Glossar T
Stand: 2010-03-03
T-DSL
Telekom Digital Subscriber Line. Mit der
Marotte vor alles ein "T-" zu setzen, handelt es sich hier "nur" um einen
Markennamen der Telekom für ADSL-Zugänge.
T-DSL bietet Übertragungsraten bis zu 768 kbit/s (Downstream).
Das entspricht der zwölffachen ISDN-Geschwindigkeit.
Die Sendegeschwindigkeit ist mit bis zu 128 kbit/s (Upstream)
immer noch doppelt so hoch wie bei ISDN.
Siehe auch Übersicht unter xDSL.
Ohne Scherz: Die Deutsche Telekom AG besitzt die Domains t-wurst.de
und t-beutel.de (Stand 2003-08).
Mal sehen wann es den Eigentümern der Domains t-bone.de,
t-licht.de,
t-lichter.de,
t-shirt.de
an den Kragen geht!
Ein Cleverle bietet eine ganze Sammlung von Domains der Telekom zum
Verkauf an:
t-digits.de, t-foermig.de,
t-levision.de,
t-legramm.de,
t-manager.de,
t-robert.de,
t-tipp.de,
t-tipps.de,
t-traeger.de.
T-Online
Online-Dienst der Deutschen Telekom. Ehemals Datex-J. Beinhaltet vier
Dienste: das "klassische" BTX, BTX-Plus,
Internet-Zugang und E-Mail-Funktion.
T2M
siehe unter "Time to Market"
TAE
Telekom-Deutsch für TelefonAnschlussEinheit.
Steckersystem der Deutschen Telekom. In Deutschland wird nur die sechspolige
Version TAE-6 und in ISDN-Anlagen die achtpolige
TAE-8 verwendet. Wenn der Stecker des Modems
nicht in die TAE-Dose passt, kann es an der Steckercodierung liegen.
Telefone haben einen F-kodierten- (F für Fernsprecher) und Modems,
Faxgeräte, Gebührenzähler etc. einen N-codierten (N für
Nebenstelle) Steckplatz. Die Standard-TAE-Dose hat drei Steckplätze:
In der Mitte fürs Telefon, rechts und links für Nebenstellen.
Tags
Sprich "täcks". Tags (englisch für "Etiketten") sind
Steuersysmbole zur Formatierung, die Sie im Quelltext
von HTML- oder SGML-Dokumenten
finden.
TAN
Transaktionsnummer. Beim Homebanking
eingesetzte Geheimzahl, die zu jeder Transaktion (z.B. bei einer Überweisung)
mit übergeben wird. Sie erhalten von der Bank vorab einige solcher
Transaktionsnummern. Eine TAN kann nur für eine Transaktion genutzt
werden. Sind alle "verbraucht", müssen Sie sich neue von der Bank
holen (siehe auch PIN). Siehe auch Kurs-Seite
"Homebanking".
TAPI
Das Telephony Application Programming Interface
ist eine Windows-Software-Schnittstelle zum Anschluss an Kommunikationsdienste
über die analoge Telefonleitung oder das digitale Netz (ISDN).
So kann z.B. über den PC gewählt, gefaxt oder vermittelt werden.
Voice-Mail-Systeme
lassen sich damit steuern.
Targeting
Zielgruppenorientierte Werbung wird als Targeting bezeichnet. Ziel
ist es, die Werbung zielgerecht an den Mann bzw. an die Frau zu bringen,
um somit den Wirkungsgrad der Werbung zu optimieren.
So kann man davon
ausgehen, dass alle Inhaber einer E-Mail-Adresse einen PC haben oder zumindest
damit umgehen können.
Werden Einträge
im Telefonbuch nach Straße und Adresse sortiert, so kann man bei
nur einer Telefonnummer pro Hausnummer in einer Straße davon ausgehen,
dass es sich um einen Hausbesitzer handelt, der wahrscheinlich ein höheres
Einkommen hat, als ein Bewohner einer "Mietskaserne" mit 20 Telefonnummern
pro Hausnummer.
So lässt man sich, auch im Internet, einiges einfallen um an Daten
zu kommen. Siehe auch Benefitting.
Wenn Sie z.B. vor dem Download einer Gratissoftware Angaben zur Person
wie Alter, Einkommen, Geschlecht, Hobby samt (E-Mail)-Adresse machen, dürfen
Sie sich anschließend über Werbung nicht wundern. Viele Firmen
leben vom Verkauf solcher Daten (Profile) an andere Firmen, die damit ihren
Absatz von Produkten und Dienstleistungen fördern.
Warum sollte AOL nicht mal seine Kundendaten an Microsoft verkaufen?
Beide dürften davon profitieren! Hoffen wir, dass man auch immer den
Datenschutz berücksichtigt!
Tarife
Eine Vielzahl von Internet-Providern
bietet eine noch höhere Anzahl von Tarifen. Sie haben die Qual der
Wahl, welcher Provider bzw. Tarif für Sie individuell der Richtige
ist.
Tastaturbefehl
siehe unter Shortcuts.
Tastenkombination
siehe unter Shortcuts.
Tauschbörsen
In Internet-Tauschbörsen (auch Peer-to-Peer-
oder File-Sharing-Dienste genannt)
werden Musik, Filme, Software, Videospiele, Bilder und alles andere, was
sich als Datei anlegen lässt zum gegenseitigen Downloaden angeboten.
Siehe auch Kurs-Seite "Tauschbörsen (P2P-Dienste)".
TC
Abkürzung für Trust Center.
Siehe unter Trusted Third Party ( TTP).
TCL
Tool Command Language, gesprochen "Ticcel", ist
eine plattformübergreifende, interpretierte, universal einsetzbare
Shell-Programmiersprache.
TCP/IP
Abkürzung für Transmission Control
Protocol/Internet
Protocol.
Dieses Protokoll wurde ursprünglich für Unix-Netze
entwickelt und hat sich zum allgemeinen Netzwerkprotokoll des Internets
entwickelt.
Die Daten werden in handliche Pakete zerlegt
und über das Netz geschickt. Den Weg finden sie mit der individuellen
IP (Internet Protocol)-Adresse des Zielcomputers. Dort setzt TCP die Daten
wieder automatisch zusammen.
Außerdem ist es möglich, auf einer
einzigen Modem/ISDN-Leitung
mehrere Internet-Anwendungen gleichzeitig zu betreiben.
TDF
Das Typeface Definition File ist ein neues hochkomprimiertes
Graphikformat. Trotz hoher Komprimierung bleibt die ursprüngliche
Bildqualität erhalten. Hierfür brauchen Sie aber ein spezielles
Plug-In,
da dieses Format von den gängigen
Browsern
(noch) nicht unterstützt wird (Stand 2001-08).
TDG
Das Teledienstegesetz gilt für Angebote im Bereich der Individualkommunikation,
und damit für die meisten Websites.
Siehe auch EGG und MDStV.
TDMA
Steht für Time Division Multiple Access
(Zeitmultiplex).
Übertragungsverfahren, bei dem jedem Benutzer eine bestimmte Zeit
(Zeitfenster) zur Übertragung seiner Daten zur Verfügung gestellt
wird.
Vergleiche auch CDMA, FDMA
und W-CDMA.
TeamViewer
Mit dem TeamViewer können Sie über das Internet
eine Verbindung zu einem beliebigen PC aufbauen und diesen Computer fernsteuern,
als würde man direkt davor sitzen.
TeamViewer kann unter Windows Vista oder Windows 7 als Ersatz von
Microsoft NetMeeting verwendet werden, das nur bis Windows XP als Komponente des Betriebssystems
ausgeliefert wurde.
TeamViewer funktioniert aber auch über Firewalls hinweg
und man muss auch keine IP-Adressen der beteiligten Rechner kennen.
Für Privatnutzer ist TeamViewer kostenlos.
Ein Muss für alle, die schon einmal verzweifelt sind,
am Telefon einem PC-Unerfahrenen zu erklären was er eingeben und klicken muss!
Download unter http://teamviewer.com/ (Stand 2009-12)
Tech-c
technische Kontaktperson einer Domain. Details
siehe unter Domain.
Teergrube
Geraten Massen-E-Mails eines Spammers
in eine "Teergrube", kommen sie hier nur mühsam wieder raus (wie im
richtigen Leben!). Damit soll der Spammer zermürbt werden, denn die
Anzahl der übermittelten E-Mails
sinkt dann rapide.
Allerdings kann nur ein Administror eines Internet Service Providers
( ISP) über IP-Nummern bekannter Massenmailer
dafür sorgen, dass deren Mailübertragung ausgebremst wird.
Diesmal scheint sich im englischen, mangels eines eigenen Wortes, ausnahmsweise
mal ein deutscher Begriff durchzusetzen: "to teergrube someone", "teergrubing
Spam-Mails coming from ...". Wer es nicht glaubt, möge dies mit Hilfe
einer Suchmaschine überprüfen.
Siehe auch Spam und UBE.
Telearbeit
Für zahlreiche Tätigkeiten kann der Arbeitsplatz
an einen anderen Ort, z.B. nach Hause verlagert werden. Das
kann dann so aussehen:
Sie rufen die Firma an, die Sie zurückruft
und eine Verbindung (in der Regel über ISDN)
mit dem heimischen Computer aufbaut. Von Zuhause aus können Sie dann
auf Datenbestände der Firma zurückgreifen. Telefon- und Faxdienste,
E-Mail,
Videokonferenzen
etc. sind möglich.
Telebanking
Erledigung von Bankgeschäften vom Büro oder von zu Hause
mit Hilfe des PCs über Internet, Bildschirmtext oder anderer Online-Verbindungen.
Kontoauskunft, Überweisungen, Aktiengeschäfte und Übertragung
von Daten mit den Lohn- und Gehaltszahlungen sind möglich.
Ein Großteil der Banken kann mit einem T-Online-Anschluss
über besonders geschützte Leitungen mit entsprechender Software
erreicht werden. Mittlerweile bieten mehr und mehr Banken Telebanking über
einen Internetzugang an. Um das "Mithören" bzw. die Manipulation der
Daten zu verhindern, wird der Datenverkehr mit der Bank verschlüsselt.
Browser
von Netscape oder Microsoft können hierzu ab der Version 3.0 eingesetzt
werden. Siehe auch Kurs-Seite "Homebanking"
und "E-Business / E-Commerce ".
Telecommuting
Englisch für "Telearbeit ".
Telekommunikation
Sammelbegriff für alle Formen der Kommunikation zwischen Menschen
und/oder Geräten mit Hilfe nachrichtentechnischer Übertragungsverfahren.
Telekonsultation
Für bestimmte Dienstleistungen ist eine Beratung via Videokonferenz
sinnvoll. Zeit und Reisekosten lassen sich einsparen.
Telelearning
Online-Nutzung von interaktiven, multimedialen Lernprogrammen am PC
(via Internet) oder am Fernseher mit Set-Top-Box.
Dieser Kurs wäre ebenfalls ein Beispiel für Telelearning. Siehe
auch CBT und Interaktives
Fernsehen.
Telefonieren
Mit Mikrophon, Soundkarte und Software (schaun
Sie mal bei Microsoft oder Netscape rein !) wird der Computer zur preiswerten
Telefonanlage.
Das Modem wählt
nur den Knoten des örtlichen Providers
oder Online-Dienstes an. Den Rest
der Strecke nehmen die Sprachdaten kostenlos durch das Internet. Mit guten
Providern und einer guten Leitung können Sie zum Ortstarif mit einem
Internetteilnehmer weltweit telefonieren.
Teleshopping
Auswahl und Einkauf von Waren direkt von zu Hause mit dem PC (siehe
auch Kurs-Seite "E-Shopping im Internet" und
"E-Business / E-Commerce") oder einem TV-Gerät
mit Set-Top-Box. Siehe auch Interaktives
Fernsehen.
Teleworking
siehe Telearbeit.
Telnet
Telnet stellt quasi einen Terminal-Emulator zur
Verfügung, mit dem es möglich ist, sich auf beliebige Rechner
des Internets einzuloggen und dort zu arbeiten, als säße man
an einem Terminal. Dieser älteste Internet-Dienst
hat durch WWW-Techniken deutlich an Bedeutung
verloren. Ein moderenes Nachfolgeprogramm ist SSH.
Terminal
Kombination aus Bildschirm und Tastatur mit Verbindung über Netzwerkleitungen
zu einem (Groß)Rechner.
Text-to-Speech oder auch
Text2Speech
Bezeichnet die Möglichkeit, einen Text in Sprache umzusetzen.
Eine solche Sprachsynthese ist gar nicht so einfach, wenn man daran
denkt, dass jede Sprache ihre eigenen Regeln hat: Der gleiche Text wird,
je nach Sprache, anders ausgesprochen und betont.
Beeindruckend ist die Web-Site der Bell Labors unter http://www.bell-labs.com/project/tts/voices.html
(Stand 2001-08).
Hier tragen Sie selber einen Text ein, der dann für unterschiedlichen
Stimmen wie 'Mann', 'Frau', 'Kind', 'Kaffee-Trinker', 'tief', 'hoch' oder
'lächerlich' erzeugt wird. Das Ergebnis können Sie sich als Audio-Datei
in den Formaten 'WAV', 'AIFF, 'AU' ausgeben lassen. Als wählbare Sprachen
stehen Englisch, Deutsch, Mandarin, Spanisch, Französisch zur Verfügung.
Beispiel-Datei 'willkomm.au': "Willkommen
beim WWW-Online-Kurs von Bernd Zimmermann"
Noch ein Tipp:
Die Firma Logox bietet unter http://www.webspeech.de/
(Stand 2003-09) ein kostenloses Plug-In.
Mit WebSpeech von G DATA Software und dem MS Internetexplorer können
Sie sich Texte auf Internet-Seiten vorlesen lassen. Ausprobieren lohnt
sich!.
Textur
Eine Textur ist ein digitales Bild, Muster oder Video, das die Struktur
(z.b. Marmor, Holz) einer Oberfläche definiert. Siehe auch VRML.
Thin-Client
Bei Thin-Client-Applikationen
braucht der PC des Anwenders (Client)
im Idealfall nur die Eingaben (Tastatur bzw. Maus) an einen Server
weiterzugeben und die Darstellung am Bildschirm zu steuern. Die eigentliche
Anwendung läuft auf dem Server. Der PC verkommt zum "dummen" Terminal.
Siehe auch Network Computer (NC).
Thread
Englisch für "Faden". Als Thread bezeichnet man die gesamte Abfolge
von Antworten auf einen Newsgroups-Artikel.
Diese wird von einigen Newsreadern als Baumstruktur dargestellt. Ein Beispiel
finden Sie auf der Seite "Newsgroups aufrufen
".
Throughput
Englisch für "Durchsatz" als Maß für die Leistungsfähigkeit
eines Systems. Dies können die Anzahl der Aufträge sein, die
in einem bestimmten Zeitraum erledigt werden können oder auch die
Anzahl der übertragenen Zeichen pro Sekunde (Bps).
Thumbnail
Englisch für "Daumennagel". Stark verkleinertes Bild zur Orientierung
oder zu Übersichtszwecken. Klicken Sie mal auf folgendes Bild. Der
Link führt zur Originalgröße.
Thunderbird
... (zu deutsch: Donnervogel) ist ein freies E-Mail-Programm des Mozilla-Projektes
und eine gute Alternative zu Outlook
von Microsoft.
Kostenloser Download unter: http://de.www.mozillamessaging.com/de/thunderbird/
(Stand 2010-03)
TIFF
Das Tagged Image File Format ist ein Dateiformat
für Rastergrafiken. Verschiedene
Formatierungen (Tags) erlauben es Anwendungen, Teile
der Grafik zu verarbeiten oder zu ignorieren. Siehe auch GIF,
JPEG
und PNG.
Time to Market
Kurzform auch T2M. Zeit von der Entwicklung bis
zur Markteinführung eines Produktes (Hardware, Software oder Dienstleistungen).
Diese sollte möglichst kurz sein, denn sonst überlasst man das
Geschäft der Konkurrenz, die schneller ist.
Spötter sagen schon "Bei den immer kürzer werdenden Technologiezyklen
sind Produkte oft schon beim Auspacken veraltet!"
Timeout
Englisch für "Zeitbegrenzung", um eine bestehende Verbindung zu
trennen, wenn keine Aktivität vorliegt (User ist vor dem Rechner eingeschlafen)
oder Abbruch nach vergeblichen Versuchen, einen Partnerrechner zu erreichen.
Vergleiche auch Inaktivitätstimer.
TKP
Der Tausender-KontaktPreis ist der Preis für
1000 Page-Impressions, den der
Werbetreibende an den Betreiber einer Web-Site
entrichten muss, wo z.B. sein Werbe-Banner
oder Werbe-Button geschaltet
ist.
TLA
Englisch für Three Letter Acronym. Viele
Begriffe werden mit 3 Buchstaben abgekürzt. Weiß man nicht was
sich dahinter verbirgt, ist man kaum in der Lage, Fachzeitschriften zu
lesen. Dieses Glossar soll hier Abhilfe bieten.
Der Akronym-Generator macht sich ein Spaß daraus: http://www.commando.de/glossar/aaglv.htm
(Stand 2003-09)
Politiker und Marketing-Abteilungen scheinen beim Bilden von neuen
Begriffen besonders kreativ zu sein, nach dem Motto:
"Wenn Du sie nicht überzeugen kannst - dann verwirre sie!" ("When
you can't convince them - confuse them").
Besuchen Sie mal die Phrasendreschmaschine für Politiker oder
Manager unter
http://www.alpenland.com/phrasen/
(Stand 2003-09).
TLD
siehe Toplevel-Domain.
Tools
Englisch für "Werkzeuge". Meist kleinere, hilfreiche Programme
(auch oft als Utilities bezeichnet),
die für ganz bestimmte Aufgaben erstellt wurden. Z.B. Programme, um
in Textdateien ein bestimmtes Wort durch ein anders zu ersetzen, um Systeminformationen
abzurufen oder um größere Dateien auf Diskettengröße
zu zerstückeln etc.
Toplevel-Domain
Bezeichnung der höchsten Domain
im Internet. Die Toplevel-Domain (TLD) ist der rechte
äußere Teil einer Internet-Adresse. Z.B. ".de" oder ".com".
Die Top-Level-Domain bezieht sich auf den Standort der Namensverwaltung
(zur Registrierung) und nicht auf den Standort eines Internet-Servers.
Man unterscheidet thematische Domains wie 'com' für kommerziell
oder 'mil' für militärisch,
nTLD = national Top Level Domains
oder auch
ccTLD = country code Top Level D
omains sind die zweistelligen Ländercodes nach ISO 3166. Beispiele
'de' für Deutschland, 'fr' für Frankreich.
gTLD = generic Top Level Domains. Beispiele
'firm' für Firmen, 'rec' für Freizeitthemen.
Mehr auf Kurs-Seite "URL ".
Topliste
Auf solchen Seiten werden zu unterschiedlichen Themen Links
aufgelistet, die von den Besuchern der Seite bewerten werden können.
Der Links mit der besten Bewertung wandert so auf den obersten, d.h.
besten Platz, auch Rang genannt.
Solche Listen können aber auch manipuliert sein, wenn z.B. die
Topliste zu Werbezwecken "missbraucht" wird und ein Anbieter versucht seine
Webseite als die beste erscheinen zu lassen, die von angeblich neutralen
Bewertern die meisten Punkte bekommen hat.
Eine andere Form der Bewertung ist der Einbau eines Buttons
auf einer Seite, der beim Aufruf den Besuch an die Topliste meldet. Auch
hier sind Manipulationen möglich.
Als Nebeneffekt bekommen Links in Toplisten bei der Suchmaschine Google
eine bessere Bewertung, da Google aus der Anzahl der Verlinkungen auf die
Popularität der Seiten schließt.
Wundern Sie sich nicht, wenn beim Besuch von Toplisten plötzliche
automatische neue Seiten oder nervige Werbe-Pop-Ups
geöffnet werden, die man mitunter nicht so schnell schließen
kann wie sie aufspringen.
Beispiele von Toplisten finden sich unter: http://www.toplisten.net/
(Stand 2006-06)
Touch-Screen
Druckempfindlicher Bildschirm. Computer mit solchen Bildschirmen können
mit den Fingerspitzen oder mit einem Stift bedient werden. Verbreitet sind
Touch-Screens z.B. bei Bürger- und Stadtinformationssystemen,
PDAs bzw. Smartphones
(wie z.B. das iPhone von Apple)
oder Fahrkarten- oder Geld-Automaten, bei denen eine intuitive, leicht verständliche
Bedienung erforderlich ist.
Tracert
ist ein Hilfsprogrammm, das die Möglichkeit
bietet, zu sehen über welchen Weg ein Rechner geroutet, d.h. erreicht
wird.
Versuchen Sie mal als Windows-Nutzer während
einer Internet-Sitzung im DOS-Modus die Eingabe:
C:\WINDOWS>tracert
www.siemens.de
Tracing route to www.siemens.de
[146.254.1.5]
over a maximum of 30 hops:
1 160 ms
152 ms 146 ms Async2.Erlangen.easynet.de [194.24.209.68]
2 151 ms
152 ms 148 ms gw-e0.Erlangen.easynet.de [194.24.209.65]
3 398 ms
181 ms 246 ms gw-s0-1.Muenchen.easynet.de [194.24.209.134]
4 432 ms
223 ms 207 ms ECRC-RBS.ECRC.DE [193.23.5.81]
5 443 ms
291 ms 379 ms FDDI80-RBS2.ECRC.NET [194.59.191.2]
6 336 ms
330 ms 498 ms sbs-gw2.ecrc.de [194.59.191.42]
7 372 ms
327 ms 363 ms sbs-gw.ECRC.DE [194.59.191.49]
8 296 ms
466 ms 196 ms fire1-s1.mch.sni.de [192.35.17.34]
9 223 ms
388 ms 242 ms fire2.mch.sni.de [192.35.17.1]
10 236 ms
274 ms 194 ms www.siemens.de [146.254.1.5]
Trace complete. |
Sie sehen, dass hier über 9 Rechner der Weg
zum Zielrechner (www.siemens.de) aufgebaut wird.
In der UNIX-Welt leistet Traceroute
ähnliches.
Traceroute
UNIX -Hilfsprogramm, entspricht dem
Programm "Tracert" unter DOS bzw. Windows.
Transfervolumen
Die übermittelte Datenmenge, die über eine Leitung
von oder zu einem Web-Server übertragen
wird. Das Transfervolumen kann Bestandteil von Tarifen sein und ist somit
Kostenfaktor.
Transparenz
Mit einigen Grafik-Formaten (GIF, PNG)
lassen sich Grafiken oder Bilder transparent darstellen. Ein Beispiel finden
auf der Seite "Browser-Test".
Treiber
Ein Programm, das dem Computer mitteilt, wie
er mit einem Drucker, einer Maus, einer Soundkarte etc. umgehen soll.
Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Gerätetreiber für
Ihren Computer sind, dann finden Sie eventuell bei http://www.treiber.de/
(Stand 2003-09) einen Link zu den Download-Seiten
des gewünschten Herstellers.
Trialware
Kunstwort aus trial (englisch für "Versuch" bzw. "Probe")
und Software. Software, die man
vor dem Kauf erst einmal testen kann (Try&Buy-Prinzip).
Auch bei Shareware handelt es sich
häufig um Trialversionen.
Trillian
Trillian ist ein Instant-Messenger
(IM) für alle. Das mehrfach ausgezeichnete englischsprachige
Multifunktionsprogramm ist kompatibel zu den IM-Clients von AIM,
ICQ,
MSN-Messanger
und
Yahoo.
Man kann also mit anderen im Internet kommunizieren unabhängig
von deren IM-Client-Software.
Außerdem erlaubt es auch die Teilnahme an IRC-Chats.
Internetadresse: http://www.trillian.cc/
(Stand 2004-01)
Triple-Play
... ist ein Marketingbegriff von Internet-Providern bzw. Telekommunikations-Anbietern,
die über eine Leitung Internet, Telefonie (VoIP)
und Fernsehen (IP-TV) anbieten. Dies ist
über leistungsstarke Breitbandanschlüsse (DSL,
VDSL)
möglich.
Hier ein Beispiel für Internet, Telefon und Kabelfernsehen über einen Kabelanschluss:
http://www.unitymedia.de/ (Stand 2010-02).
Die Verfügbarkeit vor Ort kann online über die Adresse geprüft werden
Trojanisches-Pferd
Ein Programm, das anderes (oder mehr) tut, als es vorgibt. So könnte
z.B. ein als nützliches Tool getarntes Programm wichtige
Daten (Benutzerkennung, E-Mail, Passwörter etc.) ausspähen oder
ändern. Unbemerkt vom Anwender können solche Daten über
das Internet an den Späher versendet werden.
Vergleiche auch Dropper, siehe auch
Kurs-Seite "Schutz vor Viren".
Troubleshooting
Modewort für das Lösen (Zerschießen) von Problemen.
Das Problem wird von mehreren Seiten beleuchtet und hinterfragt (trifft
zu/trifft nicht zu). Über Effekte, Fehler(meldungen) wird nach möglichen
Ursachen gefahndet. Notrufnummern (Hotlines), als Service der Soft- und
Hardwarehersteller, sind oft von Aushilfen besetzt, nicht erreichbar oder
kosten etwas.
TrueColor
Grafikdateien oder Bildschirmanzeigen mit einer
Farbtiefe von 256x256x256 Farben (für die Grundfarben Rot, Grün
und Blau, d.h. RGB) pro Bildpunkt. Vergleiche
auch HiColor und Video-RAM.
TrueTypeFont
Von Adobe entwickelte Technik, um Schriften (Fonts)
als Vektor-Format zu definieren bzw. zu speichern.
Solche Fonts sind skalierbar, d.h. Sie können auf eine beliebige Größe
eingestellt werden. Unter Windows erkennt man solche Font-Dateien am Dateityp".TTF".
Vergleiche auch Type1.
Auch auf Internetseiten werden TrueTypeFonts unterstützt, sofern
das Betriebssystem des Web-Seiten-Autors
und das des Lesers diese Fonts installiert hat. Ansonsten werden ähnliche
oder die eingestellten Standardfonts verwendet:
TrueTypeFont: Arial
TrueTypeFont: Windsor
TrueTypeFont: Brush Script
MT
TrueTypeFont: Britannic Bold
Unter http://www.font-world.de/
oder
http://www.fontmagic.com/ (Stand
2004-03) können Sie jede Menge TrueTypeFonts downloaden.
TTF
Siehe unter TrueTypeFont.
TTL
Time To Live. Erklärung siehe unter "Ping".
TTP
Trusted Third Party (oder auch TC für
Trust
Center).
Einer solchen "dritten Partei" vertrauen (engl. "to trust") zwei Geschäftspartner
beim E-Business oder Sender und Empfänger
von verschlüsselten E-Mails. Diese Dritte Instanz bestätigt die
Identität des Geschäftspartners bzw. als "Certification Authority"
(CA) den Schlüssel.
Je nach Gesetzeslage kann eine solche Zertifizierungsstelle gezwungen
werden, die Identität bzw. den "Nachschlüssel" auch ohne Einwilligung
des Betroffenen herauszugeben.
Tunneling
Ein Verfahren, bei dem Datenpakete des einen Protokolls mit Hilfe eines
anderen Protokolls übertragen werden.
Mit dieser Methode lassen sich z.B. Firmen-
Intranets verschiedener Standorte über das Internetverbinden.
Dies kann billiger sein, als eigene Leitungen bzw. Mietleitungen zu nutzen.
Durch Verschlüsselung der Daten ist eine Abhörsicherheit gewährleistet.
TV
Fernsehen, Internet, Fax und Telefon werden in
naher Zukunft mit dem Computer verschmelzen. Noch scheitert die Übertragung
der bewegten Bilder an zu geringen Leitungskapazitäten. Digitale Übertragungswege
wie ISDN oder Breitbandnetze und neue Kompressionsverfahren
versprechen zukünftig Abhilfe.
TWAIN
Das Tool Without An Interesting Name
[ ;-) ] ist eine Softwareschnittstelle, mit der Bild- oder Videodaten von
externen Geräten in Programme importiert werden können, ohne
dass das Programm verlassen werden muss. So kann z.B. eine Bildverarbeitungsoftware
mit Scanner oder digitaler Kamera kommunizieren.
Twitter
Twitter ist ein internationales Soziales
Netzwerk. Der Name leitet sich vom englischen "to tweet" = "zwitschern" ab.
Ein registrierter Benutzer kann kurze Textnachrichten ("Tweets") mit
maximal 140 Zeichen an andere Benutzer senden, die ihn als "Follower" abonniert
haben. Früher pfiffen es die Spatzen den Dächern, heute ist es
der "Twitterer", der seine Beiträge (auch Updates genannt) durchs
Internet jagt. Deshalb auch das Motto bei Twitter: "Teile mit anderen und
entdecke, was gerade passiert, überall auf der Welt." So kann ein Künstler
per Twitter seine Fans ohne viel Aufwand auf dem Laufenden halten.
Aber auch Lieschen Müller kann ihren Freunden mitteilen, was sie
gerade Aufregendes macht.
Durch Twitter wurden aber schon mehrfach Informationen über Wahlergebnisse
vorzeitig verbreitet.
In einigen Ländern kann man seine Beitrage statt im Internet auch
über SMS an Twitter senden, die dann
weitergeleitet werden.
Internetadresse: http://twitter.com/
(Stand 2010-03)
Type1
Bezeichnung für PostScript-kompatible
Fonts, die u. a. auf beliebige Größen skaliert werden können.
Ähnliches leisten auch TrueTypeFonts
unter Windows, die aber professionellen Anforderungen nicht immer genügen.
©
Bernd Zimmermann 1997-2010 |