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Glossar I  Stand: 2014-11-02

i-DNS
international Domain Name System. 
Bei diesem Verfahren kann der Anwender eine Web-Adresse im gewohnten Zeichensatz eingeben, die gemäß dem Unicode-Standard aufbereitet wird.
So sind auch Umlaute (ä, ö, ü), Akzente (á, à, é, è, â, ê, ô), chinesische, koreanische, kyrillische Zeichen etc. möglich. 
Die Adresse wird dann mit Hilfe des Punycodes in eine ASCII-Zeichenfolge konvertiert, und dann normal an einen DNS-Server weitergeleitet.
i-DNS
Internetadresse: http://www.i-dns.net/ (Stand 2011-08)
Hinweis: Die Browser-und E-Mail- Software müssen diese Funktion unterstützen! Seit dem 1. März 2004 erlaubt DENIC für deutsche Domains (.de) Sonderzeichen wie ä, ö, ü. Das "ß" ist weiterhin nicht erlaubt.

i-mode
i-Mode ist ein japanischer Service, mit dem sich Internet-Inhalte auf Handys darstellen lassen. 
In Japan ist dieser Dienst - im Gegensatz zu hier üblichen WAP-Angeboten - äußerst beliebt und außerdem wirtschaftlich erfolgreich.
Statt 9,6 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) der heutigen GSM-Handys können i-mode-Handys jetzt schon bis zu 64 kbit/s. Außerdem können HTML-Inhalte übertragen werden. Eine Konvertierung von HTML in WML kann entfallen. Der i-mode Kunde zahlt für die empfangene und gesendete Datenmenge und nicht für die Nutzungsdauer, wie es bei WAP-Diensten der Fall ist. 
Im Gegensatz zum offenen WAP-Standard ist i-mode ein proprietärer Standard des japanischen Mobilfunkriesen NTT DoCoMo, der aber bestrebt ist, ihn auch im Ausland anzubieten. 
Seit Mitte März 2002 bietet E-Plus eine deutsche i-mode Variante an.

IAB 
Das Internet Architecture Board ist ein technisches Gremium, das sich um die Weiterentwicklung der Internet-Protokolle kümmert. Es besteht aus zwei Vereinigungen: IETF und IRTF.
Internetadresse: http://www.iab.org/ (US Stand 2011-08).

IAD
Internet Addiction Disorder (Internet-Sucht) ist ein neues Krankheitsbild. Typische Anzeichen:
 
* hohe Onlinekosten,
* soziale Vereinsammung (Familie, Lebensabschnittspartner, Freunde), 
* sucht nach neuen E-Mails, 
* berufliches Versagen, 
* Schlaf- und Essstörungen, 
* Realitätsverlust. 
Wenn also Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt der Bote des Pizzadienstes ist, sollten Sie einen Arzt oder Psychotherapeuten aufsuchen. Eventuell können Selbsthilfegruppen, wie die "Weboholics Anonymous" weiterhelfen. Siehe auch Cyberholic bzw. Nerd.

IANA IANA-Logo
Internet Assigned Numbers Authority. Siehe auch IR und ICANN.
Internetadresse: http://www.iana.org/ (US Stand 2011-08).

IAP
Internet Access Provider. Eine Firma oder Institution, die als Dienstleistung ("nur") den Zugang zum Internet bietet. Siehe auch ähnliche Begriffe wie ISP oder IPP. Vergleiche Content-Provider

IBAN
steht für International Bank Account Number. Diese internationale Bank- und Kontonummer ist für den grenzüberschreitende Zahlungen in das Ausland und aus dem Ausland notwendig.
So wird sie angegeben (Beispiel):
IBAN DE397635 0000 0000 1234 56
vorangestelltes IBAN, damit klar ist, um welche Angabe es sich handelt
2-stelliger Ländercode (DE für Deutschland)
2-stellige Prüfziffer (hier 39)
8-stellige Bankleitzahl (hier 76350000 für Sparkasse Erlangen)
10-stellige Kontonummer (hier 123456, kürzere Kontonummern werden durch führende Nullen 10-stellig aufgefüllt)
Neben der IBAN wird als zweites Identifikationsmerkmal bei grenzüberschreitenden Zahlungen noch die BIC (internationale Bankleitzahl) benötigt.

ICANNICANN-Logo
Internet Corporation for Assigned Names and Numbers. Diese nicht gewinnorientierte Organisation verwaltet das Domain Name System (DNS) des Internets. ICANN fungiert seit Ende 1998 als Nachfolgeorganisation der IANA (Internet Assigned Names Authority). 
Internetadresse: http://www.icann.org/ (US Stand 2011-10).

ICMP
Internet Control Message Protocol. Mit diesem Internet-Protokoll (IP) werden Testdaten ausgetauscht, um Fehlern auf die Spur zu kommen. Siehe auch Ping.

Icon
Ein Icon ist ein Bildsymbol. In grafischen Benutzeroberflächen werden Programme und Funktionen durch Icons repräsentiert, die möglichst aussagekräftig sein sollten. In HTML-Dokumenten verbergen sich hinter Icons häufg Hyperlinks, wie z.B. zum Kurs-Glossar (Uebersicht)

ICQ
Englisch buchstabiert hört sich das Kürzel wie "I seek You" (Ich suche Dich) an. 
Es handelt sich um einen Instant-Messenger, das Message-, Chat-, Filetransfer-Funktionen und vieles mehr bietet. Wenn es während einer Internetsitzung mitläuft, können Bekannte und Freunde mit demselben Programm sich untereinander direkt ansprechen. Jeder Teilnehmer erhält eine eindeutige UIN (Universale Internet Nummer, ähnlich einer Telefonnummer). Dieses mittlerweile weitverbreitete Programm kann kostenlos (Freeware) über das Internet bezogen werden (z.B. http://www.icq.com/download/icq/de (Stand 2011-08) und ist für mehrere Plattformen erhältlich. Siehe auch AIM und Kurs-Seite "Instant-Messenger (ICQ)". 

ICRA
Aufgabe der Internet Content Rating Association ist die Umsetzung eines Aktionsplans der Europäischen Union zur "Förderung einer sicheren Nutzung des Internet durch die Bekämpfung illegaler und schädigender Inhalte in globalen Netzen".
Es sollen Filtermöglichkeiten für Inhalte des WWW geschaffen werden, die auf der Selbstregulation der Anbieter basieren, die Meinungsfreiheit und den Wettbewerb nicht behindern sowie die kulturelle und sprachliche Vielfalt in Europa berücksichtigen.
Zu den Gründungsmitgliedern und Förderern gehören unter anderem AOL Europe, die Bertelsmann Stiftung, die British Telecom, der Provider-Verband EuroISPA, IBM, Microsoft und T-Online. 
Allerdings hat sich ein ähnliches Verfahren PICS auch nicht durchsetzten können, bzw. kann umgangen werden.

IDC IDC-Logo
Die International Data Corporation ist ein weltweit operierendes amerikanisches Markforschungs- und Beratungsunternehmen im 
Bereich der Informationstechnologie (IT), Datenverarbeitung und Kommunikation.
Internetadresse: http://www.idc.com/ (US Stand 2011-08).

IDEA
steht für International Data Encryption Algorithm und ist ein block-orientierter, konventioneller Verschlüsselungsalgorithmus, der an Eidgenössischen Technischen Hochschule der Schweiz entwickelt wurde. IDEA arbeitet mit 64 Bit Blöcken und mit einer Schlüssellänge von 128 Bit und ist somit sicherer als DES (64 Bit bzw. 56 Bit). IDEA ist in den USA sowie in den meisten europäischen Ländern patentiert. Die nicht-kommerzielle Nutzung ist frei. Siehe auch  DES, RSA und Seite "Verschlüsselung/Kryptographie". 

Identity Theft
Übernahme einer fremden Identität. Betrüger die mit persönlichen Daten anderer Missbrauch betreiben.
Beispiele wären: E-Mails senden und empfangen (eventuell sogar verschlüsselt bzw. mit elektronischer Unterschrift), Krankenkassenleistungen in Anspruch nehmen, Bankkonten einzurichten, Kreditkarten ordern und auf Kosten des Geschädigten leben. 

IDN
Internationalized Domain Names, d.h. internationalisierte Domainnamen. Details siehe unter i-DNS.
 
 

IDPF
Das International Digital Publishing Forum hat den offenen Standard ePUB für E-Books entwickelt.

IEC IEC-Logo
International Electrotechnical Commission. Weltweiter Ingenieurverband zur Standardisierung in der Elektrotechnik mit Sitz in Genf.
Internetadresse: http://www.iec.ch (UK Stand 2011-08).

IEEE IEEE-Logo
Sprich "ei-trippel-ih". Das Institute of Electrical and Electronics Engineers ist ein Verband amerikanischer Ingenieure, der sich Normungsaufgaben widmet und auch in Deutschland vertreten ist. 
Internetadresse: http://www.ieee.org/ (US Stand 2011-08).

IETF IETF-Logo
Internet Engineering Task Force. Vereinigung aus Netzwerkexperten, Herstellern, Programmierern und Wissenschaftlern, die das Internet technisch weiterentwickeln. Siehe auch IAB.
Internetadresse: http://www.ietf.org/ (US Stand 2011-08).

IFPI
Die International Federation of the Phonographic Industry ist der weltweite Dachverband der Tonträgerhersteller, der sich nicht nur um Kontakte zu den Medien, 
sondern sich auch um Urheberrechte kümmert und die Tonpiraterie bekämpft. 

IIS
Der Internet Information Server ist ein Software-Produkt der Firma Microsoft und bietet einen FTP-, einen Gopher- und einen WWW-Server. 

IM
... steht im Internet nicht für "Inoffizieller Mitarbeitet" sondern für Instant-Messenger.

Image Map
siehe Clickable-Image Image bzw. Clickable-Map

IMAP bzw. IMAP4
Steht für Internet Mail Access Protocol 4 und gilt als Nachfolger des POP3-Protokolls. Es ermöglicht nicht nur das Abholen von E-Mails vom Server, sondern auch das dortige Bearbeiten wie Löschen (z.B. von Werbe-E-Mails), Umbenennen oder Sortieren in Unterverzeichnisse. Außerdem können auszugsweise E-Mails geladen werden.
Der mehrfach ausgezeichnete Anbieter "Freemail" unterstützt mit seinem Unified Messaging System (UMS) die Protokolle POP3 und IMAP
http://freemail.web.de (Stand 2011-08)

IMAPS
Sichere Variante des IMAP-Protokolls. Das Passwort zum Abholen der E-Mails wird verschlüssel (mit SSL) übertragen. Vergleiche auch POP3S.

Impressum
Mit Ausnahme von rein privaten Seiten besteht für Web-Auftritte nach dem Teledienstegesetz bzw. dem MDStV eine Impressumspflicht. Bei fehlenden, falschen oder unvollständigen Angaben drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro! Aber auch eine Abmahnung, mit der sich einige (Winkel-)Advokaten ihren Lebensunterhalt verdienen (Serienabmahnungen) kann schon ärgerlich genug sein. Selbst ein Werbebanner auf einer privaten Seite könnte schon als "kommerziell" gewertet werden. Gehen Sie lieber auf Nummer Sicher und ergänzen ein Impressum. 
Eine wertvolle Hilfe ist z.B. ein digitaler "Webimpressum-Assistent" wie Sie ihn unter 
http://www.impressum-generator.de/impressum-generator/ (Stand 2016-05) finden.

Inaktivitätstimer
Ein Inaktivitätstimer trennt eine bestehende Datenverbindung automatisch, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit keine Daten mehr übertragen werden. Vergleiche auch Timeout

Individualsoftware
Im Gegensatz zur Standardsoftware bedarfsgerechte, auf spezielle Aufgabenstellung erstellte Software, die man selber erstellt oder von externen Softwarehäusern erstellen lässt. 

Infobahn
Ist eine Bezeichnung für den Information-Highway. 

Information-Highway
siehe unter Datenautobahn

Informationsverschmutzung
Ist die Unsitte, den Inhalt von Nachrichten z.B. durch übermäßiges Zitieren so aufzublähen, dass man damit unnötig Internet-Resourcen belegt. 

Inline-Image
Eine Grafik, die sich in einer Web-Seite befindet.

Instagram Logo Instagram
Instagram ist eine kostenlose App um eigene Fotos und Videos in sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Tumblr) zu teilen. Durch eine Vielzahl von Filter können die Aufnahmen nachbearbeitet bzw. verfremdet werden.
Typisch ist die quadratische Form der Bilder bzw. Videos, die an die alten Polaroid-Bilder der Kodak Sofortbildkameras erinnern.
instagram-Filter
Internetadresse: http://instagram.com/ (Stand 2014-02)

Instant-Messenger (IM)
Programme, die eine direkte Kommunikation zwischen Internet-Nutzern erlaubt. So können Textbotschaften Bilder und andere Dateien online übermittelt werden. 
Bekannte IM-Clients sind AIM von AOL, ICQ, MSN-Messenger, Trillian (der zu allen kompatibel ist!) und der Yahoo-Messenger (YIM).
Siehe Kurs-Seite "Instant-Messenger (ICQ)".

interaktiv
Schaltet man einen Fernseher an, so hat man als Zuschauer eine eher passive Rolle. Lediglich auf die Wahl der Sender hat man Einfluss.
Das Internet ist ein interaktives Medium. Man muss "sagen", was man sehen will, welche Information man benötigt, nach was man sucht oder was man "online" einkaufen will. 

Interaktives Fernsehen
Erweiterung des klassischen Fernsehens um einen Rückkanal zum Sender, beispielsweise per Kabel, Telefonleitung und einer Set-Top-Box. Der Zuschauer kann sich ein individuelles Programm zu jeder Zeit interaktiv zusammenzustellen, bzw. individuell in den Programmverlauf, der darauf flexibel reagieren kann, eingreifen oder mitwirken. 

Intercast™ Intercast-Logo
Eine von Intel entwickelte Technik. Der Begriff Intercast ist eine Wortkonstruktion aus Internet und Broadcast. Ähnlich wie beim Videotext werden Intercast-Informationen in der Austastlücke parallel zur laufenden Fernsehsendung übertragen.
Diese Informationen werden auf der Festplatte als HTML-Seiten gespeichert und können auch nach der Sendung mit einem Browser angeschaut werden. 
Da der Empfänger die Informationen nicht anfordert, sondern der Sender sie zum Empfänger "pumpt", spricht man auch von einer Push-Technologie. Deutsche Fernsehsender, die Intercast-Inhalte sendeten, waren das ZDF und der DSF. Zum Empfang benötigte man eine Intercast-fähige TV-Karte und einen Intercast-Viewer.
Die Ausstrahlung von Intercast-Inhalten in Deutschland wurde aber im März 2000 eingestellt.

Interface
Englisch für "Schnittstelle". Z.B. serielle Schnittstelle eines Computers zum Anschluss einer Maus oder Modem, USB-Schnittstelle (früher parallele Schnittstelle) für Drucker oder Scanner. Neben diesen Hardware-Schnittstellen gibt es auch Software-Schnittstellen, die z.B. Daten zwischen nicht-kompatibeln Systemen austauschen. 

Interlaced-GIF
Interlaced-GIF-Dateien können schon während des Ladevorgangs eine grobe Vorschau der Bilddatei geben, bis das Bild komplett übertragen ist. Siehe auch Progressive-JPEG

Internaut
Reisender im Internet. Siehe auch Cybernaut.

Internet
Der Name leitet sich ursprünglich aus "interconnecting network" (inter = zwischen; net = Netz) ab, also ein Netz, dass einzelne Netze untereinander verbindet. Mittlerweile besteht das Internet aus einer immensen Zahl regionaler und lokaler Netze in aller Welt, die zusammen "Das Netz der Netze" bilden. Damit erklärt sich auch die oft zu lesende Herleitung "Internet" aus International-Net, was aber historisch gesehen falsch ist.
Das Internet verwendet ein einheitliches Adressierungsschema sowie TCP/IP-Protokolle zur Datenübertragung. 
Das Internet wurde in den 60er Jahren im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums entwickelt, um von Computern erzeugte Daten dem gesamten Verteidigungsapparat zugänglich zu machen. Bedingung war, dass "das Netz" auch nach einer erheblichen nationalen Zerstörung, wie beispielsweile einem Nuklearangriff, noch funktionieren sollte. Dies wurde durch gleichberechtigte, möglichst viele Verbindungen erreicht. Über die Universitäten trat das Internet dann seinen Siegeszug um die Welt an. Mittlerweile ist es auch Privatpersonen offen. Das Besondere am Internet ist, dass es niemandem gehört und dass es niemand verwaltet.
Siehe auch Kurs-Seiten "Internet als neues Medium".

Internet2 Internet2-Logo
Unter den Projektnamen "Abilene" ist ein Hochleistungsnetzwerk in den USA entstanden, das zunächst 37 Universitäten, Forschungseinrichtungen und High-Tech-Unternehmen verbindet. Daten, Sprache und Bilder werden über Glasfaserkabel mit 622 MBit pro Sekunde (etwa 4,6 GB pro Minute, was dem Inhalt von circa 7 Musik CD entspricht) übertragen (Stand 1999-02).
The Internet2 Project: http://www.internet2.edu/  (Stand 2011-08).

Internet-Banking
Homebanking (Telebanking) über das Internet. Siehe auch Kurs-Seite "Homebanking/Onlinebanking".

Internet-by-Call
Siehe unter "Call-by-Call".

Internet-Marketing
Unter Internet-Marketing (auch Online-Marketing oder E-Marketing genannt) versteht man alle Marketing-Maßnahmen, die mit Hilfe des Internets erfolgen. Dies können Banner und Werbe-Clips auf Internetseiten sein, Suchmaschinen-Marketing (Werbung passend zum Suchbegriff), Suchmaschinen-Optimierung, E-Mail-Marketing und -Werbung oder Affiliate-Marketing sein.

Internet-on-Demand
"Internet auf Abruf", Erklärung wie unter "Call-by-Call".

Internet-Stick Internet-Stick
Andere Namen sind auch "Surf-Stick", "UMTS-Surf-Stick", "USB-UMTS-Adapter" oder "Webstick".
Es handelt sich um USB-Adapter mit einer SIM-Karte für UMTS-Mobilfunknetze, die ein schnelles mobiles Internet z.B. am Laptop ermöglichen.  Auf den ersten Blick ist er kaum von einem USB-Datenstick zu unterscheiden.
Wenn am Wohnort kein DSL-Anschluss verfügbar dafür aber der UMTS-Empfang, wäre ein Internet-Stick auch eine überlegenswerte Alternative.
Es gibt sie für Übertragungsgeschwindigkeiten von 3,6 Mbit/s oder 7,2 Mbit/s. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Stick den HSDPA-Standard unterstützt.
Wie beim Mobilfunk üblich gibt es viele Tarifarten:
Tagesflatrates (z.B. für Gelegenheitsnutzer), Monats-Flatrates, Volumentarifen oder Mixtarife. Viele Angebote sind ohne Vertragsbindung und verlangen keine  Grundgebühr bzw. Mindestumsatz. Hier kann, wie bei Pre-Paid-Handys, das Guthaben aufgeladen werden.
Beispiel:
Ein Anbieter verlangt pro Tagesflatrate 2,50 €. Ab 10 Tagesflatrates in einem Monat ist der Rest des Monats frei ("Kostenbremse"). Zum einmaligen Anschaffungspreis von 59,95 € würde sich für Vielsurfer eine monatliche Flatrate von 25 € ergeben (Stand 2011-08).
Einige Internet-Sticks besitzen noch einen microSD Speicherkartenslot, um ihn auch als USB-Datenstick zu verwenden.

Internet-Update
Internet-Update Viele Progamme bieten die Möglichkeit Aktualisierungen (Updates) über des Internet zu laden. Dies ist z.B. für Anti-Virensoftware wichtig, die immer auf dem neusten Stand gehalten werden muss. Auch Windows bietet die Möglichkeit. Sobald eine Internetverbindung erkannt wird, können die Programm "zu hause" beim Hersteller anfragen, ob es etwas neues gibt. 

InterNIC
Siehe unter NIC

Interpreter
Bedeutet soviel wie "Auswerter" oder "Übersetzer". 
Ein Programm, das den Quelltext einer Programmiersprache (z.B. Basic) interpretiert und in Maschinensprache umwandelt. 
Siehe auch Script, JavaScript; vergleiche auch Compiler

Interstitial
Zu deutsch etwa "Unterbrecherwerbung". Man kennt es vom Fernsehen: Kommt ein Werbeblock, kann man sich die Zeit bis zur Fortsetzung nur durch "Zappen" oder die Beschaffung bzw. Entsorgung von Lebensmitteln vertreiben. 
So gibt es im Internet vergleichbare Werbeformen, bei denen im Browserfenster (teils bildschirmfüllend) Werbung aufgeblendet wird. Es bestehen kaum Möglichkeiten, ihr zu entkommen. Das lässt sich der Betrachter aber auch nur dann gefallen, wenn er dafür eine Gegenleistung bekommt (Win-Win-Beziehung), wie etwa wichtige bzw. interessante Informationen oder einen billigen (da werbefinanzierten) Internet-Zugang. 

Intra-Business
umfaßt alle betriebsinternen Abläufe und Kommunikationsbeziehungen eines Unternehmens. 
Dabei können auch Mittel und Methoden des E-Business zum Einsatz kommen. Siehe auch B2E.

Intranet
Ein auf Internet-Techniken basierendes Netz, das nach außen abgeschottet ist. Aus dem Intranet kann zwar auf das Internet zugegriffen werden, nicht aber umgekehrt (siehe Firewall). Ist ideal für Firmen, um interne Daten nur für die Mitarbeiter bereitzustellen.

Intro
Ein Intro auf Web-Seiten ist meist eine Animation (Kurzfilm, Werbeclip), die mit dem Programm Adobe-Flash (früher Macromedia Flash) erstellt wurde.
Um diese aufspielen zu können benötigt man das kostenlose Adobe-Flash-Player Plug-In.
Damit man sich nicht immer wieder das Intro beim Besuch der Web-Seite anschauen muss, sollte der Ersteller der Web-Seite dafür sorgen, dass man es per Maus-Klick z.B. auf "Intro überspringen" umgehen kann.

IP
Das Internet Protokoll definiert Aufbau und Adressierung von Datenpaketen in TCP/IP-Netzwerken. 

IP-Adresse
Eine IP-Adresse besteht aus einem Zahlencode von vier Zahlen, jeweils zwischen 0 bis 255, die durch Punkte getrennt werden (z.B. 192.148.0.195). Damit ist jeder Internetrechner eindeutig adressierbar. Damit man sich solche Ziffernblöcke nicht merken muss, arbeitet man mit alphanumerischen Bezeichnern, weil "www.bmw.de" einprägsamer als "192.109.190.4" ist. Beim Surfen werden diese "sprechenden" Adressen automatisch in Hintergrund mit Hilfe eines "Domain Name Systems" (DNS) umgesetzt. 
Wenn Sie unter Windows 95/98 surfen, können Sie mit dem Programm WINIPCFG.EXE die eigene IP-Adresse abfragen, unter Windows-NT mit IPCONFIG.EXE.
IP-Configuration
Siehe auch Seite "URL" und DHCP, dynamische IP-Adresse, Netzklasse

IP-Tracker
Mit solchen Lokalisierungstools können Sie IP-Adressen, Web-Seiten und Hosts lokalisieren.
Diese Möglichkeit wird oft genutzt, um die Werbung auf Web-Seiten dem Standort des Internet-Users anzupassen.
Probieren Sie es selbst, Z.B. mit http://www.utrace.de/ (Stand 2011-08)
Im Beispiel links die eigene aktuelle IP-Adresse, die vom Provider zum Surfen zugewiesen wurde.
Rechts die IP-Adresse vom WWW-Kurs auf dem Server des Providers, bei dem die Seiten gehostet sind.

IP-Tracker

IP-TV
Darunter versteht man Fernsehangebote über eine Internet-Verbindung, wie sie mit leistungsstarken (breitbandigen) Anschlüssen möglich ist. Siehe Triple-Play und VDSL.

iPhone iPhone
... ist ein Smartphone von Apple. Es wird nicht über eine Tastatur bedient, sondern nur über einen Touch-Screen. Mit Hilfe zahlreicher zusätzlich ladbarer Apps lässt sich das iPhone in einen nützlichen persönlichen Assistenten verwandeln.

IPP
Internet Presence Provider. Siehe Provider.

IPX 
Internet Packet eXchange. Ein von der Firma Novell definiertes Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Eine Variante von IPX ist SPX

IPX-Watchdog
IPX-Datenpakete, die zur Überwachung von Workstations von einem Server in bestimmten Zeitintervallen verschickt werden. Antwortet eine Workstation nicht, wird diese automatisch abgemeldet. Watchdog: englisch für "Wachhund". 

IR
Die Internet Registry ist für die Vergabe von eindeutigen IP-Adressen verantwortlich. Siehe auch IANA und  ICANN.

IRC
Internet Relay Chat. Ein Internetdienst, der noch nicht in die WWW-Browser integriert ist. Mehrere Internet-Teilnehmer können "online" diskutieren. Dabei wird nicht das gesprochene Wort, sondern das "getippte Word" übertragen. Ein Diskussionsleiter kann Teilnehmer zulassen oder aussperren. Einige Chats finden regelmäßig statt, andere nur zu bestimmten Themen bzw. Ereignissen. Siehe auch unter Internet-Dienste

IrDA IrDA-Logo
Der Standard der Infrared Data Association definiert eine kabellose Infrarot-Schnittstelle. 
Bis zu 115.000 Bit pro Sekunde könnnen übertragen werden, beim "Fast IrDA"-Standard sogar bis zu 4 MBit/s.
Einsatzmöglichkeiten sind z.B. Verbindungen von PC<->Drucker, PC<->Netzwerk oder PDA<->PC.
Internetadresse: http://www.irda.org/ (US Stand 2011-08).

IRTF
Internet Research Task Force. Vereinigung von Programmierern und Wissenschaftlern, die über Netzwerkprotokolle für das Internet forschen. Siehe auch IAB.
Internetadresse: http://irtf.org/ (US Stand 2011-08).

ISAPI
Das Internet Server API ist eine Software-Schnittstelle (API) für die Client/Server-Programmierung von Microsoft-Web-Servern. Siehe auch: CGI, NSAPI

IS
1.) Internet Services. Anbieter von Internet-Dienstleitungen. 
2.) InformationsSysteme. Alles was mit Bild, Daten, Text, Grafik, Sprache, Telefon zu tun hat. Moderneres Kürzel für DV
3.) Informations-Sicherheit. Ziel der Informationssicherheit ist es, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit wichtiger (z.B. unternehmensinterner) Informationen zu gewährleisten. Informationen müssen gegen Verlust, Verfälschung und Missbrauch jeglicher Art geschützt werden. Siehe auch Kurs-Seite "Sicherheits-Checkliste".

ISDN ISDN-Logo
steht für Integrated Services Digital Network (Diensteintegrierendes Digitales Netz). Wem eine Modem-Verbindung zu langsam ist, sollte sich von der Telekom eine ISDN-Leitung nach Hause legen lassen und seinen Rechner mit einer ISDN-Karte bestücken. Über diese digitale Verbindung können Sie telefonieren, faxen, Dateien übertragen oder sogar videotelefonieren. Damit haben Sie nebenbei Ihren PC als potenziellen Telearbeitsplatz aufgewertet.
Ein digitaler Teilnehmeranschluss besteht aus einem Steuerkanal und zwei Basiskanälen (B-Kanal mit jeweils 64 KBit/s). Mit diesem Basisanschluss können zwei Dienste gleichzeitig bedient werden, z.B. Telefonieren und Faxen. 
Da einige nationale ISDN-Varianten untereinander nicht kompatibel waren, einigte man sich mit Euro-ISDN auf ein einheitliches ISDN-Protokoll. 
Siehe auch Seite "Internet-Zugangsarten". 

ISI
Information Science Institute. Fungiert als IANA und vergibt mit Hilfe der IR die IP-Adressen und überwacht deren Zuordnung zu Netznamen.
 
 
Isidor
Eine von spanischen Katholiken gestartete Initiative drängte den Vatikan einen Patron für Computer und das Internet zu ernennen. Vorgeschlagen wurde der Heilige Isidor von Sevilla. Er war Verfasser der ältesten kirchlichen "Datenbank" (eine 20bändige Enzyklopädie)  und daher als Schutzheiliger für Computer-Apostel besonders prädestiniert.
Im Februar 2001 hat dann auch der Vatikan den St. Isidor von Sevilla zum Schutzpatron des Internets ernannt. 
Siehe auch http://www.heiliger-isidor.net/ (Stand 2011-08)
hl.Isidor
Der Heilige
Isidor 
von Sevilla
Dann kann man beten:
Heiliger Isidor bitte für mich!
Verschone mich vor Pein und Schmach 
von Computerviren,
Lass die Festplatte unermüdlich und 
ohne Datencrash ihren Dienst verrichten,
Führe mich im Internet,
Mach mich duldsam für die Irrungen
und Wirrungen der Programmiererzunft,
und führe mich nicht in Versuchung,
den Oberhirten von Microsoft zu verwünschen!

ISLN
Integrated Services Local Network ist ein lokales Hochgeschwindigkeitsnetz für Daten, Bild und Ton. 

ISO
Die International Standardisation Organisation ist eine internationale Normungsorganisation. Vergleiche auch ANSI und DIN

ISOC ISOC-Logo
Die Internet SOCiety ist eine Non-Profit-Organisation und koordiniert die technische Weiterentwicklung des Internets. 
Internetadresse: http://www.isoc.org/  (US Stand 2011-08).
 

ISP
Ein Internet Service Provider verkauft als Dienstleister die Anbindungen an das Internet. Ein ISP kümmert sich um den reibungslosen Betrieb seines Teilnetzes und dessen Kommunikation mit den anderen Teilnetzen des Internet. Mitunter koppeln sich kleinere ISP an leistungsfähige Netze größerer ISP. 

IT
Kürzel für Information Technology. 

ITIL
... steht für  Information Technology Infrastructure Library.
Zitat laut http://www.itil.org/ (Stand 2011-08):
ITIL ist heute der weltweite De-facto-Standard im Bereich Service Management und beinhaltet eine umfassende und öffentlich verfügbare fachliche Dokumentation zur Planung, Erbringung und Unterstützung von IT-Serviceleistungen.

ITSP
Ein Internet Telephony Service Provider verbindet mit einem Gateway das Internet mit dem regulären Telefonnetz. Damit können beim Internet-Telefonieren auch Teilnehmer erreicht werden, die "nur" ein normales Telefon besitzen.  Siehe auch VoIP.
Weitere Informationen finden Sie auf Seite "Telefonieren über das Internet".

ITU
Die International Telecommunications Union ist eine internationale Fernmeldebehörde, die unter anderem Empfehlungen für die Standards von Telekommunikationsanlagen erarbeitet. 

IuK
Kürzel für Information und Kommunikation (-Technologie).
IVW IVW-Logo
Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.
Ein deutscher Verein, der neben den Printmedien (Zeitschriften und Zeitungen), Funkmedien (Radio, Fernseh) auch die "Einschaltquote" von Internet-Angeboten (siehe PageView) nach einem standardisierten Zählverfahren erfasst und öffentlich zugänglich macht.
Internetadresse: http://www.ivw.de/  (Stand 2011-08).

IWV
Telefone mit der guten alten Drehscheibe arbeiten mit dem Impulswahlverfahren. Jede Ziffer erzeugt beim Wählen Impulse, die als Knacken im Hörer wahrnehmbar sind. Die "1" erzeugt einen Impuls, die "0" zehn Impulse. Moderne Tastentelefone arbeiten mit MFV, können aber oft auf  IWV umgeschaltet werden. 


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