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Glossar O  Stand: 2016-03-14


Objekt
Ein Objekt ist eine Software-Struktur, die sowohl Daten als auch die dazugehörigen Methoden zusammenfasst. So ist jede Datei unter Windows als Objekt definiert. Sie hat Eigenschaften wie Dateigröße, Erstellungsdatum, verschiedene Dateiattribute etc. Die Methoden, die zur Verfügung stehen, finden Sie beim Klicken auf dieses Objekt mit der rechten Maustaste: umbenennen, kopieren, löschen, Eigenschaften anzeigen, etc. Siehe auch OOP

Objektmodell
Definition der Darstellung von Objekten im Rechner, so dass sie universell verwendbar sind. In verteilten Objektmodellen (z.B. den Erweiterungen DCOM und DSOM von COM bzw. SOM) ist der Aufruf der Methode von Objekten nicht davon abhängig, ob sie sich auf demselben Rechner befinden oder per Netzwerk auf einem fremden Rechner angesprochen werden.

OCR
Optical Character Recognition. Texterkennung aus gescannten Vorlagen. Solche Programme sind oft im Preis von Scannern enthalten. 

OCX
OCX (OLE Controls basierend auf dem Microsoft VBX-Standard) sind Software-Komponenten, die ihre Dienste über COM-definierte Software-Schnittstellen zur Verfügung stellen. Durch den OCX-Einsatz können Software-Module anderer Hersteller in Progamme integriert werden. So sind ActiveX-Controls internet-fähige OCX-Controls.
Vergleiche auch ActiveX, COM, DCOM, JavaBeans, OLE und OLE
 

ODA
Open Document Architecture ist ein Standard zur plattformunabhängigen Beschreibung von Dokumenten. Siehe auch PDF

ODB
In einer Objektorientierten Datenbank werden anstatt streng strukturierter Datensätze Objekte gespeichert. Dies erlaubt ein flexibleres Speichermodell der Daten und eine gewisse Änderungsfreundlichkeit dieses Modells. 

ODBC
Open Database Connectivity. Von Microsoft entwickelte Software-Schnittstelle, mit der Clients auf SQL-Datenbanken zugreifen können. 

ODI
Open Datalink Interface. Von Novell entwickelte Software-Schnittstelle für Netzwerktreiber für DOS- und OS/2-Betriebssysteme. 

OEM
Original Equipment Manufacturer. Hersteller von Geräten oder Zubehörteilen, die komplett in die Anlagen anderer Hersteller integriert werden. So wird z.B. das Betriebssystem oft zusammen mit einem neuen PC-System als OEM-Version verkauft. Der PC-Anbieter erhält vom Hersteller günstige Rabatte. 

Off-Topic
Einen Artikel, der nichts mit dem Thema einer Newsgroup zu tun hat, bezeichnet man als Off-Topic-Posting. Dieses Verhalten ist sehr unpopulär und zieht oft Flames nach sich. Siehe auch Netiquette

Offline
Es besteht keine Datenverbindung, etwa zum Internet. 
Tipp: Schalten Sie auf "Offline", nachdem ihre E-Mails vom Provider übertragen wurden und lassen sich dann zum Lesen und Beantworten ausreichend Zeit. Erst, wenn Sie eigene E-Mails senden wollen oder weitersurfen wollen, schalten Sie wieder auf "Online". 
Siehe auch "Online". 

Offline-Browser
Ein Offline-Browser ist eine Software, die beliebige Seiten und Informationen aus dem Internet auf die lokale Festplatte kopiert. Auf diese Art spart man Online-Kosten und Wartezeit. Einige Offline-Browser können zeitgesteuert ins Internet gehen, um Seiten schneller zu laden, wenn z.B. morgens um 4 Uhr wenig Betrieb im Internet ist. 
HTTrack ist ein kostenloser Website-Copier bzw. Offline-Browser, siehe unter http://www.httrack.com/ (Stand 2013-07).
Beim Microsoft Internet Explorer ist ab der Version 5 diese Funktion zum "Offline-Surfen" bereits eingebaut.
Siehe auch Offline-Reader.

Offline-Reader
Ein Programm zum Schreiben von E-Mail oder Newsgroups-Artikeln, ohne dass eine ständige Online-Verbindung zu einer Mailbox oder zu einem Mail-Server erforderlich ist. Der Offline-Reader überträgt E-Mail bzw. Artikel automatisch und lädt neu eingegangene Post und Artikel. So können Online-Kosten reduziert werden.
Steht kein Online-Reader zur Verfügung, kann man nach der Übertragung der eingegangenen Mail die Verbindung trennen. Dann sichtet man seine Post und beantwortet sie. Erst zum Senden stellt man die Verbindung wieder her. Siehe auch Offline-Browser.

OGG
Dateiendung von Ogg Vorbis Audio-Dateien.

Ogg Vorbis
ist ähnlich dem MP3-Standard ein offenes, nicht-proprietäres und patentfreies Kompressionsformat für Audio-Daten. 
Solche Dateien erkennt man an der Endung .ogg 

OLAP
steht für "OnLine Analytical Processing" (in etwa: "Datenbank mit analytischer Onlineverarbeitung"). 
Damit können umfangreiche (relationale) Datenbanksysteme abgefragt und ausgewertet werden, 
wie es z.B. in Unternehmen für das Controlling, Management, Rechnungswesen und Vertrieb erforderlich ist.
Komplexe Fragestellungen wie: "Welcher Kunde hat im letzten Quartal unsere Produkte der Warengruppe xy bestellt?"
können auch von "Nicht-Datenbankexperten" ohne Kenntnis einer Abfragesprache formuliert werden.
Man erwarten von OLAP-Systemen sehr kurze Antwortzeiten.
Siehe auch OLTP, vergleiche Datawarehouse

Old Economy
Als "Old Economy" bezeichnet man die  traditionelle Wirtschaft, im Gegensatz zu den "New Economy"-Unternehmen, die sich das E-Business bzw. den E-Commerce auf die Fahnen geschrieben haben. Siehe auch "brick and mortar"-Unternehmen.

OLE
Object Linking (verknüpfen) and Embedding (einbetten). Microsoft-Software-Standard, um Daten anderer Programme in ein Dokument integrieren zu können. Wird z.B.bei  ActiveX verwendet, um Audio, Animationen, Video und Virtuelle Realitäten in Web-Seiten einzufügen. Ab der Version 2 basiert OLE auf dem von Microsoft definierten COM-Standard. Ohne OLE könnte unter Windows z.B. keine Grafik über die Zwischenablage in ein Textdokument oder eine E-Mail kopiert werden. 
Vergleiche auch ActiveX, COM, DCOM, JavaBeans und OCX

OLR
Siehe unter OffLine-Reader.

OLTP
steht für "OnLine Transaction Processing"
Erfolgen Änderungen in Datenbanken, stehen diese für den nächsten Zugriff aktualisiert zur Verfügung. 
OLTP-fähige Datenbanksysteme sind wichtig für Bankgeschäfte, Bestell- und Lagerhaltungssyteme. 
Beispiel: Sie heben Geld von Bankautomaten ab und sehen die Buchung unmittelbar später ("in Echtzeit") auf Ihrem frischgedruckten Kontoauszug, ohne warten zu müssen bis der Kontostand aktualisiert wurde.
Primitivbeispiel: Sobald Sie sich in das Gästebuch des Kurses eingetragen haben, steht beim nächsten Aufruf die aktualisierte Seite zur Verfügung.
Siehe auch OLAP, vergleiche Datawarehouse.

OMA
Object Management Architecture
Ein von der OMG definierter Software-Standard für verteilte Objektsysteme. Siehe auch COM, CORBA, DCOM und SOM.

OMG
Object Management Group
Ein internationales Konsortium von Unternehmen aus verschiedenen Branchen mit dem Ziel, die Portabilität (Austausch, Übernahme), Interoperabilität (Zusammenarbeit), Verteilung und Wiederverwendung objektorientierter Software in heterogenen Umgebungen (also plattformunabhängig) zu fördern. Dazu wurden Standards wie OMA oder CORBA definiert. 

on-demand
Englisch für "auf Befehl", "auf Abruf". Wird gerne bei der Namensgebung von Produkten und Dienstleistungen verwendet: 
Siehe Audio-on-Demand, Books-on-Demand, Internet-on-Demand, Music-on-Demand oder Video-on-Demand.

One-Stop-Shopping
Im E-Business versteht man darunter elektronische Marktplätze, wo es "alles" gibt. Man muss also nur "einmal" anhalten bzw. sich über eine Web-Seite einwählen, um einzukaufen.
Ein Beispiel wäre ein Internet-Reiseveranstalter, der "Alles aus einer Hand" bietet: 
Pauschalreisen, individuallisierte Reisen mit Flug, Unterkunft, Leihwagen und weitere Dienstleistungen, Informationen und "Benefits" (Länderinformationen, Routenplaner, Newsletter, Währungsumrechner, ...) als Mehrwert für den Kunden. So verwöhnt schaut sich der Kunde erst gar nicht bei der Konkurrenz um.
Die angebotenen Dienste können auch sparten- oder sogar länderübergreifend sein. Vergleiche auch E-Mall.

one-to-more
Begriff aus dem E-Business für die Beziehung zwischen Lieferant und Kunde.
Ein Beispiel wäre eine elektronische Auktion (E-Auction), also eine Versteigerung eines Anbieters and mehrere Interessenten. Der Höchstbietende erhält den Zuschlag. Siehe auch more-to-one, more-to-more.und one-to-one.

one-to-one
Begriff aus dem E-Business für die Beziehung eines Lieferanten zu einem Kunde. 
Dies kann z.B. eine spezielle Lösung des elektronischen Bestellverkehrs eines Herstellers zu einem Großabnehmer (etwa in der Autoindustie) sein.
Auch E-Shops, die dem Kunden ein auf ihn induviduell zugeschnittenes Angebot zeigen, gehören dazu. Dazu muss zuvor ein Profil des Kunden gespeichert werden, wo die Art und der Umfang der gewünschten Information zu Produkten und Dienstleistungen hinterlegt ist. Betritt der Kunde den E-Shop erneut, kann er mit Hilfe eines Cookies erkannt werden. Daraufhin stellt der Shop-Rechner das gewünschte Angebot zusammen. Siehe auch more-to-one, more-to-more und one-to-more.

Online
Online heißt elektronisch verbunden sein. Das sind Sie, wenn Sie sich z.B. über Modem und Telefon bei einem Provider eingewählt haben und Internet-Seiten oder andere Dienste abrufen.

Online-Dienst
Solche Dienste ermöglichen ihren Mitgliedern den Zugang zum Internet. Außerdem bieten sie ein (möglichst) ausgewähltes, überschaubares und gut strukturiertes Angebot. Man spricht dann auch von Content-Providern (content: engl. für Inhalt). Bekannte Namen sind AOL, CompuServe oder T-Online.

Online-Dokumentation
Online abrufbare Dokumentationen über Produkte, Dienstleistungen u.a., die über Netze (firmeninterne Intranets oder öffentliche Netze wie dem Internet) abrufbar sind. Der Anwender ruft sie bei Bedarf "Online" ab. Dieser Kurs ist auch eine Online-Dokumentation. Sobald ich eine Änderung ins Internet "gestellt" habe, ist der aktualisierte Inhalt weltweit abrufbar. 
Ein Papier-Handbuch muss erst gedruckt und dann verteilt werden, was höhere Kosten verursacht. Es kann schon veraltet sein, wenn es der Anwender ins Regal räumt. Viele Handbücher werden erst gar nicht gelesen, d.h.sie wurden umsonst gedruckt. Siehe auch Online-Hilfe.

Online-Hilfe
Vielseitige,  elektronisch und online verfügbare Hilfe-Angebote gibt es für die unterschiedlichsten Zwecke und Zielgruppen: 
* Entlastung der Hotline: Häufig gestellte Fragen (FAQ) sind mit Antworten abrufbar
* Produkt-Service (E-Service): Infos, Downloads, Patches und Workarounds für Softwareprodukte
Mit geeigneten Programmen wie WinHelp können (parallel zur Windows-Hilfe) auch Online-Hilfen 
realisiert werden, die internetfähig sind. Vorteile: immer aktuell, muss nicht gedruckt und verteilt werden.

Online-Magazin
siehe unter E-Zine

OnSite
Ein "OnSite"-Service oder eine "OnSite"-Garantie hat nichts mit dem Internet zu tun.
Man kann es ins Deutsche als "Vor-Ort-Garantie" übersetzen. Ein defektes Produkt wird vor Ort repariert, ausgetauscht oder abgeholt und repariert zurückgeliefert. Viele PC-Anbieter bieten gegen Aufpreis solche Service-Leistungen. Lesen Sie aber vor Vertragsabschluss das Kleingedruckte. 

OOP
Die Objektorientierte Programmierung ist eine Methode zur Erstellung von Software. Dabei werden Daten sowie Verfahren zur Manipulation dieser Daten in Objekten zusammengefasst. Beispiele objektorientierter Programmiersprachen sind C++ und Java.
Siehe COM, CORBA, Objektmodell, OCX, OMA und OLE.

Open-Source
Software, die sowohl als Quelltext ("source code") als auch in ausführbarer Form inspiziert, verändert und auch verändert unter gleicher Lizenz weitergegeben werden darf.
Der Quellcode ("source code") ist meist öffentlicht zugängig und kann von anderen Programmierern verwendet werden. 
Typisches Open-Source-Beispiele wären das Betriebssystems Linux, der Firefox-Browser, der Thunderbird E-Mail-Client, das Grafikprogramm GIMP oder die Verschlüsselungs-Software GnuPG
Siehe auch unter Internetadresse: http://www.opensource.org/ (US Stand 2013-07).

OpenGL
Open Graphic Language wird häufig zur Programmierung von interaktiver 3D-Grafik und Animationen eingesetzt und ist für viele Plattformen (Betriebssysteme) verfügbar. Siehe auch DirectX

Opera Logo Opera
ist ein norwegischer WWW-Browser und eine Alternative zu seinen Konkurrenten Firefox oder dem Microsoft-Internet-Explorer. Er ist klein und systemressourcen-schonend, schnell, konfigurierbar, anwender-freundlich. 
Das Download gibt es kostenlos unter http://www.opera.com/ (Stand 2013-07).

OPS
Open Profiling Standard. Der Anwender definiert sich einen elektronischen "Passport", der neben persönlichen Angaben z.B. auch Daten, wie beispielsweise das frühere Kaufverhalten beinhalten kann. So kann der Anwender einem E-Commerce-Anbieter sein bisheriges "Einkaufsprofil" übermitteln und erhält dann, ein diesen Vorlieben entsprechendes Warenangebot zur Auswahl. OPS wurde dem W3C als Diskussionsentwurf vorgelegt. 
Um einen Missbrauch zu verhindern, wurde aus OPS der P3P-Standard entwickelt. Dieser Standard soll die Kommunikation beim Datenaustausch zwischen Anbieter und Anwender regeln.

opt-in
Beim opt-in-Verfahren können sich die Anwender für den Empfang von Werbe-E-Mails bei einem Anbieter in eine "Opt-in-Liste" eintragen (subscribe). Er erhält dann auf eigenen Wunsch Werbung, im Gegensatz zum opt-out-Verfahren. 

opt-out
Beim opt-out-Verfahren hat der Empfänger einer Werbe-E-Mail die Möglichkeit, sich aus der Verteilerliste des Anbieters entfernen zu lassen (unsubscribe), wenn er keine weitere Werbung wünscht. Siehe auch opt-in-Verfahren.

OS
Operating System. Siehe unter Betriebssystem.

OSI
Die Open Systems Interconnection ist eine Sammlung von ISO-Standards zur Kommunikation zwischen Computersystemen.

OTA
Over-The-Air. 
Technik, um z.B. ein Handy automatisch über den Netzbetreiber per Konfigurations-SMS einzustellen.

Outlook Logo Outlook
Kostenpflichtiges E-Mail-Programm und Terminverwaltung der Firma Microsoft, das mehr von kommerziellen als von privaten Usern verwendet wird. Outlook lässt die Integration von anderen Anwendungen zu.
Deshalb ist es naheliegend, dass diese Möglichkeit gerade von Programmen genutzt wird, bei denen die Kommunikation und die Terminplanung unverzichtbare Funktionen sind.
Ein Beispiel dafür wäre das Projektmanagement Tool "InLoox".
Internetadresse: https://www.inloox.de/ (Stand 2016-03)

Outsourcing 
Beim Outsourcing werden komplette Betriebsfunktionen an Dritte vergeben. Klassische Beispiele wären Kantine, Wartung von Geräten, Hotline-Tätigkeiten über ein Call-Center. Oft entstehen dadurch Kostenvorteile, weil der neue Dienstleister mehr Erfahrung hat oder besser sein Personal und Ressourcen einplanen kann. Die Firmen müssen sich fragen: Make or Buy? - Selbermachen oder kaufen? Werden nur Teilaufgaben an externen Partner vergeben, spricht man von Outtasking.

Outtasking
Beim Outtasking werden, im Gegensatz zum Outsourcing, nur einzelne (Teil-)Aufgaben (englisch: "tasks") und keine kompletten Betriebsfunktionen an externe Partner übertragen. Man behält die Planung und Kontrolle und ist weniger abhängig. 

Oversharer
Person die in sozialen Netzwerken zu viele persönliche Informationen von sich preisgibt. Nicht nur gegenüber Freunden sondern alles öffentlich macht wie Kontaktdaten, Lebenslauf, Hobbys, Vorlieben, Abneigungen, Bilder, Videos, etc.
Dies kann aus Unwissenheit, Leichtsinn oder Absicht passieren.
Wer also an alle postet "Bin die nächsten 3 Wochen Segeln in der Karibik!", steigert damit die Wahrscheinlichkeit, dass er bei der Wiederkehr eine ausgeräumte Wohnung vorfindet.
Peinliche Videos kommen auch nicht unbedingt gut bei Bewerbungsgesprächen. Personalabteilungen von Firmen überprüfen durchaus die Profile von Berwerbungs-Kandidaten.


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