Glossar S
Stand: 2010-03-03
S0-Schnittstelle
Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Endgeräte
(Basisanschluss) mit vier Kupferadern.
Sie umfasst zwei B-Kanäle (jeweils
eine Übertragungsrate
von 64 KBit/s) und einen D-Kanal (16kBit/s).
S2M-Schnittstelle
Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Telefonanlagen
(Primärmultiplexanschluss)
mit vier Kuperadern oder als Glasfaserleitung. Sie umfasst 30 B-Kanäle,
einen D-Kanal und einen Synchronisationskanal.
Die B-Kanäle haben eine Übertragungsrate
von 2MBit/s, der D-Kanal und der Synchronisationskanal
64kBit/s.
S/MIME
"Secure Multipurpose Internet Mail Extensions"ist
ein Verfahren zum Verschlüsseln und elektronischen Unterschreiben
von E-Mails. Dabei wird das Verschlüsselungsverfahren
DES
eingesetzt. Browser von Netscape und
Microsoft ab der Version 4.0 setzen S/MIME zur Verschlüsselung von
E-Mails
ein.
S/MIME verwendet den populären X.509 Zertifizierungsstandard.
Siehe auch CA, Digitale
Signatur, PGP.
S-Commerce
... steht für Silent-Commerce. Man meint damit den "stillen Handeln"
von Maschinen untereinander ohne dass ein Mensch eingreift. Ein Beispiel
wäre ein Getränkeautomat, der selbständig bei der Zentrale
nachbestellt, bevor er droht leer zu werden.
Auch das Synonym M2M (für Machine-to-Machine)
bezeichnet die automatische Transaktion von Maschine zu Maschine bzw. Rechner
zu Rechner.
SaaS
... steht für Software as a Service. Die Software selber läuft auf Rechnern eines Dienstleisters.
Der Anwender der Software benötigt nur einen Internetzugang um diese nutzen zu können
(Java-fähiger Web-Browser, Thin-Client, eventuell auch ein Handy mit Internetzugang (Smartphone)).
Auf seinem Rechner ist die Software nicht installiert. Auch die Datenhaltung erfolgt auf den Rechnern des Betreibers.
Eine typische SaaS-Anwendung wäre das Erstellen von Homepages oder eine gemeinsame Plattform für Vertriebsmitarbeiter eines Unternehmens.
SAN
Storage Area Network
Netzwerk von Speichergeräten mit einer schnellen Netz-Verbindung.
Dem Anwender erscheint ein solches System als eine Einheit (ähnlich
einer Festplatte), auch wenn für die Daten-Speicherung mehrere Massenspeichergeräte
(auch unterschiedlicher Systeme) zusammengeschaltet sind.
Die Administratoren und Datensicherung erfolgt zentral. So muss der
einzelne Anwender nicht selber z.B. für Backups
seiner Festplatte sorgen.
Außerdem können mehrere Anwender den Speicherplatz bzw.
die Daten gemeinsam nutzen. Solche Systeme können schnell erweitert
oder umkonfiguriert werden.
Durch die Installation eines SAN parallel zu einem LAN
(Local Area Network) wird die Netzauslastung besser verteilt.
Ein unternehmensinternes SAN wird auch als ESN
(Enterprise Storage Network) bezeichnet.
SAP
steht für steht für Systeme, Anwendungen,
Produkte.
Die deutsche SAP AG ist ein Unternehmen,
das mit seinen modularen Standardsoftware-Systemen
R/2
und dessen Nachfolger R/3 auch international
erfolgreich ist.
Internetadresse: http://www.sap.com/
(Stand 2005-04).
Sauger
Ein Internet-"Sauger" gehört zur Spezies der Sammler und Jäger.
Meist männlich und ausgerüstet mit einer schnellen Internetverbindung
(DSL, T-DSL)
und einem günstigen Tarif (Flat-Fee)
laden sie gigabyteweise Daten aus dem Internet. Besonders beliebt sind
Musik-Titel (MP3) oder Videos (MPEG).
Da läuft der Rechner auch mal rund um die Uhr, bis ein kompletter
Kinofilm auf die Festplatte geladen ist. Zu den Highlights
in einem Sauger-Leben gehört es, einen Film schon vor dem Kinostart
oder seiner Veröffentlichung auf Video zu besitzen (auch wenn viele
Sauger vor lauter Sammeln nicht zum anschauen kommen).
Scall
Ein Pagerdienst für Textnachrichten der Deutschen Telekom der 2002 eingestellt wurde,
da er durch den SMS-Dienst auf Mobiltelefonen verdrängt wurde.
Die alten Empfänger wurden damit wertlos.
Scareware
"Scareware" ist ein Kunstwort bestehend aus "scare" (Schrecken) und "software".
Gemeint ist damit Software, die den Computerbenutzer verunsichert und verängstigt.
Dies kann ein Fenster sein, das plötzlich aufgeht und einen vermeintlichen Virusbefall des Rechners meldet.
Man soll dazu verleitet werden, ein (zweifelhaftes) Produkt zu kaufen, das das Problem beheben soll.
Oft fällt es dem Anwender schwer zu beurteilen, ob es eine Systemmeldung ist oder nur ein Nepp.
Tipp: Ruhe bewahren und nichts anklicken. Suchen Sie im Internet nach dem Produkt!
Im Beispiel wäre dies "Anitivirus 2008 Pro". So erfahren Sie schnell, ob Sie reingelegt wurden
und wie man die Plage wieder los wird.

Schnittstelle
Englisch "Interface". Ein Gerät,
Anschluss oder Programm, das zwischen verschiedenen Funktionsgruppen vermittelt
oder verbindet. Z.B. Druckerschnittstelle, serielle Schnittstelle für
Maus und Modem.
schülerVZ
Schüler-Verzeichnis ist ein deutsches Soziales
Netzwerk im Internet - wie der Name schon sagt - speziell für
Schüler.
Laut dem Betreiber, der Berliner VZnet Netzwerke Ltd., ist der Dienst
für Schüler von 12 bis 21 Jahren. Jugendliche haben die Möglichkeit,
sich online mit ihren Freunden zu vernetzen, mit ihnen zu kommunizieren
und sich selbst darzustellen.
VZnet Netzwerke Ltd. betreibt auch die deutschen Netzwerke
studiVZ und meinVZ.
Internetadresse: http://www.schuelervz.net/
(Stand 2010-03)
SCM
steht für Supply Chain Management
(Logistikketten- bzw. Versorgungsketten-Management).
Die Kunst, in optimierter Form Rohstoffe, Halbzeuge oder Produkte zu
beschaffen, zu lagern, bereitzustellen und zu liefern.
Viele Hersteller arbeiten mit einem Minimum an Lagerbeständen.
Das Material wird "Just in Time" angeliefert, d.h. genau dann, wenn es
in der Produktion benötigt wird. Dazu bedarf es einer engen Zusammenarbeit
und Abstimmung zwischen Hersteller und Spediteur. Funktioniert dies nicht,
"reisst die Kette" und die Produktion kommt - mangels Material - zum Stillstand.
Viele Paketdienste (z.B. Euro Express, UPS) bieten ihren Kunden einen
"Paketsendungsverfolger" (Packet-Tracker). Damit kann man über das
Internet abfragen, wo sich die Sendung gerade befindet.
Screenshot
 |
Bild oder Teilausschnitt eines Computer-Bildschirms als Momentaufnahme.
In Handbüchern von PC-Programmen werden solche Schnappschüsse
oft verwendet, da sie anschaulicher sind, als nur erklärender Text.
Eine kleine Screenshot-Anleitung finden Sie auf Kurs-Seite "Internet-Inhalte
kopieren". |
Script
Eine Textdatei, in der für einen Interpreter
lesbare Befehle stehen. Man unterscheidet
serverseitiges
Scripting: Das Script wird auf dem (Internet-)Rechner ausgeführt.
Siehe auch
ASP,
CGI
oder
PERL.
und
clientseitiges
Scripting: Das Script wird auf dem Anwender-Rechner, d.h. vom Internet-Browser,
ausgeführt. Hier kann es je nach Version bzw. Hersteller der Browser-Software
Inkompatibilitäten geben. Das, was unter dem Microsoft Internet Explorer
(MSIE) funktioniert, kann vom Netscape Communicator
eventuell nicht zum Laufen gebracht werden oder auch umgekehrt. Dies ist
dann besonders ärgerlich, wenn Anwender mit der "falschen" Software
so von bestimmten Angeboten ausgeschlossen werden. Siehe auch JavaScript,
oder
VBScript.
Schrittgeschwindigkeit
Siehe Baudrate.
SCSI
Sprich "skasi". Small Computer Systems Interface.
Leistungsfähige Schnittstelle zum Verbinden
von PC-Komponenten wie Festplatten, CD-Rom, CD-Writer, Wechselplattensystemen,
Scannern etc.
SDI
Single Document Interface. Eine Anwendung z.B.
ein Browser oder ein Textprogramm startet für jedes Dokument ein eigenes
Fenster mit allen Menüs und Schaltflächen. Dies benötigt
mehr Ressourcen als das gegenteilige Verfahren, das "Multiple Document
Interface" (MDI).
SDK
Ein Software Development Kit ist eine Zusammenstellung
aus Dokumentation und Hilfsprogrammen (Tools,
d.h. Werkzeuge) für die Entwicklung von Programmen.
SDMI
Secure Digital Music Initiative. Eine Initiative
der Musikindustrie, den Urheberschutz von Musikstücken zu gewährleisten.
Damit soll dem "Piraten"-Format MP3 Paroli
geboten werden, um etwa uneingeschränkte Vervielfältigung, Raubkopien
oder die illegale Veröffentlichung zu verhindern. Der Kopierschutz
wird über ein "digitales Wasserzeichen" realisiert und erlaubt nur
legale Kopien.
Herber Rückschlag für SDMI im Oktober 2000: Bei einem "Hacker-Contest"
konnten die digitalen Wasserzeichen (Watermarks) entfernt werden.
Internetadresse: http://www.sdmi.org/
( Stand 2003-09).
SDSL
Syncronous Digital Subscriber
Line.
Digitaler
Teilnehmeranschluss zur Übertragung von Daten über ein Kupferkabel-Paar
(twisted-pair) für kurze Entfernungen mit hohen Übertragungsraten.
Im Gegensatz zu ADSL ist die Übertragungsrate
für den Upstream (Daten senden)
gleich dem Downstream (Daten empfangen).
Dafür sind spezielle
Modems erforderlich.
Siehe auch Übersicht unter xDSL.
Seamless-Pattern
Bei der Gestaltung von Web-Seiten
nutzt man "seamless pattern", d.h. "nahtlose Muster", zur Gestaltung des
Seiten-Hintergrundes.
Werden solche rechteckigen Bildelemente neben- und untereinader "gekachelt"
füllt sich so der seitenfüllende Hintergrund.
Search-Engine
Englischer Begriff für Suchmaschine
.
SECAM
Sequential En Coleurs Avec Memoire.
Fernsehnorm in Frankreich und Osteuropa. Siehe auch NTSC,
PAL.
Seller-Site
Spezielle Web-Site als Handelsplattform
für Verkäufer von Produkten oder Dienstleistungen. Typisch für
solche elektronischen Geschäfte (E-Shops)
sind Katologe (E-Catalogs), Service-Angebote
(E-Service) und andere Angebote zur
Erhaltung und Verbesserung der Kundenbindung (E-Bonding).
Vergleiche auch Buyer-Site.
SEMPER
Secure Electronic MarketPlace for EuRope.
Europäisches Projekt zur Umsetzung eines Sicherheitsstandards für
elektronische Märkte (siehe E-Commerce),
an dessen Entwicklung eine Reihe von Firmen arbeiten.
Internetadresse: http://www.semper.org/
( Stand 2003-09).
SEO
... steht für Search Engine Optimization,
zu deutsch "Suchmaschinenoptimierung".
Man versteht darunter alle Methoden und Maßnahmen, um auf den
Ergebnisseiten von Suchmaschinen die Links auf (die eigenen) Webseiten
möglichst auf den vorderen Plätzen erscheinen zu lassen. Der
Ersteller einer Webseite kann durch geeignete Schlüsselbegriffe im
Text der Seite und in den Metatags, durch passende Wahl des Seiten-Titels
bzw. für Überschriften auf der Seite, schon einiges bewirken.
Es gibt viele Anbieter, die SEO-Dienstleistungen gegen Gebühr
anbieten wie z.B. http://www.abakus-internet-marketing.de/
[Stand 2010-02].
Bei Google werden oft verlinkte Seiten höher bewertet. Dies nutzen
schwarze Schafe unter den SEO-Anbietern aus, und schaffen eigene Seiten,
die massenhaft auf Kundenseiten verlinken ("Linkfarm"),
um deren Wertung nach oben zu bringen. Man spricht hier auch von Suchmaschinen-Spamming.
Wird dies aufgedeckt, können die Betreiber von Suchmaschinen die so
"beworbenen" Seiten zur Strafe aus ihrem Index löschen.
Andere kaufen aus diesen Gründen auch Links oder bieten den Web-Mastern
wechselseitige Verlinkungen an. Eine primitive Methode wäre Textpassagen
mit Schlüsselwörtern auf Webseiten in der Farbe des Hintergrundes.
Der Leser der Seite sieht solche Texte nicht, aber die Suchmaschine kann
sie auswerten.
In Internet-Foren streitet man mitunter darüber, ob Optimierungen
noch "ethisch zulässig" oder schon Manipulation sind.
Mehr unter http://de.wikipedia.org/wiki/SEO
(Stand 2008-06).
SEPA
... ist die Abkürzung für Single Euro Payments
Area“
und bedeutet "Einheitlicher Euro Zahlungsverkehrsraum".
Dieser besteht aus 30 EU-/EWR-Staaten und der Schweiz. Innerhalb dieser
Länder sind einfache, europaweite, bargeldlose Überweisungen,
Lastschriften und Kartenzahlungen - auch über das Internet - möglich.
Als Währung ist nur "Euro" möglich. Für Nutzer aus den Euroländer
bedeutet dies aber eine Erleicherung. So können Sie den Urlaub in
England in Euro statt in Pfund überweisen. (Stand 2007-12)
seriell
Eine serielle Datenübertragung erfolgt über nur eine Datenleitung,
z.B. über eine Telefonleitung. Die Daten werden Bit
für Bit nacheinander übertragen. Vergleiche hierzu "parallel".
Server
Sprich "zörwer". Ist ein Computer, der "dient";
ein Computer eines Anbieters, der einem Client
(Nutzer) Material liefert. Auch oft als Host
bezeichnet.
Server-Hosting
'Unterstellen' eines Computers bei einem Provider,
da dieser in der Regel günstiger einen Internetrechner betreiben kann.
Service-Provider
siehe Provider
Servlet
Servlets sind Server-Site Java-Programm
Module, d.h. sie werden auf einem Server
ausgeführt, um z.B. dynamische Web-Seiten
zu generieren. Vergleiche hierzu Applet.
SET
Secure Electronic Transfer. Verfahren zur sicheren
Datenübertragung und Identifizierung der Teilnehmer, z.B. für
das Teleshopping. SET wird von vielen
Kreditkartenunternehmen eingesetzt.
Set-Top-Box
 |
Zusatzgerät, das "auf den Fernseher" gestellt wird,
um dessen Funktionen zu erweitern. Beispiele hierfür sind Satelliten-Empfänger,
Decoder für den Empfang von digitalen Programmen, WebTV
(also Fernseher mit Internetanschluss) oder Pay-TV-Decoder.
Neue Generationen von Fernsehern in Verbindung mit Set-Top-Boxen bringen
das Internet ins Wohnzimmer. |
Sex
Der typische Bedenkenträger
sieht das Internet als
digitalen Sündenpfuhl. Suchmaschinen melden zwar auf das Stichwort
'Sex' zehntausende von Eintragungen. Dazu zählen natürlich auch
Gesundheitstipps, ebenso wie Erotikmagazine.
Wollen Sie z.B. Ihre Kinder vor solchen Inhalten
schützen, sollten Sie auf den Seiten zum Thema "Jugendschutz"
weiterlesen.
SFA
Steht für Sales Force Automation.
Gemeint sind alle computergestützten Vertriebstätigkeiten.
Dazu gehört der Aufbau und die Auswertung
von Kundendaten (Anschrift, Kommunikationsdaten, Ansprechpartner, Umsatz,
Produkte), Zugriff auf eigene Produktdaten (eventuell auch im Vergleich
zu Konkurrenzprodukten), Hilfen zur Angebotserstellung,
Terminverwaltung, Routenplanung, Reisemanagement und Messaging (E-Mail,
Fax, SMS, Telefon). Mit der konsequenten Nutzung der Möglichkeiten
des M-Business (siehe auch Kurs-Seite"M-Business")
bieten sich dem mobilen Vertriebsmitarbeiter weitere Vorteile. Siehe auch
CRM.
SGML
steht für Standard Generalized Markup Language.
ISO-Norm
zum systemneutralen Austausch strukturierter Dokumente. SGML, eine Art
Vorstufe von HTML, wird in der Praxis nur für
aufwendige Dokumentationen eingesetzt.
Shared-Services
Gemeinsam genutzte Dienste innerhalb eines (größeren) Unternehmens.
Beispiele wären: Informationsdienste (Telefon- und E-Mailverzeichnisse),
Beschaffung von Büromaterial und andere gemeinsame Einkaufsaktivitäten,
Infrastrukturdienste, Richtlinien, Standards, Knowledge-Management.
Shareware
Kunstwort aus share (englisch für "teilen") und Software,
auch oft als Trialware bezeichnet.
Es handelt sich um Software, die von ihrem Entwickler
zunächst zur Probe angeboten wird. Gefällt sie, ist an den Softwareautor
ein Betrag (Registrierungsgebühr) zu entrichten. Man erhält dann
eine Voll-Version ohne eventuelle Funktionsbeschränkungen der Demo-Version
(Crippleware). Einige Programme sind
für den Privatmann frei (Freeware)
und nur für den gewerblichen Gebrauch kostenpflichtig.
Die Übergänge von Shareware
zur
Freeware
und Public-Domain-Software sind
jedoch fließend. Im Internet finden Sie viele Shareware-Server. Hierzu
mehr auf der Kurs-Seite "Shareware-Tipps".
Shell-Zugang
Ein Unix-basierter
Internet-Zugang. Bei diesem Zugang müssen Unix-Kommandos eingegeben
werden, um sich im Internet fortzubewegen.
SHG
Eine Segmented HyperGraphics-Datei ist eine in
Windows Help-Dateien verwendete Grafikdatei, die Hyperlinks auf Hilfethemen
enthält. In einer SHG-Datei können außerdem mehrere Auflösungsvarianten
einer Grafik abgelegt werden. Vergleiche auch "Clickable-Map"
für HTLM-Dokumente.
Shockwave
Ein Programm der Firma Macromedia, mit dem schnell und unkompliziert
multimediale Inhalte wie Spiele und Animationen für das WWW
erstellt werden können. Mit dem entsprechenden Plug-In
können solche Dateien abgespielt bzw. betrachtet werden (Flash-Dateien
*.SWF und Director-Dateien *.DCR).
Beispiele finden Sie auf der Kurs-Seite "Plug-In-Test"
oder im Internet auf der deutschen Macromedia-Seite: http://www.macromedia.com/de/
oder unter http://www.shockwave.com/
( Stand 2003-09). Hier
gibt es auch das Plug-In als Download.
Vergleiche auch "Flash" von Macromedia.
Shop
Siehe unter E-Shop.
ShopBot
Kunstwort, bestehend aus "Shopping" und "Robot".
Es handelt sich um ein automatisiertes Suchwerkzeug, das im Internet speziell
nach Shopping-Angeboten (siehe Kurs-Seite "E-Shopping
im Internet") sucht. Siehe auch KnowBot,
JobBot.
Shortcut
Unter Shortcuts versteht man Tastaturbefehle bzw. Tastenkombinationen.
Anstatt sich über Menüs eines Programmes zu hangeln, sind Shortcuts
oft effektiver und schneller zu handhaben, wenn man sie erst einmal auswendig
gelernt hat.
Wichtige Windows-Shortcuts sind:
[Alt.]+[Print] = Kopiere aktuelles Fenster als Grafik in die Zwischenablage
[Strg]+[P] = Drucken
[Strg]+[C] = Kopiere in Zwischenablage
[Strg]+[V] = Kopiere aus Zwischenablage
[Windows-Taste]+[M] = alle Fenster minimieren
[Windows-Taste]+[M]+[Umschalt] = alle Fenster wieder herstellen
[Windows-Taste]+[E] = Explorerfenster starten
[Windows-Taste]+[F] = Suche nach Dateien starten
Auch Browser haben eine Vielzahl
von Shortcuts, siehe Kurs-Seite "Browser - Netscape-Tipps".
SHTML
SHTML stellt eine Erweiterung von HTML
dar.
Mit SHTML können Elemente von Web-Seiten generiert und eingebunden
werden. Damit wird die Seite dynamisch. Mit SHTML können z.B. Counter
(Zähler), Datum und Uhrzeit, Aktualisierungsdaten, Dateigrössen,
u.v.m. dargestellt werden. Diese Generierung geschieht auf der Serverseite.
Das Ergebnis ist letztlich eine HTML-Datei, die von jedem Browser dargestellt
werden kann (bzw. sollte).
SHTTP
Steht für Secure-HTTP. Eine
HTTP-Variante, auch als "sicheres HTTP"
bekannt, die sichere Datenübertragung (Authentisierung
und Verschlüsselung von
Daten) über das Internet ermöglicht.
Siehe
auch SSL. Sie sehen es in der Adresszeile, wenn dieses
Protokoll läuft: https://freemailng0501.web.de/online/.
Statt "http://" beginnt die Adresse dann mit "https://".
Auf der Kurs-Seite "Homebanking" finden
Sie einen Internetbanking-Testzugang, der mit SHTTP arbeitet.
Sicherheits-Code
Auf vielen Internetseiten muss man erst einen Code eintippen,
der als Grafik angezeigt wird, um etwa eine E-Mail zu versenden.
Damit wird ein Missbrauch des Dienstes verhindert.
Dies könnte z.B. das massenweise maschinelle Versenden von Werbe-Mails sein. Eine Maschine tut sich schwer, den Code zu lesen, der zudem immer wieder neu generiert wird.

Signature
a) Einige Zeilen Text, die Namen, Firma, Adresse, Telefon/Fax, oft
auch einen guten Spruch des Autors am Ende eines E-Mails oder eines News-Artikels.
_\\|//_
(` o-o ´)
I can see you!
____oo0_(_)_0oo_______________________________
| Peter Maier, Net-Admin der Inter-Nett GmbH |
| Fon: 09131-0815
|
| Fax: 09131-4711
|
| Mail: Peter.Maier@t-offline.de
| |
b) Elektronische Unterschrift, die den Unterschreibenden als Urheber
bestätigt. Eine elektronische Unterschrift kann an den Inhalt eines
Dokumentes (z.B. Text einer E-Mail, Überweisungsauftrag,
öffentlicher PGP-Schlüssel) gekoppelt
werden. Ändert einer das Dokument, passt die elektronische Unterschrift
nicht mehr zu dem ursprünglichen Dokument, zu dem die Unterschrift
gemacht wurde. Jede Änderung des Dokumentes lässt die elektronische
Unterschrift ungültig werden.
Simputer
steht für "Simple, inexpensive, multilingual
computer", also ein einfacher, billiger mehrsprachiger Computer.
Der indische IT-Verband MAIT arbeitet an einem solchen Gerät.
Mit diesem Handheld-"Volkscomputer" sollen auch Analphabeten arbeiten können,
denn jeder dritte Inder kann nicht lesen!
SINIX
ist eine Variante des BetriebssystemUNIX
von der Firma Siemens.
SIP
Das Session Initiation Protocol ist ein Standard-Protokoll
(RFC 2543) für Internet-Multimedia-Konferenzen,
z.B. beim Telefonieren über das Internet (siehe ViIP
und Kurs-Seite "Telefonieren über das Internet").
Site
Siehe unter Web-Site.
Sitemap
Eine "Karte" (englisch "map"), die die Orientierung auf einer Web-Site
gewährleisten soll. Man könnte es auch einfach mit "Inhaltsverzeichnis"
übersetzen, aber Sitemap hört sich besser an .
Der Besucher soll schnell den Inhalt des Angebots überblicken und
per Klick erreichen können. So zeigt die Sitemap dieses Kurses auf
der Indexseite mehrere Themenblöcke, jeweils mit mehreren Links zu
(fast allen) Kurs-Seiten. Der Nachteil, dass man nach unten scrollen muss,
um alles zu sehen, wurde bewusst in Kauf genommen, da auch Suchmaschinen
Sitemaps mögen. Trifft deren Spider
auf eine Sitemap, ist schnell das ganze Angebot "im Kasten"! Bei umfangreichen
Web-Sites,
wie z.B. dem Suchindex Yahoo!, hat die
Startseite zwar weniger Links zu unterschiedlichen Themen, dafür muss
man über ein Thema einsteigen und sich intuitiv weiterhangeln, um
Seiten mit den gewünschten Inhalten zu finden. So kommt es vor, dass
erst nach dem 5. Link eine Auflistung entsprechender Angebote erfolgt (Länder
->Deutschland -> Bundesländer -> Bayern -> Städte -> Erlangen).
Andere Sitemaps arbeiten menügeführt: Klickt man ein Thema an,
so erscheint, meist seitlich angeordnet, ein Folgemenü mit detaillierteren
Informationen.
Web-Autoren stehen zahlreiche Tools zur Generierung von Sitemaps zur
Verfügung.
Skins
Mit Hilfe einer Skin (englisch für Haut) kann der Anwender das
Aussehen von Programmen (z.B. ICQ, WinAmp,
MS-Media-Player)
verändern, ohne dass das Programm dadurch beeinflußt wird. Vergleichbar
mit den verschiedenfarbigen Covern von Handys: "Das Handy, farblich passend
zum Kleid!"
SLD
Second Level Domain. In einigen Ländern muss
bei der Registrierung von Internet-Domains neben der Top-Level-Domain (TLD)
auch die Second Level Domain (SLD) beachtet werden.
Beispiel: http://www.yahoo.co.jp/
mit der country-code Top-Level-Domain (ccTLD)
"jp" für Japan und der SLD "co"
für "commercial", also für ein Unternehmen. Siehe auch Kurs-Seite
"Adressen im Internet (URL)".
SLIP
steht für Serial Linie Internet
Protokoll"
(dt. einfaches Protokoll); eine ältere Konvention der seriellen
Datenübertragung
über die Telefonleitung, die eine Übertragung von Paketen über
eine Internet-Verbindung ermöglicht. Verliert durch PPP
an Bedeutung.
Smart-Browsing
Gibt man in der Adress-Zeile des Netscape-Browsers
anstatt einer gültigen URL einen oder
mehrere Suchbegriffe ein, so versucht die Smart-Browsing-Funktion, passende
Inhalt zu finden.
Um z.B. die Website des neuesten VW-Produktes, des Beetle, zu finden,
genügt es, einfach "Beetle" in der Adresszeile einzugeben.
Geben Sie "kurs
glossar" ein, findet die Netscape mit Hilfe der Google-Suchmaschine
(Kooperation mit
Google) tatsächlich
diesen Kurs (Stand 2002-01).
Smartphone
 |
Internet-fähige Mobiltelefone, die den Mobilfunkstandard
UMTS
unterstützen. Zur Darstellung von Internet-Inhalten ist ein großes
Display erforderlich. Weitere mögliche Ausstattungsmerkmale: Alphanumerische
Tastatur oder Touch-Screen, Kamera (Bildtelefonie) oder ein Spracherkennungsprogramm.
Siehe auch iPhone oder Blackberry.
|
SMB
Server Message Block (-Protokoll).
Protokoll von Microsoft für Netzwerkdienste als Bestandteil des
Microsoft LAN-Managers.
SMIL
steht für Sychronized Multimedia Integration
Language.
Dieser vom W3C vorgeschlagene Standard erweitert
HTML
um die Funktion Bilder, Text, Videos und Sounds zu synchronisieren. So
kann z.B. eine Sound-Datei (Ton) zusammen mit einer Video-Datei (Bild)
gestartet werden, wobei dann auch der Ton zur Bildsequenz passt.
Smilie
siehe unter Emoticon.
SMS
Steht für Short Message Service. Mit diesem
Dienst können Kurznachrichten an Mobiltelefondienste versendet werden.
Die Nachrichten dürfen maximal 160 Zeichen lang sein und können
auch im Internet eingegeben werden!
Beispiele siehe:
http://www.btn.de/smskostenlos/index.htm
Beyond The Net GmbH, bis zu 3 kostenlose SMS pro Tag an einzelne
Empfänger (Stand 2002-06)
http://www.vlf.net/
eine kostenlose SMS pro Tag für registrierte Anwender an D1, D2, und
E-plus; in Österreich an A1 und max.mobil (Stand 2002-06)
http://www.sms.at/
für Österreich, kostenlose SMS (Stand 2003-09)
Siehe auch Kurs-Seite "Besondere E-Mail-Dienste".
SMS-to-Speech
Einige Telefon-Anbieter bieten diesen Dienst, um von einem Mobil-Telefon
eine SMS auch ins Festnetz versenden zu können.
Da ein Festnetz-Telefon, im Gegensatz zu einem Handy, keine Möglichkeit
hat, eine SMS zu empfangen, wird der Text der SMS von einer elektronisch
generierten Stimme "vorgelesen". Siehe auch Text-to-Speech.
SMTP
Das Simple Mail Transfer
Protocol
beschreibt den Versand und Empfang von E-Mails
über das Internet. Da man für den Empfang von Mails mit SMTP
eine Standleitung zum Internet benötigt, ist für den Privatnutzer
das POP3-Protokoll entwickelt worden, mit
dem die eingehende Post auf einem speziellen Server
zwischengelagert wird, bis der Benutzer sie abholt.
SnailMail
Englisch für "Schneckenpost". Spöttische Bezeichnung für
die herkömmliche Post. Immerhin: So schnell wie ein E-Mail
kommt ein Brief, der zudem auch noch Porto kostet, nicht zu seinem Empfänger.
Sniffer
Englisch für "Schnüffler". Eine Person (oder ein Programm),
die (das) den Datenverkehr abhört, um z.B. Kreditkartennummern aufzuspüren.
SNMP
Mit dem Simple Network Management Protocol
können TCP/IP-Netzwerke verwaltet
werden.
Software
Sammelbegriff für Computer-Programme. Damit der Rechner überhaupt
läuft, braucht man zunächst ein Betriebssystem.
Um dann etwas sinnvolles mit dem Rechner anstellen zu können, benötigt
man zusätzlich Anwendungsprogramme (Browser,
Datenbanken, Tabellenkalkulation, Textverarbeitung) und Utilities
(Hilfsprogramme).
Man unterscheidet Individualsoftware
und Standardsoftware.
Ableitungen des Begriffs Software: Cardware,
Crippleware,
Freeware,
Groupware,
Mailware,
Malware,
Middleware,
Shareware,
Trialware.
SOHO
Steht für "Small Office/Home Office",
d.h. "Kleines Büro, Heimbüro". Gemeint sind Hard- und Software-Produkte
für Privatanwender und kleine Firmen. Diese Käuferschicht (Privatleute,
Freiberufler, Selbständige) achtet besonders auf ein günstiges
Preis/Leistungsverhältnis.
SOM
System Object Model. Ein von IBM an CORBA
angelehntes Objektmodell.
Soziales Netzwerk
siehe Kurs-Seite "Soziale Netzwerke (social networks)".
Source
Siehe Quelltext.
Spam
Sprich "spähm". Steht für Spiced Pork And
HaM, zu deutsch etwa "Frühstücksfleisch". In einem Sketch
der englischen Blödeltruppe "Monty Python" kam der Begriff gleich
über 120mal innerhalb weniger Minuten vor. Spam wurde zum Synonym
für Massen-E-Mails. Als Spam oder Spamming bezeichnet man im Internet:
- Ungeliebter Massenversand von Werbe- oder Rundsendungen als
persönliche E-Mails,
- Artikel in Newsgroups,
die nichts mit dem Thema der Gruppe zu tun haben,
- Artikel, die an mehrere Newsgroups gleichzeitig verschickt
werden.
Genervte Leser solcher Artikel machen sich schon einmal mit Flames
Luft. Nach deutschem Recht ist es verboten, Privatleuten ungefragt Reklame
per E-Mail zuzusenden. Siehe auch Netiquette.
Beschwerden beim Absender sind meist zwecklos, da die E-Mail-Adresse
oft erfunden ist, wie z.B. hacker@t-offline.de.
Einige Organisationen, wie CAUCE oder
MAPS
versuchen sich gegen Spam zu wehren.
In den USA rächten sich Spam-Geschädigte an einem bekannten
Versender unerwünschter Werbe-Mails. Man meldete seine Post-Adresse
an alle möglichen Werbeanbieter. Jetzt wird er auf dem guten alten
Postweg mit Werbung, Katalogen, Werbegimmicks etc. tracktiert, die seinen
Briefkasten vollmüllen.
Die kann er nicht per Maus-Klick in den Papierkorb befördern.
Spamdexing
Spezielle Eingangsseiten, die für bestimmte Suchbegriffe "optimiert"
wurden (siehe auch Keywordspamming).
Der Besucher dieser Seite wird dann oft automatisch per (Meta-Tag)
auf eine andere Seite umgeleitet, um nicht zu sagen entführt.
Wie eine Umleitung funktioniert, sehen Sie hier.
Gerade im "Rotlichbereich" des Internets findet man solche unfeinen Methoden.
Spider
oder auch 'Robot'
ist ein Werkzeug zum Sammeln von Informationen. Per Programm werden Internet-Inhalte
automatisch durchgekämmt. Die Ergebnisse werden in riesigen Datenbanken
gespeichert, die dann von Suchmaschinen genutzt
werden können.
Spoofing
Englisch für "Schwindeln", "Hereinlegen" bzw. "Austricksen". Mit
unterschiedlichen Methoden versuchen Hacker
oder Kriminelle, den Internet-User hinters Licht zu führen. Siehe
Address-Spoofing,
Web-Spoofing
(auch Windows-Spoofing genannt)
und Kurs-Seite "Sicherheits-Checkliste".
SPX
Das Sequenced Packet EXchange Protocol ist eine
Erweiterung des IPX (von Novell definiertes
Netzwerkprotokoll), das die Serialisierung von IPX-Paketen erlaubt.
Spyware
Kunstwort aus "to spy" (englisch für "spionieren") und Software.
Software, die "nebenbei" den Anwender aushorcht. So können z.B. Passwörter
ausspioniert werden oder die Namen von Musik- oder Videodateien via Internet
weitergemeldet werden, die man mit einem Player abspielt. In Prinzip gehört
auch der Media-Player von Microsoft
dazu.
SQL
Die Structured Query Language ist eine standardisierte
Abfragesprache für Datenbanken (DBMS).
Ein SQL-Server ermöglicht die Bedienung des DBMS
von einem Client aus.
SSH
bedeutet Secure Shell. Das Programm setzt moderne Verschlüsselungs-
und Authentisierungs-Verfahren
für den Remotezugriff auf einen Rechner ein und ersetzt damit Programme
wie Telnet.
Damit lassen sich auch Fremdrechner über unsichere Netzwerke (wie
es auch das Internet ist!) sicher fernsteuern.
SSI
Server Side Includes. Möglichkeit beim Abruf
einer Web-Seite, dynamisch Inhalte einzufügen. So können vom
Web-Server z.B. die aktuelle Zeit, Änderungsdatum
der Seite, andere Dokumente, das Ergebnis einer Datenbankabfrage eingesetzt
oder auch ein CGI-Programm gestartet werden.
Erkennbar sind solche Dokumente an der Erweiterung .shtml. Siehe
auch XSSI.
SSL
Secure Socket Layer ist
ein Protokoll, das entwickelt wurde, um sichere Datenübertragung (z.B.
beim Homebanking) über das Internet
zu ermöglichen. Netscape- oder Microsoft-Browser unterstützen
dieses Verfahren. SSL ermöglicht verschlüsselte Verbindungen
und Echtheitsbestätigungen mit Zertifikaten nach dem X.509
Standard zwischen Server und Client,
sowie die Sicherstellung der Nachrichtenintegrität. SSL nutzt
das Public-Key-Verfahren, bei dem
mit einem öffentlich zugänglichen Schlüssel codierte Daten
nur mit einem ganz bestimmten privaten Schlüssel wieder dechiffriert
werden können.
Je nach Browser zeigen die Symbole (Schlüssel oder Vorhängeschloß)
eine ungesicherte Verbindung
bzw.
eine gesicherte, d.h. chiffrierte
Übertragung an.
Standardsoftware
In Gegensatz zur Individualsoftware
eine fertige Software, die auf mehrfache Nutzung hin ausgerichtet ist und
über den (Fach-) Handel erworben werden kann.
Nach dieser Definition kann sowohl das Microsoft Office-Paket (mit
Word, Excel, Powerpoint, ...), als auch eine komplexe Software wie R/3
von SAP als Standardsoftware bezeichnet werden.
Doch es gibt feine Unterschiede:
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Das Office-Paket kann in kurzer Zeit auf dem PC installiert werden.
Danach kann man direkt z.B. eine Textverarbeitung oder eine Tabellenkalkulation
starten. Erstellte Dokumente können mit anderen Anwendern des Programmpaketes
ausgetauscht werden. |
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Bis SAP R/3 in einem größeren Unternehmen produktiv läuft,
können Monate vergehen, und Millionenbeträge investiert werden,
bis die Software "customized", d.h.
für den Kunden und seine Bedürfnisse angepasst ist.
Werden z.B. bei einer Fusion zwei Unternehmen, die bisher R/3 eingesetzt
haben, zu einem Unternehmen verschmolzen, kann man davon ausgehen, dass
beide R/3 Installationen zunächst einmal nicht kompatibel
zueinander sind. |
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Vorteile von Standardsoftware: |
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Sie ist meist kostengünstiger, ausgereifter, benutzerfreundlicher,
schneller verfügbar und einführbar als Individualsoftware. |
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Wartung und marktgerechte Weiterentwicklungen werden meist durch den
Hersteller übernommen. |
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Oft bietet der Hersteller einen (kostenpflichtigen) Support
(Hotline). |
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Nachteile von Standardsoftware: |
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Sie ist nicht immer betriebsgerecht bzw. nur mit hohem Aufwand und
Kosten anzupassen. |
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Prozesse müssen sich der Software anpassen, nicht umgekehrt. |
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Funktionen, die nicht benötigt werden, wirken sich negativ auf
die Performance (Speicherbedarf,
Laufzeit) aus.
Dann schimpft z.B. der leidgeprüfte SAP-Anwender auf sein Sanduhr-
Anzeige-Programm (SAP). |
Standleitung
Eine permanente Verbindung (meist Mietleitung, englisch: leased line)
zwischen zwei Orten. Standleitungen werden üblicherweise verwendet,
um ein größeres lokales Netzwerk bzw. einen Server mit einem
Internet-Provider zu verbinden.
Durch die höhere Bandbreite
von Standleitungen können höhere Übertragungsgeschwindigkeiten
als bei Telefonleitungen erreicht werden.
Eine solche festgeschaltete Verbindung steht ständig zur Verfügung,
es entfällt der Einwählvorgang, wie er bei Modem-
oder ISDN-Verbindungen erforderlich ist.
Vorteile: Keine laufenden Gebühren, Möglichkeit zum Betrieb
eines eigenen Internet-Servers.
Nachteile: Relativ hohe Anschaffungskosten und laufende Gebühren
(je nach Übertragunggeschwindigkeit), relativ aufwendige Installation.
Siehe auch Seite "Internet-Zugangsarten".
Seitdem es DSL-Internetzugänge mit
Flat-Rate-Tarifen
über die vorhandene Telefonleitung gibt, steht auch den privaten Anwendern
eine Quasi-Standleitung zur Verfügung.
Start-Up
Firmenneugründung der "New Economy".
Meist von Unternehmen aus der IT- und Multimedia-Branche,
die sich auch dem E-Business verschrieben
haben. Man spricht auch von dot-com-Firmen.
Doch nicht jede hochgejubelte "innovative" Geschäftsidee (die eventuell
auch noch an die Börse gebracht wird) hat Erfolg. Auch die Investoren
der "New Economy" sind äußerst
"altmodisch" und möchten auch Gewinne sehen.
Statuscode
Mit einem Statuscode in der HTTP-Response (Antwort eines HTTP-Servers
auf eine Anfrage) informiert der Server den Client
über Erfolg oder Misserfolg einer Aktion.
Beispiel:
| Error 403 Forbidden - bad user directory
oder:
HTTP Fehler 404
404 Nicht gefunden
Der Webserver kann die von Ihnen verlangte Datei oder
das von Ihnen verlangte Skript nicht finden. Prüfen Sie bitte den
URL, um
sicherzustellen, dass der Pfad korrekt ist.
Setzen Sie sich bitte mit der Verwaltung des Webservers
in Verbindung, wenn das Problem fortbesteht.
|
Zu einer dreistelligen Error Nummer kommt ein erläuternder Text, den
der Client dem Benutzer anzeigen kann.
Eine Aufstellung dieser Statuscodes finden Sie hier: http://www.sambar.de/allgem/status.htm
(Stand 2003-09)
Steganografie
Verbergen (nicht Verschlüsseln!) von Daten in sogenannten Trägerdateien.
In unauffälligen Sound-, Text- oder Grafikdateien werden Botschaften
versteckt. Einer solchen E-Mailsieht
mann nicht an, dass in der mitgeschickten Datei oder sogar im Text die
eigentliche Information versteckt ist.
Wie das funktioniert, kann man "live" mit eigenen Texten ausprobieren
http://www.eberl.net/textodemo.html
(Stand 2003-09).
Bei http://www.spammimic.com/
(Stand 2003-09) können kurze Botschaften in typische Werbe-E-Mails
(Spam) verwandelt werden.
Stillvideo
Digitale Fotografie. Das Bild einer digitalen Kamera muss nicht erst
entwickelt werden. Es wird als Datei auf den PC übertragen, kann dort
weiter bearbeitet werden, um dann z.B. im Internet veröffentlich zu
werden.
STOA
Scientific and Technological Options Assessment
ist eine "Dienststelle zur Bewertung wissenschaftlicher und technischer
Optionen", die Forschungsaufträge für die Ausschüsse des
Europäischen Parlaments durchführt.
Streaming-Audio
Ein Audio-Format, das es ermöglicht, schon während der Übertragung
abgespielt zu werden. Dadurch werden z.B. Übertragung von Radio-Sendungen
möglich. Bei "normalen Audios" wird erst die Datei komplett übertragen
und dann gestartet. Seite mit Verweis auf Beispiele siehe Seite "Plug-In-Test".
Streaming-Banner
Ist eine Animation oder ein Video, das als Streaming-Video
fast in Echtzeit auf einer Web-Seite
dargestellt wird. Damit soll die Aufmerksamkeit des Umworbenen geweckt
werden, damit er auch per Maus-Klick auf das Bannereinem
Werbe-Link folgt. Hierfür ist ein spezielles
Plug-In
oder ein Java-fähiger
Browser
nötig.
Streaming-Video
Ein Video-Format, das es ermöglicht, schon während der Übertragung
abgespielt zu werden. Dadurch werden Liveübertragungen von Videos
möglich. Bei "normalen Videos" wird erst die Datei komplett übertragen
und dann gestartet. Siehe hierzu Kurs-Seite "Streaming
Audio und Video".
String
Englisch für "Schnur", "Reihe" oder "Kette". Im Computerjargon
auch eine Zeichenfolge, bestehend aus Buchstaben und/oder Ziffern,
z. B. bei der Eingabe in eine Suchmaschine.
studiVZ
Das Studi-Verzeichnis ist ein deutsches Soziales
Netzwerk im Internet - wie der Name schon sagt - speziell für
Studenten.
Laut dem Betreiber, der Berliner VZnet Netzwerke Ltd., ist es Ziel dieses
Projektes
die Netzwerkkultur an europäischen Hochschulen zu fördern,
die Anonymität an den Hochschulen zu senken und eine intuitiv bedienbare
Plattform zu bieten, auf der sich Studierende sowie studentische Initiativen
kostenlos zu überwiegend lokalen Campusthemen organisieren und austauschen
können.
VZnet Netzwerke Ltd. betreibt auch die deutschen Netzwerke schuelerVZ und meinVZ.
Internetadresse: http://www.studivz.net/
(Stand 2010-03)
Subdomain
Eine Domain unter einer Domain. Siehe Seite "URL".
Subnet
Abgegrenztes Teilnetz bzw. untergeordnetes Subnetz, z.B. eines Providers,
einer Firma oder einer Behörde u.s.w.
Wenn dieses Netz durch einen Firewall
zum Internet abgeschottet ist, spricht
man von einem Intranet.
Subpoenas
Englischer Begriff für "gerichtliche Vorladung".
Seit Mitte 2003 geht die amerikanische Musikindustrie aktiv gegen Musikpiraten
vor, die "urheberrechtlich geschützte Werke in nicht geringem Ausmaß"
in Tauschbörsen (wie z.B. KaZaA) anbieten.
Dabei ist der Umfang der Dateien in einem öffentlichen Ordner entscheidend,
die ein Teilnehmer anderen der Tauschbörse zur Verfügung stellt
(bei KaZaA heißt er: "My Shared Folder").
Internet-Provider erhalten Subpoenas die sie zur Herausgabe von Kundendaten
zwingen. Dies ist relativ einfach, da der Provider protokolliert, welcher
seiner Kunden mit welcher IP-Adresse
zu welcher Zeit online war. Damit kann das Auftauchen in einer Tauschbörse
zurückverfolgt werden.
subscribe
Um die Artikel einer Newsgroup
lesen zu können, muss diese zuvor abonniert (englisch: subscribe)
werden. Eine Subscription ist kostenlos und kann jederzeit rückgängig
gemacht werden. Auch für Newsletter
oder Mailinglisten gilt ähnliches.
Dieses Verfahren nennt man auch "opt-in".
Oft reicht hier ein Mail mit dem Titel (Subject) "Subscribe". Siehe auch
unsubscribe.
Suchmaschine
Um sich in der Informationsflut des Internets zurechtzufinden, gibt
es Suchmaschinen. Das sind Internetrechner, denen man Suchfragen stellen
kann. Treffer werden als Links aufgelistet.
Siehe Seiten "Suche - deutsch", "Suche
- international " und "Suche - speziell".
Möchte man jedoch eine eigene Suchmaschine (zur Suche im eigenem
Web-Angebot oder auf der eigenen Festplatte), so gibt es die Software dazu
von namhaften Suchmaschinen wie z.B. von AltaVista
(http://de.altavista.com/addurl,
Stand 2003-09).
Sieht man ein Logo wie ,
dann wurde auf solchen Servern diese Suchmaschinen-Software installiert.
Suchmaschinenoptimierung
siehe unter SEO.
Support
Englisch für "Unterstützung". Typische Support-Dienste sind
Hotline-
oder Helpdesk-Angebote z.B. zur Kundenbetreuung.
Surfen
Sprich "zörfen". Sich meist per Mausklick
mit Hilfe eines Internet-Browsers weltweit
von Rechner zu Rechner zu klicken, nennt man auch "surfen".
SVG
... steht für Scalable Vector Graphics. Es
ist eine Sprache zur Erzeugung von zweidimensionalen skalierbaren Vektorgrafiken,
die drei unterschiedliche Grafikobjekte enthalten können:
Vektorgrafiken (z.B. Kurven, Kreise, Linien, Rechtecke), Raster-Grafiken
und Textbausteine. Eine SVG-Datei besitzt die Endung *.svg bzw. in gepackter
Form *.svgz.
SWAP
Shared Wireless Access Protocol ("Gemeinsames
Protokoll für schnurlosen Zugriff").
Offener Standard, der die schnurlose Audio- und Datenkommunikation
von Produkten wie Computern, Fernsehern, Telefonen und dem Internet ermöglichen
soll. Dieser Standard wurde von der HomeRF-Arbeitsgruppe (mit bekannten
Namen wie Compaq, Hewlett-Packard, IBM, Intel, Microsoft, Motorola, Samsung)
spezifiziert. Siehe auch WAP.
Internetadresse: http://www.palowireless.com/homerf/
( Stand 2003-09).
SWF
ShockWave Flash (auch "Small
Web
Format").
Platzsparendes Vektor-Grafik-Format der Firma
Macromedia
für
animierte Web-Seiten.
Siehe Beispiel auf Kurs-Seite "Plug-In-Test".
SWIFT-Code
SWIFT steht für Society for Worldwide Interbank
Financial
Telecommunication.
Der SWIFT-Code ist ein international standardisierter Bank-Code, um weltweit
Kreditinstitute eindeutig identifizieren zu können. Mehr unter BIC.
Synergie
Wenn mehrere die Lösung eines Problems gemeinsam angehen, verstärkt
sich ihre Wirkung, wenn das Wissen der Beteiligten aus unterschiedlichen
Fachrichtungen (interdisziplinär) positiv eingebracht werden kann.
Die Nachteile des Spezialistentums und des Scheuklappendenkens ("nicht
über seinen Horizont zu blicken") können reduziert werden. Oft
reicht es schon, wenn man "einen kennt", den man zum aktuellen Problem
befragen kann. Gerade das Internet macht es möglich, Wissen anderer
"anzuzapfen". Hier muss man allerdings wissen, wie und wo man suchen muss.
Siehe auch Seite " Knowledge-Management".
Systemadministrator
siehe Administrator.
SysOp
Kurzform für System Operator.
siehe Administrator.
©
Bernd Zimmermann 1997-2010 |