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Internet-Trends Stand: 2006-03-16
* Einen Internet-Anschluss zu haben, wird bald so selbstverständlich sein, wie einen Computer oder ein Faxgerät zu besitzen. Ende 2003 hatten 58% aller deutschen Erwachsenen bereits einen Zugang zum Internet.
* Die klassischen Medien wie Telefon, Fax, Fernsehen, Video werden im PC mit seinen E-Mail- und Internet-Möglichkeiten vereint oder kombiniert. 
Typische Kombi-Geräte sind z.B. internetfähige Fernseher bzw. Handys oder Navigationssysteme im Auto, die aktuelle Verkehrsinformationen aus dem Internet holen. Der PC wird zur Multimedia-Drehscheibe für Bildbearbeitung (digitale Kamera), Musikstudio (eigene CDs zusammenstellen und brennen, MP3-Player) und Videostudio (DVD, digitale Videokamera, digitale Videorekorder). 
* Netz-, Telefon- Internet- und Fernsehfirmen und andere Unternehmen aus der Medienbranche werden immer verzahnter zusammen arbeiten.
* Zu Hause wird der PC zur Medienzentrale. Er kann andere PC bzw. Geräte mit Audio- und Videodaten und versorgen. Auf großen Festplatten werden zahlreiche Musik- und Filmtitel gespeichert, aus denen sich die Mitglieder des Haushalt bedienen können. Aktuelle Filme und Musik werden gegen Gebühr aus dem Internet geladen. Der Weg zu Videothek entfällt. Auch die digitale Fotosammlung steht allen zur Verfügung. 
* Auch E-Mails werden bei Gerichtsverfahren als Beweise an Bedeutung zunehmen.
* Telekommunikationsfirmen werden weiter in den Ausbau von leistungsstarken und schnellen Netzen investieren (Glasfaser, VDSL). Die übertragenen Datenmengen werden weiter steigen, die Kosten für ein bestimmtes Datenvolumen aber fallen. 
* Die bisherigen Telefonnetze werden mit Internet-Technologie kombiniert oder umgestellt.
* Firmen nutzen das Internet nicht nur zur Präsentation und Werbung, sondern auch für Dienstleistungen. Beispiele für E-Commerce sind:
* Bahn- und Flugpläne im Internet mit der Möglichkeit zu buchen.
* Sie informieren sich über Ihr Urlaubsreiseziel, vergleichen Angebote mehrerer Unternehmen und können auch via Internet den Urlaub buchen.
* Die Vergleichbarkeit von Leistungen im Internet wird zu einem härteren Preiswettbewerb führen. 
Firmen, die nicht "online" sind, müssen mit Nachteilen rechnen.
* Mehr und mehr wird über das Internet bestellt (E-Shopping) werden.
* Musik- und Videoangebote können per Internet abgerufen werden (Audio-on-Demand, Video-on-Demand). 
Man kauft nur das was gefällt.
* Abwicklung von Bankgeschäften (Homebanking) im Internet.
* Zustellungen z.B. von Rechnungen statt per klassischer Briefpost kostengünstiger per E-Mail.
* Auch die Verwaltungen bieten Online-Dienste: z.B. Abgabe der Steuererklärung via Internet.
* Gerade weltweit operierende Firmen arbeiten mit Internet-Techniken: Jeder Mitarbeiter ist per E-Mail zu erreichen, die Unternehmenskommunikation (Intranets) wird verbessert, internationale Arbeitsteilung wird zunehmen.
Nach dem Internet-Trend wird es auch verstärkte Aktivitäten in Intranets geben. Über leistungsfähige Firmennetze werden Daten, Ton, Video und auch Software-Anwendungen transportiert.
* Smartphone: Durch die Kombination von Handys und Palmtops (PDAs) wird es möglich, jederzeit an jedem Ort Internetdienste (E-Mail und WWW) nutzen zu können (Stichwort M-Business). 
WAP-fähige Handys sind eher als Kompromisslösung für die Nutzung von nur textbasierten Internetangeboten zu sehen.
* Nutzen von Satellitenverbindungen für Internetdienste: Größere Datenmengen werden über  Telefon- bzw. ISDN-Verbindungen angefordert und via Satellit empfangen. Dazu wird der PC mit einer speziellen Empfangskarte ausgestattet werden. Siehe Kurs-Seite "Zugangsarten".
* Bald gehen dem Internet die Adressen aus:
Die bislang 32-Bit langen TCP/IP-Nummern werden dann auf eine Länge von 128-Bit umgestellt. 
* Zur Steigerung der Informationssicherheit werden wichtige Nachrichten (Text, Bild und Ton) mehr und mehr verschlüsselt versendet. Dazu müssen die heutigen - von Land zu Land unterschiedlichen - Gesetze endlich internationalen Vereinbarungen weichen.
* Auch für die Abwicklung von weltweiten Geschäften müssen internationale Regelungen (Handelsrecht, Urheberrecht, Steuern, Zoll etc.) gefunden werden. 
* Der Anteil von programmierten Anwendungen (Applikationen) im Internet wird weiter steigen. Applikationen werden zunehmend plattformunabhängig sein. Populäre Anwendungen sind Routenplaner, Stadtpläne (siehe Kurs-Seite "Nützliche Links"), WebMail oder grafische Anwendungen (siehe Kurs-Seite "Eigene Homepage erstellen").
* Zu der einfachen Werbung mit Bannern wird es mehr und mehr Audio-Spots bzw. Video-Spots geben. Es gibt bereits reine Java-Lösungen (Java-Applets), die spezielle Plug-Ins für das Abspielen solcher Applikationen dann überflüssig machen. Fragt sich, ob zusätzliches Geflimmer und Gedudel vom Anwender akzeptiert werden, denn sie haben einen Nachteil: Sie lassen sich nicht ohne weiteres abstellen (siehe auch WebWasher). 
* Automaten und Haushaltgeräte werden ans Internet gekoppelt. So kann z.B. ein fast leerer Getränkeautomat drahtlos bei seiner Zentrale Nachschub ordern oder bei einer Fehlfunktion einen Mechaniker anfordern.
Tipp:
Wer immer auf dem Laufenden sein möchte, findet unter http://www.intern.de (Stand 2003-08) einen interessanten Nachrichtendienst für aktuelle Internet-News. Inhalte bisheriger Ausgaben finden Sie im Archiv oder über den Index. 

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