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Glossar M  Stand: 2015-11-20


M-Business
Das "M" steht hier für "mobile". Gemeint sind alle Formen der elektronischen Geschäftsabwicklung (E-Business bzw. E-Commerce) mit mobilen Geräten bzw. drahtloser Kommunikation. 
Ein Beispiel wäre ein WAP-fähiges Handy, mit dem man Überweisungen bei der Bank veranlaßt (mobiles Telebanking). Siehe auch Kurs-Seite "M-Business". 

M-Commerce
steht für "mobile commerce". Darunter fallen alle mobile bzw. drahtlose Formen der elektronischen Vermarktung und des Handels von Waren und Dienstleistungen. 
Siehe auch E-Business, M-Business und bzw. E-Commerce

M2M
Machine to (2) Machine. Kürzel für die Kommunikation zwischen Geräten z.B. in der Telematik (Haus-Kontrollsysteme), GPS-Handys oder E-Commerce-Anwendungen, bei denen z.B. der Rechner des Lieferanten mit dem des Einkaufssystems Produktdaten (Katalogdaten) automatisiert austauscht bzw. abgleicht. 
Siehe auch S-Commerce.

Macher
Einer der drei typischen Charaktere, wie sie in der Praxis bei der Projektarbeit vorkommen: Der 'Macher', der 'Bedenkenträger' und der 'Erfahrungsträger'. 
Der Macher-Typ geht die Sache eher pragmatisch an. Er scheut die Arbeit nicht. Wenn andere immer noch vor sich hin philosophieren oder Bedenken tragen, versucht er, mit den vorhandenen Mitteln das Bestmögliche zu erreichen. Er läuft aber auch Gefahr, sich in etwas zu verrennen bzw. sich festzubeißen. Dann hat der Erfahrungsträger die Chance, steuernd und korrigierend einzugreifen. 

MacOS MacOS-Logo
Macintosh Operating System. Betriebssystem von Apple-PC. Schon lange vor Windows mit grafischer Benutzeroberfläche! 

Magento Logo Magento
... ist eine professionelle Open-Source e-Commerce Lösung. Sie ist plattformunabhängig und basiert auf der Programmiersprache PHP.
Der Funktionsumfang der lizenzkostenfreien Grundversion lässt sich mit einer Vielzahl von freien und kostenpflichtigen Extensions (Erweiterungen) steigern.
Internetadresse: http://www.magentocommerce.com (Stand 2013-04).

Mail
Englisch für "Post". Post auf elektronische Art und Weise zu versenden, nennt man Electronic-Mail oder kurz E-Mail

Mailer-DaemonMailer-Demon
Ein Programm, das automatisiert E-Mails versendet, wenn z.B. der E-Mail-Empfänger unbekannt ist, seine Abwesendheit gesetzt hat, das Postfach voll ist, ein Virus in der Mail entdeckt wurde, etc.
Als absendende Adresse wird oft mailer-daemon@<Domaine des Absenders> angegeben, damit man weiss, dass es keine persönliche Nachricht ist.

Mail-Server
Ein Server, der ausschließlich für das Senden und den Empfang von E-Mails zuständig ist. Siehe auch Kurs-Seite "E-Mail einrichten". 

Mail-to-Fax oder 
Mail2Fax
Per E-Mail wird Text (eventuell auch Grafik) an einen solchen Dienst geschickt. Aus der E-Mail wird ein Fax generiert und an die gewünschte Fax-Nummer weitergeleitet. Anstatt eines E-Mails kann der Text und die Faxnummer auch auf einer Web-Seite eingetippt werden. 
Beispiele auf Kurs-Seite "Besondere E-Mail-Dienste". 

Mailbombing
Vergeltungsmaßnahme von Usenet- oder Internet-Nutzern bei Zeitgenossen, die sich sehr unbeliebt gemacht haben. Zur Strafe bzw. Mahnung verstopft man ihre Inbox mit Unmengen von Datenmüll in Form von E-Mails

Mailbox
Englisch für "Briefkasten". E-Mail-Nutzer schauen in ihrem elektronischen Briefkasten nach, ob Post für sie angekommen ist. 

Mail-Liste oder
Mailingliste
Verteilerliste für E-Mail. Es besteht die Möglichkeit, eine E-Mailan einen Verteiler (z.B. alle Mitarbeiter einer Abteilung) zu schicken. Die Weiterleitung an die einzelnen Empfänger erfolgt automatisch. Siehe auch Newsletter und Push-Technik. Eine Übersicht deutschsprachiger Mailinglisten bzw. Newsletter finden Sie unter http://www.newsmail.de/ (Stand 2013-04). 

Mailtauscher
siehe unter PaidMail.

Mailware
Kunstwort aus Mail (gemeint ist E-Mail) und Software
Eine Freeware, bei der sich der Autor über eine Rückmeldung des Nutzers via E-Mail freut. Siehe auch Cardware, wenn die Rückmeldung etwas altmodisch per Postkarte erfolgt. 

Mainstream-Groups
Sind die "wohl strukturierten" Newsgroups (beginnend mit "comp", "sci", "rec", "talk" oder "misc"), im Gegensatz zu den "chaotischen" Vanity-Groups (beginnend mit "alt"). Siehe Kurs-Seite "Newsgroups, allgemein". 

Makro
Makros enthalten Folgen von Befehlen und Funktionen. Routinearbeiten lassen sich mit Makros leicht automatisieren. Bei einem Textverarbeitungsprogramm könnten dies Anweisungen sein wie z.B.: "Öffne Datei, markiere alles, sortiere aufsteigend, füge Datum und Uhrzeit ein und drucke aus". So lassen sich Applikationen des weitverbreiteten MS-Office (wie Word, Excel, Access, Powerpoint) per Makros und der Programmiersprache VBA untereinander steuern. Nach dem Laden des Dokumentes (z.B. eine *.DOC Datei) kann die Anwendung (z.B. Word) das Makro starten. Bei sog. Makroviren wird diese Eigenschaft genutzt, um den Anwender zu schädigen. 

Makroviren
Insbesondere in Dokumenten der weitverbreiteten MS-Office Applikationen (wie Word, Excel, Access, Powerpoint) können Makroviren lauern. MS-Office Applikationen können über die Programmiersprache VBA gesteuert werden. Was passieren soll, kann in Makros definiert werden. Auch HTML-Dokumente, die mit Word erstellt wurden, können Makroviren erhalten. Makroviren können sich sogar auf unterschiedlichen Betriebssystemen ausbreiten, da MS-Office den Makro interpretiert und mit Hilfe des vorliegenden Betriebssystems des befallenen PC ausführen kann. 
Beim "Melissa"-Virus enthielt eine Word-Datei ein Makro, das dafür sorgte, dass sich per Mail die Word-Datei weiter verbreiten konnte: Personen aus dem Adressbuch bekamen Post mit dem (gutem?) Namen des Anwenders samt der verseuchten Datei! Siehe auch Kurs-Seite "Schutz vor Viren". 

Mall
siehe unter E-Mall

Malware
Kunstwort aus malicious (englisch für "boshaft") und Software. Software, die primär schädliche Auswirkungen für den User hat, wie z.B. Software-Viren, Worms oder Trojanische-Pferde

MAN
Metropolitan Area Network. Ein Netzwerk, was auf eine Stadt bzw. deren Umfeld (Einzugsbereich) beschränkt ist. Vergleiche LAN, WANoder GAN

Mantra
siehe Passphrase

MAPI
Mail Application Programming Interface. Ein vom Microsoft definierter Standard, mit dem E-Mail-Programme kommunizieren können.

MathML
Mathematical Markup Language (Mathematische Auszeichnungssprache). Ein vom W3C vorgestellter Entwurf einer auf XML basierenden Standardsprache zur formatierten Darstellung von Dokumenten, mit der sich unter anderem mathematische Formeln beschreiben lassen. Aktuelle Info auf der W3C-Seite http://www.w3.org/Math/ (US Stand 2013-04). 

MB
steht für Mega-Byte, also 220 Bytes = 1 048 576 Bytes, also rund 1 Million Bytes . Siehe auch Mebi-Byte. 

MCIS
Microsoft Commercial Internet System.

MDStV
Der MedienDienste-StaatsVertrag  gilt für redaktionell gestaltete Inhalte, die "zur Meinungsbildung der Allgemeinheit beitragen". So hat z.B. auch die WWW-Kurs-Site ein Impressum, weil eine "Anbieterkennungspflicht" besteht. Siehe auch  EGG und TDG.

MDI
Multiple Document Interface. Eine Anwendung z.B. ein Textprogramm wird einmalig gestartet. Es steht ein Arbeitsbereich mit seinen Menüs und Schaltflächen zur Verfügung. Werden dann weitere Dokumente geöffnet, kann man innerhalb dieser Anwendung zu den jeweiligen 
Dokumente wechseln. Das Gegenteil wäre "Single Document Interface" (SDI). 

Mebi
Neue Vorsilbe (nach IEC) für 220 also 1 048 576. Ein Mebi-Byte sind also 1 048 576 Bytes. Diese Bezeichnung ist genauer als die bisher übliche, weil mit der metrischen Vorsilbe "Mega" ein Mega-Byte (MB) eigentlich 1.000.000 Bytes sein müssten. Siehe auch Gibi, Kibi

Media-Player Media-Player-Logo
Der Windows Media-Player kann eine ganze Menge von Multimedia-Dateien (Audio, Sound, Musik, Video, Streaming Audio- und Videoformate) abspielen. Er kann die Funktionen des Browsers erweitern, ohne dass eine Vielzahl einzelner Plug-Insinstalliert werden muss. Siehe auch Kurs-Seite " Plug-In-Test". 

meinVZLogo meinVZ
Laut dem Betreiber, der VZnet Netzwerke Ltd. ist
meinVZ das Netzwerk für das Leben außerhalb von Job und Karriere. Mit meinVZ kann man Freundschaften aufrechterhalten und den Kontakt zu alten Bekannten, ehemaligen Kommilitonen und Kollegen pflegen. Zusätzlich können sich meinVZ- und studiVZ-Nutzer auch plattformübergreifend mit einander vernetzen.
Wer schon früher als Student (studiVZ) in einem Netzwerk von VZnet Netzwerke war, landet nach der Ausbildung fast zwangsläufig bei meinVZ.
Internetadresse: http://www.meinvz.net/  (Stand 2013-04)

Meme
Sprich: "Miem". Leitet sich vom griechischen Mimene für "etwas Nachgemachtes" ab. Das können witzige Bilder, Animationen oder Videos sein, die man selber gestalten und variieren kann und dann schnell an viele Freunde und Bekannte z.B. per E-Mail oder WhatsApp weitersendet. Die Folge kann eine "virale" Verbreitung sein. Es gibt sogar Generatoren dafür. Hier ein Beipiel:
Internetadresse: http://meme-erstellen.de/ (Stand 2017-02)
Meme

Memex
ist ein Analyseprogramm aus der Künstlichen Intelligenz (KI), das Daten auf Schlüsselwörter hin untersuchen kann. Es wird u.a. für ECHELON eingesetzt. Siehe auch Kurs-Seite "Der Lauschangriff". 

Message
Eine Nachricht oder E-Mail von Rechner zu Rechner. 

Meta-Suchmaschinen
Meta-Suchmaschinen erlauben die gleichzeitige Suche mit mehreren Suchmaschinen. Siehe Kurs-Seite "Suchen im WWW". 

Meta-Tags
sind Angaben im Kopf-Bereich (Header) eines HTML-Dokuments: 
<HEAD>
   <TITLE>Internet-Zugangsarten</TITLE>
   <META HTTP-EQUIV="Content-Type" CONTENT="text/html; charset=iso-8859-1">
   <META NAME="GENERATOR" CONTENT="Mozilla/3.01Gold (Win95; I) [Netscape]">
   <META NAME="Author" CONTENT="Bernd Zimmermann">
   <META NAME="KeyWords" CONTENT=" Provider Zugang ISDN Modem">
</HEAD>
Hier findet man, unsichtbar für den Betrachter, Informationen u.a. über den verwendeten Zeichensatz, den Autor und vor allem die "Keywords". Diese Schlüsselbegriffe sind wichtig für Suchmaschinen. Sie dienen der Katalogisierung der Webseiten in der Datenbank der Suchmaschinen. 
Tipp: Online-META-Tag Generator unter http://www.kleines-lexikon.de/tools/taggen.shtml (Stand 2013-04) 

Metafile
Ein Metafile ist eine Datei, die Kommandos zum Zeichnen von Grafiken enthält. Sie kann deutlich kleiner sein als eine Grafikdatei. 

MEZ
MittelEuropäische Zeit. MEZ = UTC + 1 Stunde. 

MESZ
MittelEuropäische SommerZeit. MEZ = UTC + 1 Stunde, MESZ = UTC + 2 Stunden. 
Zum Zeitpunkt des Beginns der Sommerzeit wird die Stundenzählung um eine Stunde von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. 

MFV
Das MehrFrequenz-WahlVerfahren ist ein Tonwahlverfahren. Jeder Taste eines Tastentelefons ist eine bestimmte Frequenz zugeordnet. Nach dem gleichen Prinzip arbeiten auch die Fernabfragen von Anrufbeantwortern. MFV ersetzt zunehmend das alte Impuls-Wahlverfahren IWV, das wesentlich langsamer arbeitet. 

Micro-Billing
"bill" englisch für "Rechnung". Das Begleichen kleinerer Rechnungsbeträge. Siehe Micro-Payment

Micro-Payment
[ Wenn jeder, der diesen Kurs aufruft, eine Mark bezahlen würde, ohne dass die Buchung 30 Pfenning davon beansprucht!  ;-) ] 
Das Bezahlen kleinerer bzw. kleinster Geldbeträge ohne viel Aufwand. Denkbar wäre das Bezahlen von kostenpflichtigen Internetseiten, Auskunftsdiensten, anderen Dienstleistungen oder bestimmten Produkten. Mittlerweile gibt es schon Getränkeautomaten, die per Handy anwählbar sind. Bezahlt wird indirekt über die Mobilfunkrechnung. Leider haben sich noch keine Standards durchsetzen können. 

Micro-Site
Eine Micro-Site ist eine eigenständige und von der eigentlichen Web-Site abgekapselte kleine Site. Sie dient meist der Werbung. Siehe auch Nano-Site
PS: Wer kann mir den genauen Unterschied zwischen einer Micro-Site und einer Nano-Site verraten?

Middleware
Software mit Schnittstellencharakter, die das Zusammenspiel von Hard- und Softwarekomponenten gewährleistet. Für den Anwender ist sie in der Regel unsichtbar, wenn verschiedene Anwendungen, Computer- oder Betriebssysteme z.B. mit Servertechniken verbunden werden. 

MIDI
Steht für Musical Instrumental Digital Interface. Standard zur Speicherung elektronischer Musik. Solche Dateien haben den Dateityp .MID oder .MIDI. Dabei werden verschiedene elektronische Instrumente z.B. von einer Sound-Karte generiert. Die MIDI-Daten geben dann vor, welcher Ton von welchem Instrument wie lange in welcher Frequenz (Höhe) und Lautstärke gespielt werden soll. MIDI-Dateien sind im Gegensatz zu sonstigen Sound-Dateien sehr klein. Die Wiedergabequalität ist von der Sound-Karte abhängig. 

Migration
Eine Umstellung von Programmen, z.B. von einem alten (z.B. DOS) auf ein neues Betriebssystem (z.B. Windows), von einer Individualsoftware auf ein Standardsoftware, von einer Hardwareplattform auf eine andere oder von einem Datenformat auf ein anderes bezeichnet man als Migration, was soviel wie "Wechsel" bedeutet. 

MIME
Steht für Multipurpose Internet Mail Extensions Protokoll. Dieses Verfahren erlaubt es einem Browser, die empfangenen Daten als Grafik, Musikdatei oder Text zu identifizieren und entsprechend darzustellen. 

Mirror
Englisch für "Spiegel". Auch Bezeichnug für einen  Server, der den Inhalt eines anderen spiegelt, d.h. eine Kopie der Daten dieses Servers zur Verfügung stellt. Wären beim dem Internet-Ereignis "Marslandung der Sonde Pathfinder" nicht gleich mehrere solcher Mirrors angelegt worden, wäre der weltweite Andrang nicht zu bewältigen gewesen. 

MMS
MMS-Handy, Nokia 7650 Multimedia Messaging Service. Versenden von Nachrichten, bei denen zu den Texteninhalten auch Bilder, Animationen, Töne, Musik- und Videodaten hinzugefügt werden können. Auch ohne UMTS gibt es bereits MMS-fähige Handys mit einbauter Kamera und Farb-Display. Schnappschüsse können direkt versendet werden. Siehe auch EMS

MMX
MultiMedia Extension ("Multimedia-Erweiterung"). Intel-Prozessoren mit einem erweiterten Befehlssatz, der eine schnellere Bearbeitung von Audio- und Videodaten ermöglicht, sofern die eingesetzte Software dies unterstützt. 

MNG
Das Multiple-Image Network Graphics Format basiert auf dem PNG-Format und erlaubt Animationen (bewegte Bilder), ähnlich dem Animated GIF-Format. Es wird vom W3C empfohlen, kann aber derzeit noch nicht von allen Browsern verarbeitet werden. Die Zukunft wird zeigen, ob sich dieses Format durchsetzen wird (Stand 2001-08). 

Mobile-PDF
Sonderversion des PDF-Readers für mobile Geräte mit kleinem Bildschirmen wie E-ReaderE-Books, PDAs oder Smartphones.

MoD
Siehe unter Music-on-Demand

Modem
Abkürzung für MOdulator/ DEModulator. Ein Gerät, das die digitalen Daten aus dem Computer in analoge für das Telefonnetz umsetzt und umgekehrt.
Wem das für die private Nutzung zu langsam ist, sollte sich von der Telekom eine ISDN-Leitung nach Hause legen lassen und seinen Rechner mit einer ISDN-Karte bestücken.
Siehe auch Kurs-Seite "Internet-Zugangsarten". 

Moiré-Effekt
Gerade beim Scannen von bereits gerasterten Vorlagen kann es durch Überlagerungseffekte zu typischen Störmustern, den Moirémustern, kommen: 
Moire-Effekt
Abhilfe: Vorlage mit Filterfunktionen von Bildbearbeitungssoftware "weichzeichnen" oder "entrastern", bzw. mit höherer Auflösung scannen. Vergleiche auch Antialiasing

more-to-more
Begriff aus dem E-Business für die Beziehung zwischen mehreren Lieferanten und mehreren Kunden, wie man sie auf elektronischen Marktplätzen ( E-Mall, E-Market) antrifft. Siehe auch more-to-one, one-to-moreund one-to-one.

more-to-one
Begriff aus dem E-Business für die Beziehung zwischen Lieferant und Kunde.
Ein Beispiel wäre eine öffentliche elektronische Ausschreibung ( E-Submission) an mehrere potenzielle Baufirmen einer Stadt für einen Bauauftrag. Siehe auch more-to-more, one-to-moreund one-to-one.
 
MORPG
MORPG Everquest
... steht für Multiplayer Online Role Playing Game, also ein Online-Rollenspiel für mehrere Teilnehmer.
Die Spieler sind weltweit um den Globus verteilt und über das Internet verbunden. Sie können den Spielablauf steuern und sich mitunter auch untereinander (mit Hilfe von Headsets) verständigen bzw. unterhalten. Ein erfolgreiches MORPG ist "Everquest". 
Es gilt in eine Figur des Spiels zu verkörpern, die bestimmte Eigenschaften und Ausrüstungsgegenstände hat, um sich in einer Fantasywelt durchs Leben zu schlagen. 
Tritt man beispielsweise in einem Duell an, so wird der Gegner nicht von Computer sondern von einem anderen Spiele gesteuert.

Morpheus
Bekannte Peer-to-Peer-Tauschbörse für alles was sich als Datei ablegen lässt. Siehe auch eDonkey oder KaZaA und Kurs-Seite "Tauschbörsen (P2P-Dienste)".
 
 
Morphing
Morphing

Animierte Überblendung zwischen zwei oder mehreren Bildern. Wird auch oft in Videoclips oder für Werbezwecke eingesetzt. 
Hier ein kleines Beispiel als Animated GIF:
Mosaic
Erster erfolgreicher Browser, entwickelt von  NCSA, der das WWW als Internet-Dienst bekannt machte. Mosaic wurde von den Browsern der Firmen Netscape und Microsoft verdrängt. 

Mouse-Potato
Englischer Begriff für übermäßige Internet-Nutzung. Der "Mouse-Potato" ist ein "Verwandter" des "Couch-Potato", also einer der häufig vor dem Fernseher liegt und dabei Kartoffelchips (potato chips) in sich reinstopft. 
 
Mozilla
Mozilla-Logo

"Mozilla" war der erste Codename des Netscape Navigators und ist heute noch, in Form eines Comic-Dinosauriers, das Maskottchen der Mozilla-Community.
Zu den bekannten Open-Source-Software von Mozilla gehören u.a. der Firefox-Browser, oder der Thunderbird-E-Mail-Client.
Internetadresse: http://www.mozilla.org/ (Stand 2013-04)

MP3
MP3 steht für MPEG 1 layer 3 (MPEG = Motion Picture Experts Group). Wenn Sie Dateien mit dieser Endung sehen (*.mp3) wird es eine Audio-Datei sein. MP3 ist ein verlustbehaftetes Kompressions-Verfahren. Auf einer Audio-CD werden circa 11 MB für eine Minute Musik benötigt. MP3 kommt mit etwa 1 MB aus, ohne dass ein Qualitätsverlust wahrnehmbar ist. Auf einer CD-ROM mit 650 MB Speicherkapazität könnten über 13 Stunden Audio in quasi CD-Qualität untergebracht werden. Damit eignet sich dieses Format auch für die Übertragung von Audio-Dateien im Internet. Hier eine MP3-Beispieldatei: beispiel.mp3
1,4 MBit/s
Referenzwert einer Audio-CD für ein Stereo-Audiosignal.
MP3-Komprimierungsrate
Bemerkung
256 bis 320 kBit/s
für Musik mit großem Klangspektrum und hoher Dynamik
192 kBit/s Annähernd CD-Qualität, von der Musikrichtung abhängig.
128 kBit/s für elektronische POP-Musik mit geringer Dynamik noch ausreichend,
Kompromiss zwischen Qualität und Speicherkapazität,
circa 1 MB pro Minute Spielzeit
kleiner 128 kBit/s für geringe Qualitätsansprüche, Hörbücher,

Demos, Infos, Software und vieles mehr bietet der deutsche MP3-InfoServer unter http://www.mp3.de/ (Stand 2005-10). 
Lizenzfreie Klänge für Musik, Film, und Multimedia-Anwendungen in guter MP3-Qualität finden Sie bei: http://www.tonarchiv.de/ (Stand 2013-04). 
 

MP3-Player
Audio-Dateien im MP3-Format können auf einem PC mit Soundkarte und einer MP3-Player-Software abgespielt werden. 
Hier sehen Sie WINAMP im Einsatz. Dieser leistungsfähige und beliebte Multi-Media-Player kann nicht nur MP3-Dateien spielen. Es gibt ihn auch als App für Smartphones.
WINAMP-Player
Downloadmöglichkeit unter http://www.winamp.com/ (Stand 2015-11).

Winzig sind tragbare MP3-Hardware-Player die "nebenbei" auch als Wechseldatenträger genutzt werden können, um z.B. Daten von einem PC auf einen anderen zu kopieren.
Mit einem ebenfalls eingebauten Mikrofon kann man er auch als Diktiergerärt genutzt werden.
Die ersten MP3-Player hatten nur einen 128 MB Speicher für Daten und/oder MP3-Dateien und kosteten 2002 noch um die 100 Euro. Das reichte nur für 2 Stunden Musik in annähernder CD-Qualität.

Moderne MP3-Player haben Speicher von 32 GB und mehr. Das reicht schon für eine größere Musiksammlung.
Smartphones verdrängen die klassischen MP3-Player. Sie haben viel Speicherplatz und ein MP3-Player lässt sich als App laden. Außerdem ist die Bedienung und Verwaltung der Musiktitel wesentlich komfortabler.

MPEG
Steht für Motion Picture Experts Group. Standard zur Speicherung komprimierter Audio- und Videodaten. Solche Dateien haben den Dateityp .MPG oder .MPEG. Mit einem entsprechenden Plug-In ist ein Browser in der Lage, solche Dateien "abzuspielen". Siehe auch AVI und QuickTime

MPEG-4
ist ein Format für Multimedia-Anwendungen (interaktive Audio- und Video-Daten) mit sehr hohen Kompressions raten. So kann z.B. auf einzelne Objekte (Szenen) zugegriffen werden, d.h. interaktive Anwendungen sind möglich. Einige digitalen Video-Kameras arbeiten bereits mit diesen Standard. Siehe auch ASF und DivX

MRO
Dieses Kürzel steht für Maintenance, Repair, Operations. 
Gemeint sind Produkte des Bürobedarfs, Hilfs- und Betriebsmittel, Computerequipment, Instandhaltungsartikel, elektronische Komponenten, Verbrauchsmaterialien, Werbegeschenke usw. 
Um diese Produkte zu beschaffen ist ein relativ hoher Aufwand nötig, wobei aber der Wert der Waren sehr gering ist. Die Abwicklungsprozesse lassen sich rationeller gestalten. So kann E-Procurement (elektronische Beschaffung) Sparpotenziale erschließen. 

MS Audio 4.0
Ursprüngliche Bezeichnung eines neuen Audio-Formats von Microsoft. Wurde aber mittlerweile unter dem Namen Windows Media A udio (siehe unter WMA) eingeführt. 

MSG
Kürzel für Message. Eine Nachricht oder E-Mail von Rechner zu Rechner. 

MSIE MS-IE
Kürzel für den MicroSoft Internet E xplorer. Siehe Browser

MSN
1.) Die Multiple Subscriber Number ist eine komplette Telefonnummer, die im Euro-ISDN das gezielte Ansprechen eines Endgerätes erlaubt. Die letzte Ziffer einer solchen Nummer definiert das Endgerät. Siehe auch EAZ
2.) MicroSoft-Network ist der internationale Online-Dienst der Firma Microsoft mit kostenloser E-Mail (Hotmail) mit Spamschutz, MSN-Messenger, Internetzugang u.a.m.
Internetadresse: http://www.msn.de/ (Stand 2005-10)

MSN-Messenger
Instant-Messanger des Microsoft-Network. Siehe auch AIM, ICQ, Trillian (der zu allen kompatibel ist!) und Yahoo-Messanger.

mTAN
Steht für mobile TransAktionsNummer (siehe auch TAN).
Beim Telebanking bekommt man hier zur Identifizierung eine TAN-Nummer per SMS auf seine hinterlegte Handynummer geschickt, mit die man zur Transaktion mit einer Bank (z.B. eine Überweisung) eingibt. Die mTAN wird also nicht über die Internetverbindung versendet, wo sie abgefangen werden könnten. In der SMS steht auch der Empfänger und der Überweisungsbetrag zur zusätzlichen Kontrolle.
So kann ein Missbrauch verhindert werden. Selbst wenn der Zugang zum Telebanking ausgespäht wurde, kann keine Überweisung ohne diese mTAN erfolgen. Außerdem ist eine mTAN nur für eine bestimmte Zeit gültig.
Kritisch sind aber Smartphones zum Onlinebanking, denn sie ermöglichen die Internetverbindung und auch den Empfang einer mTAN per SMS. Misstrauen Sie E-Mails die angeblich von Ihrer Bank, Amazon, Ebay etc. kommen, in denen sie aufgefordert werden auf "Sicherheitsgründen" sich einzuloggen oder eine TAN einzugeben!

MTBF
Unter Mean Time Between Failure (mittlere Zeitdauer zwischen Fehlern bzw. Ausfällen) versteht man die mittlere Zeit, die ein Bauteil (Baugruppe, System) statistisch einwandfrei funktioniert. Je größer der (theoretische) MTBF-Wert (Angabe in Stunden), desto besser bzw. desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls. 
MTBF wird als Größe für reparierbare Systeme verwendet. Vergleiche auch MTTF

MTTF
Steht für Mean Time To Failure. Gemeint ist die mittlere Zeit bis zum Ausfall. 
Dieser Wert kann z.B. eine Aussage über die Stabilität von Betriebsystemen geben. 
Bei dieser statistischen Auswertung (Ende 2000) stürzte demnach ein PC mit Windows 98 alle 5 Arbeits-Wochen mit einem Blue-Screen ab. 
Der PC mit Windows 2000 läuft "14-mal stabiler". 
Version des Betriebsystem
MTTF
 Wert in 40 Stunden Arbeits-Wochen
Windows 98
216
5
Windows NT Workstation 4.0
919
23
Windows 2000 Professional desktops
2893
72
MTTF wird als Größe für nicht reparierbare Teile und Systeme verwendet. Vergleiche auch MTBF

MTU
Maximum Transmission Unit (maximale Übertragungseinheit). Maximale Größe von Datenpaketen, die in einem System übertragen werden kann. Der Wert ist abhängig vom verwendeten Netzwerk-Medium bzw. -Protokoll. MTU legt die Anzahl der Bytes pro Datenpaket fest. Viele Internet-Server arbeiten mit einer MTU von 576 Byte pro Datenpaket, bei Windows und Ethernet sind es 1500. 

MUD
Ein Begriff aus der Spielewelt. MUD bedeutet Multi User Dungeon, zu Deutsch etwa "Mehrspielerlabyrinth" (dungeon: englisch für Verlies, Gewölbe, Gefängnis). Gemeint ist ein interaktives Rollenspiel, das von den Mitspielern im Internet selbst aktiv mitgestaltet werden kann.

Multihosting
Die Fähigkeit eines Web-Servers, mehr als eine Domain auf demselben Server zu halten. Auch Multihoming genannt.

Multimedia
Die Kombination und die Benutzung von verschiedenen Medien wie Text, Grafik, Klang (Sounds), 3-D Objekte oder Video in einem Dokument. Ein interaktiver Dialog ist möglich. 

Multitasking
Gleichzeitiges Ausführen von mehr als einem Programm. Für moderne Betriebssysteme ist das selbstverständlich. 

Murphys Gesetz (Murphy's Law) 
Orginalausspruch von Edward A. Murphy Jr.: 
"Wenn es zwei oder mehr Möglichkeiten gibt, etwas zu tun, und wenn eine dieser Möglichkeiten zu einer Katastrophe führt, dann wird sich irgend jemand für genau diese Möglichkeit entscheiden."
Populäre Version: "Alles, was schiefgehen kann, geht schief.
* 1. digitale Ableitung: "Murphys Gesetz wird durch Computer optimiert.
   Praxisbeweis:  Irren ist menschlich. Für die richtig schlimmen Sachen braucht man einen Computer. 
* 2. digitale Ableitung: "Alles geht auf einmal schief.
* 3. digitale Ableitung: "Es geht auch schief, wenn es eigentlich nicht schiefgehen kann.
   Beispiel: Nach dem Festplattencrash stellt sich heraus, dass auch die Sicherungskopie nicht mehr lesbar ist. 

Music-on-Demand
heißt soviel wie "Musik auf Abruf". Bei solchen Diensten kann man Musiktitel bei einer "digitalen Audiothek" anfordern. Die gewünschten Titel werden dann via Internet auf den eigenen PC übertragen. Beispiel: http://musicload.de/ (Stand 2005-10). Siehe auch Audio-on-Demand, vergleiche auch  Books-on-Demand und Video-on-Demand

MUVR
In einer Multi User Virtual Reality können mehrere Betrachter an einer VRML-Welt teilnehmen. 


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