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E-Mail an Autor: E-Mail an den Autor
Glossar U  Stand: 2010-03-01


UBE
Ein Unsolicited Bulk E-Mail ist eine unerwünschte Massen-E-Mail. Siehe auch Junk-Mail, Spam oder UCE.

UCE
Eine Unsolicited Commercial E-Mail ist eine unerwünschte E-Mail mit kommerziellem Inhalt, also Werbung. Von dieser Unsitte sind vor allem Newsgroups betroffen, weil hier der Versender relativ leicht ein großes Publikum (siehe auch Crossposting) erreichen kann. Siehe auch Junk-Mail, Spam oder UBE.

Übertragungsprotokoll
Siehe unter Protokoll

Übertragungsrate
Siehe unter Bitrate

UGC
Siehe unter "User Generated Content"

UIN
Steht für Universale Internet Nummer. Steht auf einer Visitenkarte oder unter einer E-Mail "UIN# = 8 647 857" so ist die UIN gemeint, die für jeden ICQ-Nutzer eindeutig (ähnlich einer Telefonnummer) vergeben wird. Weiteres siehe unter ICQ und Kurs-Seite "Instant-Messenger (ICQ)".

UKUSA
Zwischen Großbritannien (United Kingdom) und den USA 1947 geschlossene Verträge zur Zusammenarbeit der Geheimdienste beider Länder: der amerikanischen NSA und dem britischen GCHQ. Als weitere "UKUSA"-Staaten schlossen sich dem Abkommen Australien (DSD), Kanada (CSE) und Neuseeland (GCSB) an. Siehe auch Kurs-Seite "Der Lauschangriff".

UMS
Unified Messaging System. Siehe unter Unified-Messaging

UMTS
Steht für Universales Mobiles Telekommunikations-System. UMTS ist der neue Hochgeschwindigkeit-Mobilfunk-Standard für Europa und der Nachfolger des derzeitigen Standards GSM. Die neue Technologie ermöglicht mit bis zu 2 MBit/s (im Vergleich zu 9,6 kBit/s von GSM) eine wesentlich schnellere mobile Daten-Kommunikation. 
Siehe auch Kurs-Seite "M-Business".

UNC
steht für Uniform Naming Convention. 
Es handelt sich um eine Vereinbarung verschiedener Software-Hersteller über eine universelle Namensgebung in einem Netzwerk in der Form: 
\\<server>\<resource>
Beispiel: \\server01\data\intranet\index.htm  mit dem Server namens "server01", dem Pfad "data\intranet" und  der Datei "index.htm".
Unter UNIX bzw. Linux werden statt dem "\" (Rückstrich, Backslash) der "/" (Slash) eingesetzt: 
Beispiel: //server01/data/intranet/index.htm 

Unicode
Der ASCII-Code, mit 1 Byte pro Zeichen, erlaubt nur maximal 256 unterschiedliche Zeichen. Für asiatische Sprachen (Chinesisch, Japanisch) reicht das nicht aus. Um etwa die japanische Entsprechung der "Bild"-Zeitung lesen zu können, müssen Sie ein paar tausend Zeichen auseinanderhalten können! 
Der Unicode vergibt für jedes internationale Schriftzeichen eine eindeutige 2 Byte lange Nummer, womit maximal 65536 unterschiedliche Zeichen möglich sind. Textdateien im Unicode sind daher doppelt so groß. 
Der Unicode ist Teil der ISO-10646-Norm und wird vom Unicode-Konsortium (http://www.unicode.org/, Stand 2003-08) entwickelt. 

Unified-Messaging
Solche Dienste verknüpfen moderne Formen der Kommunikation (E-Mail, SMS) mit den "klassischen" (Telefon, Fax, Anrufbeantworter). Damit lässt sich ein Fax an eine E-Mail oder per E-Mail eine SMS-Botschaft an ein Handy schicken.
Beipiele: Freemail von WEB.DE http://freemail.de/ oder GMX  http://www.gmx.net/ (Stand 2003-08).

UNIX
UNIX ist ein Markenname für Multi-User- und Multitasking-Betriebssystem und ist vom PC bis zum Mainframe (Großrechner) einsetzbar. 
Es gibt sehr viele Varianten wie SINIX (Siemens-Version). Siehe auch Linux

UNL
Die Universal Networking Language (Universelle Netzwerksprache) wird von der United Nations University Institute of Advanced Studies in Tokio entwickelt. Ziel ist es, computerbasierte Übersetzungen erheblich zu verbessern, damit die Konversation im World Wide Web zwischen Sprechern unterschiedlicher Sprachen möglich wird. Inhalte aller Art sollen möglichst exakt übersetzt werden.
Der Autor gibt  wie gewohnt den Text in seiner Muttersprache ein. Dieser wird dann über einen Enconverter (einem Analyse-Modul) automatisch in UNL übertragen. Der UNL-Text kann dann in alle Sprachen, für die es einen Deconverter (Umwandlungsprogramm) gibt,  sekundenschnell übersetzt werden. En- und auch Deconverter werden als Plug-Ins zum Internet-Browser installiert, so dass der Anwender von der Technik im Hintergrund gar nichts wahrnimmt. Mit UNL könnte man dann z.B. auch als Deutscher mit einem Japaner online chatten, ohne die jeweilige andere Fremdsprache zu beherrschen.
Bis zum Jahr 2005 soll es Umformungsprogramme für alle Sprachen der 185 Mitgliedsstaaten der UNO geben.

unsubscribe
Englisch: abbestellen. Um ein Abonnement eines Newsletter oder einer Mailingliste zu kündigen, reicht oft eine Mail mit dem Titel (Subject) "unsubscribe". 
So liest man oft: "To unsubscribe, email unsub@teeware.com with "unsubscribe" in the subject field". 
Dieses Verfahren nennt man auch "opt-out". Siehe auch subscribe

Update
Englisch für "Aktualisierung", "Änderung", "Berichtigung", "Ergänzung", "Erweiterung", "Fehlerbereinigung", "Nachlieferung" oder "Nachtrag".
Z.B. für eine Aktualisierung von einer alten auf eine neue Programmversion. Vergleiche auch Upgrade

UPDF
Die Printer Working Group (PWG), eine Vereinigung von Druckerherstellern, arbeitet am "Universal Printer Driver Format". Dabei sollte bis Ende 1999 ein universell einsetzbarer, plattformübergreifender Druckertreiber herauskommen. Stand 2002-09: War wohl nur ein frommer Wunsch!

Upgrade
Bedeutet soviel wie "Aufrüsten". Bei einem Upgrade handelt es sich, im Gegensatz zum Update, nicht um eine komplette Aktualisierung einer Programmversion. Auf diese Art und Weise werden häufig Programmfehler bereinigt, indem z.B. einzelne Dateien ausgetauscht werden. 'Upgrade' hört sich halt besser an als 'Fehlerkorrektur'. 
Auch bei der Hardware spricht man von einem Upgrade, wenn man z.B. den Prozesor gegen einen leistungsfähigeren austauscht.

Upload
Bei einem Upload werden Dateien beliebigen Inhalts vom eigenen Computer auf einen Server übertragen ("Hinaufladen"). Im Internet wird hierzu häufig FTP eingesetzt. Diesen Vorgang in der umgekehrten Richtung nennt man Download

UPS
Uninterruptable Power Supply, d.h. Unterbrechungsfreie Stromversorgung. Im Deutschen wird dafür die Abkürzung USV verwendet.

Upstream
Der Datenfluss vom Client (Kunde) zum Server (Provider). Gegenteil von Downstream

UrhG
Deutsches Urheber-Gesetz. Mehr zum Thema auf Kurs-Seite "Urheberrecht / Copyright". 

URL
Ist die Abkürzung für 'Uniform Resource Locator'. Es handelt sich um die Adresse eines Dokumentes im Internet, bestehend aus Typ (Dienst), Ort (Rechner, Verzeichnis) und Dateinamen. Weitere Informationen auf Seite "URL". 
Preisfrage: Heißt es 'der' oder 'die' URL ? 
Antwort: Laut Duden ist 'die' richtig. Selten aber auch 'der', wenn man geneigt ist es von 'der Locator' abzuleiten.

USB
Logo USB-1Der Universal Serial Bus ist ein Standard der Firma Intel. Zusatzgeräte wie Tastatur, Maus oder Modem können preiswert und mit geringem Leitungsaufwand am PC angeschlossen werden. Der "alte" Spezifikation USB-1 steuert bis zu 127 Geräte mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 12 Mbps an. 
Logo USB-2Bei der neuen "Hi-Speed" Spezifikation USB-2 erhöht sich die maximale Übertragungsgeschwindigkeit auf 480 MBits/s, also um den Faktor 40 gegenüber USB-1.
Das bedeutet in der Praxis, dass die Übertragung der Bilder einer Digitalkamera oder die Verbindung zu einer externen USB-Festplatte spürbar schneller gegenüber USB-1 ist, wenn alle beteiligten Geräte USB-2 unterstützen. 

Usenet
Ein informelles, anarchistisches Netzwerk von Rechnern, die Nachrichten (News) austauschen. Usenet Newsgroups neigen dazu, sich auf ein Thema zu spezialisieren. Tausende solcher Diskussionsforen existieren auch in deutscher Sprache.

User
Englisch für "Anwender" oder "Benutzer". Sie selber sind ein 'User', wenn Sie z.B. die Dienste eines Providers in Anspruch nehmen, um ins Internet zu kommen. 

User Generated Content (UGC)
... bedeutet übersetzt "nutzergenerierter Inhalt". Gemeint sind Beiträge, Texte, Kommentare, Bilder, Videos, u.a. die Internetnutzer selber erstellen und in Internet-Foren, Gästebüchern, Blogs oder Sozialen Netzwerken publizieren. Man stellt den Anwendern also Dienste und Angebote im Internet zur Verfügung, die sie selber (interaktiv) mit Inhalten (Texte, Bilder, Musik, Videos) füllen.
Siehe auch Web 2.0.
 

User-ID
Englisch für "Benutzerkennung". Name eines Abrechnungskontos (Account) eines Benutzers auf einem Rechner bzw. bei einem Provider. 

USV
Unterbrechungsfreie StromVersorgung. Eine batteriebetriebene Stromversorgung, die z.B. an einen Computer angeschlossen wird, um das System bei einem Stromausfall in Betrieb zu halten (zumindest so lange, bis alle Daten gesichert sind). 

UTC
Die Universal Time Coordinated (Koordinierte Weltzeit) entspricht der Greenwich Mean Time (GMT) und ist die Zeitbasis für alle UNIX-Rechner. Wundern Sie sich also nicht über die Zeitangaben in Ihren E-Mails. Siehe auch MEZ und MESZ.

UTF-8
steht für 8-bit Unicode Transformation Format und ist die am weitesten verbreitete Kodierung für Unicode-Zeichen im Internet. Jedem Unicode-Zeichen wird eine speziell kodierte Bytekette von variabler Länge (1 bis 4 Byte) zugeordnet. Damit ist diese Methode platzsparender als eine Unicode-Kodierung mit fester Länge.

Utility
Hilfsprogramm (auch oft als Tools bezeichnet) für ganz bestimmte Ausgabenstellungen. Das können z.B. Bookmark-Converter oder auch Progrämmchen sein, die Dateien nach einem Suchbegriff durchstöbern und gegen einen anderen austauschen ("Search and Replace"). Ideal für HTML-Seiten, um ungültige Adressen (URL) einer Web-Site sehr schnell gegen neue auszutauschen. 
Praktische Utilities findet man häufig auf Shareware- bzw. Freeware-Servern.

UUCP
Steht für UNIX-to-UNIX-CoPy. Mit dieser Methode können Dateien zwischen unterschiedlichen Rechnern seriell übertragen werden. Wurde Anfang der 70er-Jahre entwickelt. Auch UUCP-Mail und -News sind möglich. Mit dem Siegeszug des TCP/IP hat diese Technik an Bedeutung verloren. Wer will heute schon gerne rein textorientiert arbeiten? 

UUEncode
Eine Methode zum Umwandeln von binären Daten in einen 7-Bit-ASCII-Code (eine Art Erblast aus der Telegrafie), so dass alle Zeichen mittels E-Mail übertragen werden können. Beim Empfänger findet das Ganze dann umgekehrt statt. Siehe auch MIME und Seite "Dateien per E-Mail übertragen".

UUID
Universal Unique IDentifier. Erklärung siehe unter GUID


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