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Glossar X  Stand: 2014-05-15

X-Modem
Neben Kermit eines der ältesten Datenübertragungsprotokolle. 

X.400
ISO-Standard zur systemübergreifenden Kommunikation (UNIX, DOS/Windows, Mac-OS und Novell) zwischen Computersystemen. X.400 sieht den Transport von 8-Bit-Daten vor und integriert den Austausch von z.B. Telefax- oder Teletex-Nachrichten.
Wenn in der Praxis X.400-Mail und Internet-Mail (SMTP) aufeinanderstoßen, muss man auf einige Überraschungen gefasst sein.

X.500
Erweiterung des X.400 Standards um die dezentrale Wartung von Dateien und Verzeichnisstrukturen. 

X.509
Standard von Echtheitsbestätigungen mit Zertifikaten. Siehe SSL.

X3D
... steht für EXtensible 3D und ist ein Standard zur Darstellung von animierten 3D-Inhalten im Web, der als Nachfolger von VRML vom Web3D-Consortium vorgestellt wurde. 
Durch Plug-Ins wird die Darstellungsmöglichkeit des Browsers erweitert.
Internetadresse: http://www.web3d.org/ (Stand 2013-07)

XBL  XBox-360
... steht für XBox Live. Es ist der Nachfolger der Spielkonsole XBox von Microsoft, mit der man online gegen andere Spielern irgendwo auf der Welt antreten kann. Man benötigt dafür einen leistungsstarken (breitbandigen) Internetanschluss wie DSL. Ein Headset zur Verständigung mit den anderen Spielern gehört mit zum Lieferumfang. Auch eine Web-Cam oder ein Lenkrad mit Pedalen können angeschlossen werden. Ein Xbox-360 Besitzer kann das "Xbox Live"-Netzwerk von Microsoft nutzen. Es gibt das "Gratis"-Konto und das kostenpflichtige "Gold"-Konto. Die Kosten sind von der Dauer der Abozeit abhängig. Nur Gold-Mitglieder können den Mehrspieler-Modus über die Xbox-Live nutzen. Siehe auch MORPG.

xCBL
Steht für XML Common Business Library. 
Es ist ein proprietäresXML-Format für Business-to-Business-Transaktionen (B2B) des E-Commerce. Mit xCBL lassen sich Produktdaten (Katalogdaten) zwischen Lieferanten und Einkaufssystemen austauschen. Siehe auch konkurrierende Standards: BMECat, cXML.
Internetadresse: http://www.xcbl.org/ (Stand 2013-07)

xDSL
Oberbegriff für alle Digital-Subscriber-Line-Techniken, die den Datentransfer über normale Telefonleitungen (Kupferkabel) beschleunigen. 
Diese "letzte Meile" zwischen einem Netz-Knotenpunkt bzw. einer Vermittlungsstelle einer Telefongesellschaft und dem Teilnehmer ist klassischerweise eine Kupferleitung, die hierzulande 4polig ausgeführt ist. Die Übertragungsleistung nimmt mit der Länge des Kabels stark ab. 
Nicht alle Haushalte können DSL nutzen. Gute Chancen haben diejenigen, die nahe am nächsten Knotenpunkt eines DSL-Providers (Telefongesellschaft wie z.B. die Telekom) liegen. 
Die bekannteste Variante ist ADSL(Asymmetric-DSL. Bei allen Varianten dieser Technik (ADSL, HDSL, SDSL) werden spezielle Modems an Kupferdraht-(Stand)Leitungen betrieben.

xDSL Kupferübertragungstechniken, Übersicht 
Bedeutung  Datenüber-tragungsrate Anwendung
zum Vergleich: Analog-Modem bis 56 kbit/s beim V.90-Standard Datenübertragung 
zum Vergleich: ISDN 64 kbit/s für einen Kanal (Duplex) bzw.
124 kbit/s bei Kanalbündelung 
Sprach- und Datenübertragung 
DSL
Digital Subscriber Line 
160 kbit/s 
(Duplex)
ISDN
Sprach- und Datenübertragung 
HDSL
High data rate Digital Subscriber Line
HDSL erreicht solche Übertragungsraten auf einem 0,5 mm "Twisted Pair" (verdrilltes Leitungspaar) Kupferkabel bis zu einer Länge von 3,6 km.
1.544 Mbit/s bis 2.048 Mbit/s 
(Duplex)
WAN, LAN, Server-Zugriff 
SDSL
Single line Digital Subscriber Line 
HDSL-Variante, mit nur einer einzigen "Twisted-Pair" Leitung
bis zu einer Länge von circa 3 km.
1.544 Mbit/s 
(Duplex)
wie HDSL zusätzlich Dienste mit symmetrischen Übertragungsraten 
ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line 
Weiterentwicklung von HDSL
Die Verbindung besteht aus 3 Informationskanälen: 
1. Ein Hochgeschwindigkeitskanal in Richtung des Teilnehmers (Downstream), 
2. ein Duplex-Kanal mittlerer Geschwindigkeit (Upstream) und 
3. einem konventionellen Telefonkanal, der durch Filter von den anderen Kanälen getrennt ist. Er funktioniert auch beim Ausfall des ADSL-Modems.
ADSL ist weit wirtschaftlicher und daher weiter verbreitet als andere DSL-Varianten, da vorhandene Leitungen genutzt werden können. 
asymmetrisch mit
1,5 bis 9 Mbit/s für Downstream
und
16 bis 640 kbit/s für Upstream
Internetzugriff, 
Video-on-Demand
RLA-Zugriff, 
interaktive Multimediadienste 
VDSL
Very high data rate Digital Subscriber Line 
Nachfolgetechnologie von HDSL.
Häufiger Einsatz in Hybridnetzen aus Glasfaser- und Kupferleitungen in Gebäuden bzw. Distanzen unter 500m.
asymmetrisch mit
13 bis 52 Mbit/s für Downstream
und
1,5 bis 2,3 Mbit/s für Upstream
wie ADSL plus HDTV

XHTML
steht für "EXtensible HyperText Markup Language". Der Standard XHTML erweitert HTML und bietet dem Web-Seiten-Ersteller mehr Möglichkeiten zur Seitengestaltung geben. Drei DTD (Dokument Type Definition) werden bereitgestellt. Die XHTML-Syntax-Regeln sind wesentlich strenger als die von HTML
Dadurch werden Fehler und Interpretationsunterschiede diverser Browser bzw. Editoren vermieden bzw. minimiert. Außerdem können die Seiten von anderen Programmen besser verarbeitet werden. In der Praxis bedeutet dies, dass zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird, jedes geöffnete Tag auch wieder geschlossen werden muß und Tags korrekt verschachtelt sein müssen. 
Beispiel 
HTML würde dies erlauben: <B><I><U>Text</b></i></u>
XHTML würde aber auf: <b><i><u>Text</u></i></b>  bestehen.

XING Logo XING
Bei Xing stehen Job, Karriere und Vertrieb im Mittelpunkt.
In persönlichen Profilen tragen die Mitglieder ein was sie anbieten und was sie suchen und geben Auskunft über ihre Ausbildung, Abschlüsse und Berufserfahrung.
Neben Mitgliederprofilen gibt es auch Unternehmensprofile, um auch gezielt nach Firmen, Branchen und Standorten suchen zu können.

XML
Steht für EXtensible Markup Language und ist eine Sprache zur Beschreibung von Dokumenten. XML ist eine sog. META-Sprache, d.h. mit Hilfe von XML kann nach bestimmten Regeln eine eigene Auszeichnungssprache geschaffen werden. XML ist ein  Abkömmling von SGML. Das World Wide Web Consortium (W3C) hat die Programmiersprache 1998 XML 1.0 als Standard verabschiedet. In der Praxis wird XML bereits für den von Microsoft definierten Push-Standard CDF (Channel Definition Format) eingesetzt. Siehe auch XSL.

XRef
Englische Kurzform für "Cross Reference", also eine Referenz, ein Verweis auf andere Inhalte. 

XSL
EXtensible Stylesheet Language. 
Mit dieser Programmiersprache können für XML-Dokumente Formatvorlagen für Präsentation in anderen Medien (Web-Seite, WAP, Printmedien) erstellt werden. Dadurch kann man bestimmen, wie einzelne Elemente des XML-Quelldokuments im jeweilig anderen Medium dargestellt werden sollen. Inhaltliche Änderungen brauchen nur im XML-Dokument vorgenommen werden. 

XSLT
... steht für EXtensible Stylesheet Language Transformation.
XSLT ermöglicht die Umwandlung von XML-Dokumenten in eine andere XML-Struktur oder in andere Ausgabe-Formate. 
So kann z.B. aus den Kapitelüberschriften eines Dokumentes ein Inhaltsverzeichnis erstellt werden, oder eine HTML-Seite in ein WML-Format (für Handys) oder in eine PDF-Datei (für den Ausdruck) umgewandelt werden.

XSSI
eXtended Server Side Includes. Erweiterung von SSI (Server Side Includes, zur dynamischen Generierung von Web-Seiten) um zusätzliche Befehle. So sind auch "wenn ... dann" Befehle möglich. Beispiel: "Blende auf der Web-Seite ein deutschsprachiges Banner ein, wenn der Aufruf von einem deutschen Rechner (Domain gleich .de) erfolgt".

XXX
1. Ein im Internet gerne verwendeter Platzhalter für bestimmte Ausdrücke in Beispielen. 
Leseprobe: E-Mail-Adresse beim Provider "XXX": "vorname.name@xxx.com". 
2. Nach der sogenanntem X-Rating-Bewertung ein mit 3-mal "X" klassifiziertes Material. Kriterien sind Gewalt, Nacktaufnahmen/Sex und Sprache. 
Oft als Einstufung (quasi als "Gütesiegel für Nicht Jugendfrei") auf Erotik-, Sex- bzw. Pornoangeboten (der Übergang ist fließend) zu finden. 


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