Glossar K
Stand: 2003-10-05
Kanalbündelung
Mit diesem Verfahren können die beiden B-Kanäle einer ISDN-Leitung
zusammengefasst werden, um die Übertragungsleistung zu verdoppeln.
Dafür werden entsprechende Treiber benötigt, die normalerweise
mit einer ISDN-Karte mitgeliefert werden.
KaZaA
Bekannte Peer-to-Peer-Tauschbörse
für alles was sich als Datei ablegen lässt: Videos, Audio-Daten
(Musik), Bilder, Software und anderes.
Siehe auch eDonkey oder Morpheus
und Kurs-Seite "Tauschbörsen (P2P-Dienste)".
KB
steht für Kilo-Byte, also 210 Bytes =
1024 Bytes, also rund tausend Bytes. Siehe
auch Kibi-Byte.
Kerberos
Ein Authentifikations-System
das Passwörter durch Verschlüsselung
schützt.
Kermit
Kermit ist eines der ältesten Übertragungsprotokolle, das
nach dem Frosch aus der Kinderserie "Sesamstraße" benannt wurde.
Siehe auch X-Modem.
Key Escrow
Heißt soviel wie Schlüsselhinterlegung. Bei einem vertrauenswürdigem
Dritten (Trusted Third Party) wird der Schlüssel hinterlegt, um z.B.
Strafverfolgungsbehörden die Entschlüsselung von chiffrierten
Nachrichten zu ermöglichen. In der Diskussion über die Verschlüsselung
von Daten wird von einigen Ländern wie Frankreich und England eine
solche Schlüsselhinterlegung gefordert. Vergleich auch Key
Recovery.
Key Recovery
Verfahren, um geheime Schlüssel chiffrierter Daten wieder zugänglich
zu machen (wiederzugewinnen). Vergleich auch Key Escrow.
Keyword
Im Kopf von WWW-Seiten stehen, für den Betrachter unsichtbar,
Schlüsselbegriffe (englisch: keyword), damit Suchmaschinen die Seite
klassifizieren können.
Die Startseite dieses Kurses enthält diese Keywords:
<META NAME="KeyWords" CONTENT="Internet WWW Kurs Bernd Zimmermann
Download online umsonst">
Siehe auch Keywordspamming.
Keywordspamming
Man kann Internet-Suchmaschinen
einen Streich spielen, indem man ihnen künstliche Keywords
(Schlüsselbegriffe) liefert. Diese Keywords haben mit dem tatsächlichen
Inhalt nichts zu tun. Wenn Sie sich also fragen, was die gefundene Seite
mit Ihrer Suchabfrage zu tun hat, werfen Sie mal ein Blick auf den Seitenkopf
der HTML-Seite.
Eventuell steht da <META NAME="KeyWords" CONTENT="umsonst gratis
frei Sex Porno Girls">.
Auch weiße Schrift auf weißem Grund eignet sich dazu, Schlüsselwörter
zu verstecken.
KI
siehe Künstliche
Intelligenz,
im englischen Artificial Intelligence (AI).
Kibi
Neue Vorsilbe (nach IEC) für 210
also 1024. Ein Kibi-Byte sind also 1024 Bytes.
Diese Bezeichnung ist genauer als die bisher übliche, weil mit der
metrischen Vorsilbe "Kilo" ein kilo-Byte (KB)
eigentlich 1000 Bytes sein müssten. Siehe auch Gibi,
Mebi.
Killer-Applikation
Ein Anwendungsprogramm, "das man haben muss", "an dem man nicht vorbei
kommt", das "den wirtschaftlichen Durchbruch bringt". So sucht man immer
noch nach einer solchen Killer-Applikation die die Handynutzer überzeugen
soll, auf UMTS zu wechseln, um die immensen
Kosten für die UMTS-Lizenzen wieder
herein zu bekommen. Denn "nur" telefonieren kann man billiger mit GSM-Handys.
KIT
Kern-Software für intelligente Terminals
ist ein multimediafähiger Darstellungsstandard unter BTX.
Siehe auch HTML.
Kindersicherung
Da das Internet von Hause aus anarchistisch ist,
gibt es Inhalte, die nicht jedem Geschmack entsprechen. Auch gibt es eine
Fülle von Seiten, die nicht jugendfrei sind.
Zu diesem Thema finden Sie ausführlichere
Informationen unter Jugendschutz.
KK
KonnektivitätsKoordination. Wenn man mit seiner
Domain
den Provider wechselt, bedarf es einer
Zustimmung des Domain-Inhabers (Admin-c),
damit der bisherige und der neue Provider alle notwendigen Schritte einleiten
können.
Klammeraffe
Gemeint ist das Zeichen '@'. Dieses für
E-Mail-Adressen wichtige Zeichen verlangt Ihnen eine fingerbrecherische
Tastenkombination ab:
Für den PC-Nutzer: [Alt Gr] + [Q]
Für den Mac-Nutzer: [Alt] + [Shift] + [1]
Klient
siehe unter Client.
KM
Knowledge Management, neudeutsch für Wissens-Management.
Siehe auch Seite "Knowledge-Management".
KMS
Knowledge Management System. Systeme und Verfahren
um Wissen (von Firmen und anderen Institutionen) verwalten, publizieren
und verteilen zu können. Hierzu eignen sich insbesondere Internet/Intranet-Techniken.
Siehe auch Seite "Knowledge-Management".
KmU
Kleine und mittlere Unternehmen.
Eine Gemeinschaftsinitiative der EU fördert gerade solche Unternehmen,
weil sie für die künftige wirtschaftlichen Entwicklung von entscheidender
Bedeutung sind. Beim Übergang in eine Informationsgesellschaft ist
die Telekommunikationsfähigkeit von Unternehmen besonders wichtig
für Wettbewerbsfähigkeit, sowohl für den europäischen
Binnenmarkt als auch international.
Gerade das Internet ermöglicht eine Vielzahl von neuen Dienstleistungen
und schafft somit auch neue Arbeitsplätze.
Knoten
Rechner im Internet.
Know-how
Englisch für "Gewusst-Wie". Gemeint ist das Wissen bzw. die praktische
Erfahrung. So geben Hotline- und Helpdesk-Mitarbeiter
als Erfahrungsträger ihr
Wissen an Andere (Anwender, Kunden) weiter. Solche Dienstleistungen können
auch kostenpflichtig sein. Siehe auch Knowledge-Base
und Kurs-Seite "Knowledge-Management".
Know-Nots
In der Familie der Habenichtse ("Have-Nots")
und Tunichtse ("Do-Nots") gibt es nun im Informations-Zeitalter auch die
Wissennichtse: Die "Know-Nots". Dieser Personenkreis hat es nicht geschafft,
mit den modernen Informationstechniken mitzuhalten. Andere sprechen auch
von Cyber-Analphabeten. Siehe auch PONA.
KnowBot
Kunstwort, bestehend aus Know-how und Robot.
Es handelt sich um ein automatisiertes Suchwerkzeug, das im Internet Informationen
sammeln kann. Siehe auch JobBot, ShopBot.
Knowledge-Base
Sammlung von Wissen, Erfahrungen und Know-how.
Firmen und Institutionen lassen Mitarbeiter und andere User
(z.B. Kunden) auf solche Sammlungen zugreifen. Gleichzeitig erwartet man
von diesem Personenkreis weitere Beiträge. Immer mehr solcher Sammlungen
findet man im Internet bzw. in Intranets.
Beispiele finden Sie auf der Kurs-Seite "Knowledge-Management".
Knowledge-Management
Neudeutsch für Wissens-Management. Details finden Sie auf der
Seite "Knowledge-Management".
kompatibel
("verträgt sich mit"). Fähigkeit von Geräten oder Software,
mit anderen Geräten und Systemen in Verbindung zu treten bzw. gesetzt
zu werden.
Kompression
Mit verschiedenen Kompressionsverfahren lässt sich das Datenvolumen
bei gleichem Informationsgehalt reduzieren:
Bekannt ist das ZIP-Format,
mit dem häufig im Internet Shareware-Programme angeboten werden,
Modems arbeiten mit
Protokollen, die Daten komprimiert übertragen,
für Grafiken
werden oft die Formate GIF oder JPEG
verwendet,
für Videodaten
z.B. das
MPEG-Format. Hierzu siehe auch
Seite "Plug-In-Test".
Die Datenreduzierung ist von der Art der Datei abhängig. Eine
BMP-Bilddatei
lässt sich als GIF-Datei speichern,
wobei mit einer Reduzierung um mindestens Faktor drei gerechnet werden
kann. Für Textdateien liegt dieser Faktor noch höher.
Mit Hilfe von Kompressionsverfahren spart man Übertragungszeit,
Speicherplatz und letztlich auch Geld.
Bei einer verlustfreien Kompression geht keinerlei Information
verloren.
Bei einer verlustbehafteten Kompression wird ein gewisser "Schwund"
in Kauf genommen. Dies kann toleriert werden, wenn z.B. für Ton- oder
Bilddaten der Verlust nicht wahrnehmbar ist.
Kryptoanalyse
Methoden und Verfahren, um chiffrierte (verschlüsselte) Daten
ohne vorherige Kenntnis des Schlüssels zu entschlüsseln.
Siehe auch Seite "Verschlüsselung/Kryptographie".
Kryptographie
Die praktische Anwendung der Kryptologie.
Siehe auch Seite "Verschlüsselung/Kryptographie".
Kryptologie
Die Wissenschaft vom Verschlüsseln von Informationen.
Nicht alle Länder erlauben verschlüsselte
Übertragungen. Beispiele wären China oder auch Frankreich. Telefon,
Fax oder Internet-Daten sind davon betroffen. Siehe auch Seite "Verschlüsselung/Kryptographie".
Künstliche
Intelligenz
Der Versuch, spezifische geistige Fähigkeiten
des Menschen, zum Beispiel das Denken und die Lernfähigkeit, maschinell
nachzuahmen.
© Bernd Zimmermann 1997-2010 |