dann seinen Siegeszug
um die Welt an. Mittlerweile ist es auch Privatpersonen offen. Das Besondere
am Internet ist, dass es niemandem gehört und dass es niemand verwaltet.
Siehe auch Kursseiten "Internet als neues Medium".
Internet2
Unter den Projektnamen "Abilene" ist ein Hochleistungsnetzwerk
in den USA entstanden, das zunächst 37 Universitäten, Forschungseinrichtungen
und High-Tech-Unternehmen verbindet. Daten, Sprache und Bilder werden über
Glasfaserkabel mit 622 MBit pro Sekunde (etwa 4,6 GB pro Minute, was dem
Inhalt von circa 7 Musik CD entspricht) übertragen (Stand 02/99).
The Internet2 Project: http://www.internet2.edu/
(Stand 2005-10).
Internet-Banking
Homebanking (Telebanking)
über das Internet. Siehe auch Kurs-Seite "Homebanking".
Internet-by-Call
Siehe unter "Call-by-Call".
Internet-Marketing
Unter Internet-Marketing (auch Online-Marketing oder E-Marketing genannt)
versteht man alle Marketing-Maßnahmen, die mit Hilfe des Internets erfolgen.
Dies können Banner und Werbe-Clips auf Internetseiten sein,
Suchmaschinen-Marketing (Werbung passend zum Suchbegriff), Suchmaschinen-Optimierung,
E-Mail-Marketing und -Werbung oder Affiliate-Marketing sein.
Internet-on-Demand
"Internet auf Abruf", Erklärung wie unter "Call-by-Call".
Internet-Update
 |
Viele Progamme bieten die Möglichkeit Aktualisierungen (Updates)
über des Internet zu laden. Dies ist z.B. für Anti-Virensoftware
wichtig, die immer auf dem neusten Stand gehalten werden muss. Auch Windows
bietet die Möglichkeit. Sobald eine Internetverbindung erkannt wird,
können die Programm "zu hause" beim Hersteller anfragen, ob es etwas
neues gibt. |
InterNIC
Siehe unter NIC.
Interpreter
Bedeutet soviel wie "Auswerter" oder "Übersetzer".
Ein Programm, das den Quelltext
einer Programmiersprache (z.B. Basic) interpretiert und in Maschinensprache
umwandelt.
Siehe auch Script, JavaScript;
vergleiche auch Compiler.
Interstitial
Zu deutsch etwa "Unterbrecherwerbung". Man kennt es vom Fernsehen:
Kommt ein Werbeblock, kann man sich die Zeit bis zur Fortsetzung nur durch
"Zappen" oder die Beschaffung bzw. Entsorgung von Lebensmitteln vertreiben.
So gibt es im Internet vergleichbare Werbeformen, bei denen im Browserfenster
(teils bildschirmfüllend) Werbung aufgeblendet wird. Es bestehen kaum
Möglichkeiten, ihr zu entkommen. Das lässt sich der Betrachter
aber auch nur dann gefallen, wenn er dafür eine Gegenleistung bekommt
(Win-Win-Beziehung), wie etwa wichtige
bzw. interessante Informationen oder einen billigen (da werbefinanzierten)
Internet-Zugang.
Intra-Business
umfaßt alle betriebsinternen Abläufe und Kommunikationsbeziehungen
eines Unternehmens.
Dabei können auch Mittel und Methoden des E-Business
zum Einsatz kommen. Siehe auch B2E.
Intranet
Ein auf Internet-Techniken basierendes Netz,
das nach außen abgeschottet ist. Aus dem Intranet kann zwar auf das
Internet zugegriffen werden, nicht aber umgekehrt (siehe Firewall).
Ist ideal für Firmen, um interne Daten nur für die Mitarbeiter
bereitzustellen.
IP
Das Internet Protokoll definiert
Aufbau und Adressierung von Datenpaketen in TCP/IP-Netzwerken.
IP-Adresse
Eine IP-Adresse besteht aus einem Zahlencode von vier Zahlen, jeweils
zwischen 0 bis 255, die durch Punkte getrennt werden (z.B. 192.148.0.195).
Damit ist jeder Internetrechner eindeutig adressierbar. Damit man sich
solche Ziffernblöcke nicht merken muss, arbeitet man mit alphanumerischen
Bezeichnern, weil "www.bmw.de" einprägsamer als "192.109.190.4" ist.
Beim Surfen werden diese "sprechenden" Adressen automatisch in Hintergrund
mit Hilfe eines "Domain Name Systems" (DNS)
umgesetzt.
Wenn Sie unter Windows 95/98 surfen, können Sie mit dem Programm
WINIPCFG.EXE
die eigene IP-Adresse abfragen, unter Windows-NT mit IPCONFIG.EXE.
Siehe auch Seite "URL" und DHCP,
dynamische
IP-Adresse, Netzklasse.
IP-TV
Darunter versteht man Fernsehangebote über eine Internet-Verbindung,
wie sie mit leistungsstarken (breitbandigen) Anschlüssen möglich
ist. Siehe Triple-Play und VDSL.
iPhone

... ist ein Smartphone von Apple. Es wird nicht über eine Tastatur bedient,
sondern nur über einen Touch-Screen.
Mit Hilfe zahlreicher zusätzlich ladbarer Apps
lässt sich das iPhone in einen nützlichen persönlichen Assistenten verwandeln.
IPP
Internet Presence Provider. Siehe Provider.
IPX
Internet Packet eXchange. Ein von der Firma Novell
definiertes Protokoll zur Übertragung
von Daten über ein Netzwerk. Eine Variante von IPX ist SPX.
IPX-Watchdog
IPX-Datenpakete, die zur Überwachung von Workstations
von einem Server in bestimmten Zeitintervallen verschickt werden. Antwortet
eine Workstation nicht, wird diese automatisch abgemeldet. Watchdog: englisch
für "Wachhund".
IR
Die Internet Registry ist für die Vergabe von eindeutigen
IP-Adressen
verantwortlich. Siehe auch IANA und ICANN.
IRC
Internet Relay Chat. Ein
Internetdienst, der noch nicht in die WWW-Browser integriert ist. Mehrere
Internet-Teilnehmer können "online" diskutieren. Dabei wird nicht
das gesprochene Wort, sondern das "getippte Word" übertragen. Ein
Diskussionsleiter kann Teilnehmer zulassen oder aussperren. Einige Chats
finden regelmäßig statt, andere nur zu bestimmten Themen bzw.
Ereignissen. Siehe auch unter Internet-Dienste.
IrDA
Der Standard der Infrared Data Association
definiert eine kabellose Infrarot-Schnittstelle.
Bis zu 115.000 Bit pro Sekunde könnnen übertragen werden,
beim "Fast IrDA"-Standard sogar bis zu 4 MBit/s.
Einsatzmöglichkeiten sind z.B. Verbindungen von PC<->Drucker,
PC<->Netzwerk oder PDA<->PC.
Internetadresse: http://www.irda.org/
( Stand 2005-10).
IRTF
Internet Research Task Force. Vereinigung
von Programmierern und Wissenschaftlern, die über Netzwerkprotokolle
für das Internet forschen. Siehe auch IAB.
Internetadresse: http://www.irtf.org/
( Stand 2005-10).
ISAPI
Das Internet Server API ist eine Software-Schnittstelle
(API) für die Client/Server-Programmierung
von Microsoft-Web-Servern. Siehe auch: CGI,
NSAPI.
IS
1.) Internet Services. Anbieter von Internet-Dienstleitungen.
2.) InformationsSysteme. Alles was mit Bild, Daten, Text,
Grafik, Sprache, Telefon zu tun hat. Moderneres Kürzel für DV.
3.) Informations-Sicherheit. Ziel der Informationssicherheit
ist es, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit wichtiger
(z.B. unternehmensinterner) Informationen zu gewährleisten. Informationen
müssen gegen Verlust, Verfälschung und Missbrauch jeglicher Art
geschützt werden. Siehe auch Kurs-Seite "Sicherheits-Checkliste".
ISDN
steht für Integrated Services
Digital
Network
(Diensteintegrierendes Digitales Netz). Wem eine
Modem-Verbindung zu langsam ist, sollte sich von der Telekom eine ISDN-Leitung
nach Hause legen lassen und seinen Rechner mit einer ISDN-Karte bestücken.
Über diese digitale Verbindung können Sie telefonieren, faxen,
Dateien übertragen oder sogar videotelefonieren. Damit haben Sie nebenbei
Ihren PC als potenziellen Telearbeitsplatz aufgewertet.
Ein digitaler Teilnehmeranschluss besteht aus einem Steuerkanal und
zwei Basiskanälen (B-Kanal mit jeweils 64 KBit/s). Mit diesem Basisanschluss
können zwei Dienste gleichzeitig bedient werden, z.B. Telefonieren
und Faxen.
Da einige nationale ISDN-Varianten untereinander nicht kompatibel waren,
einigte man sich mit Euro-ISDN auf ein einheitliches ISDN-Protokoll.
Siehe auch Seite "Internet-Zugangsarten".
ISI
Information Science Institute. Fungiert als IANA
und vergibt mit Hilfe der IR die IP-Adressen
und überwacht deren Zuordnung zu Netznamen.
Isidor
Eine von spanischen Katholiken gestartete Initiative drängte den
Vatikan einen Patron für Computer und das Internet zu ernennen. Vorgeschlagen
wurde der Heilige Isidor von Sevilla. Er war Verfasser der ältesten
kirchlichen "Datenbank" (eine 20bändige Enzyklopädie) und
daher als Schutzheiliger für Computer-Apostel besonders prädestiniert.
Im Februar 2001 hat dann auch der Vatikan den St. Isidor von Sevilla
zum Schutzpatron des Internets ernannt.
Siehe auch http://www.heiliger-isidor.net/
(Stand 2005-10) |
Der Heilige
Isidor
von Sevilla
|
Dann kann man beten:
Heiliger Isidor bitte für mich!
Verschone mich vor Pein und Schmach
von Computerviren,
Lass die Festplatte unermüdlich und
ohne Datencrash ihren Dienst verrichten,
Führe mich im Internet,
Mach mich duldsam für die Irrungen
und Wirrungen der Programmiererzunft,
und führe mich nicht in Versuchung,
den Oberhirten von Microsoft zu verwünschen! |
ISLN
Integrated Services Local Network ist ein
lokales Hochgeschwindigkeitsnetz für Daten, Bild und Ton.
ISO
Die International Standardisation Organisation
ist eine internationale Normungsorganisation. Vergleiche auch ANSI
und DIN.
ISOC
Die Internet SOCiety ist eine Non-Profit-Organisation
und koordiniert die technische Weiterentwicklung des Internets.
Internetadresse: http://www.isoc.org/
( Stand 2005-10).
ISP
Ein Internet Service Provider verkauft als Dienstleister
die Anbindungen an das Internet. Ein ISP kümmert sich um den reibungslosen
Betrieb seines Teilnetzes und dessen Kommunikation mit den anderen Teilnetzen
des Internet. Mitunter koppeln sich kleinere ISP an leistungsfähige
Netze größerer ISP.
IT
Kürzel für Information Technology.
ITIL
... steht für Information Technology Infrastructure
Library.
Zitat laut http://www.itil.org/
(Stand 2005-10):
ITIL ist heute der weltweite De-facto-Standard im Bereich Service Management
und beinhaltet eine umfassende und öffentlich verfügbare fachliche
Dokumentation zur Planung, Erbringung und Unterstützung von IT-Serviceleistungen.
ITSP
Ein Internet Telephony Service
Provider
verbindet mit einem Gateway das Internet
mit dem regulären Telefonnetz. Damit können beim Internet-Telefonieren
auch Teilnehmer erreicht werden, die "nur" ein normales Telefon besitzen.
Ein deutscher ITSP ist z.B. die "Acris Communications
AG" (http://www.dentel.net/,
Stand 2005-10).
Weitere Informationen finden Sie auf Seite "Telefonieren
über das Internet".
ITU
Die International Telecommunications Union ist
eine internationale Fernmeldebehörde, die unter anderem Empfehlungen
für die Standards von Telekommunikationsanlagen erarbeitet.
IuK
Kürzel für Information und Kommunikation
(-Technologie).
IVW
Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung
von Werbeträgern e.V.
Ein deutscher Verein, der neben den Printmedien (Zeitschriften und
Zeitungen), Funkmedien (Radio, Fernseh) auch die "Einschaltquote" von Internet-Angeboten
(siehe PageView) nach einem standardisierten
Zählverfahren erfasst und öffentlich zugänglich macht.
Internetadresse: http://www.ivw.de/
(Stand 2005-10).
IWV
Telefone mit der guten alten Drehscheibe arbeiten mit dem Impulswahlverfahren.
Jede Ziffer erzeugt beim Wählen Impulse, die als Knacken im Hörer
wahrnehmbar sind. Die "1" erzeugt einen Impuls, die "0" zehn Impulse. Moderne
Tastentelefone arbeiten mit MFV, können
aber oft auf IWV umgeschaltet werden.
© Bernd Zimmermann 1997-2010 |