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In eigener Sache Stand: 2005-02-23
Ohne rot zu werden darf ich behaupten, dass sich dieser Online-Kurs
einer gewissen Popularität erfreut. Einige Seiten und vor allem das
sehr umfangreiche Glossar sind so beliebt, dass ich meine Inhalte auf anderen
Web-Seiten wiederfinde .
Wenn diese ohne Quellangabe oder in einigen Fällen mit einem fremden
Copyright-Vermerk
versehen sind, hat mehrfach gegen meine Lizenzbedingungen
und gegen meine Rechte als Urheber verstoßen.
Da sich meine Inhalte sicherlich nicht von selber auf andere Webseiten
bewegt haben, wird der Vorgang des Kopieren bewusst erfolgt sein.
Wen ich erwischen sollte ...
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... werde ich auffordern die Inhalte umgehend zu löschen (Anspruch
des Urhebers auf Unterlassung). |
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Je nach Schwere und Umfang der Urheberrechtsverletzung behalte mir
vor, Schadensersatz zu fordern.
Finde ich meine Inhalte auf fremdem Webseiten, die dort den Eindruck
erwecken, dass sie vom Anbieter selber stammen (eigenes Layout, eigenes
Copyright) werde ich pro Seite bis zu 50 Euro verlangen.
Besonders beliebt ist das Klauen von Glossar-Inhalten ("Extreme-Glossary-Klauing")
das mit bis zu 5 Euro pro Begriff veranschlagt wird. Auf diese Art und
Weise versuchen viele Anbieter ihren Besuchern der Webseite etwas zu bieten
und sich als kompetent darzustellen. Ich habe kein Verständnis dafür,
wenn man sich so mit fremden Federn schmückt und Dank Copy&Paste
sehr schnell zu "eigenen" Inhalten gekommen ist! |
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Ich behalte mir vor, auf "Fundstücke" von besonders grassen Fällen
zu verlinken und den Anbieter bzw. den dafür Verantwortlichen zu nennen.
Da die Inhalte im Internet über Suchmaschinen gefunden wurden
und damit öffentlich sind, ist es angemessen, dass ich auf dieser
Seite als Autor und Urheber auf meine Rechte an meinen Inhalten für
eine begrenzte Zeit öffentlich hinweise. |
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Beanstandete Inhalte werden als Screenshot,
PDF-Datei
oder mit Hilfe anderer Maßnahmen "sichergestellt". |
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Bei den meist relativen geringen Streitwerten wäre die Hinzunahme
eines Anwalt unverhältnismäßig.
Der Anwalt wird für sein Schreiben mit Forderung auf Unterlassung
und Schadensersatz sicherlich über 150 Euro verlangen.
Dies bedeutet aber nicht, dass ich ohne Einschalten eine Anwalts auf
Schadensersatz verzichte. |
Beliebte Ausreden(?) sind:
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"Ich wusste nicht, dass es strafbar ist!"
(Glaubt man das einem Schwarzfahrer?) |
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"Warum sollte ich das Rad neu erfinden?" |
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"Das war ich doch gar nicht!"
"Das war ein ehemaliger Mitarbeiter!"
"Das hat mir Herr So-Und-So erlaubt!"
(In Rechtsfragen ist für mich der im Impressum genannte Verantwortliche
Ansprechpartner. Er kann Schadensersatzansprüche bei Dritten einklagen.) |
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"Die Inhalte waren doch gar nicht verlinkt"
(Komisch nur, wenn die Seiten und damit die Links darauf mit Hilfe
von Suchmaschinen gefunden werden können und damit öffentlich
zugänglich sind.) |
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"Ich habe mit den Inhalten doch kein Geld verdient!"
"Das war doch bloß eine private Seite!"
(Schadensersatzansprüche bestehen auch dann, wenn keine gewerbliche
Nutzung der Inhalte erfolgte.) |
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2005-01-19:
Die CIMI Internet Film & Software AG i.Gr. bot unter
http://www.cimiweb.de/internet.htm
ein Mix der Kurs-Seiten "Telefonieren über das
Internet", "Internet-Konferenz", "Virtuelles
Büro", "Chat- Internet Relay Chat (IRC)"
, "Was ist im Internet alles möglich?"
mit der Schlussbemerkung:
"Es gibt keinen, der Inhalte von Informationsanbietern kontrolliert,
zensiert oder der gar die Veröffentlichung verhindern kann. Im Prinzip
darf jeder machen, was er will - das Internet ist basisdemokratisch und
anarchistisch."
Bei Workstream.de fand ich unter http://www.workstream.de/german/services/glossar.php
ein Glossar mit über 80 übernommenen Einträgen aus dem Kurs-Glossar
mit der Einleitung:
"Workstream Business Solutions möchte Ihnen mit diesem Glossar
eine kleine Orientierungshilfe geben."
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2005-01-13: Zum 2. mal!
Auf den Webseiten der Kölner Firma v***eier.com (Name unkenntlich
gemacht), fanden sich wiederholt Einträge aus meinem Glossar, gegen
die ich bereits im Jahr 2002 vorgegangen bin.
Der laut Impressum Verantwortliche behauptete, beim ersten Mal sei
es ein Werksstudent gewesen, der das Glossar erstellt hatte. Dass die Inhalte
zum zweiten Mal auftauchten, wurde mit einen unbeabsichtigten Effekt des
Content-Management-Systems erklärt.
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2005-01-07:
Auf den Webseiten von Info-Webdesign aus Gelsenkirchen unter
http://www.info-webdesign.de/
fand ich 27 Webseiten (die mittlerweile gelöscht wurden)
mit über 600 Begriffserklärungen meines Kurs-Glossars aus
dem Jahr 1998.
Sogar ein Banners des WWW-Kurses mit meinem Namen wurde übernommen.
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Erwischt 2005-01-20: Ein Wiederholungstäter?
Auf Web-Seiten der MEDIA Concept Wismar, Agentur für multimediale
Produkte, unter http://www.mcw-w.de/
fand sich Anfang Januar 2004 ein Glossar mit 500 Einträgen aus
meinem Kurs-Glossar.
Der vertretungsberechtigte Geschäftsführer entschuldigte
dafür, ohne Schadensersatz dafür zu leisten.
Knapp ein Jahr später fand ich die gleichen Inhalte auf der COM-Domäne
der gleichen Firma unter http://www.mcw-w.com/
(Inhalte wurden mittlerweile gelöscht)
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Ein Münchner Dienstleistungsunternehmen der Elektrobranche,
bot auf ihrem "Downloadbereich" Dateien an, die den Besuchern des Internetauftritts
von Interesse sein sollen. Auch das "<Firmenname> Internet Glossar"
mit 97 Begriffserklärungen war darunter. Jede Seite schmückte
sich mit dem Copyright-Vermerk "© 2000 by <Firmenname>". Dabei
stammten alle Definitionen aus einer früheren Version des Kurses.
Auch nach einem Monat ist die Firma der Aufforderung nicht nachgekommen
das Glossar zu löschen, geschweige Schadensersatz zu zahlen. Nur ein
Link wurde entfernt, d.h. über Suchmaschinen war die Seite immer noch
zu finden.
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Auch bei einem Electronic Commerce Kompetenzzentrum, einer Initiative
des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, wurde eifrig abgekupfert.
Im "Leitfaden zur Einführung von Electronic Commerce" führte
ein Link auf ein Glossar (Stand 2002-11-18).
Hier fand ich, wenn ich halbwegs richtig gezählt habe, 172 (!)
Begriffsdefinitionen, die aus meinem Kurs stammten.
Nur bei 14 Begriffen war keine Übereinstimmung festzustellen.
Auch eine Art "Kompetenz" aufzubauen!
2002-11-25: Auch nach einer Woche, nachdem eine Mail an drei
im Impressum genannte Verantwortliche gegangen ist, fand man es nicht nötig
eine Stellungnahme in irgendeiner Form abzugeben!
2002-11-27: Endlich erfolgte eine Reaktion. Die Inhalte wurden
gelöscht. Man "prüft den Sachverhalt" da ich Schadensersatz geltend
machte. Etwas unverschämt empfand ich die Frage, ob mein Verhalten
mit
"sinkenden Werbeetats der Firmen und somit geringeren Einnahmen"
zu tun habe. Außerdem frage man sich "Wieso kommen Sie erst jetzt
auf uns?", wo man sich doch schon 4 Jahre der Inhalte bediente. Ich
denke andere würden bei Kenntnis der Nutzungsdauer direkt den Schadenersatz
erhöhen.
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Erwischt 2002-05-12:
Auf der Web-Seite einer Schule in Neuss waren
"Ergebnisse
der Gruppe 'Deutschland"
eines internationalen
Projektes zu finden.
"Suchen und Recherchieren im Internet
Autor: K. S.
Beschreibung:
Eine Unterrichtseinheit, in der zum einen
der Umgang mit unterschiedlichen Suchdiensten im Internet erlernt wird
und zum anderen die entsprechenden Programmfunktionen der wichtigsten Browser
erläutert werden.
Das "Werk" bestand im Wesentlichen aus 7 Seiten, die aus dem Kurs übernommen
worden.
Die Autorin hatte lediglich den Kopf und Fuß der Seite inklusive
der ausgewiesenen Copyrights gelöscht und damit als eigene ausgewiesen.
Auch das Layout und Grafiken wurden weitgehend übernommen. Auf Quellenangaben
wurde verzichtet.
Stellungsnahme der Autorin:
Warum hätte ich das Rad neu erfinden
müssen?
Angeblich hätte auf den Seiten auch kein Copyright-Vermerk gegeben,
was aber nicht stimmte.
Statt das Rad neu zu erfinden langt im Internet doch ein einfacher
Link!
Auch dies ein klassischer Fall "sich mit fremden Federn zu schmücken".
Auch das Unrechtbewusstsein fehlte, als wäre im Internet gefundenens
automatisch Allgemeingut zur Selbstbedienung.
Erwischt 2002-05-11:
Auf der Web-Site des "Verein für Senioren und Seniorinnen in der
Wissensgesellschaft", einer vom Bundesministerium unterstützten Aktion
"Internet für Menschen ab 50", fand sich ein komplettes Glossar meines
Kurses mit der Einleitung:
Wir möchten Ihnen hier für die Zukunft
ein umfangreiches Hilfeglossar zur Verfügung stellen.
Da dies aber eine sehr zeitintensive und anspruchsvolle
Aufgabe ist, wird es uns nur möglich sein dieses Glossar Stück
für Stück zur vervollständigen.
Wie wahr! Als tatsächlicher Autor kann ich diesen Satz nur unterstreichen.
Man hatte sich noch nicht einmal die Arbeit gemacht, Textpassagen wie
"Siehe auch Kursseiten 'Internet als neues Medium'" zu entfernen,
die in diesem Zusammenhang irritieren mussten.
Der verantwortliche Webmaster nahm wie folgt Stellung:
... Es ist natürlich sehr bedauerlich,
dass dieses Glossar nicht "freiverfügbar" ist. ...
[Ist es doch unter http://www.www-kurs.de/glossar.htm
!]
... Durch einen Besucher ... erhielten wir
einen umfangreichen Ausdruck mit einem vorgefertigten Glossar. Wir sprachen
mit diesem Senior (Name leider unbekannt) und konnten Ihn davon überzeugen,
dass es sehr sinnvoll wäre, dieses Glossar auch andere Senioren zur
Verfügung zustellen. Daraufhin überließ er uns dieses Glossar
und wir fügten es in unsere Homepage ein, ohne jedoch zu recherchieren,
inwieweit Urheberrechte darauf bestehen. Sicherlich ein Fehler, aber wir
bitten um Nachsicht. ...
Wer´s glaubt!
Erwischt 2001-02-18: Ein Cleverle aus Österreich:
Unter gleich 3 Adressen wurden fast alle Texte und Grafiken der Kurs-Seite
"Suche - deutsch" den Kunden eines Internet-Marketing geboten. Sogar mein
Name stand noch im Quelltext. Mittlerweile wurden die Inhalte gelöscht.
© Bernd Zimmermann 1997-2010 |