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Homebanking Stand: 2003-09-06
Homebanking in Deutschland
Mittlerweile gehört das Homebanking zu den häufig genutzten
Diensten im Internet.
T-Online war einer
der ersten Homebanking-Anbieter. Dieser Dienst ist "von Haus aus"
sicherer als über das Internet, weil der Datentransfer auf besonders
geschützten Leitungen zwischen dem Anwender und der Bank erfolgt.
Um auch über Internetleitungen sicheres Homebanking betreiben
zu können, müssen Signatur- und Verschlüsselungsverfahren
eingesetzt werden. Mehrere Banken bieten Internet-Banking
an. Mit Browsern der Version 4 (Netscape-Navigator
bzw. Microsoft-Internet-Explorer) werden
die Daten während des Telebankings mit dem SHTTP-Protokoll
verschlüsselt übertragen (128 Bit Schlüssel). Achten Sie
mal auf die Adresszeile des Browsers: Sie fängt mit "https://" an!
Außerdem erscheint unten links ein Schloss-Symbol.
Das kann dann im Browser-Fenster so aussehen:
Ein Internetbanking Testkonto finden Sie unter https://www.1822direkt.com/demo/
(Stand 2003-07)
Mit HBCI (Home Banking Computer
Interface) bieten die deutschen Banken und
Kreditinstitute einen sicheren und bequemen Homebanking-Standard.
Leistungsmerkmale von HBCI
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Flexibel
Einsetzbar und erweiterbar für alle Formen von Bankgeschäften:
Überweisungen
(auch ins Ausland)
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Lastschriften
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Daueraufträge
einrichten und löschen
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Abfragen
von Depot-,
Kontostand- und Kontoumsatz
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Bestellen
von Schecks und Vordrucken
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Information
anfordern
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Reisescheckbestellung
für die nächste
HBCI-Version vorgesehen
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Wertpapiergeschäfte
für die nächste
HBCI-Version vorgesehen
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Berücksichtigung vorhandener internationaler Normen, Standards und
Verfahren.
Neben dem PC können auch andere Endgeräte wie z. B. Mobiltelefone,
Online-Terminals oder Web-TV zum Homebanking
eingesetzt werden. |
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Sicher
Einsatz von
sicheren Signatur- und Verschlüsselungsverfahren (RSA-Verfahren
mit 756-Bit), die auch für unsichere Netze (wie dem Internet) geeignet
sind. Zur Identifikation wird eine Chipkarte eingesetzt. Darauf sind Name,
Bankleitzahl und Kontonummer und der private Schlüssel des Anwenders,
mit dem alle Daten, die über die Internet-Leitungen gehen, verschlüsselt
werden.
Die Schlüsseldaten werden auf der Chipkarte selbst verarbeitet
und verlassen deswegen die Karte nicht. Der Zugang zur Karte ist durch
eine 6stellige PIN geschützt, die der Kunde selbst wählt. |
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"Multibankfähig"
Ein Kunde kann Bankgeschäfte mit beliebigen Kreditinstituten abwickeln. |
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Einfach
Die Chipkarte enthält Kunden- und Kontendaten. Bei anderen Formen
des Internetbankings müssen solche Daten immer wieder eingegeben werden.
Das Hantieren und die Verwaltung der PIN-
und TAN-Nummern entfällt. |
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Internetzugang über x-beliebigen Internet-Service-Provider
(ISP) |
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Was braucht man für HBCI?
Homebanking-Software für den PC (z.B. StarMoney),
Chipkarte zur Identifikation des Kunden und einen Chipkartenleser
(Als Übergangslösung kann statt der Chipkarte derzeit auch
noch die sogenannte "Diskettenlösung" eingesetzt werden).
Die Gesamtkosten hierfür sollen bei maximal 25,- Euro liegen.
Wenn man also in einem Internetcafe sitzt und möchte eine Überweisung
per Internetbanking machen, hätte man sicherlich ein Problem. Wer
hat schon immer einen Chipkartenleser in der Tasche stecken? |
Als Homebanking-Software wird von den Sparkassen auf StarMoney gesetzt,
das von Star Finanz (http://www.starfinanz.de/),
einem Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe, entwickelt wurde. Aber auch
andere Produkte wie Microsofts Money und Quicken unterstützen den
HBCI-Standard. Einige "alte Homebanker-Hasen" kennen StarMoney bereits,
weil es auch Homebanking über T-Online
unterstützt.
Leistungsumfang am Beispiel von StarMoney 2.0
| Übertragungswege |
T-Online, Internet,
HBCI |
| Wertpapiere |
Depotbestandsabfrage, Wertpapierkauf, Wertpapierverkauf |
Umsatz- und
Saldenabfrage |
Girokonten, Sparkonten, Darlehenskonten, Festgeldkonten,
Wertpapierdepots |
| Festgelder |
Konditionsabfrage, Neuanlage, Änderung, Verlängerung,
Widerruf Neuanlage, Widerruf Verlängerung |
| Zahlungsverkehr |
Einzelüberweisungen, Sammelüberweisungen, Sammellastschrift,
Kontoübertrag |
Kategorien und
Reports: |
Vergabe von Kategorien, Finanzstatus, Kategorienreport,
Ausgabenreport, Einnahmenreport |
| Daueraufträge |
Bestandsabfrage, Einrichten, Ändern, Löschen,
Aussetzen |
| Datenaustausch |
Import von StarMoney- und QIF-Daten (Quicken® und
MS Money®),
Export als Textdatei (CSV) oder Datenbank (DBF) |
| Terminüberweisungen |
Bestandsabfrage, Einrichten, Ändern, Löschen |
| Sonstiges |
Löschen von Umsätzen, Suchfunktion (Datum)
in den Umsätzen, Online-Update |
| Online-Kosten |
Entscheidend gegenüber dem Internet-Banking
mit einem Internet-Browser:
Alle Aufträge werden am Computer vorbereitet und
dann erst in einem Schwung über eine Internet-Verbindung an die Bank
geschickt. Das spart Online-Kosten. |
| Tests |
Stiftung Warentest und Finanztest: "Sehr gut" |
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