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Glossar P Stand: 2015-11-15

P2P
Kurzform von peer-to-peer oder "person-to-person". 

P2P-Lending
... steht für "person to person lending", zu deutsch "ein Kredit unter Privatpersonen". Ermöglicht wird diese Kreditform gerade über das Internet, das dafür die ideale Plattformen bieten kann.
Auf einem Kreditmarktplatz im Internet treffen sich private Kreditgeber und -Nehmer. Die Kreditgeber entscheiden welche der vorgestellten Projekte der Kreditnehmer sie zu welchen Konditionen (Zinsen und Laufzeit) finanzieren möchten.
Vorteile für den Kreditnehmer: Er bekommt wahrscheinlich Kredite zu besseren Konditionen (wenn überhaupt) als von seiner Hausbank.
Vorteile für den Kreditgeber: Er bekommt in der Regel mehr Zinsen für sein Geld als es z.B. für ein Tagesgeldkonto gibt.

P3P
steht für Platform for Privacy Preference Project. Es ist ein Protokoll speziell für die Übertragung von Anwenderdaten. Nur dann, wenn der Anbieter einer Web-Site angibt, welche Daten wozu übermittelt werden (Privacy Policy) und der Anwender dieser Datenweitergabe zustimmt, kommt es zur Übertragung. Das World Wide Web Consortium (W3C) hat den P3P-Standard als Entwurf vorgelegt, um die Privatsphäre des Anwenders besser zu schützen. 
Der Microsoft Internet-Explorer erlaubt Cookie-Einstellungen nach P3P. Da P3P nicht für alle Anbieter verbindlich ist, sollte man diese Möglichkeit nicht nutzen.

Packet Radio
Ein Netzwerk, bei dem der Datentransport über Frequenzen des Amateur-Funks erfolgt. Über Packet Radio können E-Mails, News und Dateien übertragen werden. 

Page-Impressions
siehe unter PageView

Page-Ranking
Bedeutet soviel wie der Rang einer Web-Seite in einer Suchmaschine. Dieser kann erkauft (und damit verbessert) werden oder wird über deren Popularität (d.h. Links auf diese Seite) ermittelt, wie es die Google unter http://www.google.de/ (Stand 2015-11) macht.
Testen Sie selbst und geben Sie dort "WWW-Kurs" ein! 

Pager
Pager 1.) Pager waren kleine Funkrufempfänger (im Volksmund auch "Piepser" genannt), die in jede Hosentasche passten. Empfangene Nachrichten wurden auf einem Display als Zahlen (numerisch) oder Text (alphanumerisch) dargestellt. Der SMS-Dienst auf Mobiltelefonen und immer günstigere Mobilfunktarife hat dann sehr schnell die Pager-Dienste sterben lassen.
Pager-Dienste in Deutschland waren: Scall, Telmi, Skyper, Quix, CityRuf
ICQ 2.) Nicht verwechseln darf man den Pager als Funkrufempfänger mit einem Internet-Pager. 
Mit Hilfe solcher Pager lassen sich Bekannte ausfindig machen, die momentan ebenfalls "online" sind. Kommt eine Verbindung zustande kann man sich, je nach Pager-Programm, direkt Nachrichten, E-Mails, URLs oder Dateien gegenseitig zuschicken, Chatten und vieles mehr. Bekannte Pager-Dienste bzw. -Programme sind ICQ, der AOL Instant Messager (AIM) oder der Yahoo!-Pager. 

PageView
Englisch für "Seitenabruf". PageViews bezeichnen die Anzahl der Aufrufe einer Web-Seite mit allen zugehörigen Elementen (Grafik, Fotos, Sounds etc.). Für Werbetreibende ist dies eine wichtige Informationen über die Attraktivität der Seiten. Siehe auch  AdClick, AdView, Hit, Visit, Web-Rating

PaidMail (oder auch Paid4Mail, gelesen "paid for mail")
Während der "normale" Internet-User sich über Werbe-E-Mails ärgert, die täglich sein elektronisches Posteingangskörbchen zumüllen (siehe auch Spam), gibt es andere, die damit sogar Geld verdienen.
Bei verschiedenen PaidMail-Diensten (im Deutschen auch Mailtauscher) kann als freiwilliger Empfänger von Werbe-E-Mails melden. Diese bestätigt man durch eine Antwort-Mail oder durch Klicken auf einen entsprechenden Link in der Mail. Die Vergütung erfolgt in Geld (z.B. 2 Eurocent pro Mail) oder durch Guthabenpunkte, mit denen man z.B. in eigener Sache Werbung für seine Web-Seiten machen kann (Prinzip der Gegenseitigkeit). 
Stellt sich die Frage: Woher kommt das Geld?
Einige Internet-Werber "beweisen" so ihren Auftraggeber, dass sich ihre Werbung gelohnt hat, wenn sie Statistiken über Werbe-Mails vorlegen, auf die der Empfänger zumindest reagiert hat. Sie verschweigen aber, dass sie dafür "bezahlte Klatscher" engagiert haben.
Mit der Möglichkeit PaidMails automatisch mit speziellen Programmen bestätigen zu lassen, ist der PaidMail-Empfänger der Gewinner. Zu den Verlierern gehören Firmen, die für ihre Produkte werben lassen und die jeweiligen Provider der PaidMail-Empfänger, die ohne Vergütung die Masse an E-Mails transportieren müssen.
In der PaidMail-Szene gibt es viele schwarze Schafe. Diese erkennt man z.B. daran, wenn die ausstehende Vergütung nicht auf dem Konto eintreffen will, oder persönliche Daten ungefragt an Dritte weitergegeben werden. 

PAL
Phase Alternate Line. Fernsehnorm in Deutschland und Westeuropa, außer Frankreich. Siehe auch NTSC, SECAM

Palette
Farbpalette einer Rastergrafik. Siehe auch CLUT

Palmtop Palm
"palm" englisch für Handfläche. Ein Mobil-PC, der kleiner ist als ein Notebook und auf einer Handfläche bzw. in der Jackentasche Platz findet. Siehe auch PDA.

PAP
Password Authentification Protocol zur Authentifizierung eines Teilnehmers bei einer PPP-Verbindung. Der anrufende Klient (User) identifiziert sich mit einem Benutzernamen (Username) und einem Passwort, das auch verschlüsselt sein kann. Diese Technik gilt als nicht sehr sicher, da jemand z.B. die Telefonleitung anzapfen könnte, um die Sequenz aufzuzeichnen und später zu wiederholen. Vergleiche auch die PAP-Variante CHAP. 

parallel
Eine parallele Datenübertragung erfolgt über mehrere Datenleitungen (in der Regel Vielfache von 8) gleichzeitig und ist damit um ein Vielfaches schneller als eine serielle Datenübertragung. Beispiel wäre die parallele Druckerschnittstelle eines PC oder Bussysteme mit 16, 32 oder gar 64 parallelen Datenleitungen. 

Parser
Ein Software-Modul, das Dokumente oder Quelltexte syntaktisch analysiert und für die Weiterverarbeitung aufbereitet. 

Passphrase
Eine Passphrase ist ähnlich einem Password, nur dass man hier ganze Sätze (Phrasen) inklusive Sonderzeichen und Leerzeichen angeben werden können, z.B. "Alles klar. - Oder was?". 
Eine Passphrase ist aufwendiger zu "knacken" und somit sicherer als ein Password. Beim Verschlüsselungsprogramm PGP wird dies auch als "Mantra" bezeichnet. 

Passport .net Passport
Authentifizierungs-System von Microsoft nach dem Prinzip: "Ein Name ein Kennwort!"
Der Vorteil für den Anwender soll sein, dass er sich nur bei diesem Dienst mit seinem Daten (und Kontonummer!) anmeldet. 
Danach kann er z.B. bei anderen Passport-Partner-Sites einkaufen (E-Shop) oder deren Dienstleistungen nutzen.
Internetadresse: http://www.passport.com/ (Stand 2003-09)
Datenschützer warnen: 
"Wer Passport zur Authentifizierung benutzt, hat keine Garantie, dass die eigenen Daten nicht weiterverwendet werden." 

Password
Geheimes Wort, um sich bei einem Computer, einem Netz, einem Dienst (z.B. E-Mail) oder im Internet anzumelden. Es verhindert den Zugang von unberechtigten Personen.
Das Passwort unter der Tastatur ist so wie der Schlüssel unter der Matte! Siehe auch Seite "Passwort-Tipps", vergleiche Passphrase

Passwort
siehe Password

Patch
Englisch für "Flicken". Eine kleine Änderung an einer Software zur Behebung eines Fehlers, die oftmals im Internet zum Downloaden angeboten wird. 

Path
Englisch für "Pfad". In Dateinamen der durch besondere Zeichen geklammerte Teil, der den Speicherort angibt. Unter DOS mit dem Zeichen '\', in einer Internetadresse mit '/'. 

Pauschaltarif
Einige Internet-Provider oder Telefongesellschaften bieten solche Pauschaltarife. So zahlt man z.B. nur eine monatliche Grundgebühr an den Provider und kann ohne zeitliche bzw. mengenmäßige Begrenzungen surfen

Pay-TV
Fernsehen, für das man bezahlen muss. Beispiele für deutsche Pay-TV-Sender sind Premiere und DF1. Nur mit einem Decoder können solche Programme empfangen werden. Prinzipiell ist es schon möglich, über das Internet ein Video zu bestellen (Video-on-Demand), das dann auch über das Internet übertragen wird.  Aber hierfür muss für einen kommerziellen Einsatz die Übertragungsgeschwindigkeit im Internet noch deutlich gesteigert werden. 

Payload
Der Schadteil oder die Schadensfunktion(en) von besonders böswilligen Computer-Viren, die z.B. Daten löschen, manipulieren oder ausspähen. 
 

PayPal PAyPal
Weit verbreitetes Online-Bezahlsystem , sowohl für den Besteller (der die Ware haben will), als auch für den Lieferant (der das Geld haben will) besonders sicher.
Beide müssen aber bei diesem Dienst registriert sein.
Internetadresse: http://www.paypal.de/ (Stand 2015-11)

PCBang! Bang!
Ein Personal Computer ist ein Rechner, der ausschließlich einem Benutzer vorbehalten ist. Spötter sprechen daher vom "Persönlichen Chaos" oder auch für "Problem Center". Marktführer sind sogenannte "Wintel-PC", die mit einem Intel-Prozessor (Typ Pentium, ein Typ 486 gehört schon "zum alten Eisen") und dem Betriebssystem Microsoft-Windows ausgerüstet sind. 
PCs werden meist schon nach 3 Jahren von neuen Modellen in den Schatten gestellt, so dass Spötter sagen "Kaum ausgepackt und schon veraltet!". 

PC-to-PC oder auch 
PC2PC
Kürzel für die Kommunikation zwischen zwei (eventuell mehreren) Rechnern. Siehe Kurs-Seiten "Telefonieren über das Internet" und "Konferenzen über das Internet". 
 
PCD
Nachdem der Handy-Markt nahezu gesättigt war, hat man das Handy als modisches Accessoire entdeckt. Limitierte Auflagen, exklusives Design und der Name “Personal Communication Device”, kurz PCD, sollten deren stolze Besitzer vom mobil telefonierenden Hinz & Kunz abheben lassen. Drinnen verbargt sich allerdings biedere bekannte Technik. Das Bild zeigt Handys - pardon PCDs - des Labels XELIBRI (sprich Exelibri) von Siemens.
XELIBRI erwies sich aber als Flop und wurde 2004-05 eingestellt.
PCD-Handy

PCM
Pulse Code Modulation ist ein Verfahren zur Umsetzung analoger in digitale Signale, das im z.B. bei ISDN eingesetzt wird. 

PD
Steht für Public Domain. Definition siehe unter Public-Domain

PDA
Palm Ein Personal Digital Assistant ("persönlicher digitaler Assistent") ist ein kleiner mobiler Computer im "Hosentaschenformat". PDAs (auch schon mal als H/PC oder Palmtop bezeichnet) dienen als Terminkalender, Nachschlagewerke und für die Erfassung kleiner Datenmengen. Auch das Versenden und Empfangen von Faxen oder eine Internet-Verbindung ist zusammen mit einem Funktelefon möglich. Einige besitzen statt der Tastatur einen Touch-Screen

PDB
Palm DataBase ist ein Dateiformat für E-Books. Vergleiche ePUB oder Mobile-PDF.

PDF
steht für Portable Document Format. Ein von Adobe entwickeltes Format, um fertig formatierte Dokumente plattformunabhängig anzeigen bzw. drucken zu können. PDF arbeitet mit Datenkompression. Hyperlinks und Verschlüsselung sind möglich. PDF-Files können mit einem kostenlosen Plug-In vom Browser dargestellt werden. Der Ersteller eines solchen Dokumentes "druckt" aus seiner Anwendung mit Hilfe eines speziellen Treiberprogramms (Programm: Adobe Destiller) in eine Datei. Eine Nachbearbeitung ist möglich. So lässt sich z.B. das in WinWord auf einem Windows-PC erstellte Handbuch mitsamt Grafik auch auf einem Apple-PC ausdrucken.
PDF eignet sich insbesondere für die elektronische Publikation und Verteilung bereits vorhandener Papierdokumentation. Der Import oder eine Weiterverarbeitung von PDF-Dateien ist nur mit spezieller Software möglich. Eine PDF-Datei kann auch vor dem Kopieren von Textpassagen bzw. dem Druck in eine Datei gesperrt werden. Per Plug-In kann ein Browser erweitert werden, um solche Dateien anzeigen zu lassen. Beispiel auf der Kurs-Seite "Plug-In-Test". 

PDM
steht für Product(ion) Data Management. Dieser Begriff wird meist gleichbedeutend mit EDM für Engineering Data Management verwendet.
Bei einem Produkt (oder auch einer Dienstleistung) fallen über den gesamten Lebenszyklus eine Vielzahl von Daten an, deren Fluss man mit PDM-Systemen für die unterschiedlichen Geschäftsprozesse optimieren kann. 
Beispiel: 
Beim Entwurf eines Produktes (mit CAD-Mitteln) fallen Konstruktionsdaten an, die zur Steuerung von Werkzeugmaschinen, Fertigungsplanung und Qualitätssicherung verwendet werden können. 
Die Inhalte der Stücklisten der benötigten Materialien werden an den Einkauf weitergeleitet. Aus den Arbeitsplänen für die Produktion, den Stücklisten und den Preisen des Einkaufs lässt sich der Preis für ein Produkt kalkulieren. Zeichnungs- und Stücklistendaten sind auch zur Erstellung von Ersatzteillisten, Handbüchern und Bedienungsanleitungen notwendig (siehe auch EDM für Electronic Document Management).
Produktdaten können für Kataloge eines E-Shops im Internet eingebunden werden. Gerade für das Internet kommen für Marketing-Zwecke (E-Marketing) weitere multimediale Dokumente wie Video- und Audio-Daten hinzu. Für variantenreiche Produkte können Konfiguratoren erstellt werden, mit denen der (potenzielle) Kunde via Internet "sein" Auto (mit Wahl des Typs, Farbe, Innenausstattung, Sonderzubehör) zusammenstellt oder einen auf ihn zugeschnittenen Versicherungs-Tarif ermittelt. Auch für Serviceangebote wie Call-Center und Hotline-Dienste ist der schnelle und aktuelle Zugriff auf Produktdaten nötig.
Hat ein Produkt schließlich sein Lebensende erreicht und muss entsorgt werden, sind Angaben über enthaltene (Schad)-Stoffe von Nutzen.
PDM ist eine "Untermenge" von CPC und mit PLM verwandt. 

PEBKAC
Problem Exist Between Keyboard And Chair bedeutet "das Problem sitzt zwischen Tastatur und Stuhl". Gemeint ist also der Anwender vor dem PC als Problemursache. Siehe auch DAU.
 

Peer
Englisch für "Partner". Gemeint ist die jeweils andere Seite einer Datenverbindung. 

Peer-to-Peer
Peer-to-Peer  Netzwerke (Kurzform P2P) sind Netzwerksysteme ohne zentrale Zugriffskontrolle, in denen alle Rechner gleichberechtigt agieren. Eine Datenverbindung besteht dabei immer direkt von einem Teilnehmer zum anderen, ohne Zwischenschaltung eines Netzwerk-Servers. Beispiel: Kopplung zweier PCs, um Daten zu kopieren oder abzugleichen. Beliebtes Einsatzgebiet sind auch Tauschbörsen (wie eDonkey, Morpheus oder KaZaA) für Musik und Videos, sehr zum Ärgernis der Musik- und Filmindustrie.

Pegasus
Kostenlose E-Mail-Software für Windows 32-Bit-Systeme. 
Internetadresse: http://www.pmail.com/ (Stand 2015-11). 

Performance
Könnte man mit "Leistungsfähigkeit" übersetzen. Die "Performance" eines PC hängt zunächst von der Taktgeschwindigkeit des Prozessors ab. Je mehr Operationen innerhalb einer bestimmten Zeit durchgeführt werden können, desto zügiger läuft auch die Anwendung. Natürlich sind andere Komponenten wie Bussystem, Festplatte oder Grafikkarte auch mitentscheidend. Zwischen der objektiv messbaren Performance und der empfundenen Leistung eines Rechners muss kein direkter Zusammenhang bestehen. Wer lange Zeit mit einem Modem "online" und dabei eigentlich zufrieden war, könnte sehr frustiert sein, wenn er z.B. bei einem Bekannten einmal zig-fach schnellere, "performantere" DSL-Verbindung selbst erlebt hat. 

PERL
Practical Extraction Report Language. Eine Script-Sprache (Batch-Sprache), die für viele Plattformen verfügbar ist. Viele CGI-Programme sind in Perl realisiert. Siehe auch JavaScript

Persistenz
Aus dem lateinischen für "Dauerhaftigkeit", "Widerstandskraft". 
Datentechnisch bedeutet Persistenz, dass Daten den Programmlauf überdauern. Daten und Programmcode lassen sich speichern, wodurch sich die "Lebenszeit" verlängert. 

Personal Certificate
Siehe Digitale Signatur

personalize
Bezeichnet das Anpassen bzw. "das Personalisieren" von Software-Oberflächen und -Funktionen an die persönlichen Vorlieben des Anwenders (Users). Ein Beispiel wäre die Seite "Mein eBay" nach dem Einloggen in : (Stand 2003-09), wo man seine persönliche Startseite einrichten kann. Siehe auch "customize". 

Pfad
Die vollständige Beschreibung der Lage einer Datei auf einem Laufwerk oder einem Server

PFB
Eine Printer Font Binary-Datei enthält die binäre Darstellung (Outline-Information, d.h. die Umrißbeschreibung) eines PostScript-Fonts. Siehe auch PFM, ATM, Type1, vergleiche TTF

PFM
Eine Printer Font Metrics-Datei enthält die Bemaßungen (Zeichenbreite, Zeichenabstande) eines PostScript-Fonts. Siehe auch PFB, ATM, Type1, vergleiche TTF

PGML
Precision Graphics Markup Language. Der von Adobe, IBM, Sun und Netscape entwickelte PGML-Standard liegt dem World Wide Web Consortium (W3C) seit 1998 als Entwurf vor. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung des PDF-Standards mit der Möglichkeit, auch hochauflösende Grafiken platzsparend zu speichern.

PGPPGP-Button
Steht für Pretty Good Privacy und ist ein Programm zur Verschlüsselung von E-Mails. PGP ist Freeware und damit kostenlos über viele Shareware-Archive zu beziehen. 
Im E-Mail-Bereich ist PGP mittlerweile zu einem Quasi-Standard geworden und wird von sehr vielen Leuten eingesetzt. Siehe Kurs-Seite "Pretty Good Privacy (PGP)". 

Phishing
Kunstwort aus "passwort" und "fishing". Gemeint ist das "Abfischen von Passwörtern".
Versuche, meist unter einem Vorwand, persönliche Daten in Erfahrung zu bringen. Wenn Sie z.B. eine E-Mail von Ihrer Bank erhalten, mit der Bitte Ihre PIN (mit TAN) "zur Überprüfung" zu nennen oder von einer Behörde gebeten werden über Ihre finanzielle Situation Auskunft zu geben ist äußerste Vorsicht angebracht. 
Wenn ein Täter mit solchen Daten Ihre Identität illegal übernimmt (engl. "Identity Theft") können die Folgen resultierender Straftaten sehr unangenehm sein. Ist plötzlich Ihr Konto nicht nur leergeräumt sondern auch noch überzogen, wird Ihnen die Bank nicht entgegenkommen, da Sie selber ja die Daten "ausgeplaudert" haben.
Die Banken weisen darauf hin, das vertraulichen Informationen niemals telefonisch, per E-Mail oder über das Internet abgefragt werden!
Mehr dazu unter http://www.antiphishing.org (Stand 2004-07) 

Phone-to-Phone oder auch 
Phone2Phone
Bezeichnet das Telefonieren zwischen zwei "normalen" Telefonen, wobei aber die Verbindung größtenteils über das Internet hergestellt wird. Siehe "Telefonieren über das Internet", vergleiche PC2PC und Web-to-Phone

PHP PHP-Logo

Ist eine "rekursive Abkürzung" und steht für  "PHP: Hypertext Preprocessor", wobei das PHP vor dem Doppelpunkt für bereits für "Professional Home Page" steht.
PHP ist eine sehr mächtige serverseitige Skriptsprache, mit der man relativ leicht dynamische bzw. interaktive Seiten programmieren kann. Solche Seiten erkennt man an der Endung *.php
Es handel sich um HTML-Dokumente, die zusätzlich Programm-Sourcecode (die Syntax orientiert sich stark an C) in der PHP-Interpretersprache enthalten. Das auf der Server-Seite laufende PHP-Programm interpretiert die PHP-Befehle. So könnte dann z.B. auf der Seite das Ergebnis einer Datenbankabfrage eingeblendet werden. Die Seite ist dann nicht mehr nur "statisch", sondern kann "dynamisch" arbeiten. 
Ein PHP-Befehl wird mit den HTML-Tags <? und ?> umschlossen. Jeder PHP-Befehl muss mit einem Strichpunkt (;) abgeschlossen werden. 
PHP unterstützt Cookies, File-Uploading, Senden von E-Mails, Zugriff auf Umgebungsvariablen, ist IMAP-fähig, verfügt über Funktionen zum Abfragen eines LDAP-Servers und kann auf Dateien über HTTP bzw. das lokale Dateisystem zugreifen. 

PICS
Platform for Internet Content Selection. Bei diesem Verfahren lassen Content-Provider (also Anbieter von Web-Seiten) im World Wide Web ihre Seiten von einer unabhängigen Stelle (z.B. Recreational Software Advisory Council (RSACi) oder über das SafeSurf Rating System) zertifizieren. 
Nach einer Überprüfung der Web-Angebote durch diese Zertifzierungsstellen erhalten die Content-Provider einen HTML-Code, der in den HTML-Seiten aufgenommen werden muss. Anwender, z.B. die Eltern, können über ein Profil festlegen, für welche Stufe der Jugendgefährdung die Übertragung unterbunden werden soll. Ruft nun ein Browser, bei dem das PICS-Verfahren aktiviert ist, solche Seiten ab, werden sie nur dargestellt, wenn es das angegebene Profil erlaubt. 

Bei RSACi werden beispielsweise die Bereiche "Sprache", "Gewalt", "Nacktbilder" und "Sex" unterschieden. In jedem dieser Bereiche besteht eine 5-stufige Skala zur Bewertung des Angebots. 
In der Kategorie "Sex" umfasst die Skala die Werte: 
"0" Kein Sex oder nur unschuldiges Küssen, Romanzen 
"1" Leidenschaftliches Küssen 
"2" Sexuelle Handlungen zwischen Bekleideten 
"3" Nicht-explizitie sexuelle Handlungen 
"4" Explizite sexuelle Handlungen und Sexualverbrechen 

Solche Klassifizierungen sind von der jeweiligen Vorstellungen über Moral und Sexualität abhängig. 
So gibt es zwischen amerikanischen, europäischen oder moslemischen Staaten teils gravierende Unterschiede. 

Allerdings hat das PICS-Modell einer freiwilligen Selbstkontrolle weder bei den Anbietern noch bei den Konsumenten besonderes Interesse gefunden. Die Klassifizierung ist relativ aufwendig bzw. zeitraubend, nicht alle Browser unterstützen PICS, außerdem kann die PICS-Filterung relativ einfach umgangen werden. Vergleiche auch ICRA

PICT
Grafikformat für Macintosh-Rechner. Neben Rastergrafiken können auch Kommandos für Vektorgrafiken enthalten sein. Siehe auch CGM, EMF, EPS und WMF

PIM
Personal Information Management ist ein Sammelgegriff für Tools und Funktionen zur Verwaltung von persönlichen Informationen. Dazu gehören Adressbücher (mit E-Mail-Adressen, Telefon- und Faxnummern), E-Mail, Kalender und Termine, Aufgabenliste, Notizen. Viele Mobiltelefone oder PDA´s bieten PIM-Funktionen. Microsoft-Outlook, vielen "nur" als E-Mail-Programm bekannt, ist ein typisches PIM-Tool. 

PIN
Persönliche Identifikationsnummer. Auf Checkkarten oder beim Telebanking verwendete Geheimzahl zur Identifikationsprüfung. Hinzu ist pro Transaktion oft auch eine TAN erforderlich. Siehe auch Kurs-Seite "Homebanking/Onlinebanking". 

Ping
Ein Hilfsprogrammm, das die Möglichkeit bietet, zu sehen, ob ein Rechner arbeitet und mit dem Netzwerk verbunden ist. Ein Datenpaket wird ausgesendet und vom "angepingten" Rechner reflektiert. 
Die Zeitspanne, die die Datenpakete für die Reise vom eigenen Rechner zum Zielserver und wieder zurück benötigen, nennt man Round Trip Time (RTT).
TTL steht für Time To Live. Die Angabe dieser "Lebensdauer" soll vermeiden, dass fehlgeleitete Daten-Pakete (Routingfehler, Schleifenbildung) endlos im Netz umherirren. Der TTL-Wert wird vom Absender voreingestellt und von jeder durchlaufenden Vermittlungsstelle (Router) um eins verringert. Das Daten-Paket wird weggeworfen, wenn der Wert 0 erreicht ist. 

Versuchen sie einmal als Windows-Nutzer während einer Internet-Sitzung im DOS-Modus die Eingabe:
C:\WINDOWS>ping www.fireball.de

Pinging www.fireball.de [193.189.227.22] with 32 bytes of data:
Reply from 193.189.227.22: bytes=32 time=240ms TTL=55
Reply from 193.189.227.22: bytes=32 time=192ms TTL=55
Reply from 193.189.227.22: bytes=32 time=209ms TTL=55
Reply from 193.189.227.22: bytes=32 time=219ms TTL=55

Ping statistics for 193.189.227.22:
    Packets: Sent = 4, Received = 4, Lost = 0 (0% loss),
Approximate round trip times in milli-seconds:
    Minimum = 192ms, Maximum =  240ms, Average =  215ms

(So lässt sich übrigens die TCP/IP-Nummer eines Rechners ermitteln!)

Pixel
Ein Pixel ist ein Bildpunkt bzw. Bildelement. Ein Computerbild setzt sich aus einer Vielzahl von farbigen bzw. schwarzen und weißen Pixeln zusammen. Siehe auch Rastergrafik

PLC
PowerLine Communication bezeichnet die Komunikation über Stromleitungen. Den meisten ist dieses Prinzip von Wechselsprechanlagen bzw. "Babyphones" bekannt, die man nur in die Steckdose stecken muss. Über kürzere Strecken (circa 300 Meter, in Gebäuden 50 Meter) könnten so auch Telefonate, E-Mails oder WWW-Inhalte übertragen werden. Da jeder Haushalt eine "Standleitung" zum Stromnetz besitzt, wollten Stromversorger auf diese Art und Weise den Internet-Providern Konkurrenz machen. Der Aufwand dafür rechnete sich aber nicht. DSL-Verbindungen sind billiger uns schneller.
Siehe auch D-LAN.

PLM
steht für Product Lifecycle Management, ein wohl von SAP geprägter Begriff. Gemeint ist das intelligente Management von Produktdaten von der "Wiege" (Entwurf) über Produktion, Lagerhaltung (siehe auch SCM), Qualitätssicherung, Vertrieb, Service (siehe auch CRM),  bis hin zur "Bahre" (Entsorgung) eines Produktes. Siehe auch PDM und CPC

Plug-In
Englisch für "to plug = einstecken, stöpseln". Zusätzliche Programme, um die Funktionen eines Browsers zu erweitern. 
Etwa, um bestimmte Dateitypen anzeigen bzw. verarbeiten zu können (MS-Word-Text *.DOC, PDF-Dateien, Sound- Ton- oder Videodaten). Ärgerlich wird es dann, wenn eine Unzahl von Plug-Ins die Festplatten blockieren. Viele Plug-Ins leisten Ähnliches (Video- oder Audio-Player), arbeiten allerdings mit unterschiedlichen Methoden bzw. Techniken. Schöner wäre es, wenn man sich auf Standards einigen könnte, die dann in die Browser integriert werden. 
Siehe Beispiele auf der Kurs-Seite "Plug-In-Test". 

Plug&Play (PnP
Englisch für "einstecken und loslegen". Produkte mit Plug&Play-Eigenschaften funktionieren direkt nach Anschluss an das Stromnetz bzw. nach dem Einstecken bzw. Anschließen an einen PC. Mühsames Initialisieren oder Konfigurieren, z.B. von PC-Erweiterungskarten oder Geräten mit USB-Schnittstelle, entfällt bzw. erfolgt automatisch. Sollte es nicht klappen, spricht man auch von "Plug&Pray", also "einbauen und beten". 

PNG
Das Portable Network Graphics-Format soll der Nachfolger des GIF-Formats werden. PNG unterstützt 16 Mio. Farben, Transparenz, verlustfreie Kompression, inkrementelle Anzeige der Grafik (erst Grobstruktur, bis Datei ganz übertragen ist) und das Erkennen beschädigter Dateien. Außerdem kann das PNG-Format, im Gegensatz zum GIF-Format, lizenzfrei verwendet werden. Der Netscape Navigator ab Version 4.04 bzw. der Microsoft Internet Explorer ab Version 4.0b1 unterstützen das PNG-Format. 
Ein Beispiel finden Sie auf der "PNG-Test-Seite ". Siehe auch GIF, JPEG, und TIFF

PnP
siehe unter Plug&Play

Podcast
... ist ein Kunstwort entstanden aus "iPod" (einem Audio-Player von Apple) und "Broadcast" (englisch für Sendung). Gemeint ist eine Aufnahme einer Radio oder Fernsendung, die man über das Internet abrufen kann. Entweder zum direkten Anhören/Ansehen oder als Datei die man auf einen Player kopieren kann, um sie dann abzuspielen wenn man dazu Zeit bzw. Lust hat.

Polling
Methode zur Synchronisation bei der Datenübertragung. Beim Polling fragt der eine Partner periodisch ab, ob der andere etwas senden will oder empfangen kann.

PONA
Persons Of No Account, also Menschen ohne Internetzugang. So nennt man im Internet-Slang die modernen "Analphabeten", die mit diesem Medium nicht umgehen können. 

PoP
Als Point of Presence bezeichnet man die Zweigstellen eines ISP s, die ihn vor Ort vertreten. Je nach ISP können die PoPs Tochterfirmen oder unabhängige Wiederverkäufer sein. Technisch betreiben PoPs in der Regel neben einer telefonischen Einwahl-Möglichkeit auch WWW-, FTP-, E-Mail- und Newsserver. 

POP3
POP3 steht für Post Office Protocol Version 3, ein Protokoll zum Empfangen von E-Mails über das Internet. Das zum Versenden von Internetmails verwendete Protokoll SMTP hat den Nachteil, dass eingehende Mails nur ausgeliefert werden können, wenn der Empfänger gerade "online" ist. Dieses Manko behebt POP3: E-Mails werden in einer Art Briefkasten zwischengespeichert, bis der Benutzer, der sich durch ein Passwort ausweisen muss, sie abholt. Siehe auch IMAP.

POP3S
Sichere Variante des POP3-Protokolls. Das Passwort zum Abholen der E-Mails wird verschlüssel (mit SSL) übertragen. Vergleiche auch IMAPS.

Pop-Up
Heißt englisch soviel wie "aufspringen". Ein Pop-Up ist ein Fenster, das im Vordergrund über alle anderen Fenstern aufgeblendet wird. Auf einigen Internetseiten werden solche Pop-Ups zu Werbezwecken eingeblendet, was beim Surfen mitunter sehr nervig ist. 

Port

  1. Eine Anschlussmöglichkeit eines PC, wie etwa die serielle oder die parallele Druckerschnittstelle. 
  2. Prozesseingänge eines Rechners im Internet. Erkennbar an der Nummer (im Bereich zwischen 0 und 1023), die nach einem Doppelpunkt in einer URL auftaucht. 

  3. Es gibt Standard-Portnummern z.B. 
    80 für HTTP, 25 für SMTP, 21 für FTP, 119 für NNTP
  4. Ein Programm, das von einem auf ein anderes Betriebssystem "portiert" wurde.
Portal,  Portalseite bzw. Portal-Site
WWW-Seiten von Web-Indexen und Suchmaschinen sind beliebte Einstiegsseiten der Internet- Surfer. Sie betreten also das Internet durch diese "Portale". Dem Surfer muss natürlich was geboten werden, sonst nutzt er solche Angebote nicht. Die Anbieter lassen sich da schon was einfallen, um ihn auf die eigenen Seiten zu locken: Newsticker, aktuelle bzw. interessante Links, Suchhilfen, redaktionelle Seiten. Schließlich zahlt die Werbekundschaft nach "Einschaltquote" (siehe Hit). 
Beispiele nach Ländern: 
DE http://web.de/
AT http://oe24.at/
CH http://www.news.ch/ (Stand 2015-11)
Auch für bestimmte Zielgruppen (Branchen, Geschäftskunden, Arbeitssuchende, Gewerbe, Handwerk etc.) können Portalseiten optimiert werden. 

Post Mortem
(lateinisch: post mortem = nach dem Tod.) 
Nach dem unvermittelten Tod eines Programmes wird mitunter noch schnell ein "Grabstein" erstellt, was den Anwender aber in der Regel auch nicht fröhlicher stimmt. Eventuell ist die Arbeit seit der letzten Speicherung umsonst gewesen. 
Bei einigen Programmen sind hier Abstürze so häufig, das es durchaus für einige Firmen interessant wäre, Werbung einzublenden. 
Die "Einschaltquote" wäre dann umgekehrt proportional zur Qualität des Programmes. Oder war es doch das Betriebssystem? 
Dr. Watson;-)

posten
Englisch für "aufgeben" oder "versenden". Im Internet versteht man darunter das Versenden eines Artikels an eine Newsgroup

Poster
Usenet-Jargon für den Absender eines Artikels in eine Newsgroup

Posting
Eine Nachricht (Artikel), die über eine Newsgroup veröffentlicht wird. 

Postmaster
Derjenige, der für den E-Mail- (evtl. auch News-) Verkehr eines Rechners verantwortlich ist. 

PostScript
Seitenbeschreibungssprache zur geräteunabhängigen Ausgabe von Daten (meist auf PC-Druckern). 

Power-LAN
Siehe unter D-LAN.

Power-User
Der Power-User ist das genaue Gegenteil eines DAUs. Er kennt sich in Sachen PC und Programmen aus oder ist zumindest Spezialist für ein bestimmtes Programm. Auftretende Probleme löst er meist selbständig und lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. 

PPP
Abkürzung für Point-to-Point Protocol. Dieses Protokoll wird meist zur Übertragung von TCP/IP-Paketen auf einer seriellen Verbindung (Modem, ISDN) genutzt. PPP handelt  beim Verbindungsaufbau die Kommunikationsparameter aus und übernimmt die Authentifizierung der Teilnehmer mittels PAP oder CHAP. 
Dieses technisch sehr ausgereifte, stabile und leicht konfigurierbare Verfahren verdrängt den alten de-fakto Standard SLIP

Pre-Sales
Alle Prozesse die dem Verkauf eines Produktes bzw. Dienstleistung vorausgehen. Dabei ist das Internet ein wichtiges Instrument zur Akquisition. 
Beispiele: Erstellen von Kundenprofilen um zielgerichtete Werbung zu platzieren, Newsletter, Präsentation der Produkte in Katalogen (E-Catalog), Aufbau und Intensivierung der Kundenbindung (E-Bonding). Siehe auch After-Sales.

Preview
Eine Funktion zur Vorausschau, um sich z.B. das Ergebnis vor der Fertigstellung anzuschauen. So können Browser das Aussehen der Internet-Seite vor dem Druck auf dem Bildschirm anzeigen. 

Primärmultiplexanschluss
Ein ISDN-Anschluss. Siehe unter S2M

PRISM Logo PRISM
... ist ein Programm des US-Nachrichtendienst NSA zur Überwachung elektronischer Medien und elektronischer Kommunikation.
Dazu gehören Telefon-, Internet- und E-Mail-Verkehr, soziale Netzwerke, Überweisungen und Kreditkartentransaktionen, Flugverbindungsdaten und auch Bewegungsdaten von Mobilfunkteilnehmer.
Pikant: Das von der NSA verwendete PRISM Logo nutzt angeblich ein Foto des Wissenschaftlers Adam Hart-Davis - ohne dessen Erlaubnis.

Privacy Policy
In der "Privacy Policy" erläutert der Anbieter dem Besucher die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Behandlung von Datenmaterial". Art, Grund, Umfang, Zweck, Weiterverarbeitung und Weitergabe der Daten müssen daraus hervorgehen. Nutzt der Anwender diesen Dienst, hat er die "Privacy Policy" des Anbieters akzeptiert (auch wenn er sie nicht detailiert gelesen hat). 

Profil
oder auch Benutzerprofil bzw. Anwenderprofil
Surfen hinterläßt spuren, siehe Kurs-Seite "Sicherheits-Checkliste". Viele Firmen interessieren sich für zusätzliche Daten ihrer (potenziellen) Kunden. 
Wird beispielsweise beim zweiten Besuch ein Anwender via Cookie wiedererkannt, kann sein Weg durch das Internetangebot des Anbieters verfolgt und protokolliert werden. So lernt man seine Interessen und Vorlieben kennen. Bietet man dem Anwender z.B. ein Gewinnspiel und bittet "nebenbei" um weitere Daten wie Name, Anschrift, Telefonnummern, E-Mail-Adresse, Alter, bis hin zum Familienstand und seinen finanziellen Verhältnissen entsteht sehr schnell ein "gläserner Internet-Surfer". 
Wenn man dann anschließend einen Brief oder ein E-Mail erhält, in dem neben dem Glückwunsch zum 18. Geburtstag auch Werbung für eine Versicherung, Autokauf etc. enthalten ist, braucht man sich nicht zu wundern. Einige Firmen arbeiten nur für solche Zwecke (siehe auch E-Bonding). Für so gesammelte Daten zahlen andere Firmen hohe Summen für ihre zielgerichtete Werbeaktionen. Gerade amerikanische Firmen nehmen es mit dem Datenschutz nicht so genau. 
Achten Sie daher auf die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Behandlung von Datenmaterial" (Privacy Policy) der Firmen. 

Progressive-JPEG
Ähnlich wie beim Interlaced-GIF-Format werden Progressive JPEGs in aufeinanderfolgenden Schritten aufgebaut, wodurch sich die Qualität des Bildes während des Ladevorgangs fortlaufend erhöht. 

Projektarbeit
Wie heißt es so schön: "Und wenn man nicht weiter weiß, dann gründet man einen Arbeitskreis!"
Projekte sind zeitlich begrenzte Aufgabenstellungen, die es zu bewältigen gilt. Meist werden hierfür mehrere Projektmitarbeiter benannt, die sich dann zusammenraufen müssen. Ob man sich 'Arbeitsgruppe', 'Arbeitskreis', 'Team', 'Power-Team' oder ähnlich nennt, ist relativ nebensächlich. 
Bei der Projektarbeit trifft man aber immer wieder auf folgende drei typischen Charaktere: 
Der 'Macher': "Ist doch alles ganz einfach. Da nehmen wir dies und das, ändern da ein wenig und es wird schon funktionieren!" 
Der 'Bedenkenträger': "Das wird nie funktionieren! Das geht nicht!" 
Der 'Erfahrungsträger': "Wenn wir es so machen, hätten wir folgende Vor- und Nachteile .... . Damals hatten wir was ähnliches so und so gemacht!" 
Wenn trotz dieser teils unterschiedlichen Naturelle die Projektmitarbeiter in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren, voneinander zu lernen und sich überzeugen lassen, kann durchaus was Gescheites herauskommen. 

Projektmanagement
Für Firmen deren Mitarbeiter über mehrere Standorte verteilt sind und in unterschiedlichen Projekten für mehrere Kunden arbeiten, ist eine webbasierte Projektmanagement-Software von Vorteil.
Typische Funktionen wären:
Erfassung von Projektkosten, Projektzeiten und Reisekosten,
Dokumenten-, Ressourcen-, Terminmanagement und Trouble-Ticket-Management,
Zeiterfassung mit Urlaubsplanung bzw. Urlaubsgenehmigungsprozessen.
Damit können auch "verstreute Mitarbeiter" zu "virtuellen Teams" zusammengebracht werden.

proprietär
Heißt laut Fremdwörterbuch soviel wie ausschließlich, wesentlich oder eigentlich. 
So leistet sich Microsoft z.B. beim Mail-Programm Exchange mit RTFein proprietäres Format, um formatierte Texte (fett, unterstrichen, links/rechtsbündig etc.) zu speichern. 
Die Konkurrenz von Netscape nutzt zum Speichern formatierter E-Mail-Texte den im WWW üblichen HTML-Standard. Damit ist man plattformübergreifend, was der Internet-Philosophie entspricht. 

Protokoll
Kurzform für Übertragungsprotokoll. Ein Protokoll ist vereinfacht gesagt eine Definition, die bestimmte Regeln festlegt, an die sich Computer bei der Kommunikation zu halten haben. Man unterscheidet zwischen Hardware- und Software-Protokollen. Ein bekanntes Modem-Protokoll aus der Mailboxszene ist zum Beispiel Z-Modem, das zur direkten Datenübermittlung zwischen zwei Systemen dient und eine Fehlerkorrektur beinhaltet. 
>Wichtige Protokolle für verschiedene Internet-Dienste sind HTTP, FTP, NNTP und SMTP.

Provider
Eine Firma, die Ihren Kunden gegen eine Gebühr den Zugang zum Internet ermöglicht. In der Regel wird die Zugangssoftware (z.B. ein Browser als Client) gestellt. Es gibt zahlreiche Internet-Anbieter (engl. Provider) mit den unterschiedlichsten Tarifen. Welcher Anbieter bzw. welcher Tarif der richtige ist, muss individuell entschieden werden (siehe Tarife). 
Reine Internet-Provider sorgen lediglich für den Netzanschluss. 
Sogenannte Online-Dienste wie AOL, T-Online oder CompuServe halten zusätzliche Informationen bereit, die aber nur ihre Mitglieder abrufen können. Hier spricht man auch von Content-Providern.
Weitere Information auf der Kurs-Seite 'Provider'. Vergleiche auch IPP, ISP und PoP

Proxy
Proxy steht für "Stellvertreter". So werden z.B. die PCs eines Firmennetzes über einen Proxy-Server an das Internet gekoppelt. Der Proxy-Server kann zudem die Aufgabe eines Firewalls haben, d.h., er schützt das firmeninterne Intranet vor Zugriffen von außen. Die Person, die Internetinhalte abruft, ist nach außen hin nicht erkennbar. Viele Proxy-Server besitzen Cache-Speicher, um den Informationsfluss zu beschleunigen bzw. die Leitungen zu entlasten.

Pseudonym
Benutzernamen, die nichts mit dem richtigen Namen des Benutzers zu tun haben. Pseudonyme werden oft von Usern in Newsgroups oder Chats verwendet, um anonym zu bleiben. Siehe auch Avatar.
 

PSN
Processor Serial Number. 
Authentifizierungsnummer des geplanten neuen Pentium III Prozessors von Intel. Jeder dieser Prozessoren hat eine eindeutige Nummer, die sich per Software abfragen lässt. Damit kann auf den Besitzer bzw. den Anwender zurückgeschlossen werden. Sie soll z.B. die Sicherheit beim elektronischen Handeln erhöhen, da sich der Kunde bei Transaktionen identifizieren kann.
Kritiker (z.B. EPIC) halten dagegen: Wer tatsächlich an einem solchen Rechner saß, kann nicht bewiesen werden. Außerden kann sie z.B. zur Daten-Schnüffelei oder dem Anlegen von User-Profilen ("Wer hat sich wann, was und wo angesehen?") missbraucht werden. 
big brother inside

Public-Domain
Public Domain: Der Öffentlichkeit gewidmet bzw. zugänglich. PD-Software ist Freeware, die ohne Copyright verbreitet, kopiert und verändert werden darf. 
Der Autor stellt sein Programm der Allgemeinheit zur Verfügung. Neben dem eigentlichen Programm ist auch der Quellcode für eigene Programmierversuche und -arbeiten verfügbar. Bekanntestes Beispiel ist das Betriebssystem "Linux", das erfolgreich mit dem kommerziellen Betriebssystem "UNIX" konkurriert. Siehe auch Shareware.

Public-Key
Öffentlicher Schlüssel. Siehe Kurs-Seite "Verschlüsselung". 

Punycode
Seit Anfang 2004 gibt es internationalisierte Domain-Namen (i-DNS). 
Das bedeutet für deutschsprachige Länder, dass auch Umlaute wie Ä, Ö, und Ü und andere Sonderzeichen im Domain-Namen unterstützt werden.
Dabei bedient man sich eines Tricks. Mit Hilfe des Punycodes werden die Namen mit Sonderzeichen in bisher üblichen ASCII-kompatiblen Zeichensatz übersetzt, wobei 'xn--' am Beginn jeder Domain steht.
Gibt man 'www.tüv.de' ein, wandelt der Browser (für den Anwender unsichtbar) den Namen intern in 'www.xn--tv-xka.de' um. 
Unter http://punycoder.com/ (Stand 2015-11) findet sich ein Punycode-Übersetzer. 
Testen Sie selber:
i-DNS Domain Punycode
www.münchen.de  www.xn--mnchen-3ya.de
www.köln.de www.xn--kln-sna.de
www.Smørebrød.dk www.xn--Smrebrd-r1ae.dk
www.théâtre.fr www.xn--thtre-4qa2c.fr
Tipp:
Wenn das Mailprogramm Probleme mit i-DNS-Adressen hat, können Sie eine Adresse wie
Wilhelm@Müller-Lüdenscheid.de im Punycode eingeben: Wilhelm@xn--Mller-Ldenscheid-jzbg.de
 

Push-Technik
Wenn Sie "Surfen", holen Sie sich aktiv die Informationen aus dem Netz (englisch "pull", etwa "sich Informationen runterziehen"). Der klügere (oder der faulere?) lässt sich die gewünschte Information auf den Bildschirm "schieben" (englisch "push"). 
Mit dem etwas schwammigen Begriff "Push-Technik" werden alle Techniken zusammengefasst, bei denen einen Benutzer Informationen erreichen, obwohl er sie nicht aktiv abgerufen hat. Zuvor ist allerdings der Benutzer einmal aktiv geworden, um festzulegen, worüber er informiert werden möchte. 
Beispiele hierfür sind: Intercast, Netmind-Dienst (siehe Kurs-Seite "Links"), Einträge in Mailinglisten, abonnierte Newsletters, Programm Netcaster von Netscape. 

PWG
Printer Working Group, eine Vereinigung von Druckerherstellern, die an einem universell einsetzbaren Druckertreiber UPDF arbeitet. 


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