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Internet-Zugangsarten Stand:2016-02-16
Vorab ein Tipp:
Wenn Sie einen (Zweit-)Computer benötigen mit dem Sie nur (ungestört) im Internet "surfen" möchten, reicht dazu auch ein älteres Modell, ohne Supergrafikkarte und superschnellen Prozessor.
Außer dem Betriebsystem benötigen Sie ja nur einen Browser und Plug-Ins, die es aber alle unsonst gibt.
Auch verpasste Fernsehsendungen können Sie im Internet in den zahlreichen Mediatheken dann ansehen, wenn Sie die Zeit und Lust dazu haben.
Sie finden gebrauchte Computer bei ITSCO:https://www.itsco.de/computer (Stand 2016-02)

DSL-Zugang

Die ersten privaten Internetnutzer mussten such früher mit einem Modem über die Telefonleitung über den Rechner eines Providers mit dem Internet verbinden. Das war unendlich langsam und außerdem war dann auch das Telefon für Anrufer "besetzt".
An ruckelfreie und hochauflösenden Videos war damals nicht zu denken!
Heute ist ein DSL-Zugang oder ein noch schnellerer VDSL der Standard.
Für den DSL-Zugang benötigt man einen Splitter, ein DSL-Modem und eine Netzwerkkarte für den PC. Die Installation ist relativ einfach:
Der Splitter wird auf die Telefondose gesteckt. Das Telefon, die ISDN- oder die Telefonanlage wird dann (statt mit der Telefondose) mit dem Splitter verbunden. 
Der Splitter stellt also einen Telefonkanal zur Verfügung und ist zudem der Anschluss für ein spezielles DSL-Modem. Dieses wird über eine Netzwerkkarte mit dem PC verbunden.
Mit einem DSL-Zugang sind z.B. Video-on-Demand-Dienste möglich. Komprimierte Videos von 2,048 Mbit/s sind im MPEG-Format inklusive Stereo-Sound übertragbar. Die erreichbare Bildqualität wäre mit der eines handelsüblichen Videorecorders vergleichbar. 
Der Kunde könnte seinen Wunschfilm bei einer digitalen Videothek abrufen und ihn auch über den Rückkanal beliebig stoppen, vor und zurückspulen. 
Für die meisten Anwendungen stellt der Rückkanal zum Upstream mit nur einem Bruchteil der Übertragungsgeschwindigkeit des Downstream-Kanals keine Beeinträchtigung dar, weil meist mehr Daten enpfangen als gesendet werden. 



Internet-Zugang über Satellit
Einige Provider bieten einen Internetzugang via Satellit, der mit 4000 kBit/s (kBps) bis zu 60mal schneller als ein ISDN-Zugang bzw. zwischen 70mal (56kBps ) oder 140mal (28.8kBps Modem) schneller als ein Modem ist. Dies ist eine Alternative zu einer relativ teuren Standleitung, wenn ein hohes Datenvolumen bewältigt werden muss. 
Der Anwender wählt sich über eine normale Modem- oder ISDN-Verbindung ins Internet ein und fordert die Daten beim Rechner des Satelliten-Providers an (Uplink). Die Daten werden zusammen mit denen anderer Nutzer an einen Kommunikationssatelliten gesendet und von dort auf das Zielgebiet abgestrahlt. 
Über eine geeignete Satellitenanlage und eine passende PC-Karte mit Software können die Daten empfangen werden (Downlink). 

Die monatlichen Kosten berechnen sich aus Grundgebühr und der abgerufenen Datenmenge. 


Bild von skyDSL siehe unter http://www.skydsl.de/ (Stand 2003-09), 



Wer schon eine Astra-Antennenanlage für digitalen Empfang auf dem Dach hat, braucht für diesen Dienst keine weitere "Schüssel" zu montieren. Der Kunde erhält laut Anbieter einen durchschnittlich 800 kBps schnellen Zugriff auf das Internet, was bis zu 12 mal schneller als eine Einkanal- ISDN-Verbindung ist. Hierfür muss der PC um eine Empfängerkarte nachgerüstet werden. Damit können aber auch  digitale TV- und Radiokanäle empfangen werden. So wird Ihr PC nebenbei zum "Multimedia-PC". 
siehe http://www.ses-astra.com/multimedia/ (Stand 2003-09).


Für alle Zugangsarten gilt: Besteht eine Online-Verbindung, sind die angeschlossenen Rechner ein Teil des Internets mit eigener Internetadresse (IP-Adresse). Mit geeigneter Software (siehe Seite "Shareware") könnten Sie sogar den Rechner dann als Server laufen lassen und selber Dokumente zum Abrufen zu Verfügung stellen. 
Auch die leistungsfähigste Internetanbindung kann in die Knie gehen, wenn sich zu viele Surfer die vorhandenen Kapazitäten teilen müssen. 


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