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Spam-Mails Stand: 2013-06-27 No Spam!

Diese Seite ist etwas länger. Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Themen springen: 
Was sind Spam-Mails?
Wer verschickt eigentlich Spam-Mails?
Lohnt sich das Spammen?
Wie kommen Spammer zu den Adressen?
Gibt es Abhilfen?
Wie funktionieren Spam-Filter?
3-WegeSpam-Schutz von WEB.DE
Richtige Ordnereinstellungen
Anti-Spam-Tipps


Was sind Spam-Mails?
Spam wurde zum Synonym für Massen-E-Mails, die einem ungefragt zugesendet werden und vielen die E-Mail-Postfächer verstopfen. Mittlerweile sind Spams zu einer richtigen Plage im Internet geworden.

Das kann so aussehen: 
Man ruft seine Mails ab und stellt wieder fest, dass man die "richtigen" Mails zwischen den zahlreichen Spam-Mails mühsam suchen muss. Besonders ärgerlich sind die zahlreichen Viren-Mails (hier rot markiert) die sich ebenfalls über E-Mail verbreiten. 

Bild 1: Spam-Mails im Posteingang, teils von Provider schon als Spam markiert.

Die International Telecommunications Union (ITU) schätzt, dass derzeit 85 Prozent des Mail-Verkehrs durch Spam verursacht werden! Viel Zeit wird verschwendet, um Spam-Mails zu übertragen, zu sichten und zu löschen. Dazu kommen die von Viren verursachten Schäden, denn viele Viren verbreiten sich selber per Spam-Mails.


Wer verschickt eigentlich Spam-Mails?
Zum einen wären da die Versender von Werbemails, die vor allem für Sex- und Porno-Angebote im Internet werben. Solche Mails können eindeutiges Bildmaterial enthalten, das auf keinen Fall jugendfrei ist. Kinder und Jugendliche laufen also Gefahr, in den Postfächern der Eltern bzw. in den eigenen mit solchen Inhalten konfrontiert zu werden.
Wenn die E-Mail-Adresse einen männlichen Vornamen enthält, wächst die Wahrscheinlichkeit von Mails der Marke "Viagra", "Penisverlängerung", "Hallo Suesser", "Better Sex" etc. bombardiert zu werden.
Betrüger, die massenweise Mails verschicken, traumhafte Renditen versprechen und darauf hoffen, dass sie Leichtgläubige abzocken können.
Auch um Passwörter und Zugangsdaten auszuspionieren ("Phishing" genannt) werden zahlreiche Spam-Mails versendet, um z.B. an Banking-Daten zu gelangen und damit anschließend Ihr Konto zu plündern. 
Beispiele dazu finden Sie auf der Kurs-Seite "Gefahren und Nepp im Internet". 
Computer-Viren verbreiten sich via E-Mails am effektivsten.
Im Bild 1 sind einige virenbedingte Spam-Mails rot markiert. Mails mit Anhängen sind besonders verdächtig. Deshalb sollte man die Größe der Mail in der Anzeige haben.
Clever programmierte Viren verschicken sich selber auf dem PC ihres Opfers an die im Adressbuch gefundenen E-Mail-Adressen. Dies kann lawinenartige Auswirkungen haben. Einige Viren schaffen es bis in die "Tagesschau".
Siehe auch Kurs-Seite "Schutz vor Viren". 
Politische Gruppierungen, wie die rechtsextreme Szene 
Per Virus werden tausende PC für Propaganda-Zwecke "gekapert". Diese PC dienen dann als Relaisstation für Hetz- und Hassmails der rechten Agitprop-E-Mails (Agitations und Propaganda E-Mails). Die Mails wirken authentisch und werden nur schwer von Spam-Filtern erkannt. So wundern sich viele Privatpersonen und auch Firmen, wenn sie erboste Antworten auf "ihre" Mail bekommen. Für einige Betroffene ist dies regelrechter Rufmord. Sie müssen glaubhaft machen, dass auch sie selber Opfer geworden sind. 

Betreff:  Auslaender erschleichen sich zunehmend Sozialleistungen
Datum:  Sat, 19 Jun 2004 08:45:06 GMT
Von:  develop@telepathy.com

Scheinehen sind ja schon laenger bekannt: 
Da heiraten Auslaender gegen Bezahlung deutsche Partner, um hier in Deutschland bleiben zu koennen. 
Aber nun wurde ein neuer Weg entdeckt, die Scheinvaterschaft. 
..... 
Betreff:  Paradies Bundesrepublik - Rente fuer die Welt - [8440] 
Datum:  Fri, 18 Jun 2004 08:36:39 GMT 
Von:  onstage@lux-ratingen.de 
Lese selbst: 
http://www.auslaenderstopp.net/aktuell/rente-fur-alle.htm 


Lohnt sich das Spammen?
Mit Sicherheit ja! Auch wenn die Erfolgsquote für den Spammer auch nur im Promille-Bereich liegt, lohnt sich der Aufwand Tausende oder gar Millionen von Spam-Mails für ein paar Geschäftabschlüsse zu versenden. Spammer können hoch automatisiert und damit sehr kostengünstig arbeiten. Beim elektronischen Versenden von Werbe-Mails muss kein Prospekt gedruckt und auch nichts couvertiert und frankiert werden. Tröstlich ist, dass seriöse Unternehmen kaum spammen, da dies ihrem Image eher schaden wird.



Wie kommen Spammer zu den Adressen?
Auf vielen Internetseiten finden sich E-Mail-Adressen. Auf kommerziellen Seiten oder auf privaten Homepages gibt es meist einen E-Mail-Link zur Kontaktaufnahme. Mit speziellen Suchmaschinen (Robots) lassen sich die E-Mail-Adressen sammeln. Diese reagieren auf das "mailto" oder das "@"-Zeichen im Quelltext der Seite: <a href="mailto:Peter.Hinz@t-offline.de">
Wer seine E-Mail-Adresse einmal in einem Gästebuch hinterlassen hat, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn er ab irgendeinem Zeitpunkt Spam-Mails bekommt. 
Viele E-Mail-Viren verschicken sich an Adressen, die sich im Adressbuch des E-Mail-Programms (meist MS-Outlook) finden.
Andere E-Mail-Viren sind darauf dressiert, sich an die E-Mail-Adressen weiterzuverschicken, die auf zwischengespeicherten Internetseiten des befallenen PC gefunden werden.
Auch durch einfaches Kombinieren nach dem Muster Vorname.Nachname@provider.de lassen sich viele gültige E-Mail-Adressen generieren. 
Die Namen nimmt man z.B. aus einem Telefonbuch (besser von einer Telefon-CD) und als Provider Bekanntes wie @telekom.de, @aol.com oder @web.de.
Adressen, die zwar einen gültigen Provider haben, aber keinen gültigen User, werden in der Regel vom Provider als ungültig gemeldet. So kann der Spammer seinen Adressbestand pflegen, indem er Ungültige löscht:

Your message
  To: hein.bloed@telekom.de
  Subject: Test
  Sent: Sun, 5 Sep 2004 01:08:45 +0200
  did not reach the following recipient(s):

  hein.bloed@telekom.de on Sun, 5 Sep 2004 01:11:45 +0200
  Der Name des Empfangers wurde nicht erkannt.

Der "Wiederverkaufswert" von geprüften E-Mail-Adressen ist zudem auch höher.

Wenn man erst einmal Spam-Mails bekommen hat, wird es boshafterweise eher immer mehr als weniger Spam-Mails geben. Das liegt teilweise daran, dass mit E-Mail-Adressen auch gehandelt wird.

Gibt es Abhilfen?
Um es vorwegzusagen: Eine echte Abhilfe gibt es derzeit nicht, den massenweisen Spam-Versand einzudämmen. Die nachfolgend beschriebenen Spam-Filter können dem Anwender nur helfen, die bereits versendeten Spam-Mails möglichst schnell und einfach wieder loszuwerden.
Ohne eine internationale Zusammenarbeit und Vereinheitlichung in Gesetzgebung und Strafverfolgung ist das Spam-Problem nicht zu lösen. Davon ist man aber noch weit entfernt. Um beispielsweise nicht gegen US-Recht zu verstoßen stellt der Spammer einfach seine Rechner in China auf bzw. versendet seine Spam-Mails von chinesischen Servern. Selbst vorhandene Gesetze wie der CAN Spam Act in den USA verhindern nicht den massenhaften Versand von Werbe-Mails. Es verbietet zwar betrügerische Spam-Mails, erlaubt aber Werbe-Mails, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen. Für den Empfänger ist es ziemlich gleich, ob er Dutzende "legale" oder "illegale" Spam-Mails in seinem Eingangskorb findet.


Wie funktionieren Spam-Filter?
Es gibt zahlreiche Anti-Spam-Programme (teils auch als Freeware oder Shareware), die man auf dem eigenen PC installieren kann. Diese müssen aber in der Regel gepflegt (Filter anlegen) und gewartet werden. Ähnlich den Anti-Viren-Programmen müssen auch Anti-Spam-Programme regelmäßig upgedatet werden, um auch bei neuen Spam-Methoden Paroli bieten zu können. 

Tipp
Das Freeware-Programm "Spamihilator" schaltet sich zwischen die E-Mail-Software und den Internet und überprüft jede eingehende E-Mail auf Spam.
Überflüssige Werbenachrichten (Spam, Junk) werden herausgefiltert. Die Filterung läuft dabei vollständig im Hintergrund ab.
http://www.spamihilator.com/ (Stand 2010-01)

Spam-Mails nur anhand von Schlüsselwörtern zu erkennen ist unzureichend.
Wer sich z.B. über die weit verbreiteten "Viagra"-Spam-Mails ärgert, würde das Wort "Viagra" auf die Filterliste setzen, um solche Mails abzufangen. Hoffentlich reagiert das Filterprogramm auch auf alle Varianten gemischter Groß-Klein-Schreibung denn sonst würden Mails mit "viagra" oder "VIAGRA" durchkommen. Doch die Spammer sind auch sehr kreativ und knacken auch solche Filter mit "V!AGRA" (Ausrufezeichen für 'i'), VlAGRA (kleine 'L' statt 'i'), "Vl@GR@", "V.I.A.G.R.A", "V-I-A-G-R-A" usw. Kurz: Man kommt kaum nach, wenn man solche Filterlisten selber erstellen bzw. pflegen muss.
Wenn Ihnen ein Bekannter dann per E-Mail sein Leid über seine Viagra-Mails klagt, würde auch hier ein solcher Primitiv-Spam-Filter zuschlagen. Es muss also etwas Besseres her. 

Vielversprechender ist es, die "Spam-Wahrscheinlichkeit" zu ermitteln. Dabei wird die Mail auf bestimmte Eigenschaften hin geprüft. Hier nur einige mögliche Kriterien:
Hat der Absender einen "richtigen" (Vorname.Nachname) oder einen kryptischen Namen? oder 
Viele Spammer arbeiten mit generierten Adressen mit Ziffern wie eSales@mx20180.hh02.com oder rut27woj@igalaxy.net
Ist der Mail-Rechner des Senders gültig (z.B. mx20180.hh02.com)? 
Steht der Mail-Rechner des Senders auf den Listen bekannter Spam-Rechner (siehe RBL)?
Sind bestimmte Schlüsselbegriffe enthalten, die auf Werbeinhalte schließen lassen?
Sind bestimmte Phrasen (Wortgruppen, Sätze) enthalten, die auf Werbeinhalte schließen lassen?
Ist die Mail-Priority übertrieben hoch?
Ist es eine HTML-Mail, in der z.B. Bilder integriert sind?
Gibt es Text- oder Bildhyperlinks mit Benutzernamen oder Identifizierungsnummer (für den Mailempfänger)? 
Gibt es Hyperlinks mit "click here" (oder Ähnlichem)?
Gibt es Hyperlinks mit ".biz" (TLD für "business") am Ende?
Gibt es einen Remove-Link (um sich von der Liste streichen zu können)?
Liegt die Absendezeit mehr als 96 Stunden vor dem Empfangsdatum?
Ist der Senderechner nur temporär mit dem Internet verbunden? 
Wird z.B. ein weißer Text auf weißen Hintergrund verwendet, um so mit unsichtbaren Schlüsselwörtern Spam-Filter zu verwirren?
Werden in Wörtern Zeichen wie Punkt, Bindestrich, Stern oder Ähnliches verwendet? Beispiel "V*I*A*G*R*A"
Wird Text in HTML-Entities dargestellt (um Filter zu verwirren)?
Sind die Buchstaben von Texten in Tabellenzellen unsichtbarer Tabellen angeordnet (um Filter zu verwirren)? 
Text in Tabellenzellen 
mit sichtbaren Rändern
V I A G R A
 
Text in Tabellenzellen
mit unsichtbaren Rändern
V I A G R A
 
Jedes Kriterium geht mit einer Punktwertung in die Gesamtbeurteilung ein. 
Je mehr Punkte, desto höher die Spam-Wahrscheinlichkeit. 

Whitelist und Blacklist 
Eine grobe Spam-Filterung lässt sich mit E-Mail-Adress-Listen realisieren. 
Entweder durch eine Whitelist, in der alle eingetragen sind, von denen man Mails empfangen möchte wie von Freunden, Bekannten, Verwandten oder Geschäftspartnern.
Oder durch eine Blacklist. Auf dieser "Schwarzen Liste" stehen alle E-Mail-Adressen, von denen man auf keinen Fall Mails empfangen möchte. Das könnten die Adressen von bekannten Spammern oder Mailingdiensten sein. Deren Mails landen direkt im Papierkorb oder in einem Ordner "Unerwünscht". Wenn jedoch, was in der Praxis häufig vorkommt, die Spammer ihre E-Mail-Adresse variieren, ist eine Blacklist nicht so effektiv. Die Liste wird immer länger, und deren Pflege nimmt viel Zeit in Anspruch. 

Übrigens: 
Spammer testen und optimieren ihre Spam-Mails, indem sie zunächst unter "Laborbedingungen" gegen bekannte Spam-Filter-Programme antreten müssen. Mit der "Zuchtauswahl" werden dann neue Mails in die Welt gesetzt.
Spammer tun alles, um beim Empfänger Interesse und Neugierde zu wecken, damit er das Spam-Mail auch öffnet.
Spam-Filter verhindern nicht das Versenden von Spam, sondern erleichtern nur das Erkennen und Aussortieren von Spam! Nach wie vor wird die Bandbreite des Internets durch unnütze Spams beansprucht, was die Geduld, die Zeit und den Geldbeutel des Internetnutzers belastet. 
Deutsche E-Mail-Nutzer haben einen kleinen Vorteil: Spam-Mails mit englischer Betreff-Zeile bzw. englischen Namen lassen sich im meist deutschsprachigen Mail-Verkehr leicht erkennen.


3-Wege Spam-Schutz von WEB.DE
Ich habe WEB.DE als Beispiel gewählt, weil dieser Dienst Ihnen nicht nur eine kostenlose E-Mail-Adresse bietet, sondern auch einen recht guten Spam-Filter und viele andere nützliche Funktionen. Alles können Sie selber einrichten und testen. Der Spam-Schutz von WEB.DE nutzt eine Kombination der zuvor beschriebenen Spam-Filter.


Bild 2: 3-Wege Spam-Schutz von WEB.DE
 
1.) Im Ordner Posteingang werden nur solche E-Mails einsortiert, deren Absender (als reale Personen) auch im Adressbuch stehen bzw. in der "Liste erwünschter Absender" (englisch: Whitelist).
In dieser Liste (im Adressbuch unter Register "Erwünschte Absender" aufrufbar) trägt man z.B. Absender von Newsletter-Diensten oder Mailinglisten ein.
2.) Im Ordner Unbekannt werden E-Mails einsortiert, die 
a) weder erwünscht (d.h. deren Absender nicht im Adressbuch stehen), bzw.
b) nicht eindeutig Spam sind, d.h. eine geringe Spamwahrscheinlichkeit haben.
Die Nachrichten mit geringer Spam-Wahrscheinlichkeit werden nach oben sortiert. Dieser Ordner sollte gelegentlich auf erwünschte E-Mails überprüft werden. Eine markierte E-Mail kann über den Button "kein Spam" in den Ordner Posteingang verschoben werden. Dabei kann der Absender in das Adressbuch als "erwünschter Absender" aufgenommen werden. 
3.) Im Ordner Unerwünscht werden E-Mails einsortiert, die vom 
mehrstufigen WEB.DE Spam-Filter eindeutig als Spam identifiziert (Spamwahrscheinlichkeit über 75%) wurden.

Beim Start des E-Mail-Dienstes wird angezeigt, wie viele Mails sich in den Ordnern "Posteingang", "Unbekannt" und "Unerwünscht" befinden. 

Bild 3: Begrüßungsbildschirm von WEB.DE

Hier der Ordner "Unbekannt" mit den nach Spamwahrscheinlichkeit farblich markierten Mails.

Bild 4: Ordner "Unbekannt" von WEB.DE
 

Hier der Ordner "Unerwünscht" mit den Mail mit mehr als 75% Spamwahrscheinlichkeit.

Bild 5: Ordner "Unerwünscht" von WEB.DE

Zusätzliche eigene Filter können angelegt werden:
Filter anlegen
Dabei können die Felder Absender, Empfänger, Kopie und Betreff überprüft werden, ob sie gleich oder ungleich einem vorgegebenen Text sind, diesen enthalten, damit beginnen oder damit enden. Wird die Filter-Bedingung erfüllt, wird die Mail in den vorgegebenen Ordner des WEB.DE-Postfachs verschoben.
Aufgabenstellungen wie "Lösche alle Mails vom Provider @schweinkram.de" sind damit kein Problem,
 

Spam-Filter auch für andere Postfächer nutzen:
Sammeldienst einrichten
Wenn Sie mehrere Postfächer haben, können Sie auch deren Mails vom WEB.DE Dienst abholen lassen. Dabei gehen die Inhalte ebenfalls über den 3-Wege-Spam-Filter. 
 

WEB.DE-Postfach von Mail-Client abholen lassen:
Wenn Sie die Mails des WEB.DE-Postfach mit eingestelltem Spam-Schutz von Ihrem Mail-Client (z.B. Outlook) abholen lassen, werden nur Mails des Ordners "Posteingang" übertragen. Dazu ein Statusreport mit den Absender und Betreff-Daten der Mails, die sich in den Ordnern "Unbekannt" und "Unerwünscht" befinden. 
So können Sie prüfen, ob sich darin doch "normale" Mails verirrt haben bevor sie nach 10 Tagen automatisch gelöscht werden. Entscheidend dabei ist, dass nur noch ein Bruchteil der Mails übertragen wird. Das spart Zeit und Onlinekosten. 
Statusreport


Richtige Ordnereinstellungen
Wer selten sein Web.de-Konto online aufruft und den Posteingang z.B. per Mailprogramm (z.B. Outlook, Thunderbird) über POP3 abholt, sollte auf die Ordner-Einstellungen achten.
In diesem Beispiel werden alle Mails übertragen, die im Ordner "Freunde& Bekannte" einsortiert wurden.
Für die Ordner "Unbekannt" und "Spam" wird nur ein Report gesendet, der eine Übersicht der eingegangenen Mails enthält. Damit kann man kontrollieren, ob Mails fälschlicherweise als Spam markiert wurden oder ein Bekannter Ihnen eine Mail mit seiner neuen E-Mail-Adresse geschickt hat, die zunächst auch im Ordner "Unbekannt" landen wird.
Oder es passiert, dass der Service eines Online-Shops Ihnen ein wichtiges Mail zu Ihrer Bestellung zuschickt der auch im Ordner "Unbekannt" landet. Wenn diese nicht abgeholt wird oder im Report erkannt wird, würde sie zudem nach 10 Tagen gelöscht. Sie warten dann immer noch auf die eilige Bestellung und ärgern sich über den "unzuverlässigen" Online-Shop. Der Shop-Betreiber aber hat sein Bestes getan und wird Sie eventuell auf seine Liste der "unzuverlässigen" Kunden setzen, da Sie nicht reagiert haben!
Web.de E-Mail-Ordner



Anti-Spam-Tipps
Legen Sie sich eine "gute" und eine "schlechte" E-Mail-Adresse zu.
Die "gute" E-Mail-Adresse benutzen Sie nur für ihren persönlichen Mail-Verkehr mit Freunden, Bekannten etc. 
Die "schlechte" E-Mail-Adresse benutzen Sie immer dann, wenn Spam-Gefahr besteht. Diese steht auf Ihren Internetseiten, mit ihr nehmen Sie an Preisausschreiben teil, senden sie an unbekannte E-Mail-Adressen oder fragwürdige Angebote, hinterlassen sie in Newsgroups, Gästebüchern oder anderen Online-Foren, etc.
Wenn Ihre E-Mail-Adresse besonders von Spam-Mails heimgesucht wird, kann Ihnen ihr Provider eventuell eine neue und damit eine Spam-unbelastete E-Mail-Adresse vergeben. 
 alt: Karl.Dall@t-offline.de  --> neu: Karl-Dall@t-offline.de
Oder Sie wechseln den Provider, denn damit ändert sich die E-Mail-Adresse automatisch.
 alt: Karl.Dall@t-offline.de  --> neu: Karl.Dall@arcor.de
In beiden Fällen müssen Sie danach Ihren gewollten Mail-Partnern diese Änderungen mitteilen.
Auf keinen Fall auf Links in Spam-Mails klicken um von einer Mailingliste gestrichen ("remove", "unsubscribe") zu werden. Dies ist für den Spammer ein willkommenes Lebenszeichen, dass Ihre Adresse noch gültig ist. 
Alle Bekannten die z.B. zu Weihnachten ihre Grüße "an alle" schicken, mit für jeden sichtbaren E-Mail-Adressen im Feld "An" oder "Kopie", sollten von Ihnen energisch darauf hingewiesen werden die Möglichkeit der Blindkopie (BCC) zu nutzen. Wenn eine solche Mail durch Unachtsamkeit oder durch einen  Virus fehlgeleitet wird, darf sich der ganze Verteiler über noch mehr Spam-Mails "freuen".
E-Mail-Suchmaschinen können irritiert werden, wenn man auf Web-Seiten das "mailto" oder das "@"-Zeichen im Quelltext wie folgt maskiert (Buchstaben in HTML Entities):
Statt <a href="mailto:Peter.Hinz@t-offline.de">
<a href="&#109;&#097;&#105;&#108;&#116;&#111;:Peter.Hinz&#64;t-offline.de">
Ahnlich wirkt auch eine Grafik mit einem Mail-Link, 
also statt Peter.Hinz@t-offline.de ein Button E-Mail an den Autor mit Mail-Link, 
oder eine Grafik mit lesbarer E-Mail-Adresse Grafik mit Mail-Link, aber ohne Mail-Link. 
Versuchen Sie doch mal den gelb hinterlegten Text in die Zwischenablage zu kopieren! 


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