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Internet-Zugangsarten
Stand: 2003-09-23
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zu folgenden Themen springen:
Intenetzugang per Modem, ISDN,
DSL,
Standleitung,
Satellit.
Hilfestellungen, wie Sie Ihren PC mitsamt Software (Betriebssystem,
Browser)
und Hardware (Modem,
ISDN)
für den Internetzugang richtig konfigurieren, sollten Sie vom Ihrem
Provider
erhalten.
Hier ein gutes Beispiel: http://www.surfnett.de/surf/day/hilfe.internet.phtml
(Stand 2003-09)
Internet-Zugang per Modem
Die meisten privaten Internetnutzer nutzen ein Modem.
Mit Hilfe eines Modems können Sie Ihren PC über die Telefonleitung
(Wählverbindung, neudeutsch: Dial-up-Connection) über den Rechner
eines Providers mit dem Internet verbinden.
(siehe auch im Glossar unter PPP und
SLIP) |
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| Die Übertragungsgeschwindigkeit gängiger Modems
liegt derzeit bei 56 Kilobit pro Sekunde, wenn sie nach dem V.90 Standard
arbeiten. Geräte mit 28.8k Baud bzw.
33.6k Baud gehören bereits zum "alten Eisen". |
Internet-Zugang per
Jeder, der sich Gedanken um einen zweiten Telefonanschluss
macht (der Lebensabschnittspartner beschwert sich dauernd, weil das Modem
die Telefonleitung blockiert), sollte sich einen ISDN-Anschluss zulegen:
ISDN steht für "Integrated Services Digital Network", was mit
"diensteintegrierendes Digitalnetz" übersetzt werden kann. |
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Vorteile
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Mit einem ISDN-Basisanschluss stehen zwei Leitungen zur Verfügung.
Telefonieren und gleichzeitig faxen oder im Internet surfen wird so möglich.
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Ein ISDN-Basisanschluss ist billiger als zwei herkömmliche
Telefonanschlüsse. Beim Nutzen der ISDN-Leitungen gelten die üblichen
Telefontarife.
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Bis zu acht unterschiedliche Endgeräte wie Telefone, Anrufbeantworter,
Bildtelefone, Faxgeräte oder Computer mit ISDN-Adapter sind möglich.
In Mehrpersonenhaushalten kann so jedes Mitglied unter seiner eigenen Nummer
erreicht werden. Ideal z.B. für Wohngemeinschaften. Der Standardanschluss
enthält drei unterschiedliche Rufnummern.
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Schnellerer Verbindungsaufbau.
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Bessere Qualität der Sprachübertragung.
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Höhere Datenübertragungsraten mit 64 kbit/s pro Leitung,
bei denen Videokonferenzen sinnvoll werden.
Zum Vergleich: moderne analoge Modems arbeiten mit 56 kBit/s, sind also fast genauso schnell.
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Die zwei Leitungen können auch parallel eingesetzt werden (Kanalbündelung),
so dass sich die Datenübertragungsrate auf 128 kbit/s verdoppelt.
Beispiel: Videotelefonie mit einer Leitung pro Richtung.
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Telefonieren mit ISDN bietet zusätzliche Leistungsmerkmale:
Der 'ISDN-Standardanschluss'
enthält Leistungen wie:
Anklopfen, Rückfragen, Makeln, Dreierkonferenz,
Anzeige der Rufnummer des Anrufers, wahlweise Übertragung der eigenen
Nummer, Rückruf wenn besetzt ist, Rechnung nach Rufnummern des Anschlusses
aufgeteilt.
Beim 'ISDN-Komfortanschluss'
erhält man zusätzlich die Möglichkeit zur Anrufweiterschaltung
für eine Rufnummer, eine T-Net-Box mit Anrufbeantworterfunktion und
die Übertragung der Verbindungskosten für eine Rufnummer am Ende
der Verbindung.
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Nachteile
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An einen ISDN-Anschluss können Sie direkt nur ISDN-fähige Endgeräte
anschließen.
Mittlerweile werden zahlreiche ISDN-Telefonanlagen in
den unterschiedlichsten Ausführungen angeboten, an die sich auch analoge
Endgeräte wie Telefon oder Fax über sogenannte A/B-Schnittstellen
anschließen lassen.
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Bei einem Stromausfall kann mit einer ISDN-Telefonanlage nicht mehr telefoniert
werden, was mit analogen Telefonen in der Regel möglich ist.
(mögliche Abhilfe: ISDN-Telefon direkt am ISDN-Bus anschließen).
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relativ hohe Anschaffungskosten, Trend aber noch fallend.
Beispielrechnung:
Einmalige Bereitstellungskosten 51,57 Euro
(Telekom)
bei Selbstmontage des Netzabschlussgerätes (NT),
wenn ein funktionsfähiger Telefonanschluss mit einer 6-poliger TAE-Dose
(Telefonanschlusseinheit) bereits vorhanden ist.
ISDN-Telefonsystem, ab circa 100,- Euro
mit RS-232-PC-Schnittstelle und Anschlussmöglichkeiten
von analogen Geräten, um das bisherige Faxgerät und Funktelefon
anzuschließen.
ISDN-Telefon, ab circa 50,- Euro
um die ISDN-Leistungsmerkmale auch nutzen zu können.
Laufende Kosten:
ISDN-Standardanschluss 31,28 Euro/Monat (Telekom).
Alle Preisangaben vom Stand September 2002. |
DSL-Zugang
Die Telekom bietet ADSL-Zugänge
(eine DSL-Variante, siehe Übersicht
unter xDSL) unter dem Namen "T-DSL" an
(es muss halt immer ein "T-" davor, siehe T-Aktie, T-ISDN, T-Online).
T-DSL bietet Übertragungsraten bis zu 768
kbit/s (Downstream). Das entspricht
der zwölffachen ISDN-Geschwindigkeit.
Die Sendegeschwindigkeit ist mit bis zu 128 kbit/s (Upstream)
immer noch doppelt so hoch wie bei ISDN.
Siehe auch Übersicht unter xDSL.
Wenn Sie in der Nähe von einem Knotenpunkt
eines DSL-Providers (neben der Telekom gibt es auch noch andere!) wohnen,
haben Sie gute Chancen für einen ADSL Anschluss.
Für den ADSL-Zugang benötigt man einen
Splitter, ein ADSL-Modem und eine Netzwerkkarte für den PC. Die Installation
ist relativ einfach:
Der Splitter wird auf die Telefondose gesteckt.
Das Telefon, die ISDN- oder die Telefonanlage wird dann (statt mit der
Telefondose) mit dem Splitter verbunden.
Der Splitter stellt also einen Telefonkanal zur
Verfügung und ist zudem der Anschluss für ein spezielles ADSL-Modem.
Dieses wird über eine Netzwerkkarte mit dem PC verbunden.
Mit einem ADSL-Zugang sind
z.B. Video-on-Demand-Dienste
möglich. Komprimierte Videos von 2,048 Mbit/s sind im MPEG-Format
inklusive Stereo-Sound übertragbar. Die erreichbare Bildqualität
wäre mit der eines handelsüblichen Videorecorders vergleichbar.
Der Kunde könnte seinen
Wunschfilm bei einer digitalen Videothek abrufen und ihn auch über
den Rückkanal beliebig stoppen, vor und zurückspulen.
Für die meisten Anwendungen
stellt der Rückkanal zum Upstream
mit nur einem Bruchteil der Übertragungsgeschwindigkeit des Downstream-Kanals
keine Beeinträchtigung dar, weil meist mehr Daten enpfangen als gesendet
werden.
Mehr zu ADSL (Infos, Hard-
und Software, FAQ, u.v.m.): http://adsl-support.de/
(Stand 2009-09)
Internet-Zugang über
Standleitung
Größere PC-Netze werden in der Regel über Standleitungen
mit dem Internet verbunden. Will man einen eigenen Internet-Server betreiben,
ist eine Standleitung notwendig. Schließlich soll der Rechner ja
auch rund um die Uhr erreichbar sein.
Ob Datenübertragungsraten von 64 kbit/s, 128 kbit/s, 2 Mbit/s,
155 Mbit/s etc. zur Verfügung stehen, entscheidet der Geldbeutel.
Die Kosten sind in der Regel von der übertragenen Datenmenge abhängig.
Auch ein DSL-Zugang als Standleitung bietet
sich an. |
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Internet-Zugang über Satellit
Einige Provider bieten einen Internetzugang via Satellit, der mit 4000
kBit/s (kBps) bis zu 60mal schneller als
ein ISDN-Zugang bzw. zwischen 70mal (56kBps
) oder 140mal (28.8kBps Modem) schneller
als ein Modem ist. Dies ist eine Alternative
zu einer relativ teuren Standleitung, wenn ein hohes Datenvolumen bewältigt
werden muss.
Der Anwender wählt sich über eine normale Modem- oder ISDN-Verbindung
ins Internet ein und fordert die Daten beim Rechner des Satelliten-Providers
an (Uplink). Die Daten werden zusammen mit denen anderer Nutzer an einen
Kommunikationssatelliten gesendet und von dort auf das Zielgebiet abgestrahlt.
Über eine geeignete Satellitenanlage und eine passende PC-Karte
mit Software können die Daten empfangen werden (Downlink).
Die monatlichen Kosten berechnen sich aus Grundgebühr und der abgerufenen
Datenmenge.

Bild von skyDSL siehe unter http://www.skydsl.de/
(Stand 2003-09),
Wer schon eine Astra-Antennenanlage für digitalen Empfang auf
dem Dach hat, braucht für diesen Dienst keine weitere "Schüssel"
zu montieren. Der Kunde erhält laut Anbieter einen durchschnittlich
800 kBps schnellen Zugriff auf das Internet,
was bis zu 12 mal schneller als eine Einkanal- ISDN-Verbindung ist. Hierfür
muss der PC um eine Empfängerkarte nachgerüstet werden. Damit
können aber auch digitale TV- und Radiokanäle empfangen
werden. So wird Ihr PC nebenbei zum "Multimedia-PC".
siehe http://www.ses-astra.com/multimedia/
(Stand 2003-09).
Für alle Zugangsarten gilt: Besteht eine Online-Verbindung, sind
die angeschlossenen Rechner ein Teil des Internets mit eigener Internetadresse
(IP-Adresse). Mit geeigneter Software
(siehe Seite "Shareware") könnten Sie sogar
den Rechner dann als Server laufen lassen
und selber Dokumente zum Abrufen zu Verfügung stellen.
Auch die leistungsfähigste Internetanbindung kann in die Knie
gehen, wenn sich zu viele Surfer die vorhandenen Kapazitäten teilen
müssen.
© Bernd Zimmermann 1997-2010 |