Glossar M
Stand: 2010-07-19
M-Business
Das "M" steht hier für "mobile". Gemeint sind alle Formen der
elektronischen Geschäftsabwicklung (E-Business
bzw. E-Commerce) mit mobilen Geräten
bzw. drahtloser Kommunikation.
Ein Beispiel wäre ein WAP-fähiges
Handy, mit dem man Überweisungen bei der Bank veranlaßt (mobiles
Telebanking).
Siehe auch Kurs-Seite "M-Business".
M-Commerce
steht für "mobile commerce". Darunter fallen alle mobile bzw.
drahtlose Formen der elektronischen Vermarktung und des Handels von Waren
und Dienstleistungen.
Siehe auch E-Business, M-Business
und bzw. E-Commerce.
M2M
Machine to (2) Machine. Kürzel für die Kommunikation zwischen
Geräten z.B. in der Telematik (Haus-Kontrollsysteme), GPS-Handys oder
E-Commerce-Anwendungen,
bei denen z.B. der Rechner des Lieferanten mit dem des Einkaufssystems
Produktdaten (Katalogdaten) automatisiert austauscht bzw. abgleicht.
Siehe auch S-Commerce.
Macher
Einer der drei typischen Charaktere, wie sie in der Praxis bei der
Projektarbeit
vorkommen: Der 'Macher', der 'Bedenkenträger'
und der 'Erfahrungsträger'.
Der Macher-Typ geht die Sache eher pragmatisch an. Er scheut die Arbeit
nicht. Wenn andere immer noch vor sich hin philosophieren oder Bedenken
tragen, versucht er, mit den vorhandenen Mitteln das Bestmögliche
zu erreichen. Er läuft aber auch Gefahr, sich in etwas zu verrennen
bzw. sich festzubeißen. Dann hat der Erfahrungsträger die Chance,
steuernd und korrigierend einzugreifen.
MacOS
Macintosh Operating System. Betriebssystem
von Apple-PC. Schon lange vor Windows
mit grafischer Benutzeroberfläche!
Magento
... ist eine professionelle Open-Source
e-Commerce Lösung. Sie ist plattformunabhängig
und basiert auf der Programmiersprache PHP.
Der Funktionsumfang der lizenzkostenfreien Grundversion lässt
sich mit einer Vielzahl von freien und kostenpflichtigen Extensions (Erweiterungen)
steigern.
Internetadresse: http://www.magentocommerce.com/de
(Stand 2010-07).
Das ein Online-Shop für den eigenen Bedarf nicht gerade von Himmel
fällt, beweist die Vielzahl von Publikationen. Allein bei Amazon findet
man über 45 Buchtitel zum Stickwort "Magento" (Stand 2010-07).
Es gibt aber erfahrene Agenturen die helfen den eigenen Magento-Shop
"zu eröffnen".
z.B. Internetagentur Löwenstark http://www.loewenstark.de/magento.html
[Stand 2010-07]
Mail
Englisch für "Post". Post auf elektronische Art und Weise zu versenden,
nennt man Electronic-Mail oder kurz E-Mail.
Mailer-Daemon / Mailer-Demon
Ein Programm, das automatisiert E-Mails versendet, wenn z.B. der E-Mail-Empfänger
unbekannt ist, seine Abwesendheit gesetzt hat, das Postfach voll ist, ein
Virus in der Mail entdeckt wurde, etc.
Als absendende Adresse wird oft mailer-daemon@<Domaine des Absenders>
angegeben, damit man weiss, dass es keine persönliche Nachricht ist.
Mail-Server
Ein Server, der ausschließlich
für das Senden und den Empfang von E-Mails
zuständig ist. Siehe auch Kurs-Seite "E-Mail
einrichten".
Mail-to-Fax oder
Mail2Fax
Per E-Mail wird Text (eventuell auch
Grafik) an einen solchen Dienst geschickt. Aus der E-Mail
wird ein Fax generiert und an die gewünschte Fax-Nummer weitergeleitet.
Anstatt eines E-Mails kann der Text und
die Faxnummer auch auf einer Web-Seite
eingetippt werden.
Beispiele auf Kurs-Seite "Besondere
E-Mail-Dienste".
Mailbombing
Vergeltungsmaßnahme von Usenet-
oder Internet-Nutzern bei Zeitgenossen,
die sich sehr unbeliebt gemacht haben. Zur Strafe bzw. Mahnung verstopft
man ihre Inbox mit Unmengen von Datenmüll in Form von E-Mails.
Mailbox
Englisch für "Briefkasten". E-Mail-Nutzer
schauen in ihrem elektronischen Briefkasten nach, ob Post für sie
angekommen ist.
Mail-Liste oder
Mailingliste
Verteilerliste für E-Mail.
Es besteht die Möglichkeit, eine E-Mailan
einen Verteiler (z.B. alle Mitarbeiter einer Abteilung) zu schicken. Die
Weiterleitung an die einzelnen Empfänger erfolgt automatisch. Siehe
auch Newsletter und Push-Technik.
Eine Übersicht deutschsprachiger Mailinglisten bzw. Newsletter finden
Sie unter http://www.newsmail.de/start.htm
(Stand 2005-10).
Auch dieser Kurs bietet eine Mailingliste, in der Sie sich eintragen
können, um über Neues (z.B. neue Download-Version)
Informationen zu bekommen.
Mailtauscher
siehe unter PaidMail.
Mailware
Kunstwort aus Mail (gemeint ist E-Mail)
und Software.
Eine Freeware, bei der sich der
Autor über eine Rückmeldung des Nutzers via E-Mail
freut. Siehe auch Cardware, wenn die
Rückmeldung etwas altmodisch per Postkarte erfolgt.
Mainstream-Groups
Sind die "wohl strukturierten" Newsgroups
(beginnend mit "comp", "sci", "rec", "talk" oder "misc"), im Gegensatz
zu den "chaotischen" Vanity-Groups
(beginnend mit "alt"). Siehe Kurs-Seite "Newsgroups,
allgemein".
Makro
Makros enthalten Folgen von Befehlen und Funktionen. Routinearbeiten
lassen sich mit Makros leicht automatisieren. Bei einem Textverarbeitungsprogramm
könnten dies Anweisungen sein wie z.B.: "Öffne Datei, markiere
alles, sortiere aufsteigend, füge Datum und Uhrzeit ein und drucke
aus". So lassen sich Applikationen des weitverbreiteten MS-Office (wie
Word, Excel, Access, Powerpoint) per Makros und der Programmiersprache
VBA
untereinander steuern. Nach dem Laden des Dokumentes (z.B. eine *.DOC Datei)
kann die Anwendung (z.B. Word) das Makro starten. Bei sog. Makroviren
wird diese Eigenschaft genutzt, um den Anwender zu schädigen.
Makroviren
Insbesondere in Dokumenten der weitverbreiteten MS-Office Applikationen
(wie Word, Excel, Access, Powerpoint) können Makroviren lauern. MS-Office
Applikationen können über die Programmiersprache VBA
gesteuert werden. Was passieren soll, kann in Makros
definiert werden. Auch HTML-Dokumente, die
mit Word erstellt wurden, können Makroviren erhalten. Makroviren können
sich sogar auf unterschiedlichen Betriebssystemen ausbreiten, da MS-Office
den Makro interpretiert und mit Hilfe des vorliegenden
Betriebssystems des befallenen PC ausführen kann.
Beim "Melissa"-Virus enthielt eine Word-Datei ein Makro, das dafür
sorgte, dass sich per Mail die Word-Datei weiter verbreiten konnte: Personen
aus dem Adressbuch bekamen Post mit dem (gutem?) Namen des Anwenders samt
der verseuchten Datei! Siehe auch Kurs-Seite "Schutz
vor Viren".
Mall
siehe unter E-Mall.
Malware
Kunstwort aus malicious (englisch für "boshaft") und Software.
Software, die primär schädliche Auswirkungen für den User
hat, wie z.B. Software-Viren, Worms
oder Trojanische-Pferde.
MAN
Metropolitan Area Network. Ein Netzwerk, was auf
eine Stadt bzw. deren Umfeld (Einzugsbereich) beschränkt ist. Vergleiche
LAN,
WANoder
GAN.
Mantra
siehe Passphrase.
MAPI
Mail Application Programming
Interface.
Ein vom Microsoft definierter Standard, mit dem E-Mail-Programme
kommunizieren können.
MAPS
Das Mail Abuse Prevention System ist eine
Nonprofit-Organisation, mit dem Ziel unerwünschte (Werbe)E-Mails (
Spam) zu bekämpfen. MAPS erfasst die Internet-Rechner, von denen
regelmäßig unerwünschte E-Mails verschickt werden, in einer
"Realtime Blackhole List" (RBL).
Mit Hilfe dieser Liste können andere Provider die E-Mail-Briefkästen
ihrer Kunden vor solchem E-Mail-Terror schonen. E-Mails, von diesen Rechnern
kommend, werden zuvor ausgefiltert.
Internetadresse: http://www.mail-abuse.com/
( Stand 2005-10)
MathML
Mathematical Markup Language (Mathematische Auszeichnungssprache).
Ein vom W3C vorgestellter Entwurf einer auf
XML
basierenden Standardsprache zur formatierten Darstellung von Dokumenten,
mit der sich unter anderem mathematische Formeln beschreiben lassen. Aktuelle
Info auf der W3C-Seite
http://www.w3.org/Math/
( Stand 2005-10).
MB
steht für Mega-Byte, also 220 Bytes =
1 048 576 Bytes, also rund 1 Million Bytes
. Siehe auch Mebi-Byte.
MCIS
Microsoft Commercial Internet System.
MDStV
Der MedienDienste-StaatsVertrag gilt
für redaktionell gestaltete Inhalte, die "zur Meinungsbildung der
Allgemeinheit beitragen". So hat z.B. auch die WWW-Kurs-Site ein Impressum,
weil eine "Anbieterkennungspflicht" besteht. Siehe auch EGG
und TDG.
MDI
Multiple Document Interface. Eine Anwendung z.B.
ein Textprogramm wird einmalig gestartet. Es steht ein Arbeitsbereich mit
seinen Menüs und Schaltflächen zur Verfügung. Werden dann
weitere Dokumente geöffnet, kann man innerhalb dieser Anwendung zu
den jeweiligen
Dokumente wechseln. Das Gegenteil wäre "Single Document Interface"
(SDI).
Mebi
Neue Vorsilbe (nach IEC) für 220
also 1 048 576. Ein Mebi-Byte sind also 1 048
576 Bytes. Diese Bezeichnung ist genauer als die bisher übliche, weil
mit der metrischen Vorsilbe "Mega" ein Mega-Byte (MB)
eigentlich 1.000.000 Bytes sein müssten. Siehe auch Gibi,
Kibi.
Media-Player
Der Windows Media-Player kann eine ganze Menge von Multimedia-Dateien
(Audio, Sound, Musik, Video, Streaming Audio- und Videoformate) abspielen.
Er kann die Funktionen des Browsers erweitern,
ohne dass eine Vielzahl einzelner Plug-Insinstalliert
werden muss. Siehe auch Kurs-Seite " Plug-In-Test".
Der Windows Media-Player (Version 7, Stand 2001-08) unterstützt
folgende Formate:
AIF, AIFC, AIFF, ASF, AU, AVI,
ASX, CDA, IVF, M1V, M3U, MID/MIDI, MOV, MPG/MPEG,
MP2, MP3, MPA, MPV2, MPE, RA, RAM,
RM, RMI, SND, WAX, WAV, WMA, WMS, WMP, WMX,
WMV, WMZ, WVX.
meinVZ
Laut dem Betreiber, der VZnet Netzwerke Ltd. ist
meinVZ das Netzwerk für das Leben außerhalb von Job und
Karriere. Mit meinVZ kann man Freundschaften aufrechterhalten und den
Kontakt zu alten Bekannten, ehemaligen Kommilitonen und Kollegen pflegen.
Zusätzlich können sich meinVZ- und studiVZ-Nutzer auch plattformübergreifend
mit einander vernetzen.
Wer schon früher als Schüler (schuelerVZ)
oder Student (studiVZ) in einem Netzwerk
von VZnet Netzwerke war, landet nach der Ausbildung fast zwangsläufig
bei meinVZ.
Internetadresse: http://www.meinvz.net/
(Stand 2010-03)
Memex
ist ein Analyseprogramm aus der Künstlichen
Intelligenz (KI), das Daten auf Schlüsselwörter
hin untersuchen kann. Es wird u.a. für ECHELON
eingesetzt. Siehe auch Kurs-Seite "Der Lauschangriff".
Message
Eine Nachricht oder E-Mail von Rechner zu Rechner.
Meta-Suchmaschinen
Meta-Suchmaschinen erlauben die gleichzeitige Suche mit mehreren Suchmaschinen.
Siehe Kurs-Seite "Suchen im WWW".
Meta-Tags
sind Angaben im Kopf-Bereich (Header)
eines HTML-Dokuments:
<HEAD>
<TITLE>Internet-Zugangsarten</TITLE>
<META HTTP-EQUIV="Content-Type" CONTENT="text/html;
charset=iso-8859-1">
<META NAME="GENERATOR" CONTENT="Mozilla/3.01Gold
(Win95; I) [Netscape]">
<META NAME="Author" CONTENT="Bernd
Zimmermann">
<META NAME="KeyWords" CONTENT="
Provider Zugang ISDN Modem">
</HEAD>
Hier findet man, unsichtbar für den Betrachter, Informationen
u.a. über den verwendeten Zeichensatz, den Autor und vor allem die
"Keywords". Diese Schlüsselbegriffe sind wichtig für Suchmaschinen.
Sie dienen der Katalogisierung der Webseiten in der Datenbank der Suchmaschinen.
Tipp: Online-META-Tag Generator unter http://www.kleines-lexikon.de/tools/taggen.shtml
(Stand 2005-10)
Metafile
Ein Metafile ist eine Datei, die Kommandos zum Zeichnen von Grafiken
enthält. Sie kann deutlich kleiner sein als eine Grafikdatei.
MEZ
MittelEuropäische Zeit. MEZ = UTC
+ 1 Stunde.
MESZ
MittelEuropäische SommerZeit. MEZ
= UTC + 1 Stunde, MESZ
= UTC + 2 Stunden.
Zum Zeitpunkt des Beginns der Sommerzeit wird die Stundenzählung
um eine Stunde von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt.
MFV
Das MehrFrequenz-WahlVerfahren ist ein Tonwahlverfahren.
Jeder Taste eines Tastentelefons ist eine bestimmte Frequenz zugeordnet.
Nach dem gleichen Prinzip arbeiten auch die Fernabfragen von Anrufbeantwortern.
MFV ersetzt zunehmend das alte Impuls-Wahlverfahren IWV,
das wesentlich langsamer arbeitet.
Micro-Billing
"bill" englisch für "Rechnung". Das Begleichen kleinerer Rechnungsbeträge.
Siehe Micro-Payment.
Micro-Payment
[ Wenn jeder, der diesen Kurs aufruft, eine Mark bezahlen würde,
ohne dass die Buchung 30 Pfenning davon beansprucht! ;-) ]
Das Bezahlen kleinerer bzw. kleinster Geldbeträge ohne viel Aufwand.
Denkbar wäre das Bezahlen von kostenpflichtigen Internetseiten, Auskunftsdiensten,
anderen Dienstleistungen oder bestimmten Produkten. Mittlerweile gibt es
schon Getränkeautomaten, die per Handy anwählbar sind. Bezahlt
wird indirekt über die Mobilfunkrechnung. Leider haben sich noch keine
Standards durchsetzen können.
Micro-Site
Eine Micro-Site ist eine eigenständige und von der eigentlichen
Web-Site
abgekapselte kleine Site. Sie dient meist der Werbung. Siehe auch Nano-Site.
PS: Wer kann mir den genauen Unterschied zwischen einer Micro-Site
und einer Nano-Site verraten?
Middleware
Software mit Schnittstellencharakter,
die das Zusammenspiel von Hard- und Softwarekomponenten gewährleistet.
Für den Anwender ist sie in der Regel unsichtbar, wenn verschiedene
Anwendungen, Computer- oder Betriebssysteme
z.B. mit Servertechniken verbunden werden.
MIDI
Steht für Musical Instrumental
Digital
Interface.
Standard zur Speicherung elektronischer Musik. Solche Dateien haben den
Dateityp .MID oder .MIDI. Dabei werden verschiedene elektronische Instrumente
z.B. von einer Sound-Karte generiert. Die MIDI-Daten geben dann vor, welcher
Ton von welchem Instrument wie lange in welcher Frequenz (Höhe) und
Lautstärke gespielt werden soll. MIDI-Dateien sind im Gegensatz zu
sonstigen Sound-Dateien sehr klein. Die Wiedergabequalität ist von
der Sound-Karte abhängig.
Migration
Eine Umstellung von Programmen, z.B. von einem alten (z.B. DOS)
auf ein neues Betriebssystem (z.B. Windows),
von einer Individualsoftware
auf ein Standardsoftware, von
einer Hardwareplattform auf eine andere oder von einem Datenformat auf
ein anderes bezeichnet man als Migration, was soviel wie "Wechsel" bedeutet.
MIME
Steht für Multipurpose Internet
Mail
Extensions
Protokoll. Dieses Verfahren erlaubt es einem
Browser, die empfangenen Daten als Grafik, Musikdatei oder Text zu identifizieren
und entsprechend darzustellen.
Mirror
Englisch für "Spiegel". Auch Bezeichnug für einen Server,
der den Inhalt eines anderen spiegelt, d.h. eine Kopie der Daten dieses
Servers
zur Verfügung stellt. Wären beim dem Internet-Ereignis "Marslandung
der Sonde Pathfinder" nicht gleich mehrere solcher Mirrors angelegt worden,
wäre der weltweite Andrang nicht zu bewältigen gewesen.
MMS
 |
Multimedia Messaging Service. Versenden von Nachrichten,
bei denen zu den Texteninhalten auch Bilder, Animationen, Töne, Musik-
und Videodaten hinzugefügt werden können. Auch ohne UMTS
gibt es bereits MMS-fähige Handys mit einbauter Kamera und Farb-Display.
Schnappschüsse können direkt versendet werden. Siehe auch EMS. |
MMX
MultiMedia Extension ("Multimedia-Erweiterung").
Intel-Prozessoren mit einem erweiterten Befehlssatz, der eine schnellere
Bearbeitung von Audio- und Videodaten ermöglicht, sofern die eingesetzte
Software dies unterstützt.
MNG
Das Multiple-Image Network Graphics Format basiert
auf dem PNG-Format und erlaubt Animationen
(bewegte Bilder), ähnlich dem Animated
GIF-Format. Es wird vom W3C empfohlen,
kann aber derzeit noch nicht von allen Browsern verarbeitet werden. Die
Zukunft wird zeigen, ob sich dieses Format durchsetzen wird (Stand 2001-08).
MoD
Siehe unter Music-on-Demand.
Modem
Abkürzung für MOdulator/
DEModulator. Ein Gerät, das die digitalen Daten aus dem Computer
in analoge für das Telefonnetz umsetzt und umgekehrt.
Wem das für die private Nutzung zu langsam
ist, sollte sich von der Telekom eine ISDN-Leitung
nach Hause legen lassen und seinen Rechner mit einer ISDN-Karte
bestücken.
Siehe auch Kurs-Seite "Internet-Zugangsarten".
Moiré-Effekt
Gerade beim Scannen von bereits gerasterten Vorlagen kann es durch
Überlagerungseffekte zu typischen Störmustern, den Moirémustern,
kommen:
Abhilfe: Vorlage mit Filterfunktionen von Bildbearbeitungssoftware
"weichzeichnen" oder "entrastern", bzw. mit höherer Auflösung
scannen. Vergleiche auch Antialiasing.
more-to-more
Begriff aus dem E-Business
für die Beziehung zwischen mehreren Lieferanten und mehreren
Kunden, wie man sie auf elektronischen Marktplätzen (
E-Mall, E-Market) antrifft. Siehe
auch more-to-one, one-to-moreund
one-to-one.
more-to-one
Begriff aus dem E-Business
für die Beziehung zwischen Lieferant und Kunde.
Ein Beispiel wäre eine öffentliche
elektronische
Ausschreibung ( E-Submission) an
mehrere
potenzielle Baufirmen einer Stadt für einen Bauauftrag. Siehe
auch more-to-more,
one-to-moreund
one-to-one.
MORPG
 |
... steht für Multiplayer Online Role Playing
Game,
also ein Online-Rollenspiel für mehrere Teilnehmer.
Die Spieler sind weltweit um den Globus verteilt und über das
Internet verbunden. Sie können den Spielablauf steuern und sich mitunter
auch untereinander (mit Hilfe von Headsets)
verständigen bzw. unterhalten. Ein erfolgreiches MORPG ist "Everquest".
Es gilt in eine Figur des Spiels zu verkörpern, die bestimmte
Eigenschaften und Ausrüstungsgegenstände hat, um sich in einer
Fantasywelt durchs Leben zu schlagen.
Tritt man beispielsweise in einem Duell an, so wird der Gegner nicht
von Computer sondern von einem anderen Spiele gesteuert. |
Morpheus
Bekannte Peer-to-Peer-Tauschbörse
für alles was sich als Datei ablegen lässt. Siehe auch eDonkey
oder KaZaA und Kurs-Seite "Tauschbörsen
(P2P-Dienste)".
Morphing
 |
Animierte Überblendung zwischen zwei oder mehreren Bildern. Wird
auch oft in Videoclips oder für Werbezwecke eingesetzt.
Hier ein kleines Beispiel als Animated
GIF: |
Mosaic
Erster erfolgreicher Browser, entwickelt
von NCSA, der das WWW
als Internet-Dienst bekannt machte. Mosaic wurde von den Browsern
der Firmen Netscape und Microsoft verdrängt.
Mouse-Potato
Englischer Begriff für übermäßige Internet-Nutzung.
Der "Mouse-Potato" ist ein "Verwandter" des "Couch-Potato", also einer
der häufig vor dem Fernseher liegt und dabei Kartoffelchips (potato
chips) in sich reinstopft.
Mozilla
 |
"Mozilla'' war der erste Codename des Netscape Navigators und ist heute
noch, in Form eines Comic-
Dinosauriers, das Maskottchen von Netscape. Gleichzeitig ist
Mozilla auch die Kennung, mit der sich WWW-Browser
von Netscape (und auch anderen Firmen) bei einem Web-Server
identifizieren.
Unter http://www.mozilla.org/
(Stand 2005-10) können Sie den Firefox-Browser und die Thunderbird-E-Mail-Client
kostenlos downloaden. |
MP3
MP3 steht für MPEG 1 layer 3 (MPEG
= Motion Picture Experts Group). Wenn Sie Dateien mit dieser Endung sehen
(*.mp3) wird es eine Audio-Datei sein. MP3 ist ein verlustbehaftetes
Kompressions-Verfahren.
Auf einer Audio-CD werden circa 11 MB für
eine Minute Musik benötigt. MP3 kommt mit etwa 1 MB aus, ohne dass
ein Qualitätsverlust wahrnehmbar ist. Auf einer CD-ROM mit 650 MB
Speicherkapazität könnten über 13 Stunden Audio in quasi
CD-Qualität untergebracht werden. Damit eignet sich dieses Format
auch für die Übertragung von Audio-Dateien im Internet. Hier
eine MP3-Beispieldatei: beispiel.mp3.
Die Musikkonzerne fürchten jetzt um ihre Umsätze. Da das
MP3-Format völlige Kopierfreiheit bietet, arbeiten sie an neuen Software-Standards,
die nur eine begrenzte Anzahl von Kopien ermöglicht. Auch mit "digitalen
Wasserzeichen" will man gegen die Musikpiraterie vorgehen. Da fragt sich
die Internet-Gemeinde: Warum wieder was neues, wenn man mit MP3 doch schon
zufrieden ist?
Demos, Infos, Software und vieles mehr bietet der deutsche MP3-InfoServer
unter http://www.mp3.de/ (Stand 2005-10).
Lizenzfreie Klänge für Musik, Film, und Multimedia-Anwendungen
in guter MP3-Qualität finden Sie bei: http://www.tonarchiv.de/
(Stand 2005-10).
MP3-Player
Audio-Dateien im MP3-Format können auf einem PC mit Soundkarte
und einer MP3-Player-Software abgespielt werden.
Hier sehen Sie WINAMP im Einsatz. Dieser leistungsfähige und beliebte
Player kann nicht nur MP3-Dateien spielen.
Er verwandelt den PC in eine Stereoanlage.
Downloadmöglichkeit unter http://www.winamp.com/
(Stand 2005-10). |
Winzig sind tragbare MP3-Hardware-Player die "nebenbei" auch
als Wechseldatenträger genutzt werden können, um z.B. Daten von
einem PC auf einen anderen zu kopieren.
Ein Player mit 128 MB Speicher für Daten und/oder
MP3-Dateien kostete im Sommer 2003 weniger als 100 Euro. Das reicht für
2 Stunden Musik in annähernder CD-Qualität.
Mit einem ebenfalls eingebauten Mikrofon kann man bis zu 500 Minuten
Sprache (Diktierfunktion) aufzeichnen. Über eine USB-Schnittstelle
ist er leicht an einen PC anschließbar.
Für den besser gefüllten Geldbeutel gibt es tragbare MP-Player
mit Mini-Festplatten. Auf 20 GB passen dann
circa 330 Stunden Musik bzw. 5000 Musiktitel. Das reicht dann für
die ganze Plattensammlung. |
MPEG
Steht für Motion Picture Experts Group.
Standard zur Speicherung komprimierter Audio- und Videodaten. Solche Dateien
haben den Dateityp .MPG oder .MPEG. Mit einem entsprechenden Plug-In
ist ein Browser in der Lage, solche Dateien
"abzuspielen". Siehe auch AVI und QuickTime.
MPEG-4
ist ein Format für Multimedia-Anwendungen
(interaktive Audio- und Video-Daten) mit sehr hohen Kompressions
raten. So kann z.B. auf einzelne Objekte (Szenen) zugegriffen werden, d.h.
interaktive Anwendungen sind möglich. Einige digitalen Video-Kameras
arbeiten bereits mit diesen Standard. Siehe auch ASF
und DivX.
MRO
Dieses Kürzel steht für Maintenance, Repair,
Operations.
Gemeint sind Produkte des Bürobedarfs, Hilfs- und Betriebsmittel,
Computerequipment, Instandhaltungsartikel, elektronische Komponenten, Verbrauchsmaterialien,
Werbegeschenke usw.
Um diese Produkte zu beschaffen ist ein relativ hoher Aufwand nötig,
wobei aber der Wert der Waren sehr gering ist. Die Abwicklungsprozesse
lassen sich rationeller gestalten. So kann E-Procurement
(elektronische Beschaffung) Sparpotenziale erschließen.
MS Audio 4.0
Ursprüngliche Bezeichnung eines neuen Audio-Formats von Microsoft.
Wurde aber mittlerweile unter dem Namen Windows Media A
udio (siehe unter WMA) eingeführt.
MSG
Kürzel für Message. Eine Nachricht oder
E-Mail
von Rechner zu Rechner.
MSIE
Kürzel für den MicroSoft Internet E
xplorer. Siehe Browser
MSN
1.) Die Multiple Subscriber Number ist eine komplette
Telefonnummer, die im Euro-ISDN das
gezielte Ansprechen eines Endgerätes erlaubt. Die letzte Ziffer einer
solchen Nummer definiert das Endgerät. Siehe auch EAZ.
2.) MicroSoft-Network ist der internationale Online-Dienst
der Firma Microsoft mit kostenloser E-Mail (Hotmail) mit Spamschutz, MSN-Messenger,
Internetzugang u.a.m.
Internetadresse: http://www.msn.de/
(Stand 2005-10)
MSN-Messenger
Instant-Messanger des Microsoft-Network. Siehe auch AIM,
ICQ,
Trillian
(der zu allen kompatibel ist!) und
Yahoo-Messanger.
MTBF
Unter Mean Time Between Failure (mittlere
Zeitdauer zwischen Fehlern bzw. Ausfällen) versteht man die mittlere
Zeit, die ein Bauteil (Baugruppe, System) statistisch einwandfrei funktioniert.
Je größer der (theoretische) MTBF-Wert (Angabe in Stunden),
desto besser bzw. desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls.
MTBF wird als Größe für reparierbare Systeme
verwendet. Vergleiche auch MTTF.
MTTF
Steht für Mean Time To Failure. Gemeint
ist die mittlere Zeit bis zum Ausfall.
Dieser Wert kann z.B. eine Aussage über die Stabilität von
Betriebsystemen
geben.
Bei dieser statistischen Auswertung (Ende 2000) stürzte demnach
ein PC mit Windows 98 alle 5 Arbeits-Wochen
mit einem Blue-Screen ab.
Der PC mit Windows 2000 läuft "14-mal stabiler".
| Version des Betriebsystem |
MTTF
|
Wert in 40 Stunden Arbeits-Wochen |
| Windows 98 |
216
|
5
|
| Windows NT Workstation 4.0 |
919
|
23
|
| Windows 2000 Professional desktops |
2893
|
72
|
MTTF wird als Größe für nicht reparierbare Teile
und Systeme verwendet. Vergleiche auch MTBF.
MTU
Maximum Transmission Unit (maximale Übertragungseinheit).
Maximale Größe von Datenpaketen, die in einem System übertragen
werden kann. Der Wert ist abhängig vom verwendeten Netzwerk-Medium
bzw. -Protokoll. MTU legt die Anzahl
der Bytes pro Datenpaket fest. Viele Internet-Server
arbeiten mit einer MTU von 576 Byte pro Datenpaket, bei Windows und Ethernet
sind es 1500.
MUD
Ein Begriff aus der Spielewelt. MUD bedeutet
Multi
User
Dungeon,
zu Deutsch etwa "Mehrspielerlabyrinth" (dungeon: englisch für Verlies,
Gewölbe, Gefängnis). Gemeint ist ein interaktives Rollenspiel,
das von den Mitspielern im Internet selbst aktiv mitgestaltet werden kann.
Multihosting
Die Fähigkeit eines Web-Servers,
mehr als eine Domain auf demselben Server
zu halten. Auch Multihoming genannt.
Multimedia
Die Kombination und die Benutzung von verschiedenen
Medien wie Text, Grafik, Klang (Sounds), 3-D Objekte oder Video in einem
Dokument.
Ein interaktiver Dialog ist möglich.
Multitasking
Gleichzeitiges Ausführen von mehr als einem Programm. Für
moderne Betriebssysteme ist das selbstverständlich.
Murphys Gesetz (Murphy's Law)
Orginalausspruch von Edward A. Murphy Jr.:
"Wenn es zwei oder mehr Möglichkeiten gibt, etwas zu tun, und
wenn eine dieser Möglichkeiten zu einer Katastrophe führt, dann
wird sich irgend jemand für genau diese Möglichkeit entscheiden."
Populäre Version: "Alles, was schiefgehen kann, geht schief.
"
1. digitale Ableitung:
"Murphys Gesetz wird durch Computer optimiert. "
Praxisbeweis: Irren ist menschlich. Für die
richtig schlimmen Sachen braucht man einen Computer.
2. digitale Ableitung:
"Alles geht auf einmal schief."
3. digitale Ableitung:
"Es geht auch schief, wenn es eigentlich nicht schiefgehen kann."
Beispiel: Nach dem Festplattencrash stellt sich heraus,
dass auch die Sicherungskopie nicht mehr lesbar ist.
Music-on-Demand
heißt soviel wie "Musik auf Abruf". Bei solchen Diensten kann
man Musiktitel bei einer "digitalen Audiothek" anfordern. Die gewünschten
Titel werden dann via Internet auf den eigenen PC übertragen. Beispiel:
http://musicload.de/
(Stand 2005-10). Siehe auch Audio-on-Demand,
vergleiche auch Books-on-Demand
und Video-on-Demand.
MUVR
In einer Multi User Virtual Reality können
mehrere Betrachter an einer VRML-Welt teilnehmen.
© Bernd Zimmermann 1997-2010 |