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Soziale Netzwerke (social networks) Stand: 2011-09-09
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direkt zu folgenden Überschriften:
Einleitung
und Übersicht
Wie
komme ich in ein Netzwerk?
Was
bietet mir ein soziales Netzwerk?
Vorteile
sozialer Netzwerke
Soziale
Netzwerke und die Werbung
Privatsphäre
im sozialen Netzwerken wahren
Gefahren
in sozialen Netzwerken
Cyber-Mobbing
Einleitung und Übersicht
Soziale Netzwerke (social networks) im Internet erfreuen sich wachsender
Beliebtheit.
Es gibt sie für unterschiedliche Zielgruppen wie Schüler,
Studenten, Jedermann oder für spezielle Themen.
Sie dienen zum Kennenlernen, Erfahrungsaustausch, Selbstdarstellung,
Jobsuche, Terminplanung, Zeitvertreib...
Ihre Verbreitung kann unterschiedlich sein: lokal, regional, landesweit,
weltweit.
Soziale Netzwerke findet man auf Online-Plattformen (Portale)
im Internet.
Sie werden meist von Sponsoren oder durch Werbung finanziert und den Teilnehmern bzw. Anwendern kostenlos zur Verfügung gestellt.
Für die eigentlichen Inhalte sorgen die Anwender selbst (User
Generated Content (UGC)).
Hier eine Übersicht bekannter Netzwerke:
Wie komme ich in
ein Netzwerk?
Um überhaupt mitmachen zu dürfen, muss man sich erst anmelden
bzw. registrieren. Man hinterlegt einige Mussangaben zur Person, um überhaupt
identifiziert werden zu können. Man braucht einen Benutzernamen und
ein Passwort.
Bei Facebook z.B. ist der Benutzernamen gleich der E-Mail-Adresse.
Nach dem Registrieren schickt Facebook eine E-Mail auf diese Adresse, die
man bestätigen muss. Das kann nur der Eigentümer des Postfaches
(es sei denn, andere sind ebenfalls wegen eines Sicherheitslecks im Besitz
der Zugangsdaten!).
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Dann geht es los.
Man muss Freunde finden, die auch im jeweiligen Netzwerk registriert
sein müssen.
Dafür gibt es Suchfunktionen.
Freundschaften müssen aber erst angefragt und bestätigt werden.
Man kann Freunde nicht selber in die Kontaktliste schreiben. Erst nach
der Bestätigung erscheint der Kontakt in der Freundesliste.
(hier die von "wer-kennt-wen") |
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Bei der Suche in "wer-kennt-wen" ermittelt das System, wer wen über
wen kennt und zeigt dies an. Man wundert sich, wie klein oft die Welt ist. |
Was bietet mir
ein soziales Netzwerk?
Für Neueinsteiger ist es oft schon beindruckend, wie schnell sich
alte Bekannte, Schulkameraden, Kollegen etc. finden lassen, von denen man
lange nichts mehr gehört hat. Auf sich selber gestellt, hätte
man wahrscheinlich sehr viel Mühe und Zeit investieren müssen.
Beim Blick auf Freunde von Freunden wird man öfters weitere Bekannte
entdecken, die man kontaktieren kann.
Hier eine Übersicht von typischen Funktionen, die soziale Netzwerke
bieten können.
| Suche |
Bei der Suche nach Freunden oder Kontakten können verschiedene
Suchoptionen angeboten werden. Dies hängt aber von der Zielgruppe
des Netzwerkes ab:
Vorname, Nachname (Geburtsname), Ort, Geschlecht, Land, Alter, E-Mail-Adresse
(so bei Facebook), Schule/Klasse, Studienfach, Beruf, Firma, Hobby, ... |
| Nachrichten |
Die Mitglieder eines Netzwerks können sich untereinander Nachrichten
zuschicken |
| Gruppen |
Mitglieder eines Netzwerks können sich zu Gruppen unterschiedlichster
Art zusammenschließen
(z.B. "Gymnasium XY, Abiturjahrgang 2005", "Fanclub von YX", "Selbsthilfegruppe
XX") |
| Chatten |
... mit Freunden die ebenfalls gerade online sind |
| Kleinanzeigen |
z.B. um etwas loszuwerden oder zu bekommen |
| Einladen |
... von anderen Teilnehmern zu Gruppen oder Veranstaltungen (Events). |
| Benachrichtigungen |
wenn ein Geburtstag bevorsteht,
auch können Benachrichtigungen per E-Mail zugestellt oder
abonniert werden, wenn man nicht täglich im Netzwerk ist. |
| Beobachtungsliste |
um automatisch über Neuigkeiten und Änderungen von Freunden/Gruppen/Ereignissen
zu erfahren. |
| Gästebuch |
auf denen Freunde oder Besucher sich eintragen können |
| Fotoalbum |
um eigene Bilder für andere zugänglich zu machen,
eventuell können Personen auf den Bildern markiert und mit deren
Namen verknüpft werden. |
| Blogs |
z.B. als Tagebuch oder zur Berichterstattung, um andere auf dem Laufenden
zu halten. |
| Pinnwand |
um Texte, Merker, Bilder anzuheften |
| Anzeige |
wer gerade online ist,
wer mit wem gemeinsame Freunde hat,
wer über wen eine andere Person kennt, |
| Spiele |
die man zusammen mit anderen online spielen kann, |
| Applikationen |
Anwendungen unterschiedlichster Art, die man für seine Profilseite
einbinden kann.
Z.B. Familienstammbaum, Geburtstagskalender, Terminmanager, Test, Umfragen,
Quiz |
Vorteile sozialer Netzwerke
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Egal wo man in der Welt ist: über einen Internetzugang bleibt
man in Kontakt mit seinen Freunden, zu Hause oder mit Gleichgesinnten. Man
muss nicht aufwendig Listen mit Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen etc. führen.
Das machen ja die Freunde selber, indem sie Ihre Profildaten
aktuell halten. |
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Lädt man in einem Internet-Cafe am Urlaubsort die Bilder des Tages
in sein Fotoalbum im Netzwerk, können alle Freunde sofort sehen, dass
es einem gut geht. |
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Steht eine (Geschäfts)Reise, ein Umzug, ein Studienplatzwechsel,
ein Jobwechsel etc. an, lassen sich bestimmt Leute vor Ort finden, die
selber weiterhelfen können oder welche kennen, die dies können. |
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Vor allen ist es aber die Schnelligkeit und Leichtigkeit, Kontakte zu
knüpfen und zu halten. |
Soziale Netzwerke
und die Werbung
Die meisten sozialen Netzwerke können kostenlos von den Anwendern
genutzt werden.
Sie finanzieren sich, wie das Privat-Fernsehen, durch Werbeeinnahmen.
Meist ist es Bannerwerbung, die dank
der persönlichen Angaben der Anwender je nach Netzwerk mehr oder weniger
personalisiert sein kann.
Aus solchen Angaben ist einiges ableitbar:
Ein Hersteller von Kosmetikprodukten würde hier für Anti-Aging-Produkte
werben, da der Anwender weiblich und um die 50 ist. Entsprechend auch Werbe-Banner
bei Neuerscheinungen von Büchern von Karin Slaughter oder neuen Rhythm-and-Blues-Musik-CD´s. Reiseunternehmen könnten Last-Minute-Angebote
mit Zielen in Australien und Tasmanien schalten lassen.
Auch die Kenntnis, wer mit wem in Verbindung steht ist für eine
zielgruppenorientierte Werbung wichtig.
Hier eine Applikation von Facebook, in der man Städte eintragen
kann, wo man schon einmal gewesen ist.
Aber auch Favoriten und Städte, die man mal besuchen möchte.
Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man hier selber wertvolle
Angaben für Reiseveranstalter und Fluggesellschaften macht. Die Anzahl
der Städte kann auch auf die Finanzkraft des Anwenders oder auf geschäftliche
Reiseaktivitäten schließen lassen.
Privatsphäre
in sozialen Netzwerken wahren
Alle Daten über sich, alle Texte, Bilder, Videos vertraut man
den Rechnern des sozialen Netzwerks an.
Wie im richtigen Leben sollte nicht jeder alles über einen wissen.
Freunden hingegen vertraut man mehr an.
Deshalb muss jedes soziale Netzwerk Einstellmöglichkeiten haben
zu bestimmen, wer was vom Profil sehen kann.
Bei Facebook kann man dies unter Konto/Privatsphäre-Einstellungen/Profilinformationen
-
Über mich
-
Persönliches (Interessen, Aktivitäten, Favoriten)
-
Geburtstag
-
Religiöse Ansichten und politische Einstellung
-
Familie und Beziehung
-
Familienmitglieder, Beziehungsstatus
-
"Interessiert an“ und "Auf der Suche nach"
-
Ausbildung und Beruf
-
Fotos und Videos von mir
-
Fotoalben
-
Beiträge von mir
-
Freunden das Schreiben an meine Pinnwand gestatten
-
Beiträge von Freunden
-
Kommentare zu Beiträgen
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Pro Eintrag hat man hat die Wahl zwischen
"Alle (also öffentlich)", "Freunde von Freunden",
"Nur Freunde".
Weiterhin kann benutzerdefiniert "Nur ich" eingestellt werden,
oder bestimmten Personen der Zugriff gestattet oder verweigert
werden.

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Dagegen sind Sie nicht geschützt:
Facebook veränderte 2009 die Standardeinstellungen zur Privatsphäre
(zum Wohl der Werbekunden!), so dass Name, Profilfoto, Freunde und Gruppenzugehörigkeiten
zwangsweise für alle sichtbar wurden und sich nicht mehr einstellen
lassen!
Wenn Anbieter eines sozialen Netzwerks die Nutzungsbedingungen ändern
sollten, informieren Sie sich über die Konsequenzen.
Auch sollte man ab und zu seine Einstellungen kontrollieren und überdenken.
Was kann aus den persönlichen Angaben gelesen werden?
Gesehen bei wer-kennt-wen:
und ist in über 190 Gruppen Mitglied. Unter seinen Freunden sind mehrheitlich
gutaussehende junge Mädchen zu finden.
Ist er arbeitslos und hat daher viel Zeit, im Netzwerk Kontakte zu jungen
Mädchen zu knüpfen?
Oder ist er ein Lehrer, der besonders bei Schülerinnen beliebt
ist.
Zumindest scheint er beziehungslos zu sein oder seine Lebensabschnittspartnerin
ist sehr tolerant und eifersuchtsfrei.
Hier die Antwort von "Bufo" selber: Hintergrund war eine Wette, innerhalb kürzester Zeit mehr als tausend "gut aussehende Frauen" zusammenzutragen. Es sind sogar 3000 geworden.
Sicherlich sind viele "gut aussehende Frauen" Fakes. Richtige Freunde zählt er, nach eigenen Angaben, nur 120.
Es gibt in den Netzwerken auch Auswüchse wie "Klickgruppen". Hier klickt man sich gegenseitig an, ohne sich wirklich zu kennen. Hauptsache die Anzahl
der "Freunde" steigt.
Ansporn für die Männerwelt,
sich um diese 15-Jährige (in Jahr 2010) zu kümmern?
Was mag Gina dazu denken? Wartet
er, ob sich noch etwas Besseres findet?
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Gefahren in sozialen Netzwerken
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Viele - gerade Anfänger - unterschätzen die Konsequenzen,
die ihre Daten im Netzwerk nach sich ziehen könnten.
In der ersten Euphorie merkt man nicht, dass die eigenen Inhalte von
mehr als nur den Freunden gesehen werden können.
Fremde könnten mit intimen Informationen "die man ja nur seinen
besten Freuden gegeben hat", hausieren gehen.
Das kann ärgerlich und peinlich werden, wenn derjenige, über
den man herzieht, dies mitlesen kann.
Tipp: Stellen Sie sich immer die Frage: "Was könnte ein
Fremder denken, wenn er meine Texte, Bilder, Kommentare etc. sieht?" |
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Wenn Freunde von Freunden abfällige und beleidigende Inhalte über
den Arbeitgeber "verpetzen", kann eine Abmahnung oder sogar eine Kündigung
die Folge sein! |
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Soziale Netzwerke erfassen die Aktivitäten der Anwender. So wurde
einer Angestellten gekündigt, die trotz vom Arzt verordneter Bettruhe
in Facebook aktiv war. Beiträge waren mit Datum und Zeit protokolliert. |
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Auch wenn man z.B. ein eigenes peinliches Foto aus seinem Album z.B.
vom Typ "Pleiten Pech und Pannen" wieder entfernt hat, kann dies zuvor
schon kopiert und verteilt worden sein. Es könnte sogar an anderer
Stelle wieder ins Netzwerk gelangen, auf diese man keinen Einfluss hat. |
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Wer sich während der Arbeitszeit in sozialen Netzen rumtreibt, braucht sich über
eine Abmahnung vom Arbeitgeber nicht wundern. |
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Auch dies sollte beachtet werden: Facebook behält sich das Recht
vor, Inhalte kommerziell zu nutzen und die Nutzungsrechte an Dritte weiterzugeben.
Man sollte sich die Nutzungsbedingungen der Anbieter schon genauer
ansehen. |
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Angenommen
Sie bewerben sich als Taxifahrer. Sie werden aber abgelehnt. Die Gründe
werden Ihnen nicht genannt. Aber eventuell hat man dieses Profil in einem
Netzwerk gefunden.
Dann brauchen Sie sich nicht zu wundern!
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Eine
Häufung solcher Party-Bilder in Fotoalben lässt auch gewisse
Schlüsse zu. Stellen Sie sich immer vor, dass auch ein möglicher
Arbeitgeber Freund eines Freundes sein kann und ebenfalls ihre Inhalte
sehen kann.
Es gibt Personalchefs, die Dienstleister beauftragen,
regelmäßig und systematisch die Profile der Bewerber in den sozialen Netzwerken abzuklopfen!
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Dem kann man aber auch vorbeugen: Es gibt auch Firmen, die man vor einer
Bewerbung beauftragen kann, die eigenen Profile in sozialen Netzen zu prüfen,
ob nicht etwas Verfängliches dabei ist.
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Auch kann man gefälschten oder geschönten Profilen aufsitzen.
Hinter einem Schüler verbirgt sich in Wirklichkeit ein Pädophiler.
Der bedauernswerte Zeitgenosse im Netzwerk ist in Realität ein
Krimineller, der versucht Ihre Hilfsbedürftigkeit auszunutzen.
Die attraktive Schönheit ist in Wahrheit ein unscheinbares Mauerblümchen,
die 20 Jahre älter als auf dem Foto ist.
Der verständnisvolle Freund im Netzwerk, dem sie schon die halbe
Lebensgeschichte anvertraut haben, ist in Wahrheit ihr ärgster Widersacher,
der Ihnen eins auswischen will. |
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Das Pflegen von Freundschaften in sozialen Netzwerken kann auch (gerade)
mit Internet - wie im richtigen Leben - sehr zeitaufwendig sein.
Es darf nicht zum Selbstzweck werden, Hunderte von Freunden im Profil
zu horten. |
Cyber-Mobbing
Das Schikanieren, Blamieren, Beschimpfen und Anschwärzen von Personen
ist mit Hilfe sozialer Netzwerke sehr einfach und effektiv.
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Verbreitung von Unwahrheiten, Gemeinheiten, üblen Nachreden |
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Bombardieren mit E-Mails oder Nachrichten, "Vollmüllen" des Postfachs
mit E-Mails mit riesigen Dateien im Anhang. |
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Einstellen von - für den Angegriffenen - peinlichen Videos entweder
direkt in soziale Netzwerke oder indirekt per Link zu YouTube.
Mit digitalen Kameras und Handys sind Aufnahmen oft unbemerkt möglich. |
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Verbreiten von bloßstellenden oder intimen Fotos durch Mail oder
über Fotoalben von Portalen. |
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Begünstigt wird das Cyber-Mobbing durch die (vermeintliche) Anonymität
im Internet. Dadurch enthemmt, kommt es zu spontanen Aktionen. Es schaut
einem ja keiner über die Schulter, wenn man zur Maus und Tastatur
greift. |
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Motive können Eifersucht, Missgunst, Rache, Geltungssucht, erlangen
beruflicher Vorteile etc. sein. |
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Über Internetmedien ist es besonders leicht, mit wenig Aufwand
eine große Wirkung zu erreichen.
Ein peinliches Foto kann sehr schnell über einen großen
E-Mail-Verteiler oder unter Freuden in Netzwerken verteilt werden oder
dort allen zugänglich gemacht werden. Wenn schon Kopien existieren
ist ein "Einsammeln" nicht mehr möglich. |
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Oft verstehen Eltern gemobbter Kinder gar nicht, was in den Schülernetzwerken
so abgeht. Sie wissen nicht viel von der Funktionsweise und Möglichkeiten
des Internets und sozialen Netzwerken. Hier müssen Eltern nachsitzen.
Am besten lassen sie sich von den Kindern die Welt der sozialen Netzwerke
erklären. |
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Mit der Kenntnis von Usernamen und Passwort zum sozialen Netzwerk
kann der Angreifer die Identität seines Opfers übernehmen. Er
kann Profildaten verändern und sein Opfer in Misskredit bringen. Die
Freunde des Opfers denken dann "Das hätte ich von ihm/ihr nicht erwartet!",
"Wie kann man sich nur gehen lassen!?", "Wie kann man sich selber nur so
in die Pfanne hauen!", "Ich kündige ihm direkt die Freundschaft!" |
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Zur Bestrafung eines in Ungnade gefallenen Mitglieds könnte eine
Gruppe von Freunden auf die Idee kommen, diese Person auszuschließen.
Dazu müssen alle nur einen Link im Netzwerk anklicken: und
schon ist diese Person isoliert.
Nicht mehr dazugehören zu dürfen, kann sehr hart sein! |
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Man spricht auch von Zickenkrieg bzw. Zickenallianzen, wenn eine ganze Gruppe eine bestimmte Person mobbt. |
© Bernd Zimmermann 1997-2012 |