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Internet-Statistik Stand: 2006-04-24


Das, was sich die deutsche Wirtschaft seit langem wünscht, gibt es seit über 10 Jahren im Internet: ein rasantes Wachstum. 
Deshalb ein wenig Statistik. 
Durch die einfache Bedienung von WWW-Browsern (MS-Internet-Explorer, Netscape, Opera) wurde das WWW immer populärer und auch für die breite Masse zugänglich. Das rapide Wachstum der Internetrechner zeigt diese Grafik: 

Hosts weltweit 2005

Das Internet beflügelt die Wirtschaft. Global Player setzen auf E-Business. Die Aktienwerte relativ kleiner Internet Firmen wie Yahoo! (http://www.yahoo.com), Google (http://www.google.com) oder Amazon (http://www.amazon.com) mit nur einigen tausend Mitarbeitern schlagen etablierte Großkonzerne mit hunderttausenden von Mitarbeitern. Nach einer euphorischen Goldgräberstimmung an den Börsen platzen dann ab Mitte 2000 einige Spekulationsblasen. Selbst Kurse von hochgejubelten Aktien wie EM.TV und Intershop stürzen ins Bodenlose und schockieren die Anleger. Irgendwann ist das Aktienkapital aufgezehrt und das Unternehmen muss langfristig nicht nur Umsatz, sondern auch Gewinne einfahren. 



Internetnutzung nach Umfragen aus dem Jahr 2006, 1 Quartal
71% Preisvergleich
57% Kauf/Verkauf von Waren, Auktionen (wie ebay) 
55% Reise buchen
51% Online-Banking 
36% Nachrichten aus Politik 
35% Wirtschafts- und Börsennachrichten
11% Versicherungen
11% Online-Brokerage (Aktienhandel)

Internet-Nutzer
Fast 65 Prozent der Erwachsenen sind online. 
In der Gruppe der 50-60jährigen sind es 70%, bei den über 60 Jahrigen verfügt nur noch gut ein Drittel über einen Internet-Zugang.
Das Verhältnis Männer/Frauen unter den Onlinern ist 73/59.

Internet-Zugang
48% DSL-Anschluss (vor allen in Großstädten)
29% ISDN-Anschluss
20% analog über ein Modem
Rest: Arbeitsplatz, Internetcafe, anderere breitbandigen Zugänge (Kabel- und Glasfasernetz)

Quelle: Forschungsgruppe Wahlen: http://www.forschungsgruppe.de (Stand 2006-04)
 

Die klassischen Medien, wie Fernsehen Tageszeitung und Hörfunk, wurden durch das Internet nicht verdrängt.
80 Prozent der Online-Nutzer schauen täglich fern, 
56 Prozent lesen eine Tageszeitung und 
77 Prozent hören Radio. (Stand 2005)

Innerhalb von zwölf Jahren ist das Internet zu einem selbstverständlichen Medium geworden.
Begünstigt wird dies durch immer preisgünstigere Hardware mit gleichzeitigen Leistungssteigerungen und sinkenden Internetkosten. 
Der PC entwickelt sich dabei immer mehr zum universellen Multimedia-Gerät, für Musik (MP3, CD), Video (DVD, Recorder), Fernsehen, Photos (Digitalkamera), Spiele und natürlich Internet.



Internetnutzung nach Laendern


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