WWW-Kurs-Logo

WWW-Kurs empfiehlt:
Webspace von Webspace für hohe Ansprüche
Glossarnavigator:
Clickable Map A-Z
Auf den ersten Buchstaben des 
gesuchten Begriffes klicken! 
Oder zurück zum zurueck zum Inhalt
E-Mail an Autor: E-Mail an den Autor
Glossar S  Stand: 2010-03-03

S0-Schnittstelle
Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Endgeräte (Basisanschluss) mit vier Kupferadern. Sie umfasst zwei B-Kanäle (jeweils eine Übertragungsrate von 64 KBit/s) und einen D-Kanal (16kBit/s). 

S2M-Schnittstelle
Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Telefonanlagen (Primärmultiplexanschluss) mit vier Kuperadern oder als Glasfaserleitung. Sie umfasst 30 B-Kanäle, einen D-Kanal und einen Synchronisationskanal. Die B-Kanäle haben eine Übertragungsrate von 2MBit/s, der D-Kanal und der Synchronisationskanal  64kBit/s. 

S/MIME
"Secure Multipurpose Internet Mail Extensions"ist ein Verfahren zum Verschlüsseln und elektronischen Unterschreiben von E-Mails. Dabei wird das Verschlüsselungsverfahren DES eingesetzt. Browser von Netscape und Microsoft ab der Version 4.0 setzen S/MIME zur Verschlüsselung von E-Mails ein. 
S/MIME verwendet den populären X.509 Zertifizierungsstandard. 
Siehe auch CA, Digitale Signatur, PGP

S-Commerce
... steht für Silent-Commerce. Man meint damit den "stillen Handeln" von Maschinen untereinander ohne dass ein Mensch eingreift. Ein Beispiel wäre ein Getränkeautomat, der selbständig bei der Zentrale  nachbestellt, bevor er droht leer zu werden. 
Auch das Synonym M2M (für Machine-to-Machine) bezeichnet die automatische Transaktion von Maschine zu Maschine bzw. Rechner zu Rechner. 

SaaS
... steht für Software as a Service. Die Software selber läuft auf Rechnern eines Dienstleisters.
Der Anwender der Software benötigt nur einen Internetzugang um diese nutzen zu können (Java-fähiger Web-Browser, Thin-Client, eventuell auch ein Handy mit Internetzugang (Smartphone)). Auf seinem Rechner ist die Software nicht installiert. Auch die Datenhaltung erfolgt auf den Rechnern des Betreibers. Eine typische SaaS-Anwendung wäre das Erstellen von Homepages oder eine gemeinsame Plattform für Vertriebsmitarbeiter eines Unternehmens.

SAN
Storage Area Network 
Netzwerk von Speichergeräten mit einer schnellen Netz-Verbindung. Dem Anwender erscheint ein solches System als eine Einheit (ähnlich einer Festplatte), auch wenn für die Daten-Speicherung mehrere Massenspeichergeräte (auch unterschiedlicher Systeme) zusammengeschaltet sind. 
Die Administratoren und Datensicherung erfolgt zentral. So muss der einzelne Anwender nicht selber z.B. für Backups seiner Festplatte sorgen. 
Außerdem können mehrere Anwender den Speicherplatz bzw. die Daten gemeinsam nutzen. Solche Systeme können schnell erweitert oder umkonfiguriert werden. 
Durch die Installation eines SAN parallel zu einem LAN (Local Area Network) wird die Netzauslastung besser verteilt. 
Ein unternehmensinternes SAN wird auch als ESN (Enterprise Storage Network) bezeichnet. 

SAP SAP-Logo
steht für steht für Systeme, Anwendungen, Produkte. Die deutsche SAP AG ist ein Unternehmen, das mit seinen modularen Standardsoftware-Systemen R/2 und dessen Nachfolger R/3 auch international erfolgreich ist. 
Internetadresse: http://www.sap.com/ (Stand 2005-04). 

Sauger
Ein Internet-"Sauger" gehört zur Spezies der Sammler und Jäger. Meist männlich und ausgerüstet mit einer schnellen Internetverbindung (DSL, T-DSL) und einem günstigen Tarif (Flat-Fee) laden sie gigabyteweise Daten aus dem Internet. Besonders beliebt sind Musik-Titel (MP3) oder Videos (MPEG). Da läuft der Rechner auch mal rund um die Uhr, bis ein kompletter Kinofilm auf die Festplatte geladen ist. Zu den Highlights in einem Sauger-Leben gehört es, einen Film schon vor dem Kinostart oder seiner Veröffentlichung auf Video zu besitzen (auch wenn viele Sauger vor lauter Sammeln nicht zum anschauen kommen).

Scall
Ein Pagerdienst für Textnachrichten der Deutschen Telekom der 2002 eingestellt wurde, da er durch den SMS-Dienst auf Mobiltelefonen verdrängt wurde. Die alten Empfänger wurden damit wertlos.

Scareware
"Scareware" ist ein Kunstwort bestehend aus "scare" (Schrecken) und "software". Gemeint ist damit Software, die den Computerbenutzer verunsichert und verängstigt.
Dies kann ein Fenster sein, das plötzlich aufgeht und einen vermeintlichen Virusbefall des Rechners meldet. Man soll dazu verleitet werden, ein (zweifelhaftes) Produkt zu kaufen, das das Problem beheben soll. Oft fällt es dem Anwender schwer zu beurteilen, ob es eine Systemmeldung ist oder nur ein Nepp.
Tipp: Ruhe bewahren und nichts anklicken. Suchen Sie im Internet nach dem Produkt!
Im Beispiel wäre dies "Anitivirus 2008 Pro". So erfahren Sie schnell, ob Sie reingelegt wurden und wie man die Plage wieder los wird.
Beispiel Scareware

Schnittstelle
Englisch "Interface". Ein Gerät, Anschluss oder Programm, das zwischen verschiedenen Funktionsgruppen vermittelt oder verbindet. Z.B. Druckerschnittstelle, serielle Schnittstelle für Maus und Modem. 

schülerVZLogo schuelerVZ
Schüler-Verzeichnis ist ein deutsches Soziales Netzwerk im Internet - wie der Name schon sagt - speziell für Schüler.
Laut dem Betreiber, der Berliner VZnet Netzwerke Ltd., ist der Dienst für Schüler von 12 bis 21 Jahren. Jugendliche haben die Möglichkeit, sich online mit ihren Freunden zu vernetzen, mit ihnen zu kommunizieren und sich selbst darzustellen.
VZnet Netzwerke Ltd. betreibt auch die deutschen Netzwerke studiVZ und meinVZ.
Internetadresse: http://www.schuelervz.net/ (Stand 2010-03)

SCM
steht für Supply Chain Management (Logistikketten- bzw. Versorgungsketten-Management). 
Die Kunst, in optimierter Form Rohstoffe, Halbzeuge oder Produkte zu beschaffen, zu lagern, bereitzustellen und zu liefern. 
Viele Hersteller arbeiten mit einem Minimum an Lagerbeständen. Das Material wird "Just in Time" angeliefert, d.h. genau dann, wenn es in der Produktion benötigt wird. Dazu bedarf es einer engen Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen Hersteller und Spediteur. Funktioniert dies nicht, "reisst die Kette" und die Produktion kommt - mangels Material - zum Stillstand. 
Viele Paketdienste (z.B. Euro Express, UPS) bieten ihren Kunden einen "Paketsendungsverfolger" (Packet-Tracker). Damit kann man über das Internet abfragen, wo sich die Sendung gerade befindet. 

Screenshot
Bild oder Teilausschnitt eines Computer-Bildschirms als Momentaufnahme. 
In Handbüchern von PC-Programmen werden solche Schnappschüsse oft verwendet, da sie anschaulicher sind, als nur erklärender Text. 
Eine kleine Screenshot-Anleitung finden Sie auf Kurs-Seite "Internet-Inhalte kopieren".

Script
Eine Textdatei, in der für einen Interpreter lesbare Befehle stehen. Man unterscheidet 
* serverseitiges Scripting: Das Script wird auf dem (Internet-)Rechner ausgeführt. Siehe auch ASP, CGI oder PERL
und 
* clientseitiges Scripting: Das Script wird auf dem Anwender-Rechner, d.h. vom Internet-Browser, ausgeführt. Hier kann es je nach Version bzw. Hersteller der Browser-Software Inkompatibilitäten geben. Das, was unter dem Microsoft Internet Explorer (MSIE) funktioniert, kann vom Netscape Communicator eventuell nicht zum Laufen gebracht werden oder auch umgekehrt. Dies ist dann besonders ärgerlich, wenn Anwender mit der "falschen" Software so von bestimmten Angeboten ausgeschlossen werden. Siehe auch JavaScript, oder VBScript

Schrittgeschwindigkeit
Siehe Baudrate

SCSI
Sprich "skasi". Small Computer Systems Interface. Leistungsfähige Schnittstelle zum Verbinden von PC-Komponenten wie Festplatten, CD-Rom, CD-Writer, Wechselplattensystemen, Scannern etc. 

SDI
Single Document Interface. Eine Anwendung z.B. ein Browser oder ein Textprogramm startet für jedes Dokument ein eigenes Fenster mit allen Menüs und Schaltflächen. Dies benötigt mehr Ressourcen als das gegenteilige Verfahren, das "Multiple Document Interface" (MDI).

SDK
Ein Software Development Kit ist eine Zusammenstellung aus Dokumentation und Hilfsprogrammen (Tools, d.h. Werkzeuge) für die Entwicklung von Programmen.

SDMI
Secure Digital Music Initiative. Eine Initiative der Musikindustrie, den Urheberschutz von Musikstücken zu gewährleisten. Damit soll dem "Piraten"-Format MP3 Paroli geboten werden, um etwa uneingeschränkte Vervielfältigung, Raubkopien oder die illegale Veröffentlichung zu verhindern. Der Kopierschutz wird über ein "digitales Wasserzeichen" realisiert und erlaubt nur legale Kopien. 
Herber Rückschlag für SDMI im Oktober 2000: Bei einem "Hacker-Contest" konnten die digitalen Wasserzeichen (Watermarks) entfernt werden. 
Internetadresse: http://www.sdmi.org/ (US Stand 2003-09). 

SDSL
Syncronous Digital Subscriber Line. Digitaler Teilnehmeranschluss zur Übertragung von Daten über ein Kupferkabel-Paar (twisted-pair) für kurze Entfernungen mit hohen Übertragungsraten. Im Gegensatz zu ADSL ist die Übertragungsrate für den Upstream (Daten senden) gleich dem Downstream (Daten empfangen). Dafür sind spezielle Modems erforderlich. Siehe auch Übersicht unter xDSL

Seamless-Pattern
Bei der Gestaltung von Web-Seiten nutzt man "seamless pattern", d.h. "nahtlose Muster", zur Gestaltung des Seiten-Hintergrundes. 
Werden solche rechteckigen Bildelemente neben- und untereinader "gekachelt" füllt sich so der seitenfüllende Hintergrund. 
Beipiel-Datei: 
(backgrd1.jpg)
Hintergrund
hier zweimal 
nebeneinader 
"gekachelt":
HintergrundHintergrund Ein Übergang 
ist nicht zu sehen.

Search-Engine
Englischer Begriff für Suchmaschine

SECAM
Sequential En Coleurs Avec Memoire. Fernsehnorm in Frankreich und Osteuropa. Siehe auch NTSC, PAL

Seller-Site
Spezielle Web-Site als Handelsplattform für Verkäufer von Produkten oder Dienstleistungen. Typisch für solche elektronischen Geschäfte (E-Shops) sind Katologe (E-Catalogs), Service-Angebote (E-Service) und andere Angebote zur Erhaltung und Verbesserung der Kundenbindung (E-Bonding). 
Vergleiche auch Buyer-Site

SEMPER
Secure Electronic MarketPlace for EuRope. Europäisches Projekt zur Umsetzung eines Sicherheitsstandards für elektronische Märkte (siehe E-Commerce), an dessen Entwicklung eine Reihe von Firmen arbeiten. 
Internetadresse: http://www.semper.org/ (UK Stand 2003-09). 

SEO
... steht für Search Engine Optimization, zu deutsch "Suchmaschinenoptimierung".
Man versteht darunter alle Methoden und Maßnahmen, um auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen die Links auf (die eigenen) Webseiten möglichst auf den vorderen Plätzen erscheinen zu lassen. Der Ersteller einer Webseite kann durch geeignete Schlüsselbegriffe im Text der Seite und in den Metatags, durch passende Wahl des Seiten-Titels bzw. für Überschriften auf der Seite, schon einiges bewirken. 
Es gibt viele Anbieter, die SEO-Dienstleistungen gegen Gebühr anbieten wie z.B. http://www.abakus-internet-marketing.de/ [Stand 2010-02].

Bei Google werden oft verlinkte Seiten höher bewertet. Dies nutzen schwarze Schafe unter den SEO-Anbietern aus, und schaffen eigene Seiten, die massenhaft auf Kundenseiten verlinken ("Linkfarm"), um deren Wertung nach oben zu bringen. Man spricht hier auch von Suchmaschinen-Spamming. Wird dies aufgedeckt, können die Betreiber von Suchmaschinen die so "beworbenen" Seiten zur Strafe aus ihrem Index löschen. 
Andere kaufen aus diesen Gründen auch Links oder bieten den Web-Mastern wechselseitige Verlinkungen an. Eine primitive Methode wäre Textpassagen mit Schlüsselwörtern auf Webseiten in der Farbe des Hintergrundes. Der Leser der Seite sieht solche Texte nicht, aber die Suchmaschine kann sie auswerten. 
In Internet-Foren streitet man mitunter darüber, ob Optimierungen noch "ethisch zulässig" oder schon Manipulation sind.
Mehr unter http://de.wikipedia.org/wiki/SEO (Stand 2008-06).
 

SEPA
... ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area“ und bedeutet "Einheitlicher Euro Zahlungsverkehrsraum". 
Dieser besteht aus 30 EU-/EWR-Staaten und der Schweiz. Innerhalb dieser Länder sind einfache, europaweite, bargeldlose Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen - auch über das Internet - möglich. Als Währung ist nur "Euro" möglich. Für Nutzer aus den Euroländer bedeutet dies aber eine Erleicherung. So können Sie den Urlaub in England in Euro statt in Pfund überweisen. (Stand 2007-12)

seriell
Eine serielle Datenübertragung erfolgt über nur eine Datenleitung, z.B. über eine Telefonleitung. Die Daten werden Bit für Bit nacheinander übertragen. Vergleiche hierzu "parallel". 

Server
Sprich "zörwer". Ist ein Computer, der "dient"; ein Computer eines Anbieters, der einem Client (Nutzer) Material liefert. Auch oft als Host bezeichnet.

Server-Hosting
'Unterstellen' eines Computers bei einem Provider, da dieser in der Regel günstiger einen Internetrechner betreiben kann. 

Service-Provider
siehe Provider

Servlet
Servlets sind Server-Site Java-Programm Module, d.h. sie werden auf einem Server ausgeführt, um z.B. dynamische Web-Seiten zu generieren. Vergleiche hierzu Applet

SET
Secure Electronic Transfer. Verfahren zur sicheren Datenübertragung und Identifizierung der Teilnehmer, z.B. für das Teleshopping. SET wird von vielen Kreditkartenunternehmen eingesetzt. 

Set-Top-Box
Set-Top-Box Zusatzgerät, das "auf den Fernseher" gestellt wird, um dessen Funktionen zu erweitern. Beispiele hierfür sind Satelliten-Empfänger, Decoder für den Empfang von digitalen Programmen,  WebTV (also Fernseher mit Internetanschluss) oder Pay-TV-Decoder. Neue Generationen von Fernsehern in Verbindung mit Set-Top-Boxen bringen das Internet ins Wohnzimmer.

Sex
Der typische Bedenkenträger sieht das Internet als digitalen Sündenpfuhl. Suchmaschinen melden zwar auf das Stichwort 'Sex' zehntausende von Eintragungen. Dazu zählen natürlich auch Gesundheitstipps, ebenso wie Erotikmagazine. 
Wollen Sie z.B. Ihre Kinder vor solchen Inhalten schützen, sollten Sie auf den Seiten zum Thema  "Jugendschutz" weiterlesen.

SFA
Steht für Sales Force Automation. Gemeint sind alle computergestützten Vertriebstätigkeiten.
Dazu gehört der Aufbau und die Auswertung von Kundendaten (Anschrift, Kommunikationsdaten, Ansprechpartner, Umsatz, Produkte), Zugriff auf eigene Produktdaten (eventuell auch im Vergleich zu Konkurrenzprodukten), Hilfen zur Angebotserstellung, Terminverwaltung, Routenplanung, Reisemanagement und Messaging (E-Mail, Fax, SMS, Telefon). Mit der konsequenten Nutzung der Möglichkeiten des M-Business (siehe auch Kurs-Seite"M-Business") bieten sich dem mobilen Vertriebsmitarbeiter weitere Vorteile. Siehe auch CRM.

SGML
steht für Standard Generalized Markup Language. ISO-Norm zum systemneutralen Austausch strukturierter Dokumente. SGML, eine Art Vorstufe von HTML, wird in der Praxis nur für aufwendige Dokumentationen eingesetzt. 

Shared-Services
Gemeinsam genutzte Dienste innerhalb eines (größeren) Unternehmens. 
Beispiele wären: Informationsdienste (Telefon- und E-Mailverzeichnisse), Beschaffung von Büromaterial und andere gemeinsame Einkaufsaktivitäten, Infrastrukturdienste, Richtlinien, Standards, Knowledge-Management

Shareware
Kunstwort aus share (englisch für "teilen") und Software, auch oft als Trialware bezeichnet. Es handelt sich um Software, die von ihrem Entwickler zunächst zur Probe angeboten wird. Gefällt sie, ist an den Softwareautor ein Betrag (Registrierungsgebühr) zu entrichten. Man erhält dann eine Voll-Version ohne eventuelle Funktionsbeschränkungen der Demo-Version (Crippleware). Einige Programme sind für den Privatmann frei (Freeware) und nur für den gewerblichen Gebrauch kostenpflichtig. 
 Die Übergänge von Shareware zur Freeware und Public-Domain-Software sind jedoch fließend. Im Internet finden Sie viele Shareware-Server. Hierzu mehr auf der Kurs-Seite "Shareware-Tipps".

Shell-Zugang
Ein Unix-basierter Internet-Zugang. Bei diesem Zugang müssen Unix-Kommandos eingegeben werden, um sich im Internet fortzubewegen. 

SHG
Eine Segmented HyperGraphics-Datei ist eine in Windows Help-Dateien verwendete Grafikdatei, die Hyperlinks auf Hilfethemen enthält. In einer SHG-Datei können außerdem mehrere Auflösungsvarianten einer Grafik abgelegt werden. Vergleiche auch "Clickable-Map" für HTLM-Dokumente. 

Shockwave Shockwave-Logo
Ein Programm der Firma Macromedia, mit dem schnell und unkompliziert multimediale Inhalte wie Spiele und Animationen für das WWW erstellt werden können. Mit dem entsprechenden Plug-In können solche Dateien abgespielt bzw. betrachtet werden (Flash-Dateien *.SWF und Director-Dateien *.DCR). Beispiele finden Sie auf der Kurs-Seite "Plug-In-Test" oder im Internet auf der deutschen Macromedia-Seite: http://www.macromedia.com/de/ oder unter http://www.shockwave.com/ (US Stand 2003-09). Hier gibt es auch das Plug-In als Download. Vergleiche auch "Flash" von Macromedia. 

Shop
Siehe unter E-Shop

ShopBot
Kunstwort, bestehend aus "Shopping" und "Robot". Es handelt sich um ein automatisiertes Suchwerkzeug, das im Internet speziell nach Shopping-Angeboten (siehe Kurs-Seite "E-Shopping im Internet") sucht. Siehe auch KnowBot, JobBot

Shortcut
Unter Shortcuts versteht man Tastaturbefehle bzw. Tastenkombinationen. Anstatt sich über Menüs eines Programmes zu hangeln, sind Shortcuts oft effektiver und schneller zu handhaben, wenn man sie erst einmal auswendig gelernt hat.
Wichtige Windows-Shortcuts sind: 
[Alt.]+[Print] = Kopiere aktuelles Fenster als Grafik in die Zwischenablage 
[Strg]+[P] = Drucken 
[Strg]+[C] = Kopiere in Zwischenablage 
[Strg]+[V] = Kopiere aus Zwischenablage 
[Windows-Taste]+[M] = alle Fenster minimieren 
[Windows-Taste]+[M]+[Umschalt] = alle Fenster wieder herstellen 
[Windows-Taste]+[E] = Explorerfenster starten 
[Windows-Taste]+[F] = Suche nach Dateien starten 
Auch Browser haben eine Vielzahl von Shortcuts, siehe Kurs-Seite "Browser - Netscape-Tipps". 
 

SHTML
SHTML stellt eine Erweiterung von HTML dar. 
Mit SHTML können Elemente von Web-Seiten generiert und eingebunden werden. Damit wird die Seite dynamisch. Mit SHTML können z.B. Counter (Zähler), Datum und Uhrzeit, Aktualisierungsdaten, Dateigrössen, u.v.m. dargestellt werden. Diese Generierung geschieht auf der Serverseite. Das Ergebnis ist letztlich eine HTML-Datei, die von jedem Browser dargestellt werden kann (bzw. sollte). 

SHTTP
Steht für Secure-HTTP. Eine HTTP-Variante, auch als "sicheres HTTP" bekannt, die sichere Datenübertragung (Authentisierung und Verschlüsselung von Daten) über das Internet ermöglicht. Siehe auch SSL. Sie sehen es in der Adresszeile, wenn dieses Protokoll läuft: https://freemailng0501.web.de/online/. Statt "http://" beginnt die Adresse dann mit "https://".
Auf der Kurs-Seite "Homebanking" finden Sie einen Internetbanking-Testzugang, der mit SHTTP arbeitet. 

Sicherheits-Code
Auf vielen Internetseiten muss man erst einen Code eintippen, der als Grafik angezeigt wird, um etwa eine E-Mail zu versenden. Damit wird ein Missbrauch des Dienstes verhindert. Dies könnte z.B. das massenweise maschinelle Versenden von Werbe-Mails sein. Eine Maschine tut sich schwer, den Code zu lesen, der zudem immer wieder neu generiert wird.
Sicherheits-Code

Signature
a) Einige Zeilen Text, die Namen, Firma, Adresse, Telefon/Fax, oft auch einen guten Spruch des Autors am Ende eines E-Mails oder eines News-Artikels. 
      _\\|//_
     (` o-o ´)     I can see you!
____oo0_(_)_0oo_______________________________
| Peter Maier, Net-Admin der Inter-Nett GmbH |
|  Fon: 09131-0815                           |
|  Fax: 09131-4711                           |
| Mail: Peter.Maier@t-offline.de             |

b) Elektronische Unterschrift, die den Unterschreibenden als Urheber bestätigt. Eine elektronische Unterschrift kann an den Inhalt eines Dokumentes (z.B. Text einer E-Mail, Überweisungsauftrag, öffentlicher PGP-Schlüssel) gekoppelt werden. Ändert einer das Dokument, passt die elektronische Unterschrift nicht mehr zu dem ursprünglichen Dokument, zu dem die Unterschrift gemacht wurde. Jede Änderung des Dokumentes lässt die elektronische Unterschrift ungültig werden. 

Simputer 
steht für "Simple, inexpensive, multilingual computer", also ein einfacher, billiger mehrsprachiger Computer.
Der indische IT-Verband MAIT arbeitet an einem solchen Gerät. Mit diesem Handheld-"Volkscomputer" sollen auch Analphabeten arbeiten können, denn jeder dritte Inder kann nicht lesen! 

SINIX
ist eine Variante des BetriebssystemUNIX von der Firma Siemens. 

SIP
Das Session Initiation Protocol ist ein Standard-Protokoll (RFC 2543) für Internet-Multimedia-Konferenzen, z.B. beim Telefonieren über das Internet (siehe ViIP und Kurs-Seite "Telefonieren über das Internet").

Site
Siehe unter Web-Site

Sitemap
Eine "Karte" (englisch "map"), die die Orientierung auf einer Web-Site gewährleisten soll. Man könnte es auch einfach mit "Inhaltsverzeichnis" übersetzen, aber Sitemap hört sich besser an . Der Besucher soll schnell den Inhalt des Angebots überblicken und per Klick erreichen können. So zeigt die Sitemap dieses Kurses auf der Indexseite mehrere Themenblöcke, jeweils mit mehreren Links zu (fast allen) Kurs-Seiten. Der Nachteil, dass man nach unten scrollen muss, um alles zu sehen, wurde bewusst in Kauf genommen, da auch Suchmaschinen Sitemaps mögen. Trifft deren Spider auf eine Sitemap, ist schnell das ganze Angebot "im Kasten"! Bei umfangreichen Web-Sites, wie z.B. dem Suchindex Yahoo!, hat die Startseite zwar weniger Links zu unterschiedlichen Themen, dafür muss man über ein Thema einsteigen und sich intuitiv weiterhangeln, um Seiten mit den gewünschten Inhalten zu finden. So kommt es vor, dass erst nach dem 5. Link eine Auflistung entsprechender Angebote erfolgt (Länder ->Deutschland -> Bundesländer -> Bayern -> Städte -> Erlangen). Andere Sitemaps arbeiten menügeführt: Klickt man ein Thema an, so erscheint, meist seitlich angeordnet, ein Folgemenü mit detaillierteren Informationen. 
Web-Autoren stehen zahlreiche Tools zur Generierung von Sitemaps zur Verfügung.

Skins
Mit Hilfe einer Skin (englisch für Haut) kann der Anwender das Aussehen von Programmen (z.B. ICQ, WinAmp, MS-Media-Player) verändern, ohne dass das Programm dadurch beeinflußt wird. Vergleichbar mit den verschiedenfarbigen Covern von Handys: "Das Handy, farblich passend zum Kleid!"

SLD
Second Level Domain. In einigen Ländern muss bei der Registrierung von Internet-Domains neben der Top-Level-Domain (TLD) auch die Second Level Domain (SLD) beachtet werden.
Beispiel: http://www.yahoo.co.jp/
mit der country-code Top-Level-Domain (ccTLD) "jp" für Japan und der SLD "co" für "commercial", also für ein Unternehmen. Siehe auch Kurs-Seite "Adressen im Internet (URL)". 

SLIP
steht für Serial Linie Internet Protokoll" (dt. einfaches Protokoll); eine ältere Konvention der seriellen Datenübertragung über die Telefonleitung, die eine Übertragung von Paketen über eine Internet-Verbindung ermöglicht. Verliert durch PPP an Bedeutung.

Smart-Browsing
Gibt man in der Adress-Zeile des Netscape-Browsers anstatt einer gültigen URL einen oder mehrere Suchbegriffe ein, so versucht die Smart-Browsing-Funktion, passende Inhalt zu finden. 
Um z.B. die Website des neuesten VW-Produktes, des Beetle, zu finden, genügt es, einfach "Beetle" in der Adresszeile einzugeben. 
Geben Sie "kurs glossar" ein, findet die Netscape mit Hilfe der Google-Suchmaschine (Kooperation mit Google) tatsächlich diesen Kurs (Stand 2002-01). 
 
Smartphone
Smartphone
Internet-fähige Mobiltelefone, die den Mobilfunkstandard UMTS unterstützen. Zur Darstellung von Internet-Inhalten ist ein großes Display erforderlich. Weitere mögliche Ausstattungsmerkmale: Alphanumerische Tastatur oder Touch-Screen,  Kamera (Bildtelefonie) oder ein Spracherkennungsprogramm.
Siehe auch iPhone oder Blackberry.

SMB
Server Message Block (-Protokoll). 
Protokoll von Microsoft für Netzwerkdienste als Bestandteil des Microsoft LAN-Managers. 

SMIL
steht für Sychronized Multimedia Integration Language. Dieser vom W3C vorgeschlagene Standard erweitert HTML um die Funktion Bilder, Text, Videos und Sounds zu synchronisieren. So kann z.B. eine Sound-Datei (Ton) zusammen mit einer Video-Datei (Bild) gestartet werden, wobei dann auch der Ton zur Bildsequenz passt. 

Smilie
siehe unter Emoticon

SMS
Steht für Short Message Service. Mit diesem Dienst können Kurznachrichten an Mobiltelefondienste versendet werden. Die Nachrichten dürfen maximal 160 Zeichen lang sein und können auch im Internet eingegeben werden! 
Beispiele siehe: 
* http://www.btn.de/smskostenlos/index.htm Beyond The Net GmbH, bis zu 3  kostenlose  SMS pro Tag an einzelne Empfänger (Stand 2002-06) 
* http://www.vlf.net/ eine kostenlose SMS pro Tag für registrierte Anwender an D1, D2, und E-plus; in Österreich an A1 und max.mobil (Stand 2002-06) 
* http://www.sms.at/ für Österreich, kostenlose SMS (Stand 2003-09) 
Siehe auch Kurs-Seite "Besondere E-Mail-Dienste". 

SMS-to-Speech
Einige Telefon-Anbieter bieten diesen Dienst, um von einem Mobil-Telefon eine SMS auch ins Festnetz versenden zu können. Da ein Festnetz-Telefon, im Gegensatz zu einem Handy, keine Möglichkeit hat, eine SMS zu empfangen, wird der Text der SMS von einer elektronisch generierten Stimme "vorgelesen". Siehe auch Text-to-Speech

SMTP
Das Simple Mail Transfer Protocol beschreibt den Versand und Empfang von E-Mails über das Internet. Da man für den Empfang von Mails mit SMTP eine Standleitung zum Internet benötigt, ist für den Privatnutzer das POP3-Protokoll entwickelt worden, mit dem die eingehende Post auf einem speziellen Server zwischengelagert wird, bis der Benutzer sie abholt. 

SnailMail
Englisch für "Schneckenpost". Spöttische Bezeichnung für die herkömmliche Post. Immerhin: So schnell wie ein E-Mail kommt ein Brief, der zudem auch noch Porto kostet, nicht zu seinem Empfänger. 

Sniffer
Englisch für "Schnüffler". Eine Person (oder ein Programm), die (das) den Datenverkehr abhört, um z.B. Kreditkartennummern aufzuspüren. 

SNMP
Mit dem Simple Network Management Protocol können TCP/IP-Netzwerke verwaltet werden. 

Software
Sammelbegriff für Computer-Programme. Damit der Rechner überhaupt läuft, braucht man zunächst ein Betriebssystem. Um dann etwas sinnvolles mit dem Rechner anstellen zu können, benötigt man zusätzlich Anwendungsprogramme (Browser, Datenbanken, Tabellenkalkulation, Textverarbeitung) und Utilities (Hilfsprogramme). 
Man unterscheidet Individualsoftware und Standardsoftware
Ableitungen des Begriffs Software: Cardware, Crippleware, Freeware, Groupware, Mailware, Malware, Middleware, Shareware, Trialware

SOHO
Steht für "Small Office/Home Office", d.h. "Kleines Büro, Heimbüro". Gemeint sind Hard- und Software-Produkte für Privatanwender und kleine Firmen. Diese Käuferschicht (Privatleute, Freiberufler, Selbständige) achtet besonders auf ein günstiges Preis/Leistungsverhältnis. 

SOM
System Object Model. Ein von IBM an CORBA angelehntes Objektmodell

Soziales Netzwerk
siehe Kurs-Seite "Soziale Netzwerke (social networks)".

Source
Siehe Quelltext

SpamSpam
Sprich "spähm". Steht für Spiced Pork And HaM, zu deutsch etwa "Frühstücksfleisch". In einem Sketch der englischen Blödeltruppe "Monty Python" kam der Begriff gleich über 120mal innerhalb weniger Minuten vor. Spam wurde zum Synonym für Massen-E-Mails. Als Spam oder Spamming bezeichnet man im Internet: 
 - Ungeliebter Massenversand von Werbe- oder Rundsendungen als persönliche E-Mails
 - Artikel in Newsgroups, die nichts mit dem Thema der Gruppe zu tun haben, 
 - Artikel, die an mehrere Newsgroups gleichzeitig verschickt werden.
Genervte Leser solcher Artikel machen sich schon einmal mit Flames Luft. Nach deutschem Recht ist es verboten, Privatleuten ungefragt Reklame per E-Mail zuzusenden. Siehe auch Netiquette
Beschwerden beim Absender sind meist zwecklos, da die E-Mail-Adresse oft erfunden ist, wie z.B. hacker@t-offline.de
Einige Organisationen, wie CAUCE oder MAPS versuchen sich gegen Spam zu wehren. 
In den USA rächten sich Spam-Geschädigte an einem bekannten Versender unerwünschter Werbe-Mails. Man meldete seine Post-Adresse an alle möglichen Werbeanbieter. Jetzt wird er auf dem guten alten Postweg mit Werbung, Katalogen, Werbegimmicks etc. tracktiert, die seinen Briefkasten vollmüllen. 
Die kann er nicht per Maus-Klick in den Papierkorb befördern.

Spamming

Spamdexing
Spezielle Eingangsseiten, die für bestimmte Suchbegriffe "optimiert" wurden (siehe auch Keywordspamming). 
Der Besucher dieser Seite wird dann oft automatisch per (Meta-Tag) auf eine andere Seite umgeleitet, um nicht zu sagen entführt. 
Wie eine Umleitung funktioniert, sehen Sie hier. Gerade im "Rotlichbereich" des Internets findet man solche unfeinen Methoden. 

Spider
oder auch 'Robot' ist ein Werkzeug zum Sammeln von Informationen. Per Programm werden Internet-Inhalte automatisch durchgekämmt. Die Ergebnisse werden in riesigen Datenbanken gespeichert, die dann von Suchmaschinen genutzt werden können.

Spoofing
Englisch für "Schwindeln", "Hereinlegen" bzw. "Austricksen". Mit unterschiedlichen Methoden versuchen Hacker oder Kriminelle, den Internet-User hinters Licht zu führen. Siehe Address-Spoofing, Web-Spoofing (auch Windows-Spoofing genannt) und Kurs-Seite "Sicherheits-Checkliste". 

SPX
Das Sequenced Packet EXchange Protocol ist eine Erweiterung des IPX (von Novell definiertes Netzwerkprotokoll), das die Serialisierung von IPX-Paketen erlaubt. 

Spyware
Kunstwort aus "to spy" (englisch für "spionieren") und Software. Software, die "nebenbei" den Anwender aushorcht. So können z.B. Passwörter ausspioniert werden oder die Namen von Musik- oder Videodateien via Internet weitergemeldet werden, die man mit einem Player abspielt. In Prinzip gehört auch der Media-Player von Microsoft dazu.

SQL
Die Structured Query Language ist eine standardisierte Abfragesprache für Datenbanken (DBMS). Ein SQL-Server ermöglicht die Bedienung des DBMS von einem Client aus. 

SSH
bedeutet Secure Shell. Das Programm setzt moderne Verschlüsselungs- und Authentisierungs-Verfahren für den Remotezugriff auf einen Rechner ein und ersetzt damit Programme wie Telnet
Damit lassen sich auch Fremdrechner über unsichere Netzwerke (wie es auch das Internet ist!) sicher fernsteuern. 

SSI
Server Side Includes. Möglichkeit beim Abruf einer Web-Seite, dynamisch Inhalte einzufügen. So können vom Web-Server z.B. die aktuelle Zeit, Änderungsdatum der Seite, andere Dokumente, das Ergebnis einer Datenbankabfrage eingesetzt oder auch ein CGI-Programm gestartet werden. Erkennbar sind solche Dokumente an der Erweiterung .shtml. Siehe auch XSSI

SSL
Secure Socket Layer ist ein Protokoll, das entwickelt wurde, um sichere Datenübertragung (z.B. beim Homebanking) über das Internet zu ermöglichen. Netscape- oder Microsoft-Browser unterstützen dieses Verfahren. SSL ermöglicht verschlüsselte Verbindungen und Echtheitsbestätigungen mit Zertifikaten nach dem X.509 Standard zwischen Server und Client, sowie die Sicherstellung der Nachrichtenintegrität. SSL nutzt das Public-Key-Verfahren, bei dem mit einem öffentlich zugänglichen Schlüssel codierte Daten nur mit einem ganz bestimmten privaten Schlüssel wieder dechiffriert werden können. 
Je nach Browser zeigen die Symbole (Schlüssel oder Vorhängeschloß) 
eine ungesicherte Verbindung bzw. 
eine gesicherte, d.h. chiffrierte Übertragung an. 

Standardsoftware
In Gegensatz zur Individualsoftware eine fertige Software, die auf mehrfache Nutzung hin ausgerichtet ist und über den (Fach-) Handel erworben werden kann. 
Nach dieser Definition kann sowohl das Microsoft Office-Paket (mit Word, Excel, Powerpoint, ...), als auch eine komplexe Software wie R/3 von SAP als Standardsoftware bezeichnet werden. Doch es gibt feine Unterschiede: 
* Das Office-Paket kann in kurzer Zeit auf dem PC installiert werden. Danach kann man direkt z.B. eine Textverarbeitung oder eine Tabellenkalkulation starten. Erstellte Dokumente können mit anderen Anwendern des Programmpaketes ausgetauscht werden.
* Bis SAP R/3 in einem größeren Unternehmen produktiv läuft, können Monate vergehen, und Millionenbeträge investiert werden, bis die Software "customized", d.h. für den Kunden und seine Bedürfnisse angepasst ist. 
Werden z.B. bei einer Fusion zwei Unternehmen, die bisher R/3 eingesetzt haben, zu einem Unternehmen verschmolzen, kann man davon ausgehen, dass beide R/3 Installationen zunächst einmal nicht kompatibel zueinander sind.
Vorteile von Standardsoftware: 
Sie ist meist kostengünstiger, ausgereifter, benutzerfreundlicher, schneller verfügbar und einführbar als Individualsoftware.
Wartung und marktgerechte Weiterentwicklungen werden meist durch den Hersteller übernommen.
Oft bietet der Hersteller einen (kostenpflichtigen) Support (Hotline).
Nachteile von Standardsoftware:
Sie ist nicht immer betriebsgerecht bzw. nur mit hohem Aufwand und Kosten anzupassen.
Prozesse müssen sich der Software anpassen, nicht umgekehrt.
Funktionen, die nicht benötigt werden, wirken sich negativ auf die Performance (Speicherbedarf, Laufzeit) aus. 
Dann schimpft z.B. der leidgeprüfte SAP-Anwender auf sein Sanduhr- Anzeige-Programm (SAP). 

Standleitung
Eine permanente Verbindung (meist Mietleitung, englisch: leased line) zwischen zwei Orten. Standleitungen werden üblicherweise verwendet, um ein größeres lokales Netzwerk bzw. einen Server mit einem Internet-Provider zu  verbinden. 
Durch die höhere Bandbreite von Standleitungen können höhere Übertragungsgeschwindigkeiten als bei Telefonleitungen erreicht werden.
Eine solche festgeschaltete Verbindung steht ständig zur Verfügung, es entfällt der Einwählvorgang, wie er bei Modem- oder ISDN-Verbindungen erforderlich ist. 
Vorteile: Keine laufenden Gebühren, Möglichkeit zum Betrieb eines eigenen Internet-Servers. 
Nachteile: Relativ hohe Anschaffungskosten und laufende Gebühren (je nach Übertragunggeschwindigkeit), relativ aufwendige Installation. 
Siehe auch Seite "Internet-Zugangsarten".
Seitdem es DSL-Internetzugänge mit Flat-Rate-Tarifen über die vorhandene Telefonleitung gibt, steht auch den privaten Anwendern eine Quasi-Standleitung zur Verfügung. 

Start-Up 
Firmenneugründung der "New Economy". Meist von Unternehmen aus der IT- und Multimedia-Branche, die sich auch dem E-Business verschrieben haben. Man spricht auch von dot-com-Firmen. Doch nicht jede hochgejubelte "innovative" Geschäftsidee (die eventuell auch noch an die Börse gebracht wird) hat Erfolg. Auch die Investoren der "New Economy" sind äußerst "altmodisch" und möchten auch Gewinne sehen. 

Statuscode
Mit einem Statuscode in der HTTP-Response (Antwort eines HTTP-Servers auf eine Anfrage) informiert der Server den Client über Erfolg oder Misserfolg einer Aktion. 
Beispiel: 
Error 403 Forbidden - bad user directory

oder: 

HTTP Fehler 404 
404 Nicht gefunden
Der Webserver kann die von Ihnen verlangte Datei oder das von Ihnen verlangte Skript nicht finden. Prüfen Sie bitte den URL, um
sicherzustellen, dass der Pfad korrekt ist.
Setzen Sie sich bitte mit der Verwaltung des Webservers in Verbindung, wenn das Problem fortbesteht.
 

Zu einer dreistelligen Error Nummer kommt ein erläuternder Text, den der Client dem Benutzer anzeigen kann. 
Eine Aufstellung dieser Statuscodes finden Sie hier: http://www.sambar.de/allgem/status.htm (Stand 2003-09) 

Steganografie
Verbergen (nicht Verschlüsseln!) von Daten in sogenannten Trägerdateien. In unauffälligen Sound-, Text- oder Grafikdateien werden Botschaften versteckt. Einer solchen E-Mailsieht  mann nicht an, dass in der mitgeschickten Datei oder sogar im Text die eigentliche Information versteckt ist. 
Wie das funktioniert, kann man "live" mit eigenen Texten ausprobieren http://www.eberl.net/textodemo.html (Stand 2003-09). 
Bei http://www.spammimic.com/ (Stand 2003-09) können kurze Botschaften in typische Werbe-E-Mails (Spam) verwandelt werden. 

Stillvideo
Digitale Fotografie. Das Bild einer digitalen Kamera muss nicht erst entwickelt werden. Es wird als Datei auf den PC übertragen, kann dort weiter bearbeitet werden, um dann z.B. im Internet veröffentlich zu werden. 

STOA
Scientific and Technological Options Assessment ist eine "Dienststelle zur Bewertung wissenschaftlicher und technischer Optionen", die Forschungsaufträge für die Ausschüsse des Europäischen Parlaments durchführt. 

Streaming-Audio
Ein Audio-Format, das es ermöglicht, schon während der Übertragung abgespielt zu werden. Dadurch werden z.B. Übertragung von Radio-Sendungen möglich. Bei "normalen Audios" wird erst die Datei komplett übertragen und dann gestartet. Seite mit Verweis auf Beispiele siehe Seite "Plug-In-Test". 

Streaming-Banner
Ist eine Animation oder ein Video, das als Streaming-Video fast in Echtzeit auf einer Web-Seite dargestellt wird. Damit soll die Aufmerksamkeit des Umworbenen geweckt werden, damit er auch per Maus-Klick auf das Bannereinem Werbe-Link folgt. Hierfür ist ein spezielles Plug-In oder ein Java-fähiger Browser nötig. 

Streaming-Video
Ein Video-Format, das es ermöglicht, schon während der Übertragung abgespielt zu werden. Dadurch werden Liveübertragungen von Videos möglich. Bei "normalen Videos" wird erst die Datei komplett übertragen und dann gestartet. Siehe hierzu Kurs-Seite "Streaming Audio und Video". 

String
Englisch für "Schnur", "Reihe" oder "Kette". Im Computerjargon auch eine Zeichenfolge, bestehend aus Buchstaben und/oder Ziffern, 
z. B. bei der Eingabe in eine Suchmaschine

studiVZLogo studiVZ
Das Studi-Verzeichnis ist ein deutsches Soziales Netzwerk im Internet - wie der Name schon sagt - speziell für Studenten.
Laut dem Betreiber, der Berliner VZnet Netzwerke Ltd., ist es Ziel dieses Projektes
die Netzwerkkultur an europäischen Hochschulen zu fördern, die Anonymität an den Hochschulen zu senken und eine intuitiv bedienbare Plattform zu bieten, auf der sich Studierende sowie studentische Initiativen kostenlos zu überwiegend lokalen Campusthemen organisieren und austauschen können.
VZnet Netzwerke Ltd. betreibt auch die deutschen Netzwerke schuelerVZ und meinVZ.
Internetadresse: http://www.studivz.net/ (Stand 2010-03)

Subdomain
Eine Domain unter einer Domain. Siehe Seite "URL". 

Subnet
Abgegrenztes Teilnetz bzw. untergeordnetes Subnetz, z.B. eines Providers, einer Firma oder einer Behörde u.s.w. 
Wenn dieses Netz durch einen Firewall zum Internet abgeschottet ist, spricht man von einem Intranet

Subpoenas
Englischer Begriff für "gerichtliche Vorladung".
Seit Mitte 2003 geht die amerikanische Musikindustrie aktiv gegen Musikpiraten vor, die "urheberrechtlich geschützte Werke in nicht geringem Ausmaß" in Tauschbörsen (wie z.B. KaZaA) anbieten. Dabei ist der Umfang der Dateien in einem öffentlichen Ordner entscheidend, die ein Teilnehmer anderen der Tauschbörse zur Verfügung stellt (bei KaZaA heißt er: "My Shared Folder").
Internet-Provider erhalten Subpoenas die sie zur Herausgabe von Kundendaten zwingen. Dies ist relativ einfach, da der Provider protokolliert, welcher seiner Kunden mit welcher IP-Adresse zu welcher Zeit online war. Damit kann das Auftauchen in einer Tauschbörse zurückverfolgt werden.
 

subscribe
Um die Artikel einer Newsgroup lesen zu können, muss diese zuvor abonniert (englisch: subscribe) werden. Eine Subscription ist kostenlos und kann jederzeit rückgängig gemacht werden. Auch für Newsletter oder Mailinglisten gilt ähnliches. Dieses Verfahren nennt man auch "opt-in". Oft reicht hier ein Mail mit dem Titel (Subject) "Subscribe". Siehe auch unsubscribe

Suchmaschine
Um sich in der Informationsflut des Internets zurechtzufinden, gibt es Suchmaschinen. Das sind Internetrechner, denen man Suchfragen stellen kann. Treffer werden als Links aufgelistet. Siehe Seiten "Suche - deutsch", "Suche - international " und "Suche - speziell". 
Möchte man jedoch eine eigene Suchmaschine (zur Suche im eigenem Web-Angebot oder auf der eigenen Festplatte), so gibt es die Software dazu von namhaften Suchmaschinen wie z.B. von AltaVista (http://de.altavista.com/addurl, Stand 2003-09). 
Sieht man ein Logo wie AltaVista-Logo, dann wurde auf solchen Servern diese Suchmaschinen-Software installiert. 

Suchmaschinenoptimierung
siehe unter SEO.
 

Support
Englisch für "Unterstützung". Typische Support-Dienste sind Hotline- oder Helpdesk-Angebote z.B. zur Kundenbetreuung. 

SurfenSurfing
Sprich "zörfen". Sich meist per Mausklick mit Hilfe eines Internet-Browsers weltweit von Rechner zu Rechner zu klicken, nennt man auch "surfen".

SVG
... steht für Scalable Vector Graphics. Es ist eine Sprache zur Erzeugung von zweidimensionalen skalierbaren Vektorgrafiken, die drei unterschiedliche Grafikobjekte enthalten können:
Vektorgrafiken (z.B. Kurven, Kreise, Linien, Rechtecke), Raster-Grafiken und Textbausteine. Eine SVG-Datei besitzt die Endung *.svg bzw. in gepackter Form *.svgz.

SWAP
Shared Wireless Access Protocol ("Gemeinsames Protokoll für schnurlosen Zugriff"). 
Offener Standard, der die schnurlose Audio- und Datenkommunikation von Produkten wie Computern, Fernsehern, Telefonen und dem Internet ermöglichen soll. Dieser Standard wurde von der HomeRF-Arbeitsgruppe (mit bekannten Namen wie Compaq, Hewlett-Packard, IBM, Intel, Microsoft, Motorola, Samsung) spezifiziert. Siehe auch WAP
Internetadresse: http://www.palowireless.com/homerf/ (US Stand 2003-09). 

SWF
ShockWave Flash (auch "Small Web Format"). Platzsparendes Vektor-Grafik-Format der Firma Macromedia für animierte Web-Seiten. 
Siehe Beispiel auf Kurs-Seite "Plug-In-Test".

SWIFT-Code
SWIFT steht für Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication. Der SWIFT-Code ist ein international standardisierter Bank-Code, um weltweit Kreditinstitute eindeutig identifizieren zu können. Mehr unter BIC.

Synergie
Wenn mehrere die Lösung eines Problems gemeinsam angehen, verstärkt sich ihre Wirkung, wenn das Wissen der Beteiligten aus unterschiedlichen Fachrichtungen (interdisziplinär) positiv eingebracht werden kann. Die Nachteile des Spezialistentums und des Scheuklappendenkens ("nicht über seinen Horizont zu blicken") können reduziert werden. Oft reicht es schon, wenn man "einen kennt", den man zum aktuellen Problem befragen kann. Gerade das Internet macht es möglich, Wissen anderer "anzuzapfen". Hier muss man allerdings wissen, wie und wo man suchen muss. Siehe auch Seite " Knowledge-Management". 

Systemadministrator
siehe Administrator

SysOp
Kurzform für System Operator. 
siehe Administrator


Seitenanfang© Bernd Zimmermann 1997-2010