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Einen Internet-Anschluss zu haben, wird bald so selbstverständlich
sein, wie einen Computer oder ein Faxgerät zu besitzen. Ende 2003
hatten 58% aller deutschen Erwachsenen bereits einen Zugang zum Internet. |
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Die klassischen Medien wie Telefon, Fax, Fernsehen, Video werden
im PC mit seinen E-Mail- und Internet-Möglichkeiten vereint oder kombiniert.
Typische Kombi-Geräte sind z.B. internetfähige Fernseher
bzw. Handys oder Navigationssysteme im Auto, die aktuelle Verkehrsinformationen
aus dem Internet holen. Der PC wird zur Multimedia-Drehscheibe für
Bildbearbeitung (digitale Kamera), Musikstudio (eigene CDs zusammenstellen
und brennen, MP3-Player) und Videostudio
(DVD, digitale Videokamera, digitale Videorekorder). |
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Netz-, Telefon- Internet- und Fernsehfirmen und andere Unternehmen
aus der Medienbranche werden immer verzahnter zusammen arbeiten. |
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Zu Hause wird der PC zur Medienzentrale. Er kann andere PC bzw. Geräte
mit Audio- und Videodaten und versorgen. Auf großen Festplatten werden
zahlreiche Musik- und Filmtitel gespeichert, aus denen sich die Mitglieder
des Haushalt bedienen können. Aktuelle Filme und Musik werden gegen
Gebühr aus dem Internet geladen. Der Weg zu Videothek entfällt.
Auch die digitale Fotosammlung steht allen zur Verfügung. |
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Auch E-Mails werden bei Gerichtsverfahren
als Beweise an Bedeutung zunehmen. |
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Telekommunikationsfirmen werden weiter in den Ausbau von leistungsstarken
und schnellen Netzen investieren (Glasfaser, VDSL).
Die übertragenen Datenmengen werden weiter steigen, die Kosten für
ein bestimmtes Datenvolumen aber fallen. |
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Die bisherigen Telefonnetze werden mit Internet-Technologie kombiniert
oder umgestellt. |
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Firmen nutzen das Internet nicht nur zur Präsentation und Werbung,
sondern auch für Dienstleistungen. Beispiele für
E-Commerce
sind:
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Bahn- und Flugpläne im Internet mit der Möglichkeit zu buchen. |
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Sie informieren sich über Ihr Urlaubsreiseziel, vergleichen Angebote
mehrerer Unternehmen und können auch via Internet den Urlaub buchen. |
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Die Vergleichbarkeit von Leistungen im Internet wird zu einem härteren
Preiswettbewerb führen.
Firmen, die nicht "online" sind, müssen mit Nachteilen rechnen. |
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Mehr und mehr wird über das Internet bestellt (E-Shopping)
werden. |
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Musik- und Videoangebote können per Internet abgerufen werden
(Audio-on-Demand, Video-on-Demand).
Man kauft nur das was gefällt. |
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Abwicklung von Bankgeschäften (Homebanking)
im Internet. |
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Zustellungen z.B. von Rechnungen statt per klassischer Briefpost kostengünstiger
per E-Mail. |
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Auch die Verwaltungen bieten Online-Dienste: z.B. Abgabe der Steuererklärung
via Internet. |
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Gerade weltweit operierende Firmen arbeiten mit Internet-Techniken:
Jeder Mitarbeiter ist per E-Mail zu erreichen,
die Unternehmenskommunikation (Intranets)
wird verbessert, internationale Arbeitsteilung wird zunehmen.
Nach dem Internet-Trend wird es auch verstärkte Aktivitäten
in Intranets geben. Über leistungsfähige Firmennetze werden Daten,
Ton, Video und auch Software-Anwendungen transportiert. |
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Smartphone: Durch die Kombination
von Handys und Palmtops (PDAs)
wird es möglich, jederzeit an jedem Ort Internetdienste (E-Mail
und WWW) nutzen zu können (Stichwort
M-Business).
WAP-fähige Handys sind eher als
Kompromisslösung für die Nutzung von nur textbasierten Internetangeboten
zu sehen. |
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Nutzen von Satellitenverbindungen für Internetdienste:
Größere Datenmengen werden über Telefon- bzw. ISDN-Verbindungen
angefordert und via Satellit empfangen. Dazu wird der PC mit einer speziellen
Empfangskarte ausgestattet werden. Siehe Kurs-Seite "Zugangsarten". |
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Bald gehen dem Internet die Adressen aus:
Die bislang 32-Bit langen TCP/IP-Nummern werden dann auf eine
Länge von 128-Bit umgestellt. |
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Zur Steigerung der Informationssicherheit werden wichtige Nachrichten
(Text, Bild und Ton) mehr und mehr verschlüsselt versendet. Dazu müssen
die heutigen - von Land zu Land unterschiedlichen - Gesetze endlich internationalen
Vereinbarungen weichen. |
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Auch für die Abwicklung von weltweiten Geschäften müssen
internationale Regelungen (Handelsrecht, Urheberrecht, Steuern, Zoll etc.)
gefunden werden. |
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Der Anteil von programmierten Anwendungen (Applikationen) im Internet
wird weiter steigen. Applikationen werden zunehmend plattformunabhängig
sein. Populäre Anwendungen sind Routenplaner, Stadtpläne (siehe
Kurs-Seite "Nützliche Links"), WebMail
oder grafische Anwendungen (siehe Kurs-Seite "Eigene
Homepage erstellen"). |
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Zu der einfachen Werbung mit Bannern
wird es mehr und mehr Audio-Spots bzw. Video-Spots geben. Es gibt bereits
reine Java-Lösungen (Java-Applets), die spezielle Plug-Ins für
das Abspielen solcher Applikationen dann überflüssig machen.
Fragt sich, ob zusätzliches Geflimmer und Gedudel vom Anwender akzeptiert
werden, denn sie haben einen Nachteil: Sie lassen sich nicht ohne weiteres
abstellen (siehe auch WebWasher). |
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Automaten und Haushaltgeräte werden ans Internet gekoppelt. So
kann z.B. ein fast leerer Getränkeautomat drahtlos bei seiner Zentrale
Nachschub ordern oder bei einer Fehlfunktion einen Mechaniker anfordern. |